Cover-Bild Pepper
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17,90
inkl. MwSt
  • Verlag: rotfuchs
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 25.02.2026
  • ISBN: 9783757101930
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Nils Mohl

Pepper

Coming-of-Age Roman ab 14 Jahren

Der neue Roman von Nils Mohl über Familie, Freundschaft und die Suche nach den eigenen Wurzeln. Emotionaler Jugendroman ab 15 Jahren.

Die 17-jährige Pepper hat auf den ersten Blick eine ganze Menge: ein schönes Zuhause in der Hamburger Hafencity; eine coole Mutter, die Politikerin ist; einen richtig guten Freund namens August. Und bald Abitur. Trotzdem ist da diese große Lücke in ihrem Leben: Pepper kennt ihren Vater nicht, er war eine flüchtige Affäre ihrer Mutter, die mit seinem Namen nicht rausrücken will. Pepper beschäftigt das Thema bis zur Besessenheit. Sie hält Zillionen von offenen Fragen in ihrem Notizbuch fest – denn wie soll man wissen, wohin man will im Leben, wenn man nicht weiß, woher man kommt? Doch dann ist es endlich soweit: Pepper erfährt den Namen ihres Vaters. Und dass er nur ein paar Kilometer von ihr entfernt wohnt. Pepper ist wild entschlossen, ihren Vater endlich kennenzulernen. Kurzerhand beschließt sie, inkognito in seine WG zu ziehen. Denn wie kann man sich besser kennenlernen als unter demselben Dach?

Eine Geschichte über die großen Themen der Jugend, eine schräge WG und die viel zu unbekannte Band Kimme & Popkorn!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2026

Vatersuche, in schönen Worten mit viel Gefühl erzählt

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Auf dem Cover sehen wir Pepper mit ihrem roten Notizbuch, in dem alle Fragen stehen, die sie ihrem Vater stellen wird, sobald sie weiß, wer es ist.
Die Frage nach ihre Vater stellt Pepper ihrer Mutter ...

Auf dem Cover sehen wir Pepper mit ihrem roten Notizbuch, in dem alle Fragen stehen, die sie ihrem Vater stellen wird, sobald sie weiß, wer es ist.
Die Frage nach ihre Vater stellt Pepper ihrer Mutter immer wieder, doch erst als sie schon 17 ist, gibt sie ihr überraschenderweise den Namen auf einem Zettel: „Kimme“. Ihre Mutter ist Politikerin und die beiden wohnen sehr feudal in der HafenCity in Hamburg. Bald erfährt sie, dass ihr Vater, der in jungen Jahren als Musiker eine gewisse Berühmtheit erlangt hatte, immer noch mit seinen Bandkollegen in einer WG wohnt. Da macht sie sich auf um dort in eine freies Zimmer zu ziehen. Ihre Mutter und ihr Freund August raten ihr ab, doch Pepper möchte ihren Vater erstmal inkognito kennen lernen. Ihr Vater ist eine eigenwilliger Typ, das kann sie schon an seiner Kleidung erkennen, aber auch seine schroffe Art und seine weisen Kommentare bringen wenig Nähe. Als er dann Pepper unter Druck setzt, sie müsse eine riesige Einweihungsparty organisieren, ist diese völlig überfordert. Denn sie ist ein ruhiges jungen Mädchen, dass wenig Frende hat und nie auf wilde Partys geht.
„Kann man vermissen, was man nie hatte? – Wie würde es wohl klingen, wenn du meinen Namen sprichst?“ das sind Fragen, die Pepper in ihren Notizen stehen hat. Erst ganz am Ende wir sie Antworten bekommen, aber dann ist ihr Vater schon sterbenskrank.
Jedes Kapitel beginnt mit einer grauen Seite, auf der wir Peppers Notizen lesen oder auf der deutsche Songtexte von der Band „Kimme & Popkorn“ stehen. Uns wird die Geschichte von Pepper erzählt, die ihren Vater immer direkt anspricht, wodurch für mich eine besondere Nähe zu spüren war. Der zunächst schroffe Kimme zeigt im letzten Teil doch noch viel Gefühl und die kurze Zeit, die den beiden bleibt, gibt Pepper sehr viel. Mir gefiel es auch sehr gut, dass das Verhalten der Mutter nicht zu einem Bruch geführt hat. Ein Buch mit vielen Fassetten, neben den Jungen gibt es eine Truppe alternder Menschen und dann noch drei Senioren mit viel Witz und Lebenserfahrung. Eine hervorragende Mischung und ein Jugendroman, der gelesen werden muss.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Eine schräge WG und eine wunderbare Geschichte.

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Das Cover hat mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht. Ich mag die Illustration sehr und auch die reduzierten Farben passen das Cover sehr harmonisch wirken. Die Haptik es Hardcover Buches finde ...

Das Cover hat mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht. Ich mag die Illustration sehr und auch die reduzierten Farben passen das Cover sehr harmonisch wirken. Die Haptik es Hardcover Buches finde ich sehr ansprechend.

In dem Jugendroman ab 14 Jahren vom Autor Nils Mohl geht es um Pepper. Die 17 jährigen erfährt nach Jahren des Schweigens endlich den Namen ihres Vater. Sie möchte ihn unbedingt kennenlernen. Dabei hat sie eine etwas verrückte Idee. Sie zieht in die WG ihres Vaters ein. Sie sammelt seit Jahren Fragen, die sie ihrem Vater stellen möchte in einem Notizbuch. So kommt es, dass sie unter einer anderen Identität bei ihrem Vater und seinen Freunden einzieht. Doch das Kennenlernen gestaltet sich schwieriger als gedacht, ist die Realität doch ganz anders als ihre Wunschvorstellung? Pepper muss ihren Weg gehen und erhält dabei Unterstützung von ihrem Freund August und Frau Ericsson, einer herrlich authentischen Dame und ihrer Senioren-Clique.

Das Buch hat mich sehr berührt, ich mochte die Thematik und die Handlung. Pepper ist ein facettenreicher Charaktere gewesen. Ich konnte ihre Gefühle und Empfindungen gut nachvollziehen. Für mich ein wirklich tolles Buch mit sehr emotionalen Szenen, ich empfehle es auf jeden Fall weiter.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Kann man vermissen, was man nie gekannt hat?

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Wow, das ist ein richtig starkes Buch- sehr ausdrucksstark und enorm realistisch! Da haben die Charaktere auch mal Ecken und Kanten, was besonders auf Kimme zutrifft. Doch auch Personen, wie Pepper oder ...

Wow, das ist ein richtig starkes Buch- sehr ausdrucksstark und enorm realistisch! Da haben die Charaktere auch mal Ecken und Kanten, was besonders auf Kimme zutrifft. Doch auch Personen, wie Pepper oder August sind so authentisch dargestellt, dass es einem nicht schwer fällt sich in sie hineinzuversetzen.

Pepper erfährt von ihrer Mutter erst nach Jahren den Namen ihres abwesenden Vaters. Und beschließt, um ihn unbefangen kennenzulernen, ohne dessen Wissen um die verwandtschaftlichen Verhältnisse in seine Altmänner-WG zu ziehen. Doch ganz so rosig, wie sie es sich vorgestellt hatte, läuft es dann doch nicht. Warum ist dieser Mann so unzugänglich und abweisen und kann er überhaupt der Vater sein, den sie sie immer gewünscht und vorgestellt hatte?

Trotz Musikerkarriere wirkt die Handlung bodenständig. Sie spielt in Wilhelmsburg/Hamburg und ist durchzogen von Melancholie, aber auch von Tagebucheinträgen Peppers und den Songtexten einer Band namens ‚Kimme und Popkorn‘, die zum Zeitpunkt der Handlung faktisch nicht mehr existent war und auch nie den großen Durchbruch hatte. Trotzdem musste ich sie einfach googeln, weil alles, wirklich alles in diesem Buch so echt wirkt, dass es mich nicht gewundert hätte, wäre ich im Internet auf diese Band gestoßen. Sogar ihre Cover und Titel sind im Buch abgedruckt.

