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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.09.2022

Nette Lovestory und mal etwas anderes

Das irrationale Vorkommnis der Liebe – Die deutsche Ausgabe von »Love on the Brain«
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Der Roman „Das irrationale Vorkommnis der Liebe“ von Ali Hazelwood erzählt über insgesamt 25 Kapitel und einen Epilog die Liebesgeschichte von Neurowissenschaftlerin Bee und ihrem akademischen Erzfeind ...

Der Roman „Das irrationale Vorkommnis der Liebe“ von Ali Hazelwood erzählt über insgesamt 25 Kapitel und einen Epilog die Liebesgeschichte von Neurowissenschaftlerin Bee und ihrem akademischen Erzfeind Levi, wobei die Kapitel aus der Ich-Perspektive der Protagonistin geschrieben sind.

Zunächst muss ich gestehen, dass mich das Cover leider so gar nicht anspricht. Wäre mir der Name der Autorin nicht nach dem Erfolg ihres letzten Romans „Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe“ ein Begriff gewesen, wäre mir dieses Werk sehr wahrscheinlich nicht als möglicherweise interessante Lektüre aufgefallen. Nächstes Geständnis: ich habe besagten letzten Roman nicht gelesen, nur mitbekommen, dass die Geschichte recht großen Anklang gefunden hat. Umso neugieriger war ich, was wohl hinter der Autorin steckt und ob auch ich mich für Ihre Romane begeistern könnte.

Leider habe ich dann aber schwer in die Geschichte gefunden. Zwar war schon der Beginn recht unterhaltsam geschrieben, aber irgendwie hat sich keine „Sogwirkung“ eingestellt und teilweise musste ich mich zusammenreißen, das Buch nicht wegzulegen. Die beiden Hauptfiguren Bee und Levi waren auch durchaus interessant, mit dem akademischen Hintergrund mal etwas anderes, und auch die verbale Dynamik zwischen ihnen war kurzweilig zu lesen. So richtig ist aber auch auf dieser Ebene bei mir der Funke nicht übergesprungen. Es war ganz interessant, nett geschrieben, nur mit dem üblichen Grad genre-typischer Vorhersehbarkeit, aber für mich persönlichen eben auch leider nicht mehr. Vielleicht habe ich das Buch auch mit zu großen Erwartungen gestartet, aber tatsächlich hatte ich leider zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, unbedingt weiterlesen zu müssen.

Für mich war dieses Buch eine mal mehr, mal weniger kurzweilige Geschichte, die mir vielleicht nicht unbedingt nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird, die mich aber jedenfalls für den Moment einigermaßen unterhalten hat.

Veröffentlicht am 25.09.2022

Familienküche mit vegetarischem Fokus

Casa Zarrella
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Das Kochbuch „Casa Zarrella - Mit Liebe gekocht für die ganze Familie“ von Jana Ina Zarrella beinhaltet insgesamt rund 70 Rezepte, sowie Küchentricks von niemand geringerem als Fernsehkoch Johann Lafer. ...

Das Kochbuch „Casa Zarrella - Mit Liebe gekocht für die ganze Familie“ von Jana Ina Zarrella beinhaltet insgesamt rund 70 Rezepte, sowie Küchentricks von niemand geringerem als Fernsehkoch Johann Lafer. Vor den eigentlichen Rezepten findet sich allerdings noch ein recht umfangreiches Kapitel „Familienküche, wie wir sie lieben“ mit Einblicken in Traditionen der Familie Zarrella und diversen Küchentipps und -tricks. Die sich anschließenden Rezepte teilen sich dann in folgende fünf Kapitel auf:

Frühstück, Snacks und Smoothies
Suppen und Salate
Einfach und lecker für jeden Tag
Süße Schlemmereien
Wenn Zarrellas feiern

Die Rezepte sind allesamt unkompliziert, dabei aber sehr abwechslungsreich. Die Aufmachung ist übersichtlich gestaltet, jeweils mit Zeit- und Portionsangaben, sowie ggf. einem Hinweis, ob das Gericht vegetarisch oder besonders gut für „die Brotdose“ geeignet ist. Für jedes Rezept gibt es eine Anmerkung von Jana Ina Zarrella oder einen passenden Tipp von Johann Lafer. Manches Mal werden neben dem eigentlichen Rezept als Grundidee auch gleich mehrere Variationsmöglichkeiten ausführlich vorgestellt. Dass sämtliche Gerichte mit einem ansprechenden Foto versehen sind, rundet das durchweg positive Erscheinungsbild würdig ab. Insgesamt zeichnet sich dieses Kochbuch für mich durch die persönliche Note und den doch deutlichen Schwerpunkt an vegetarischen Rezepten aus. Ich werde hier sicherlich noch einiges nachkochen!

Veröffentlicht am 18.09.2022

Ein Weg zu mehr Optimismus

Happiness is a Choice
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In dem Geschenkbuch „Happiness is a Choice“ von Emily Ehlers wird - wie der Untertitel schon sagt - ein Weg zu mehr Optimismus in folgenden sechs Schritten aufgezeigt:

Schritt 1: Dreh nicht durch!
Schritt ...

In dem Geschenkbuch „Happiness is a Choice“ von Emily Ehlers wird - wie der Untertitel schon sagt - ein Weg zu mehr Optimismus in folgenden sechs Schritten aufgezeigt:

Schritt 1: Dreh nicht durch!
Schritt 2: Verändere die Geschichte!
Schritt 3: Richte deinen inneren Kompass aus!
Schritt 4: Erkenne deine Stärke!
Schritt 5: Fang einfach an!
Schritt 6: Finde deine Leute!
Schlussgedanken: Wir schaffen das!

