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Veröffentlicht am 22.12.2023

Soko Schlachthaus

Agonie (Milosevic und Frey ermitteln 2)
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Bei „Agonie“ handelt es sich um den zweiten Band einer Reihe um das Ermittlerduo Vincent Frey und Jagoda Milosevic. Die Fälle sind in sich abgeschlossen, es passiert in den Büchern aber auch einiges auf ...

Bei „Agonie“ handelt es sich um den zweiten Band einer Reihe um das Ermittlerduo Vincent Frey und Jagoda Milosevic. Die Fälle sind in sich abgeschlossen, es passiert in den Büchern aber auch einiges auf persönlicher Ebene bei den beiden Ermittlern, sodass ich schon empfehlen würde, die Bände nacheinander zu lesen. Wie auch schon sein Vorgängerband war „Agonie“ in meinen recht brutal und die Morde werden auch detailliert dargestellt. Dementsprechend fand ich, dass der Arbeitstitel der Ermittler, bevor sie eine respektvollere Wahl trafen, „Soko Schlachthaus“ eindeutig passend ist. Ich finde schon, diese Reihe ist nichts für zarte Gemüter, ich selbst habe mich zwar von Band 1 deutliche getriggerter gefühlt, konnte aber auch hier nicht am Stück lesen und musste das Buch zwischendurch weglegen.
 
Zum Inhalt: Ein grausamer Mord an einer Influencerin, die sich für Tierwohl stark macht, zugerichtet wie Vieh. Doch ihre Lebensumstände werfen Fragen auf. Milo und Vincent, der nach dem letzten Fall immer noch nicht wider ganz fit ist, werden der Soko zugeteilt. Und noch bevor sie eine echte Spur haben, gibt es ein zweites Opfer.
 

Das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt, einmal der von Milo, und dann optisch durch kursive Schrift abgegrenzt, der des unbekannten Täters. Tatsächlich wird in der Täterperspektive irgendwann schon quasi aufgelöst um wen es sich handelt und welche Motive dahinterstecken, trotzdem passen beide Erzählstränge gut zusammen und enden in einem gemeinsamen Finale. Erzähltechnisch hat mir das gut gefallen, weil man als Leser schnell einen relativ guten Rundumblick hat und der Polizei gefühlt leicht „voraus“ ist.
 
Was mich in diesem Buch irgendwie wahnsinnig gestört, einfach weil ich mich an dem Gedanken festhalten will, dass solch unprofessionelles Verhalten nicht existiert, ist Vincent und wie er den Fall hinter seine persönlichen Befindlichkeiten anstellt. Ich will hier nicht zu viel vorwegnehmen, aber er setzt in diesem Fall einfach völlig falsche Prioritäten, was zu einer mittelgroßen Katastrophe hätte führen können. Vielleicht gehe ich da mit dem Prota etwas hart ins Gericht, aber das hat mich einfach mega genervt beim Lesen. Bin da immer kein Fan von, wenn solche Instanzen eher mittelmäßige Professionalität an den Tag legen.
 
Thematisch fand ich dieses Buch sehr interessant und auch aktuell angelegt. Dadurch war der Fall für mich schon sehr spannend konstruiert und spielt auch ein bisschen mit seinen Schockerelementen.

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Veröffentlicht am 22.12.2023

Ganz nett, geht aber für mich in der Fülle dieses Genres unter

Auden Hill University – How Far We Fall
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s gibt manchmal so Bücher, da fällt es mir wahnsinnig schwer eine Rezension zu schreiben. Einfach weil ich weder etwas besonders positives noch negatives über das Buch zu sagen habe. Auden Hill gehört ...

s gibt manchmal so Bücher, da fällt es mir wahnsinnig schwer eine Rezension zu schreiben. Einfach weil ich weder etwas besonders positives noch negatives über das Buch zu sagen habe. Auden Hill gehört für mich zu diesen Büchern. War ok, aber in dem Moment, wo ich es weggelegt habe wars mir auch direkt wieder egal. Schade irgendwie.

Zum Inhalt: Ivy scheint es endlich geschafft zu haben, sie hat ein begehrtes Stipendium für die Auden Hill University erhalten. Doch nicht jeder scheint den Stipendiaten vollgesonnen und schnell erfährt Ivy von einem schrecklichen Selbstmord der sich an der Uni ereignet hat. Als Ivy erfährt, dass die verstorbene Studentin in ihrem Wohnheimzimmer gewohnt hat, beginnt sie selbst Nachforschungen anzustellen. Und begibt sich damit selbst in Gefahr.

Was ich gut fand war das Setting. Dark Academy gefällt mir normalerweise immer richtig gut. Muss aber sagen, so „dark“ fand ichs diesmal gar nicht. Trotzdem hat mir der Background mit Geheimnissen und der ominösen Studentenverbindung an sich gut gefallen.

