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Veröffentlicht am 01.03.2026

Gute Nacht Geschichte mit Keks

Ket & Keks – Gähn! (Ket & Keks)
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Dieses Pappbilderbuch zeigt schon auf dem Cover ein riesiges Gesicht, das mit offenem Mund gähnt. Dieses runde Gesicht gehört zu Keks, daneben sehen wir eine Katze.
Das Zu-Bett-Geh-Ritual wird beschreiben ...


Dieses Pappbilderbuch zeigt schon auf dem Cover ein riesiges Gesicht, das mit offenem Mund gähnt. Dieses runde Gesicht gehört zu Keks, daneben sehen wir eine Katze.
Das Zu-Bett-Geh-Ritual wird beschreiben und Keks streckt sich, er ist müde. Keks schafft es nicht in über den hohen Rand der Keksdose zu klettern. Doch Ket, die Katze hilft ihm, obwohl sie selbst sehr müde ist. Sie basteln eine Leiter und so landet Keks in der Dose, doch dort findet er es nicht gemütlich und die müde Ket hilft ihm wieder. Dann entdeckt Keks das Nachtlicht über dem Katzenkorb und er will auch so ein Licht.
Und nach einigen anderen Problemen, die alle kennen, die ein Kind ins Bett bringen, schlafen beide zusammen im Katzenkorb.
Ich habe nur die Befürchtung, dass unsere Kleinen hier noch neue Ideen entdecken, wie sie das Schlafen verzögern können. Aber das Buch zeigt auf humorvolle Weise, wie es in vielen Schlafzimmer zugeht. Einfache Bilder, kurze Texte.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Vatersuche, in schönen Worten mit viel Gefühl erzählt

Pepper
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Auf dem Cover sehen wir Pepper mit ihrem roten Notizbuch, in dem alle Fragen stehen, die sie ihrem Vater stellen wird, sobald sie weiß, wer es ist.
Die Frage nach ihre Vater stellt Pepper ihrer Mutter ...

Auf dem Cover sehen wir Pepper mit ihrem roten Notizbuch, in dem alle Fragen stehen, die sie ihrem Vater stellen wird, sobald sie weiß, wer es ist.
Die Frage nach ihre Vater stellt Pepper ihrer Mutter immer wieder, doch erst als sie schon 17 ist, gibt sie ihr überraschenderweise den Namen auf einem Zettel: „Kimme“. Ihre Mutter ist Politikerin und die beiden wohnen sehr feudal in der HafenCity in Hamburg. Bald erfährt sie, dass ihr Vater, der in jungen Jahren als Musiker eine gewisse Berühmtheit erlangt hatte, immer noch mit seinen Bandkollegen in einer WG wohnt. Da macht sie sich auf um dort in eine freies Zimmer zu ziehen. Ihre Mutter und ihr Freund August raten ihr ab, doch Pepper möchte ihren Vater erstmal inkognito kennen lernen. Ihr Vater ist eine eigenwilliger Typ, das kann sie schon an seiner Kleidung erkennen, aber auch seine schroffe Art und seine weisen Kommentare bringen wenig Nähe. Als er dann Pepper unter Druck setzt, sie müsse eine riesige Einweihungsparty organisieren, ist diese völlig überfordert. Denn sie ist ein ruhiges jungen Mädchen, dass wenig Frende hat und nie auf wilde Partys geht.
„Kann man vermissen, was man nie hatte? – Wie würde es wohl klingen, wenn du meinen Namen sprichst?“ das sind Fragen, die Pepper in ihren Notizen stehen hat. Erst ganz am Ende wir sie Antworten bekommen, aber dann ist ihr Vater schon sterbenskrank.
Jedes Kapitel beginnt mit einer grauen Seite, auf der wir Peppers Notizen lesen oder auf der deutsche Songtexte von der Band „Kimme & Popkorn“ stehen. Uns wird die Geschichte von Pepper erzählt, die ihren Vater immer direkt anspricht, wodurch für mich eine besondere Nähe zu spüren war. Der zunächst schroffe Kimme zeigt im letzten Teil doch noch viel Gefühl und die kurze Zeit, die den beiden bleibt, gibt Pepper sehr viel. Mir gefiel es auch sehr gut, dass das Verhalten der Mutter nicht zu einem Bruch geführt hat. Ein Buch mit vielen Fassetten, neben den Jungen gibt es eine Truppe alternder Menschen und dann noch drei Senioren mit viel Witz und Lebenserfahrung. Eine hervorragende Mischung und ein Jugendroman, der gelesen werden muss.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Monstemäßig tolles Buch

Wie der riesige, miese Monsteralbtraum ein Kind fand, das ihn zu Ende träumte.
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Da sehen wir ihn schon sitzen, den Monsteralbtraum. Er schaut mit einem Fernglas auf die Häuser und hält einen kleinen Teddy im Arm.
Da sitzt er auf dem nächsten Bild auf einem Kissen und in der Denkblase ...

