Etwas weit hergeholt
Fünf FremdeDie Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt und besonders die Rückblicke in den Sommer 1995 fand ich sehr stimmungsvoll, wenn auch nicht sehr hilfreich dabei, herauszufinden was auf der Insel vor sich ...
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt und besonders die Rückblicke in den Sommer 1995 fand ich sehr stimmungsvoll, wenn auch nicht sehr hilfreich dabei, herauszufinden was auf der Insel vor sich geht.
Die Auswahl der Personen, die wie zufällig gemeinsam auf die Insel gelockt werden, wirkt sehr willkürlich. Auf den ersten Blick bestehen nicht zwischen allen von ihnen Verbindungen, was das ganze noch seltsamer wirken lässt.
Die Ereignisse auf der Insel wirken dann doch etwas konstruiert. Sowohl das teils sehr vertrauensselige Verhalten, als auch dass permanent jemand verloren geht und gesucht werden muss, fand ich nicht so richtig authentisch. Im Angesicht des Sturms wirkte das irgendwie unbedacht und auch ziemlich holprig in Sachen Logik.
Was ich cool fand das war dieser abgeschlagene Insel-Flair, das Thema aussterbende Inseln und generell alles rund um das raue Leben. Romy Fölck schafft es einfach eine tolle Atmosphäre aufzubauen, die Insel und Geschichte lebendig werden zu lassen.
Der Kriminalfall hat mich nicht so wirklich überzeugt, das Finale wurde so dermaßen aufgebauscht, dass das nicht unbedingt mein Fall war. Und insgesamt war das Ende für mich zu sehr Happy End.