Pepper steht im Zentrum der Handlung. Sie versucht durch ihren Einzug in die WG, DEM Mann näher zu kommen, den sie bereits ihr gesamtes Leben über vermisst hatte, die Handlung hat aber auch noch deutlich mehr zu bieten. Da gibt es z.B. diesen jungen, aufstrebenden Musiker, der mir sehr ans Herz wuchs, ein toller Typ!, das ADE ADE mit ganz besonders herzlichen Leutchen, eine hippe Redakteurin, die Pepper im richtigen Moment unter die Arme greift, eine griesgrämige Vorgesetzte, die irgendwann ihr ‚wahres Ich’ zeigt und zwei, nein eigentlich drei Herren, die irgendwo in ihrem Leben gestrandet zu sein scheinen. Und allesamt scheinen durch Pepper miteinander verbunden. Loslassen kann ich sie aber jetzt, so kurz nach der Beendigung des Buchs, noch nicht. Ich glaube da bleibt mir nur es ein zweites Mal zu lesen.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Ein Notizbuch voller Fragen

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Mich hat das Cover sofort angesprochen, das passiert mir eher selten. „Pepper“ von Nils Mohl ist eine berührende Coming-of-Age-Geschichte. Die Hauptprotagonistin Pepper ist auf der Suche nach ihrer Identität.

Das ...


Mich hat das Cover sofort angesprochen, das passiert mir eher selten. „Pepper“ von Nils Mohl ist eine berührende Coming-of-Age-Geschichte. Die Hauptprotagonistin Pepper ist auf der Suche nach ihrer Identität.

Das 17jährige Mädchen hat von ihrer Mutter nie erfahren wer ihr Vater ist. Trotz ständigen Nachbohrens schweigt ihre Mutter. Pepper füllt ihr Notizbuch mit Fragen, die sie ihren unbekannten Vater stellen würden. Und wie es der Zufall will, Pepper kommt ihrem Vater auf die Spur. Sie schafft es, sich in die Männer-WG ihres Vaters einzumieten ohne sich zu erkennen zu geben.

Nils Mohr schreibt in einer ruhigen, glaubwürdigen Sprache, mit feinen Zwischentönen. Ich mochte die Dialoge. Die junge Heldin steht kurz vor dem Abitur. Sie ist ein Mädchen voller Widersprüche, Sehnsüchte und letztlich auf der Suche nach Liebe und ihren Wurzeln. Ihr Freund August steht ihr zur Seite, und auch die alte Frau Ericsson mit ihre Senioren-Clique bieten ihr Unterstützung an. Es gibt in dem Buch wahnsinnig berührende Momente, die unter die Haut gehen. Vor allem der Schluss hat mich emotional gepackt.


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Veröffentlicht am 17.02.2026

Wunderbar anrührend

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Pepper wächst bei ihrer Mutter auf. Wer ihr Vater ist, konnte sie trotz vieler Nachfragen nicht herausbekommen. Dabei hat sie so viele Fragen an ihn, die sie auch in einem Notizbuch sammelt. Als ihre Mutter ...

Pepper wächst bei ihrer Mutter auf. Wer ihr Vater ist, konnte sie trotz vieler Nachfragen nicht herausbekommen. Dabei hat sie so viele Fragen an ihn, die sie auch in einem Notizbuch sammelt. Als ihre Mutter ihr irgendwann dann den Namen verrät, geht die Suche los.

Die Geschichte ist wunderschön geschrieben, einfühlsam, humorvoll, tiefgehend und dennoch auch immer wieder mit Leichtigkeit. Es macht Spaß mit Pepper und ihrem bunten Freundeskreis auf der Suche nach Antworten zu sein.

Das Cover ist wunderschön und fällt ins Auge. Und auch die gesamte Gestaltung des Buches und die passenden Songtexte gefallen mir gut und machen das Lesevergnügen so richtig rund.

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