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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2026

Echt stark

Nightshade
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Ich liebe ja gute Dark Academia Geschichten und da legt dieses Buch wirklich stark vor. Die Schule ist auf jeden Fall ein faszinierendes Setting, nicht nur weil ich diesen elitären Einschlag kombiniert ...

Ich liebe ja gute Dark Academia Geschichten und da legt dieses Buch wirklich stark vor. Die Schule ist auf jeden Fall ein faszinierendes Setting, nicht nur weil ich diesen elitären Einschlag kombiniert mit den zwielichtigen Geschäften der Eltern dieser elitären Sprösslinge sehr spannend fand, sondern weil sich auch schnell eine eher unheimliche Atmosphäre aufbaut.

Ophelia ist eine coole Protagonistin- Außenseiterin und trotzdem irgendwie mittendrin. Und es tut in der Seele weh, wie verloren und einsam sie ist. Ich habs sehr gespürt und nachempfinden können, wie sie sich nach etwas sehnt, was scheinbar völlig außerhalb ihrer Reichweite liegt.

Das Gekabbel zwischen den Protas ist herrlich unterhaltsam und mein absolutes Highlight an diesem Buch. He falling first ist der beste Trope ever und Alex ist die perfekte Kombination aus „es ist kompliziert“ und „schweig still, mein Herz“. Die Chemie ist mit Händen greifbar und ich hab so mitgefiebert.

Dad Ende hat mich ja sowas von fertig gemacht, ich brauche schnellstmöglich den nächsten Band. Dad kann man doch nicht so stehen lassen.
Dieses Buch hatte echt alles: Suspense, Romance, College-Setting und Gangster-Vibes. Absolut fesselnd.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Düstere Fantasy mit Folklore-Charakter

The Red Winter
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ich liebe ja den düsteren Hauch, der die Geschichte von Anfang an umweht und fand die Erzählung inhaltlich super packend. Vom Fantasy-Charakter allein her eine der ausgeklügelten Erzählungen, die ich lange ...

ich liebe ja den düsteren Hauch, der die Geschichte von Anfang an umweht und fand die Erzählung inhaltlich super packend. Vom Fantasy-Charakter allein her eine der ausgeklügelten Erzählungen, die ich lange gelesen habe. Ich mochte die komplexen Verstrickungen super gern und hab den dunklen, gefährlichen Angstcharakter, der sich um die Bestie rankt, wirklich gemocht. Vom Erzählstil her hats nicht so 100% meinen Geschmack getroffen, aber ingesamt ein super starkes Buch.

Stilistisch bin ich einfach kein Fan von Fußnoten in Romanen. Ich finde die führen zu einem abgehackten Leserluss und habe sie daher oft nur quergelesen. Tatsächlich haben sie aber machmal zur Klärung beitragen, weswegen ich sie nicht völlig ignorieren wollte.
Auch die erzählerischen Exkurse fernab der Haupthandlung, geschrieben von Livia, hätte es für mich nicht unbedingt gebraucht, die geben der Geschichte einen für meinen Geschmack zu ausschweifenden Charakter.

Die Synergie zwischen Sebastian und Sarmodel fand ich absolut großartig und auch die gemeinsame Jagd mit Antoine fand ich spannend, aber zugleich auch unheimlich und durch die sich vertiefende Beziehung eindrücklich geschildert. Und besonders faszinierend umgesetzt fand ich die Begegnungen mit allerlei Dämonen, Bestien, gefallenen Göttern und magisch Begabten.

Die Welt, die Magie und alles was Sebastian und seine Weggefährten erleben ist packend geplottet. Die Angriffe der Bestie sind durchaus grausig und die gesamte Geschichte wird von einer Atmosphäre des Schreckens, der Zwietracht und der Pein überlagert. An machen Stellen hätte die Geschichte gerne ein bisschen knapper gefasst sein können, aber unterm Strich fand ich sie durchweg unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Eher wenig Drachen-Fantasy

Royal Houses – Haus der Drachen
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Ich fand die Aufmachung des Buches so cool und war daher total gespannt auf die Geschichte. Vielleicht liegt es daran, dass ich im letzten Jahr teilweise echt richtig starke Fantasybücher mit Drachen gelesen ...

Ich fand die Aufmachung des Buches so cool und war daher total gespannt auf die Geschichte. Vielleicht liegt es daran, dass ich im letzten Jahr teilweise echt richtig starke Fantasybücher mit Drachen gelesen habe, aber dieses war der Hinsicht eher seicht. Mir ist schon klar, dass es eher um das Haus an sich geht, aber ich bin einfach mit einer anderen Erwartungshaltung an die Geschichte gegangen.

Kerrigan besitzt ein untrügliches Talent sich selbst in Schwierigkeiten zu bringen. Aber ich bewundere ihren Mut, Kampfgeist und ihre direkte Art.
Fordham dagegen fand ich lange nicht so richtig greifbar und im Vergleich zu Kerrigan eher blase angelegt.