Da sehen wir ihn schon sitzen, den Monsteralbtraum. Er schaut mit einem Fernglas auf die Häuser und hält einen kleinen Teddy im Arm.
Da sitzt er auf dem nächsten Bild auf einem Kissen und in der Denkblase steht „Ich will endlich wissen, wie ich ausgehen!“ Und genau das ist sein Problem, denn die Träumer werden immer wach, bevor der Traum zu Ende geht.
Es wird Abend und das Monster lauert auf einem Dach und lauscht, wie die Kinder zu Bett gehen. Wir erfahren, wie unterschiedlich die Kinder sich verhalten und sehen das Traummonster, wie es sich in die Träume drängelt. Das Bild auf dem der Junge schlafend im Bett liegt und das Monster immer wieder aus seinem Traum wirft ist einfach sooo schön. Meist wachen die Kinder aber auf, wenn er sich in ihre Träume stiehlt und auch da werden und Beispiel gezeigt. Aber auch Albträume gibt es in unterschiedlichen Variationen und die werden auf der nächsten Doppelseite beschrieben und gemalt. Und dann lernen wir Julian kennen, der sich nie an seine Träume erinnert und die deshalb nicht seinen Mitschülern erzählen kann.
Niemand will einen riesigen miesen Monsteralbtraum erleben, aber in diesem Buch sehen wir den Albtraum aus der Sicht des Monsters und vielleicht lohnt es sich ja nicht aufzuwachen und das schöne Ende des schlimmen Traumes zu erleben.
Neben den fantasievollen Illustrationen könnte ich hier eine ungewöhnliche Geschichte lesen und es ist einfach toll „der riesige, miese Monsteralbtraum“ vorzulesen, da wird die Stimme automatisch ein wenig unheimlich.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Humorvolles Alphabeth

Das NEINhorn-ABC
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Dieses Buch wird allen Neinhorn-Fans begeistern, denn hier treffen wir viele Bekannte wieder. Schon das Cover zeigt uns das Neinhorn mit einem ABC-Schild.
Und dann starten wir mit dem A! Der ABÄR mit seinem ...

Dieses Buch wird allen Neinhorn-Fans begeistern, denn hier treffen wir viele Bekannte wieder. Schon das Cover zeigt uns das Neinhorn mit einem ABC-Schild.
Und dann starten wir mit dem A! Der ABÄR mit seinem ständigen „Aber, aber…“ ist hier zu sehen. Natürlich ist bei B der BIBBER, dem immer kalt ist abgebildet. „Immer lockeer bleiben“ fordert und bei C das ChinCHILLMAL auf. Der PLAPPERgei ist bei P unterwegs und ein UNFAIkel sehen wir bei U.
Kleine spaßige Kostproben aus diesem besonderen und sehr witzigen ABC. Keine Ahnung, ob die Kinder das Alphabet so lernen, aber sie werden Spaß haben und hin und wieder laut lachen und das ist ja auch etwas sehr schönen, oder?
Klein, witzig und mit gewohnt tollen Bildern, auch ein hervorragendes Mitbringsel.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Lesen lernen mit vielen kleinen Geschichten

Die Lese-Rakete
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Das Cover zeigt die Rakete aus deren Fenstern einige Protagonisten herausschauen. Die Leser*innen werden als Astronauten und Astronautinnen angesprochen und aufgefordert das Lese-Universum zu erobern. ...

Das Cover zeigt die Rakete aus deren Fenstern einige Protagonisten herausschauen. Die Leser*innen werden als Astronauten und Astronautinnen angesprochen und aufgefordert das Lese-Universum zu erobern. Zu Unterstützung wurden die Worte in unterschiedlichen Farben gedruckt.
Dann wird abgehoben, die Geschichten bestehen lediglich aus wenigen kurze Sätzen und einem passenden bunten Bild. Dann geht es höher, das können wir an der Rakete am Seitenrand ablesen, die immer höher steigt. Jetzt haben die Geschichten schon bis zu zehn Sätzen und es gibt wörtliche Rede und Nebensätze. Bei der Entdeckung fremder Welten tauchen schon schwierige, rot gedruckte Worte auf. Und Schwerlos bedeutet schon längere Texte, in denen mehr schwierige Wörter auftauchen.
Die Geschichten sind sehr unterschiedlich und decken die verschiedensten Themen ab. Sicher wird nicht jeden alles interessieren, aber da ist ja immer so bei einer Mischung. Ich denke aber, dass Erstlesen sich mit diesem Buch hervorragend steigern können und den Mut bekommen selbst zu lesen.

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