Profilbild von Deidree

Deidree

Lesejury Star
offline

Deidree ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Deidree über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2020

Tolle Geschichte – momentan noch ausbaufähig

Eliantis
0

Für mich stellt das Cover eine der Feen aus Eliantis dar. Anmutig, stolz, aber auch kraftvoll und etwas mysthisch. Sehr passend zur Geschichte.

Das Buch ist in drei große Abschnitte mit kürzeren Kapiteln ...

Für mich stellt das Cover eine der Feen aus Eliantis dar. Anmutig, stolz, aber auch kraftvoll und etwas mysthisch. Sehr passend zur Geschichte.

Das Buch ist in drei große Abschnitte mit kürzeren Kapiteln geteilt und wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Der Schreibstil ist locker und natürlich, als wäre es das Normalste, dass Elfen im Wald nebenan leben. Manchmal allerdings wechselt die Figur des Erzählers mitten im Kapitel, das führt zu kurzzeitiger Überlegung aus wessen Sicht ich die Geschichte jetzt gerade sehe. Auch im Handlungsstrang fehlen mir immer wieder Begebenheiten, bei zeitlichen Sprüngen werden Entwicklungen nur kurz angedeutet. Hier ist in meinen Augen noch viel ausbaufähiges und interessantes Potential enthalten.
Eliane scheint eine ganz junge Elfe zu sein, als sie die Prüfung zur Königin zu bestehen hat. Trotzdem beweist sie Mut. Ihre Figur finde ich sympathisch und mutig.
Elion umgibt anfangs etwas Geheimnisvolles. Er steht mit beiden Beinen in seinem Elfenleben und unterstützt Eliane nach besten Kräften.
Milsha-mi wächst bei ihrem Menschenvater auf. Er verhindert, dass sie ihren Elfenanteil leben kann, bis sie sich gegen ihn auflehnt. Werden Milsha-mi, Elion und Eliane das Elfenreich retten können?
Mein Fazit ist, dass diese Geschichte, interessant, spannend und mysthisch ist, in meinen Augen jedoch noch viel Potential aufweist, sodass die Überarbeitung und der zweite Band ein noch vielversprechenderes Werk erahnen lässt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2020

Kurz, knackig, knisternd, kontrastreich und kurzweilig

Mehr heiße Gute-Nacht-Geschichten | Erotische Geschichten
0

Die teilweise recht kurzen Geschichten laden regelrecht ein das Buch in jeder kleinen Pause aufzuschlagen.

Mir gefallen die abwechslungsreichen Schauplätze, denn trotz der Kürze beinhaltet jede Geschichte ...

Die teilweise recht kurzen Geschichten laden regelrecht ein das Buch in jeder kleinen Pause aufzuschlagen.

Mir gefallen die abwechslungsreichen Schauplätze, denn trotz der Kürze beinhaltet jede Geschichte eine kleine Handlung rund um den Sex. Das Cover zeigt und verdeckt gleichermaßen, lässt den Leser neugierig werden.

Der Schreibstil von Joan Hill ist locker, leicht, flüssig und keinesfalls derb. Einzig waren mir die verschiedenen Protagonisten beim Finale des Aktes in ihren Dialogen oder Ausrufen zu gleich. Da hätte ich mir mehr Unterschiede gewünscht. Vielleicht kommt das aber auch nur zum Tragen, wenn man viele der Geschichten in Folge liest.

Der Gesamteindruck ist in meinen Augen stimmig. Die Geschichten mal aus Sicht einer weiblichen, mal aus der Sicht einer männlichen Figur erzählt. Auch das bietet Abwechslung und interessante Einblicke.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung für die Pause zwischendurch, zur abendlichen Einstimmung oder jeder anderen Situation die etwas Prickeln vertragen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.02.2020

Zart schmelzende Geschichte mit in Erinnerung bleibender Note

Schokoladentage
0

Allein das Cover von Schokoladentage ist nicht nur für alle Schokoholiker ein Genuss. Durch seine erhabene Schrift rückt sich der Titel ins Bild ohne hervorzustechen.

Der Aufbau des Buches ist dem Leser ...

Allein das Cover von Schokoladentage ist nicht nur für alle Schokoholiker ein Genuss. Durch seine erhabene Schrift rückt sich der Titel ins Bild ohne hervorzustechen.

Der Aufbau des Buches ist dem Leser schnell klar. Das erste Kapitel eines großen Abschnittes spielt jeweils in der Gegenwart mit dem Monat als Überschrift. Alle anderen Kapitel ohne Monatsüberschrift zeigen die Entwicklungsgeschichte von Alwy und Leon vor diesem ersten Einstieg, sodass der Leser miterleben darf, wie sie sich kennenlernten und wie ihrer beiden Gedankengänge in dieser Zeit waren. Am Beginn eines neuen Abschnittes finden wir kurze Notizen von Helene bestehend aus einer süßen Empfehlung und einer Lebensweisheit.

