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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.12.2024

Eine beeindruckende Vita

Beate und Serge Klarsfeld: Die Nazijäger
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Ich hatte vorher noch nie von Beate und Serge
Klarsfeld gehört und bin auf das Buch nur gestoßen, da ich es für jemanden als Geschenk organisiert habe und dann selbst neugierig geworden bin. Thematisch ...

Ich hatte vorher noch nie von Beate und Serge
Klarsfeld gehört und bin auf das Buch nur gestoßen, da ich es für jemanden als Geschenk organisiert habe und dann selbst neugierig geworden bin. Thematisch fand ich das super interessant. Ich muss aber sagen, dass das Buch mich so ganz ohne Vorwissen einfach nicht so richtig abgeholt hat.

Ich fand den Zeichenstil sehr kantig, so ganz war das nicht mein Fall, besonders Beate bekam einen schroffen Zug dadurch, den die Bilder im Anhang so nicht erkennen lassen. Die Fotos waren für mich tatsächlich das, was mir mit am besten gefallen hat, eine kleine Chronik des Lebensweges von Beate und Serge.

Auch mit den Zeitsprüngen habe ich mich ein bisschen schwer getan. Sie sind zwar gut erkennbar, da die Farbgebung unterschiedlich ist und die entsprechende Station im Lebensweg von Beate und Serge immer mit aufgeführt ist, aber manchmal fand ich das sehr abgehackt und die jeweiligen Ereignisse zu grob umrissen.

Eine Graphic Novel, die ein gesamtes Leben umfasst, ist auch nicht leicht umsetzbar, das ist mir schon klar. Aber mir hat manchmal einfach das Füllmaterial gefehlt, dass Romane oder auch Biografien so nahbar macht und mich emotional abholt. Denn obwohl ich den Lebensweg des Ehepaares durchaus interessant fand, so habe ich keinen Bezug/ keine Bindung aufbauen können.

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Veröffentlicht am 15.12.2024

Kurz und knackig

Die Insel der schwarzen Katzen
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Cover und Titel waren für mich ausschlaggebend für die Kaufentscheidung, aber auch die Idee, dass ein Buchclub Verbrechen aufklären könnte, hat mich absolut angesprochen. Die Dienstagsdetektive haben mich ...

Cover und Titel waren für mich ausschlaggebend für die Kaufentscheidung, aber auch die Idee, dass ein Buchclub Verbrechen aufklären könnte, hat mich absolut angesprochen. Die Dienstagsdetektive haben mich absolut überzeugt und das Buch hat mir richtig gut gefallen.

Wie gut kann ein Kriminalroman auf knapp 250 Seiten sein? Dieses Buch ist der beste Beweis dafür, dass es funktionieren kann. Denn es hat alles, was ein spannender Krimi braucht: ein mitreißendes Verbrechen, eine spannende Ermittlerrunde und eine ergreifende Auflösung.

Natürlich können auf 250 Seiten nicht alle Figuren vollumfänglich ausgearbeitet werden, aber der Protagonist Montecristo war glaubwürdig angelegt und ist unterhaltsam gezeichnet. Seinen Buchladen und die Anekdoten daraus waren einfach zauberhaft und herrlich amüsant. Für mich ein zusätzlicher Pluspunkt des Buches.

Der Fall fand ich durchaus interessant und spannend angelegt, ohne dass die Tat selbst allzu ausführlich oder brutal geschildert wird. Also auch super für zartbesaitete Leser. Die Auflösung fand ich richtig stark, das hatte so ein bisschen Agatha Christie Flair, wo der komplette Fall einmal rekapituliert und die Aufklärung Schritt für Schritt erklärt wird.

Mir hats richtig gut gefallen

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Veröffentlicht am 15.12.2024

Einsteiger-Kurs in die Welt des Investierens

Money Mindset - Finanzieller Erfolg beginnt im Kopf
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Das Buch finde sinnvoll aufgebaut: es beginnt mit den Basics, gibt ein paar Definitionen und Erklärungen um dann thematisch in die Tiefe unterschiedlicher Möglichkeiten des Geldanlegens einzusteigen. Dabei ...

Das Buch finde sinnvoll aufgebaut: es beginnt mit den Basics, gibt ein paar Definitionen und Erklärungen um dann thematisch in die Tiefe unterschiedlicher Möglichkeiten des Geldanlegens einzusteigen. Dabei werden Pros und Kontras beleuchtet, gezielte Beispiele gegeben und dem Leser sogar Tools an die Hand gegeben um sich mit einzelnen Themen selbst weiter zu befassen.

Wer einen spezifischen Anlageplan sucht, wird hier nicht fündig werden. Der Autor zeigt aber Möglichkeiten und Chancen auf, wo es sich lohnt mit dem Investieren zu starten. Was ich spannend fand war, dass auch „exotische Anlagen“ kurz thematisiert wurden. Damit hatte ich mich bisher noch überhaupt nicht beschäftigt und fand es durchaus interessant, da mal einen kurzen Abriss zu bekommen.

Ansonsten handelt das Buch die Klassischen Themen wie Aktien, ETFs, Immobilien und Gold ab und schafft dort einen guten Überblick. Wer sich selbst schon im dem Investieren beschäftigt hat, wird hier nicht viel neues erfahren. Gegen Ende geht es dann noch ein bisschen darum, die eigenen Fähigkeiten und Bedürfnisse zu überdenken und sie entsprechend einzubeziehen. Das war mir dann ein bisschen abschweifend vom Thema, aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache und findet sich in fast allen Ratgebern in irgendeiner Form wieder.

