Puh, ganz schön schwierig
Alle lieben Dandelion, aber sie ist totAlso zuerst mal: ich liebe diese Geschichte. Aber ich hasse sie auch. Die Prämisse ist eigentlich unfassbar genial: Dandelion war ein Fixstern, die Sonne, um die andere Personen kreisten, aber sie war ...
Also zuerst mal: ich liebe diese Geschichte. Aber ich hasse sie auch. Die Prämisse ist eigentlich unfassbar genial: Dandelion war ein Fixstern, die Sonne, um die andere Personen kreisten, aber sie war auch egozentrisch, eigen in ihren Ansichten und so ein bisschen flatterhaft. Und sie ist tot. Und trotzdem der Mittelpunkt dieser Geschichte, des Lebens ihrer Schwester Poppy und das eines Typen, den sie nie getroffen hat.
Eigentlich ist die Lovestory ultra traurig: Poppy, gefangen zwischen Trauer und Unsicherheit, gibt sich online als Dandelion aus und verliebt sich in Jake. Der denkt er verliebt sich in Dandelion oder zumindest das Bild, das Poppy von ihr zeichnet. Ganz ehrlich Misskommunikation ist hier nicht nur Trope, es ist die Grundlage von allem. Und dieses Netz aus Täuschungen, Missverständnissen und toxischen Beziehungen hat mich echt geschafft.
Das hier ist keine schöne Geschichte- sie ist unbequem, anstrengend, nervenaufreibend. Ich habe Jake im Handlungsverlauf regelrecht hassen gelernt. Ich meine, was stimmt mit dem nicht?! Poppy tat mir meistens einfach nur leid, aber auch sie kommt nicht gut weg.
Aber trotzdem habe ich die Geschichte wie im Wahn gelesen, ich kam nicht davon los und habe richtig mitgefiebert.