Damit verbunden ist aber direkt auch, was mit nicht so gefallen hat: die Verbindung ist geheim und reicht bis in die höchsten Kreise. Seit die Polizei hatte keine Handhabe in dem mysteriösen Fall mit dem sich Protagonistin Ivy beschäftigt. Aber die löst natürlich den kompletten Fall im Alleingang und kennt zufällig dir Handvoll Leute, die ihr was zu dem Thema sagen können. Ist klar- finde ich leider reichlich unglaubwürdig. Generell auch, dass sie sich einfach in diese Kreise „reintricksen“ kann, besonders unter dem Gesichtspunkt ehemaliger Ereignisse- als ob.

Ich hab das Gefühl, dass es in letzter Zeit zum Trend geworden ist, dass New Adult Bücher nicht einfach College-Romance sein können, sondern noch die (Sub-)Genres Crime/ Mystery/ Romantic Suspense abdecken wollen. Das funktioniert in meinen Augen oft nicht gut, da immer irgendeinen Thema auf der Strecke bleibt. Auch hier wollte die Autorin in meinen Augen einfach zu viel auf zu wenig Seiten unterbringen.

Kann man schon lesen, hat bei mir aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

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Veröffentlicht am 22.12.2023

Wendungsreich, steht für mich aber im Schatten des Vorgängerbandes

Queen of Myth and Monsters
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"King of Battle and Blood" war für mich ein unerwartetes Highlight in diesem Jahr, ich hab die Story quasi inhaliert und habs so so geliebt. Entsprechend stark habe ich diesem zweiten Band entgegengefiebert. ...

"King of Battle and Blood" war für mich ein unerwartetes Highlight in diesem Jahr, ich hab die Story quasi inhaliert und habs so so geliebt. Entsprechend stark habe ich diesem zweiten Band entgegengefiebert. Ich muss vielleicht vorab erwähnen, dass ich davon ausgegangen bin es handele sich um eine Dilogie, weil bisher immer nur der zweite angeteasert wurde. Das Ende lässt aber darauf schließen, dass die Reihe noch lange nicht vorbei ist. Da mich dieser zweite Band aber storytechnisch nicht mehr so abgeholt hat, bin ich nicht sicher, ob ich die Reihe weiter verfolgen werde.

Zum Inhalt: Nachdem Isolde von ihrem eigenen Vater verraten wurde und gezwungen war, ihn zu töten , ist nichts mehr wie es einmal war. Von allen Seiten bedrohen mächtige Gegner nicht nur Adrians Regentschaft, sondern auch ihrer beider Leben. Und auch das Volk selbst stellt sich immer mehr gegen seinen König. Aber Isolde setzt alles daran, ihre ehemalige Heimat zu retten und ihre Liebe zu Adrian.

Der Titel des Buches ist hier wirklich Programm und ich hatte das Gefühl, dass sich dieser zweite Band noch stärker ins Fantasy-Genre vorgewagt hat, als der erste. Damit ist die Background-Story all dessen reichlich dünn. Monster und übernatürliche Bedrohungen erscheinen scheinbar ohne erkennbare Ursache und Isolde selbst verliert in diesem Band zunehmend ihren menschlichen Ursprung. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber das ging mir alles zu schnell und unkompliziert über die Bühne und Isolde scheint das alles ganz easy wegzustecken, nachdem sie im ersten Band doch immer Skrupel vor dem Übernatürlichen hatte.

Die ganze Story ist ziemlich düster. Es gibt viel Brutalität, sexuelle Gewalt und Smut. Und sowohl Adrian als auch Isolde weiden sich daran. Das ist halt was, was man thematisch mögen muss. Mich hat dieser Wandel der Protagonistin einfach nicht so recht überzeugt und abgeholt.
Gegen Ende gibt es ein paar überraschende Wendungen und nicht jeder Verbündete steht tatsächlich zu seinem König. Verrat ist generell ein großes Thema in der Geschichte.

Knackpunkt für mich, warum mich die Story nicht mehr so abgeholt hat ist, dass mir die Intentionen vieler Charaktere einfach völlig schleierhaft sind. Sie ändern ihre Gefolgschaften und Glaubensgrundsätze scheinbar völlig willkürlich und ich weiß einfach nicht, wo die Geschichte hin will.

War für mich ok und stellenweise auch richtig spannend, aber hat mich nicht mehr so überzeugt wie Band 1.

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Veröffentlicht am 22.12.2023

Vielleicht mein bisher liebster Band

Whitestone Hospital - Tough Choices
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Die Reihe rund um das Whitestone Hospital gefällt mir richtig gut, weil es Greys Anstomy Vibes ausstrahlt und ich die Mischung aus Krankenhaus-Setting und Romance mag. Und dieser Band hat mir besonders ...

Die Reihe rund um das Whitestone Hospital gefällt mir richtig gut, weil es Greys Anstomy Vibes ausstrahlt und ich die Mischung aus Krankenhaus-Setting und Romance mag. Und dieser Band hat mir besonders gut gefallen. Eine locker leichte Romance mit viel Herz und entzückendem Humor.

Zum Inhalt: nach dem schweren Sandsturm in Phoenix ist im Whitestone die Hölle los. Unf schlimmer noch: Sienna und Masie, die Lauras Schwester vom Flughafen abholen wollten, sind noch nicht zurück. Besonders Grant macht sich Sorgen um Masie. Denn obwohl sie so verschieden sind, will er unbedingt eine Chance bei ihr.

Die Bücher der Reihe lesen sich immer wie das Katastrophen-Staffelfinale einschlägiger Fernsehserien. Viel Dramatik und ziemlich krasse Fälle. Trotzdem gibt es im Whitestone Hospital auch immer anrührende oder witzige Patienten-Geschichten, was ich so an der Reihe und der gesamte Geschichte ein einnehmendes, unterhaltsames Setting gibt.

Masie und Grant sind einfach ein großartiges Duo, die Dynamik und Chemie zwischen den beiden ist echt toll. Generell mag ich die schlagfertigen Konversationen zwischen den beiden und mit den anderen Ärzten des Krankenhauses total gern. Aber Masie ist echt ne Marke, sie ist ungestüm, authentisch, nimmt kein Blatt vor den Mund und ist dadurch herrlich erfrischend. Sie ist diese Art Buchcharakter, mit der ich gerne befreundet wäre.

Ich liebe die Leichtigkeit mit der man als Leser durch die Story geführt wird. Die Geschichte liest sich angenehm, kommt ohne unnötigen Fachjargon aus und ist herrlich nahbar.
Für mich bisher mein Lieblingsband

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Veröffentlicht am 19.12.2023

bisschen nerdy, aber trotzdem cool

Check & Mate – Zug um Zug zur Liebe
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Bin ja großer Ali Hazelwood Fan, vor allem weil mich ihre Bücher auch immer zum Schmunzeln und Lachen bringen. Denn neben coolen Lovestories sind sie vor allem eins: herrlcih unkompliziert und angenehm ...

Bin ja großer Ali Hazelwood Fan, vor allem weil mich ihre Bücher auch immer zum Schmunzeln und Lachen bringen. Denn neben coolen Lovestories sind sie vor allem eins: herrlcih unkompliziert und angenehm zu lesen, sehr locker und sprühend vor Witz. So auch dieses Buch, mit dem sich sich hazelwood aus dem akademischen Sektor rausgewagt und ein modernes "Damengambit" geschrieben hat.

Zum Inhalt: Mallory hat dem Schachspielen abgeschworen, nachdem es ihre Familie zerstört hat. Dabei war es die eine Sache, bei der sie immer herausragend gut war. Als sie bei einem Wohltätigkietsturnier einspringen soll, schlägt sie ausversehen den amtierenden Weltmeister. Und tritt damit eine Reihe von Ereignissen los, die ihr Leben verändern sollen.

Mallory ist eine coole Protagonistin und ihre familiäre Situation ist mir durchaus nahe gegangen. Trotzdem frage ich mich manchmal ein bisschen, wieso Frauen in derartigen Büchern immer so "unterprivilegiert" sein müssen, schließlich sind sie doch eh schon Under Dogs. Aber ok, kann ich mit Leben und Mallory Background sorgt natürlich für ein bisschen zusätzliche Dramatik.

Noah ist schon eher der nerdige Typ, aber ich fand ihn einfach hinreißend sympathisch, wie er Mallory unbedingt kennenlernen wollte. Über die Vorhersehbarkeit der Handlung brauchen wir uns bei dieser Art Buch nicht unterhalten, aber trotzdem fand ich es schön zu verfolgen, wie die beiden ihren Gefühlen füreinander erliegen. Daneben haben mir auch die beosnderen Freundschaften gefallen, die sich innerhalb der Geschichte bilden.

Mir hat besonders gut gefallen, dass die Story so locker rübergebracht wird. Es geht zwar für Mallory um wirklich viel, aber es geht auch um Spaß, um Freundschaften und darum das verstaubte Bild von Frauen im Schach zu korrigieren. In typischer Hazelwood-Manier wird Frauenpower wieder groß geschrieben- liebe ich ja total.

Das Buch hat mir wieder richtig gut gefallen, ich hab gelacht und geschmachtet und hatte plötzlich wieder Bock, das Schachbrett aus dem Schrank zu holen. Klare Leseempfehlung

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