Das Buch umfasst rund 200 Seiten. Dabei ist es durchgehend farblich gestaltet und liebevoll illustriert. Die optische Aufmachung wirkt auf den ersten Blick vielleicht ein wenig kindlich, verleiht dem Buch aber - gerade angesichts der behandelten Themen - auch irgendwie eine angenehme Leichtigkeit. Insgesamt werden hier viele tiefsinnige und pragmatische Gedankengänge ansprechend rübergebracht. Sicher beinhaltet dieses Buch kein Patentrezept für jedermann, aber das muss es ja vielleicht auch gar nicht. Manch einer wird sich sicher an der einen oder anderen Stelle wiedererkennen und kann etwas für sich und sein Umfeld aus den Ausführungen mitnehmen. Für mich war dieses Buch fast eine wie eine eindrucksreiche Reise, eine Konfrontation mit meinen eigenen Gedanken und auch eine Art Perspektivenwechsel. Ich bin dankbar für die Denkanstöße und Ansätze, die mir die Lektüre beschert hat, und werde einige Eindrücke sicher nachhaltig in Erinnerung behalten.

Das Werk „Happiness is a Choice“ ist daher gerade in der heutigen Zeit, in welcher der Alltag gefühlt täglich neue globale wie nationale Probleme mit sich bringt, in meinen Augen ein ganz besonderes Geschenk an seine Lieben - oder vielleicht auch gerade an sich selbst.

Veröffentlicht am 18.09.2022

Tatsächlich mit dem Charme einer privaten Rezeptsammlung

Wenn ich das kann, kannst du das auch!
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Das Buch „Wenn ich das kann, kannst du das auch!“ von Linda Zervakis mit Elissavet Patrikiou ist erschienen im Gräfe und Unzer Verlag und startet ohne große Umschweife direkt mit den Rezepten. Insgesamt ...

Das Buch „Wenn ich das kann, kannst du das auch!“ von Linda Zervakis mit Elissavet Patrikiou ist erschienen im Gräfe und Unzer Verlag und startet ohne große Umschweife direkt mit den Rezepten. Insgesamt rund 30 Rezepte sind auf folgende vier Kapitel aufgeteilt:

Greek Style meets HH
Griechenland trifft Orient
Rezepte für jeden Tag
Alles mit Teig

Was dieses Kochbuch meiner Meinung nach zu etwas Besonderem macht ist der Umstand, dass es wirklich den Charme einer persönlichen Rezeptsammlung mitbringt: die Zutaten sind übersichtlich, die Beschreibung der Zubereitung auf das Wesentliche reduziert und es finden sich viele persönliche Anmerkungen zu den Rezepten und zu Variationsmöglichkeiten. Außerdem umfasst das Buch verhältnismäßig viele Bilder, auch mit persönlichem Touch - zahlreiche Fotos erwecken sogar den Eindruck privater Schnappschüsse. Bei den Rezepten selbst kommt der Fokus auf die griechische Geschmackswelt sehr gut rüber, aber es finden sich auch einige Rezepte ohne merklich griechischem Einschlag wie z. B. Butterkuchen. Insgesamt finde ich den Untertitel „persönliche Rezeptsammlung“ sehr passend gewählt, da für mein Empfinden die Anzahl der Rezepte für ein klassisches Kochbuch doch zu übersichtlich ist und der Fokus eher auf den Fotos zu liegen scheint.

Veröffentlicht am 23.07.2022

Durchgehend mitreißend!

Als das Böse kam
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Der Thriller „Als das Böse kam“ von Ivar Leon Menger ist in drei Teile aufgeteilt und umfasst insgesamt 30 Kapitel.

Eigentlich fällt dieses Buch gar nicht in meine üblichen Genres, aber der Klappentext ...

Der Thriller „Als das Böse kam“ von Ivar Leon Menger ist in drei Teile aufgeteilt und umfasst insgesamt 30 Kapitel.

Eigentlich fällt dieses Buch gar nicht in meine üblichen Genres, aber der Klappentext klang für mich interessant genug, um dem Buch zur Abwechslung mal eine Chance zu geben und ich wurde alles andere als enttäuscht!

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Juno erzählt und das macht gerade zu Beginn das Besondere der Erzählung aus. Juno ist in völliger Isolation aufgewachsen und das ihr von ihren Eltern beigebrachte Weltbild unterscheidet sich drastisch von dem des Lesers. So ist man ihr mit den Erkenntnissen und Schlüssen naturgemäß immer ein kleines bisschen voraus. Ihre Gedankengänge sind dabei nachvollziehbar und ihre Handlungsentschlüsse authentisch dargestellt. Die Handlung selbst ist spannend gestrickt, ohne dass sich unnötige Längen negativ auf den Lesefluss auswirken. Ganz im Gegenteil: man fliegt nur so durch die Kapitel.

Ich weiß nur nicht, ob ich das Buch unbedingt in die Kategorie „Thriller“ einordnen würde, dafür war für mich der Verlauf über den Großteil des Buches zu „ruhig“. Das ist aber keineswegs negativ gemeint, die Geschichte war nichtsdestotrotz durchgehend mitreißend. Meine ursprünglichen Erwartungen waren nur etwas anders. Ein richtiger „Thrill“ stellte sich für mich erst kurzzeitig im letzten Drittel des Buches ein. Unabhängig davon habe ich die Lektüre sehr genossen und von Seite zu Seite mit Juno mitgefiebert.

Klare Leseempfehlung von mir - insbesondere für alle, die eine spannende Geschichte mit ausgeprägten Mystery-Elementen schätzen und dafür nicht zu einem 500-Seiten-Schmöker greifen wollen!

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