Der Schreibstil von Gabriele Diechler ist herrlich flüssig zu lesen. Neben den gefühlvollen Beschreibungen der Figuren und ihrer Beziehungen begibt sich der Leser mit Alwy immer wieder auf eine kurze Stadtführung und besucht besonders sehenswerte Plätze in Salzburg. Alleine schon diese bildhaften Spaziergänge weckten in mir den Wunsch wieder einmal Salzburg zu besuchen.

Die Hauptprotagonistin Alwy durchlebt in Schokoladentage ein regelrechtes Gefühlschaos. Dennoch sind ihre Handlungen in meinen Augen immer nachvollziehbar. Sämtliche Protagonisten stellen sich mit sympathischen Grundzügen, selbständig und für den Leser nachvollziehbar, dar. Jeder hat seine eigenen Probleme, trotzdem versucht er dem anderen eine Stütze zu sein. Das lässt sie alle irgendwie menschlich und nahbar erscheinen.

Das Spannende am gesamten Handlungsablauf waren die kleinen oder größeren Wendungen mit denen ich nicht immer gerechnet habe. Trotzdem wirkt nichts konstruiert, der Geschichte aufgezwungen damit sie weiterläuft oder unlogisch.

Ich hatte eine wunderbare Zeit mit Alwy in Salzburg und kann nur eine uneingeschränkte Leseempfehlung abgeben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.02.2020

Interessante Handlung, unbefriedigend umgesetzt

Die Geliebte des Kaisers
3

„Die Geliebte des Kaisers“ ist eine einfache Dienstmagd ohne jeglichen Rechte. Ihr einziger Pluspunkt ist, dass sie vom sterbenden Kaiser ein Kind erwartet. Wie sie erhofft den nächsten Thronfolger. Und ...

„Die Geliebte des Kaisers“ ist eine einfache Dienstmagd ohne jeglichen Rechte. Ihr einziger Pluspunkt ist, dass sie vom sterbenden Kaiser ein Kind erwartet. Wie sie erhofft den nächsten Thronfolger. Und schon hier beginnt für mich das Unverständliche.

Wir schreiben das Jahr 1002. Eine Magd kann damals doch nicht wirklich angenommen haben ihr Kind würde auf den Thron gehoben werden. Zumal der Vater des Kindes, der Kaiser seine Geburt nicht einmal erleben, geschweige denn irgendwelche Vorkehrung treffen kann. In dieser, für mich, nicht nachvollziehbaren Weise wiederholen sich verschiedene Szenen im Buch.

Die Grundidee finde ich interessant und spannend. Doch die Schlüssigkeit bleibt mir oftmals verborgen. Auch wenn ich versuche mit den Augen der damaligen Zeit zu lesen. An manchen Stellen stolperte ich auch über die chronologische Abfolge.

Mena, Ewalt und Gor sind die Hauptprotagonisten. Wobei auch hier Mena und Ewalt leider hinter Gor zurückbleiben. Gor ist ein Bergbewohner. Er ist für mich die Figur, die sich plastisch darstellt und eine gewisse Tiefe entwickelt. Mena und Ewalt bleiben fast durchgehend flache Schattenfiguren. Mena soll die sympathische Seite, Ewalt das Scheusal darstellen.

Zu Beginn des Buches finden wir ein Personenverzeichnis. Für einen historischen Roman eher kurz gehalten, aber alle Personen sind vorhanden. Das Glossar am Ende ist übersichtlich. Auch finden wir ein Nachwort, das teilweise aufklärt, aber leider nicht alles bereinigen kann.

Für mich kann ich nur sagen, dass das Thema interessant ist, das Buch durchaus lesbar, allerdings für mich der erhoffte Lesefluss öfter stockte und allesamt die Geschichte nicht so rund und fließend ist, wie ich es mir gewünscht hätte.

  • Einzelne Kategorien
  • Authentizität
  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 22.01.2020

Nette, kurze, Fingerspiele tlw mit Bastelanleitung

Minitheater
0

Insgesamt sind im „Minitheater“ rund 70 Fingerspiele und Spielgedichte für Kindergaren und Schule. Für mich sind sehr viele neue und nette Spiele dabei. Die Länge bewegt sich von sehr kurz bis wirklich ...

Insgesamt sind im „Minitheater“ rund 70 Fingerspiele und Spielgedichte für Kindergaren und Schule. Für mich sind sehr viele neue und nette Spiele dabei. Die Länge bewegt sich von sehr kurz bis wirklich lang.

Für die einzelnen Themen zu den fixen Festen, zumindest bei religiös geführten Kindergärten, finde ich hier allerdings nur bedingt verwendbare Spiele. Das ist in meinen Augen etwas schade.

Gut gefällt mir wiederum am Ende des Buches den Anhang. Hier finden wir unter dem Titel Künstlergarderobe ein paar Bastelanleitungen und auch einige Vorschläge für Heilpädagogik und Bewegungstherapie.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung