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Veröffentlicht am 16.02.2025

Fatale Suche

The Trap. Wie weit würdest du gehen, um deine Schwester zu retten?
3

Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber Klappentext und Leseprobe, waren für mich so ein Wow-Erlebnis, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Leider wurde das Buch der dadurch sehr hoch gesetzten ...

Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber Klappentext und Leseprobe, waren für mich so ein Wow-Erlebnis, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Leider wurde das Buch der dadurch sehr hoch gesetzten Messlatte nicht gerecht.

Nach einem superstarken Start in die Geschichte, der mir Gänsehaut verursacht hat, flaute die Spannung erstmal erheblich ab.
Echte mitreißende Spannung wird erst viel zu spät im letzten Drittel erzeugt und dann endet die Geschichte viel zu abrupt mit reichlich offenen Fragen. Es wird zwar hinreichend suggeriert, wie die Geschichte wohl ausgegangen ist, aber nicht alles, was an Nebenhandlungen eröffnet wurde, wurde für mein Empfinden auch befriedigend abgeschlossen.

Was mich neben der fehlenden Spannung am meisten gestört hat, wart das leichtsinnige, selbstzerstörerische Verhalten der Protagonistin, die Scheinbare absolute Unfähigkeit der Polizei und die offensichtlich egoistischen Hintergründe von Nickis Verschwinden. Also rein auf charakterlicher Ebene eigentlich aller Figuren hat mich die Handlung oft ziemlich aufgeregt, weil ich viele Verhaltensweisen einfach null nachvollziehen konnte.

Gut gelungen und fast schon grandios angelegt war dagegen die Täter-Perspektive, in der für mich die Stärke der Geschichte lag. Die fand ich wirklich sehr eindrücklich rübergebracht und für mich waren es die einzigen Stellen im Buch, die wirklich Thriller-Atmosphäre erzeugten.

Großes Kino war für mich der Plottwist ganz am Ende, für mich ein echter Mindf*ck Moment und eine plottechnische Glanzleistung. So hätte bitte das gesamte Buch sein sollen, dann wäre es ein nervenaufreibender Pageturner gewesen. Ich hatte mir von dieser Geschichte nach dem fulminanten Start einfach mehr erwartet und war unterm Strich eher ernüchtert.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

genau die Geschichte, die ich brauchte

Hot Mess
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Ich bin diesem Buch schon mehrmals und auf verschiedenen Wegen begegnet, aber irgendwie hat es mich nie gereizt, bis meine Lieblings-Buchbloggerin es empfohlen hat. Und für mich war es ein absoluter Volltreffer. ...

Ich bin diesem Buch schon mehrmals und auf verschiedenen Wegen begegnet, aber irgendwie hat es mich nie gereizt, bis meine Lieblings-Buchbloggerin es empfohlen hat. Und für mich war es ein absoluter Volltreffer. Ein Buch für jeden, der sich manchmal einsam oder auf der Strecke geblieben fühlt, für jeden, der grade eine Freundin braucht. Es ist eine tolle, nahbare Geschichte über Freundschaft, Familie, Karriere und mentale Gesundheit.

Ich hab mich in dieser Geschichte sehr oft selbst wiedergefunden und finde Frauenfreundschaften und die Dynamiken untereinander werden gut und authentisch dargestellt. Ich mochte die chaotische Vielseitigkeit der Geschichte, die bitterbösen Kommentare und emotionalen Eskalationen. Ich hatte das Gefühl, als würde hier direkt aus dem Leben erzählt werden und als wäre ich live dabei als die Leben von Claire, Lexi und Joanne in die Binsen gehen und sie die Scherben zu etwas besserem, wertvollerem Zusammensetzen.

Ungefähr die erste Hälfte des Buches ist Unterhaltung pur, dann schlägt es einen überraschend ernsten, tiefgründigen Weg ein. Das kam sehr unvorhergesehen, hat mir aber richtig gut gefallen und das Buch noch offener und ehrlicher wirken lassen. Die Geschichte war für mich wie eine riesige Green Flag, dass es ok ist Schwäche zu zeigen, um Hilfe zu bitten und eben auch mal nicht klarzukommen.

Ein offenes, ehrliches und ungeschöntes, aber auch sehr witziges Porträt von Frauenfreundschaften, das hier gezeichnet wird. So wertvoll, so schön. Habs direkt drei Freundinnen weiterempfohlen.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Story gut, Nervenkitzel eher lau

Die Villa
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Diese Art von Büchern hat einen schwierigen Stand, weil man ähnliche Stories einfach schon etliche Male gelesen hat. Muss aber sagen, dass ich diese im Vergleich zu vielen anderen tatsächlich eindrücklicher ...

Diese Art von Büchern hat einen schwierigen Stand, weil man ähnliche Stories einfach schon etliche Male gelesen hat. Muss aber sagen, dass ich diese im Vergleich zu vielen anderen tatsächlich eindrücklicher und interessanter geplottet fand und sie sich dadurch für mich positiv von der Masse abhebt. Vom Spannungslever her aber eher subtil. Statt als Thriller würde ich das Buch eher als Suspense-Roman einstufen.

Zum Inhalt: Vor drei Jahren verstarb Danis beste Freundin bei ihrem eigenen Junggesellinnenabschied und bis heute kann sich Dani an die fragliche nacht nicht erinnern. Gleichzetig plagen sie Schuldgefühle, ihre Freundin so im Stich gelassen zu haben. Aber hätte sie sie überhaupt retten können? Dani fasst den Plan die Nacht

An sich hat mir das Konzept, das Rekonstruieren der Ereignisse und Danis Erinnerungen, die langsam zurückkehren total gut gefallen. Ich hätte mir aber gewünscht, dass es bei einem Thriller einfach ein bisschen mehr Nervenkitzel, ein paar mehr echte Spannungsmomente gibt. Denn die gesamte aufgebaute Spannung lag ja bereits in der Vergangenheit. Dieser Handlungsstrang rund um den Junggesellenabschied hat mir auch richtig gut gefallen, weil er auch am meisten dazu beiträgt die Figuren aufzubauen. Die Ereignisse in der Gegenwart muten dagegen eher mau an, die Stimmung ist zwar angespannt, was aber der super skurrilen Situation, die Dani da geschaffen hat, entspringt.

Ich weiß nicht, was Bücher dieser Art immer an sich haben, dass Frauengruppen immer derart anstrengend und unsympathisch dargestellt werden. Klar muss es Suspense-Momente geben, aber dafür, dass dem Leser hier suggeriert werden soll es handele sich um eine Freundesgruppe, verhält sich eigentlich niemand besonders freundschaftlich. Es gibt einiges an Revierkämpfen, Missgunst und Rumgezicke , was halt einfach überhaupt nicht meins ist. Für mich war hier keine Sympathieträgerin bei, was es mir manchmal schwer gemacht hat dran zu bleiben, weil man die Frauen eigentlich auch kaum kennenlernt.

Die Geschichte liest sich sehr kurzweilig, durch die verschiedenen Perspektiven und kurzen Kapitel kommt man gut durch die Seiten und es werden abwechslungsreiche Einblicke geboten, wodurch es nie langweilig wird. Die Auflösung hat mir richtig gut gefallen, sie war absolut überraschend und dadurch wirklich catchy. Gleichzeitig wird die Schuldfrage dadurch auch so ein bisschen relativiert, was ich gut geplottet fand.

Für mich jetzt kein absoluter Pageturner, aber ein guter Roman für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

So düster, so gut

Die Tochter des Serienkillers
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Ich fand „die Frau des Serienkillers“ richtig gut und hab mich sehr gefreut, dass nun ein zweiter Band erschienen ist. War mir erst unsicher, ob es wohl Wiederholungen geben würde, aber ich fand diesen ...

Ich fand „die Frau des Serienkillers“ richtig gut und hab mich sehr gefreut, dass nun ein zweiter Band erschienen ist. War mir erst unsicher, ob es wohl Wiederholungen geben würde, aber ich fand diesen Band sogar noch stärker als den ersten. Die Bücher sind unabhängig lesbar und bekommen eine klare Leseempfehlung von mir.

Zum Inhalt: nach einer traumatischen Kindheit bricht Jane alle Brücken zu ihrer Vergangenheit ab und beginnt ein völlig neues Leben. Trotzdem trägt sie die Last und Folgen des Vergangenen mit sich herum, denn ihr Vater war ein verurteilter Serienmörder. Als in Janes neuem Umfeld eine Frau vermisst wird und Jane sich aufgrund von Blackouts nicht erinnern kann, was sie in besagter Nacht getan hat, muss sie sich fragen, ob irgendwas von ihrem Vater in ihr weiterlebt.

Die Geschichte las sich für mich diesmal sogar noch leichtgängiger als der erste Band der Reihe, sie hat einen gutes Flow und ein schönes, angezogenes Tempo. Ich fand die Nebenhandlung rund um Jens Vergangenheit, ihre Black Outs und die Schuldfrage dahinter super interessant angelegt. Das gibt der gesamten Story eine tiefenpsychologische Komponente, die absolut mitreißend ist.

Gleichzeitig ist Jen natürlich nicht die einzige, die sich auffällig verhält, denn auch ihr Mann Mark schleppt einiges an Ballast mit sich rum und hat mit seinem Verhalten immer wieder mein Misstrauen geweckt. Die Spannungen zwischen den Eheleuten sind sehr greifbar, die Beziehung von Misstrauen und Geheimnissen geprägt. Aber da Jen so eine unzuverlässige Protagonistin ist, weiß man einfach nicht ob man ihr trauen kann. Ihre zunehmend wahnhafte, unzurechnungsfähige Art macht die Geschichte erst so richtig packend und auf düstere Art perfide. Die Geschichte hat mich total in ihren Bann geschlagen.

Es gibt auch hier wie im ersten Band eine unbekannte Täterperspektive, in der es aber hauptsächlich um Paul Slater geht. Bin mir gar nicht sicher ob es die für mich unbedingt gebraucht hätte. Aber da es gut geschrieben war, in den Kontext rund um Jen passt und nicht überhand nahm, hat es zumindest auch nicht gestört.

Insgesamt fand ich diesen Band sogar nochmal besser als den ersten. Absolute Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Den Hype nicht wert

The Stars are Dying
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Ich hab vorab einfach so viel über dieses Buch gehört und gesehen und war von der Aufmachung so wahnsinnig begeistert, dass ich sehr hohe Erwartungen hatte. Leider muss ich aber sagen, dass ich den Hype ...

Ich hab vorab einfach so viel über dieses Buch gehört und gesehen und war von der Aufmachung so wahnsinnig begeistert, dass ich sehr hohe Erwartungen hatte. Leider muss ich aber sagen, dass ich den Hype nicht nachvollziehen kann. War ok, aber in meinen Augen nichts besonders.

Ich fand die Geschichte unglaublich zäh, die Enthüllungen, die der Leser relativ schnell erahnen kann lassen bis zum Ende auf sich warten und bis dahin fand ich die Storyline ganz schön dröge. Dabei hatte die Idee mit dem Turnier mir gut gefallen und die Prüfungen, so kurz sie auch waren, waren interessant angelegt. Aber das reicht nicht um über 600 Seiten mit Spannung zu füllen.

Worldbuilding und Magiekonzept fand ich wenig greifbar, auch hier wird erst gegen Ende etwas mehr offenbart. Hier wurde in meinen Augen viel Potential verschenkt. Astraea stehe ich eher zwiegespalten gegenüber, sie wirkte immer wieder sehr naiv und bedürftig, geradezu gefallsüchtig und sich anbiedernd. Das fand ich teilweise wirklich sehr anstrengend, wie blauäugig sie immer wieder daherkam.

Die Lovestory war ok, entwickelte sich anfangs für meinen Geschmack viel zu rasant und schwelte dann so vor sich hin. Ist nicht ganz mein Fall und die Chemie zwischen Astraea und Nyte ist zumindest bei mir nicht gekommen.

War ok, aber hab schon bessere Romantasy gelesen

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