Die Drachenprüfungen selbst rücken auch überraschend stark in den Hintergrund, viel mehr geht es um die generellen Zwistigkeiten zwischen Fae, Halb-Fae und Menschen, die angespannte Lage und persönliche Rivalitäten einzelner Figuren. Ich hätte mir tatsächlich, basierend auf Cover und Buchbeschreibung, mehr Interaktionen mit den Drachen gewünscht. Vor allem, da das Thema um die Bindungen, die verschiedenen Charaktere und die Struktur der Drachen auch deutlich mehr Stoff hergegeben hätte.

Die Handlung plätschert tatsächlich so ein bisschen vor sich hin. Leicht zu lesen und angenehm zu verfolgen, aber mir hat da irgendwie so ein bisschen das gewisse Etwas gefehlt, das mich mitreißt und an die Seiten fesselt. Zum Ende hin wurde es mal kurzfristig etwas spannender, aber da war das Buch dann halt auch zu Ende.

Ich würde auf jeden Fall den nächsten Band noch lesen wollen, erhoffe mir da aber mehr Tempo und Entwicklung.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Zwischen den Stühlen

Unser Haus mit Rutsche
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Die Kindheit der Protagonistin, geprägt von den gegensätzlichen Familien der Eltern, einem eher unsteten Lebensstil und brodelnden Konflikten innerhalb der Familiendynamik, mutet insgesamt sehr exzentrisch ...

Die Kindheit der Protagonistin, geprägt von den gegensätzlichen Familien der Eltern, einem eher unsteten Lebensstil und brodelnden Konflikten innerhalb der Familiendynamik, mutet insgesamt sehr exzentrisch und auch irgendwie anstrengend an.

Zwischen Irak, Frankreich und Saarbrücken ist der Lebensstil der Familie durchaus extravagant, bleibt aber größtenteils eher vage. Es blitzt immer wieder ein Scheitern, eine Unzufriedenheit und ein Auseinaderdriften durch, wenig davon wird aber vertiefend auf den Punkt gebracht, was vielleicht an der kindlichen Protagonistin und Erzählerin lag.

Ich mochte den Erzählstil selbst super gern- diese episodenhaften Einblicke in das, was für mein Empfinden ein absolut unübliches Familienleben darstellt- voller Konflikt, Tragik und Kleinlichkeiten.
Die Handlung selbst ist nicht unbedingt catchy im herkömmlichen Sinne und die Figuren waren mir ziemlich egal. Es ist eher diese Art voyeuristisches Nicht-Wegsehen-Können. Aber der Vibe an sich- der hatte was.

Ich weiß nicht woran es lag, aber vor allem auch die erwachsene Protagonistin hat so ne Aura und Attitude, die unter die Haut geht und mich die Geschichte über wirklich gepackt hat. Beim Ende bin ich ein bisschen unschlüssig, das ist mir zu abstrakt, zu künstlerisch.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Die Last eines Sommers

Schwarzer September
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Der Erzählstil kam mir anfangs etwas eigentümlich vor. Bin nicht so ein riesiger Fan davon, wenn der Leser direkt angesprochen wird. Aber zu dieser Geschichte und ihrem Flair passt das irgendwie.

Mir ...

Der Erzählstil kam mir anfangs etwas eigentümlich vor. Bin nicht so ein riesiger Fan davon, wenn der Leser direkt angesprochen wird. Aber zu dieser Geschichte und ihrem Flair passt das irgendwie.

Mir haben vor allem die Beschreibungen des Familienlebens und der Eigenheiten, die seine Eltern jeweils ausmachten, gefallen. Ich fand man konnte sich ein gutes Bild von ihnen, ihrer Beziehung und dem Leben miteinander machen. Auch die Coming of Age Aspekte wurden gut herausgearbeitet und ein paarmal musste ich beim Lesen schmunzeln.

Der Vibe des Sommers, der Verliebtheit und damit verbundenen Aufregung kam wirklich gut rüber und schafft eine schöne Atmosphäre. Die zentralen Themen rund im Musik, Sprache, Erwachsenwerden geben dem sommerlichen Exkurs eine nahbare, coole Richtung und machen Gigio authentisch.
Und gleichzeitig gibt es Episoden, die die Idylle durchbrechen, die mich sprachlos gemacht und sich wie ein Felsbrocken auf meine Brust gelegt haben.

Der im Klappentext angeteaserte Fall eröffnet sich erst ganz zum Schluss. Ich hatte angenommen, dass dieser einen größeren Stellenwert einnehmen würde, finde es aber an sich sehr passend umgesetzt. Nur, dass am Schluss alles recht komprimiert ist, hat für mich so bisschen den Flair der sommerlichen Träge zerstört. Ich hätte hier kein Resümee gebraucht.

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