Den Bonus im Anhang mit Empfehlungen zu Apps, Tools, Brokern und weiterführender Lektüre fand ich dann nochmal einen guten Bogen geschlagen. Insgesamt für Einsteiger also lesenswert und vor allem gut verständlich aufgearbeitet mit nahbaren Beispielen aus dem täglichen Leben.

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Veröffentlicht am 15.12.2024

Gegen die innere Bedrohung

Fire Study
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Ich habe die bisherigen Bände der Reihe absolut geliebt und war so gespannt auf diesen dritten Band, der gleichzeitig den Abschluss der Reihe darstellt. Ich hatte daher auf ein großes Finale gehofft. Allerdings ...

Ich habe die bisherigen Bände der Reihe absolut geliebt und war so gespannt auf diesen dritten Band, der gleichzeitig den Abschluss der Reihe darstellt. Ich hatte daher auf ein großes Finale gehofft. Allerdings hat sich dieses Band nicht so recht wie ein Abschluss angefühlt und auch spannungstechnisch konnte es nicht mit den anderen Bänden mithalten.

Zum Inhalt: Yelena hat gerade erst das Ausmaß ihrer magischen Fähigkeiten entdeckt, da muss sie sich bereits der nächsten Prüfung stellen. Denn nicht nur greifen Angst und Misstrauen bezüglich ihrer Gase um sich, eine alte Bedrohung scheint auch zu einem potentiellen Krieg auszuarten, der ihre Heimat bedroht.

Ich muss sagen, dass ich den Einstieg nach den letzten beiden Bänden, die absolut grandios waren, etwas zäh fand. Einfach weil über weite Strecken nicht so richtig was passiert. Es gibt zwar immer noch das Misstrauen rund um Meisterin Roze und den Thronjäger, aber es zieht sich alles ganz schön.

So richtige Spannung kam für mein Empfinden erst im letzten Drittel auf. Schade fand ich auch, dass Magie allgemein, aber vor allem die von Yelena, diesmal gar nicht so zum Tragen kam. Außer zum Heilen, hat sie ihre Kräfte bis zu Ende hin kaum weiterentwickelt, wodurch es da wenig neues zu entdecken gab.

Den neuen Feind, der auf der Bildfläche auftaucht, fand ich an sich schon interessant angelegt, aber auch er kommt nicht so richtig zum Tragen. Auch hier wurde es erst gegen Ende nochmal so richtig spannend.

Da sich die Geschichte aber wieder sehr flüssig und leicht ließt, bin ich trotz der für mich inhaltlichen Schwächen schnell durch das Buch gekommen und habe den Schreibstil selbst und das Setting wieder sehr genossen. Für mich ist dies der schwächste Band der Reihe.

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Veröffentlicht am 15.12.2024

Traue niemandem

Nachtwald
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Ich hatte mich bei diesem Buch tatsächlich eher auf einen Thriller als einen Roman eingestellt, weil das Buch ja auch als solcher ein klassifiziert wurde. Für mich psst dieses Buch aber nicht in das klassische ...

Ich hatte mich bei diesem Buch tatsächlich eher auf einen Thriller als einen Roman eingestellt, weil das Buch ja auch als solcher ein klassifiziert wurde. Für mich psst dieses Buch aber nicht in das klassische Muster eines Thrillers, dafür war es mir zu ruhig, eher lauernd und unterschwellig brodelnd. Es hat viel von Familiendrama, eine Tragödie in drei Akten wenn man so will. Liest sich trotzdem gut, aber wer hier atemlose Spannung und Nervenkitzel erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein.

Zum Inhalt: Nachdem Lizzie die letzten Monate, abgeschottet von ihrer Familie in einer Entzugsklinik verbracht hat, wird sie bei ihrer Entlassung plötzlich mit dem neuen Leben Mutter konfrontiert. Die hat spontan geheiratet und die ganze Familie verbringt ein Wochenende in Butler Hall, dem Landsitz von George, dem neuen Mann ihrer Mutter. Doch dann trifft ein ungebetener Gast ein und schnell verwandelt sich die ruhige Abgeschlagenheit in einen Albtraum

Persönlich fand ich die Prämisse, mit der Geschichte startet, etwas seltsam. Gegen Ende wird das ganze Szenario zwar aufgeklärt, aber ich muss sagen, dass mich das Grundkonstrukt, der Glaubenssatz der hinter allem steckte, einfach nicht überzeugt und abgeholt hat.

Die Geschichte lebt eigentlich vom Misstrauen der zwischenmenschlichen Beziehungen, viele Erwachsen, die einander überhaupt nicht kennen auf engstem Raum, alle verhalten sich auffällig, eine angespannte Atmosphäre hat sich gebildet und niemandem ist so recht zu trauen. Soweit, so gut. Dazu kommen Briefe aus der Vergangenheit, die die Familie Geschichte der Butlers in ein unliebsames Licht rücken.

Ich muss sagen, dass hier allgemein viel mit wilden Spekulationen um sich geworfen wird und ausnahmslos eine Art Übersprungreaktionen und naiven Reaktionismus an den Tag legen. Die Handlungsabläzfe wirkten daher auf mich nicht ganz glaubwürdig.

Das Buch liest sich aber locker und kurzweilig, einfach weil viel passiert, wodurch ich mich trotz des für mich eher mangelhaften Plots durchaus unterhalten gefühlt habe. Gegen Ende wirkt es nochmal stark konstruiert und fast ein bisschen ins lächerliche gezogen. Bei mir hast mit diesem Buch einfach nicht gefunkt.

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