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Veröffentlicht am 03.04.2025

Dramatische Liebe

Wie Risse in der Erde
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Die englische Schriftstellerin Clare Leslie Hall hat ihren Roman, Wie Risse in der Erde, in zwei Zeiten geschrieben. Einmal 1968 und einmal Früher, das ist 1955.
.Der Schreibstil ist einfühlsam und fesselnd.
1955 ...



Die englische Schriftstellerin Clare Leslie Hall hat ihren Roman, Wie Risse in der Erde, in zwei Zeiten geschrieben. Einmal 1968 und einmal Früher, das ist 1955.
.Der Schreibstil ist einfühlsam und fesselnd.
1955 dürfen wir die erste Liebe von der siebzehnjährigen Beth und dem reichen Gabriel miterleben.
1968 ist Beth mit dem Bauern Frank Johnson verheiratet. Sie haben gerade einen gro0en Verlust erlebt.
Gabriel ist ein berühmter Schriftsteller geworden und zieht mit seinem Sohn Leo wieder in das Familienanwesen.
Jetzt ist Beth wieder in seinem Bann. Sie liebt beide Männer.
Die Autorin schreibt die Geschichte aus Beth Sicht. Das ist ganz gut gemacht. Die Charaktere der Personen sind eindrucksvoll gestaltet.Ich bin nicht ganz sicher, ob es das Drama am Ende noch brauchte.Aber vielleicht brauchte Beth das, um zur Vernunft zu kommen.
Den Roman habe ich gerne gelesen und ich kann ihn empfehlen.

Veröffentlicht am 02.04.2025

Familiengeschichte in Irland

Der Junge aus dem Meer
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Der Junge aus dem Meer ist ein tolles Werk des Iren Garrett Carr.
Es ist sein Debütroman.
Er wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Besonders gefällt mir die Erdzählstimme von einem Einwohner des ...



Der Junge aus dem Meer ist ein tolles Werk des Iren Garrett Carr.
Es ist sein Debütroman.
Er wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Besonders gefällt mir die Erdzählstimme von einem Einwohner des Dorfes. Das ist perfekt gemacht..
Es beginnt 1074 in einem Dorf in Irland.
Der Fischer Ambrose Bonnar findet ein Baby in einem Fass. Er und seine Frau Christine adoptieren den Jungen. Sie nennen ihn Brendan.
Sie haben schon einen Sohn, den zweijährigen Declan.
Wir dürfen die nächsten zwanzig Jahre am Leben der Familie teilnehmen. Es geht auf und ab und es gibt am Ende ein Unglück.
Besonders erfahren wir von Declans Eifersüchteleien.
Besonders wird das Fischerhandwerk dargestellt. Die Bewohner werden auch gut ins Bild gesetzt.
Der Autor versteht es gut, diese Geschichte warmherzig und liebevoll zu gestaltet.
Ich war von dem Roman total begeistert und kann ihn nur wärmstens weiter empfehlen.

Veröffentlicht am 01.04.2025

Gutes Debüt

Greta & Valdin
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Rebecca K Reilly ist eine maorische Schriftstellerin aus Auckland.

Greta & Valdin, ist ihr erster Roman. Der ist ihr gut gelungen.
Das Cover ist passend gestaltet und ist ansprechend.
Über den einzelnen ...



Rebecca K Reilly ist eine maorische Schriftstellerin aus Auckland.

Greta & Valdin, ist ihr erster Roman. Der ist ihr gut gelungen.
Das Cover ist passend gestaltet und ist ansprechend.
Über den einzelnen Kapitel steht Oder V. Das sind die Anfangsbuchstaben der beiden Protagonisten, die dann in Ichform erzählen.#
Greta und Vladin sind Geschwister, mit einer lustigen Familie. Die Beiden sind dem eigenen Geschlecht zugewandt. Es kommt zu vielen Verwicklungen.
Der Roman ist ein tolles Werk und die Autorin hat einen jungen impulsiven Stil, der das Ganze zu etwas Besonderen wird.
Es hat Spaß gemacht ihn zu lesen.

Veröffentlicht am 01.04.2025

Familiengeschichte aus den Marschlanden

Stromlinien
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Stromlinien ist ein besonders fesselndes Werk der Schriftstellerin Rebekka Frank.
Die Autorin lässt Schiffsunglücke , die tatsächlich stattfanden einspielen. Das Unglück des Frachters München von 1978 ...



Stromlinien ist ein besonders fesselndes Werk der Schriftstellerin Rebekka Frank.
Die Autorin lässt Schiffsunglücke , die tatsächlich stattfanden einspielen. Das Unglück des Frachters München von 1978 im Nordatlantik hat sie so spannend beschrieben, das man es mitempfindet. Die Personen die das erleben sind allerdings fiktiv.

Genauso findet der Unfall der Barkasse Martina in der Elbe einen gro0en Eindruck.
In diese Katastrophen lässt die Autorin eine Familie leben.
Erschreckend wie sie die Geschehnisse auf diese Unglücke zurückführen lässt.
Die siebzehnjährigen Zwillinge Ema und Jale leben bei ihrer Großmutter. Ihre Mutter sitzt seit vielen Jahren im Gefängnis. Den Vater kennen sie nicht. Jetzt warten sie auf die Entlassung ihrer Mutter. Ungewöhnlich finde ich das sie nicht wissen, warum die Mutterim Gefängnis sitzt.
Man bemerkt die verschiedenen Charaktere der Beiden. Jale versucht doch etwas herauszufinden, aber heimlich.
Nett ist die Freundschaft von Ema und Lukas, das macht die Geschichte etwas leichter.
Besonders gut ist das Nachwort der Autorin.

Es ist ein packender Roman., der wirklich gut gemacht ist.

Veröffentlicht am 01.04.2025

Zu reiche Familie

Die Fletchers von Long Island
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Taffy Brodesser-Akner ist die Autorin des Romans, Die Fletschers von Long Island
Es ist ihr zweiter Roman.
Es beginnt mit der Entführung des Karl Fletscher. Er ist der Chef der Fletscher Werke.
Nach ...



Taffy Brodesser-Akner ist die Autorin des Romans, Die Fletschers von Long Island
Es ist ihr zweiter Roman.
Es beginnt mit der Entführung des Karl Fletscher. Er ist der Chef der Fletscher Werke.
Nach fünf Tagen wird er nach Zahlung von Lösegeld freigelassen.
Seine Mutter gibt ihm den Rat, das ist nur deinem Körper passiert nicht die.
Wichtiger wäre gewesen, er hätte einen Psychologen aufgesucht. Auch die beiden Söhne hätten schon Hilfe gebraucht. So wird sogar die ungeborene Tochter belastet.
Der Roman wird von verschiedenen Personen aus deren Sicht erzählt.
Ich lese eigentlich gerne Familiengeschichten, aber diese Familie ist einfach zu reich.
Mich konnte der Roman nicht richtig erreichen. Da gab es es im Mittelteil ein paar Längen.
Es gab für mich keine Person, die mir wichtig war.
Das Ende, in dem der Entführer erwähnt wird, konnte ich nicht glauben.
Leider war ich enttäuscht.