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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2020

Kurz, knackig, knisternd, kontrastreich und kurzweilig

Mehr heiße Gute-Nacht-Geschichten | Erotische Geschichten
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Die teilweise recht kurzen Geschichten laden regelrecht ein das Buch in jeder kleinen Pause aufzuschlagen.

Mir gefallen die abwechslungsreichen Schauplätze, denn trotz der Kürze beinhaltet jede Geschichte ...

Die teilweise recht kurzen Geschichten laden regelrecht ein das Buch in jeder kleinen Pause aufzuschlagen.

Mir gefallen die abwechslungsreichen Schauplätze, denn trotz der Kürze beinhaltet jede Geschichte eine kleine Handlung rund um den Sex. Das Cover zeigt und verdeckt gleichermaßen, lässt den Leser neugierig werden.

Der Schreibstil von Joan Hill ist locker, leicht, flüssig und keinesfalls derb. Einzig waren mir die verschiedenen Protagonisten beim Finale des Aktes in ihren Dialogen oder Ausrufen zu gleich. Da hätte ich mir mehr Unterschiede gewünscht. Vielleicht kommt das aber auch nur zum Tragen, wenn man viele der Geschichten in Folge liest.

Der Gesamteindruck ist in meinen Augen stimmig. Die Geschichten mal aus Sicht einer weiblichen, mal aus der Sicht einer männlichen Figur erzählt. Auch das bietet Abwechslung und interessante Einblicke.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung für die Pause zwischendurch, zur abendlichen Einstimmung oder jeder anderen Situation die etwas Prickeln vertragen kann.

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Veröffentlicht am 06.02.2020

Zart schmelzende Geschichte mit in Erinnerung bleibender Note

Schokoladentage
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Allein das Cover von Schokoladentage ist nicht nur für alle Schokoholiker ein Genuss. Durch seine erhabene Schrift rückt sich der Titel ins Bild ohne hervorzustechen.

Der Aufbau des Buches ist dem Leser ...

Allein das Cover von Schokoladentage ist nicht nur für alle Schokoholiker ein Genuss. Durch seine erhabene Schrift rückt sich der Titel ins Bild ohne hervorzustechen.

Der Aufbau des Buches ist dem Leser schnell klar. Das erste Kapitel eines großen Abschnittes spielt jeweils in der Gegenwart mit dem Monat als Überschrift. Alle anderen Kapitel ohne Monatsüberschrift zeigen die Entwicklungsgeschichte von Alwy und Leon vor diesem ersten Einstieg, sodass der Leser miterleben darf, wie sie sich kennenlernten und wie ihrer beiden Gedankengänge in dieser Zeit waren. Am Beginn eines neuen Abschnittes finden wir kurze Notizen von Helene bestehend aus einer süßen Empfehlung und einer Lebensweisheit.

Der Schreibstil von Gabriele Diechler ist herrlich flüssig zu lesen. Neben den gefühlvollen Beschreibungen der Figuren und ihrer Beziehungen begibt sich der Leser mit Alwy immer wieder auf eine kurze Stadtführung und besucht besonders sehenswerte Plätze in Salzburg. Alleine schon diese bildhaften Spaziergänge weckten in mir den Wunsch wieder einmal Salzburg zu besuchen.

Die Hauptprotagonistin Alwy durchlebt in Schokoladentage ein regelrechtes Gefühlschaos. Dennoch sind ihre Handlungen in meinen Augen immer nachvollziehbar. Sämtliche Protagonisten stellen sich mit sympathischen Grundzügen, selbständig und für den Leser nachvollziehbar, dar. Jeder hat seine eigenen Probleme, trotzdem versucht er dem anderen eine Stütze zu sein. Das lässt sie alle irgendwie menschlich und nahbar erscheinen.

Das Spannende am gesamten Handlungsablauf waren die kleinen oder größeren Wendungen mit denen ich nicht immer gerechnet habe. Trotzdem wirkt nichts konstruiert, der Geschichte aufgezwungen damit sie weiterläuft oder unlogisch.

Ich hatte eine wunderbare Zeit mit Alwy in Salzburg und kann nur eine uneingeschränkte Leseempfehlung abgeben.

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Veröffentlicht am 03.02.2020

Interessante Handlung, unbefriedigend umgesetzt

Die Geliebte des Kaisers
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„Die Geliebte des Kaisers“ ist eine einfache Dienstmagd ohne jeglichen Rechte. Ihr einziger Pluspunkt ist, dass sie vom sterbenden Kaiser ein Kind erwartet. Wie sie erhofft den nächsten Thronfolger. Und ...

„Die Geliebte des Kaisers“ ist eine einfache Dienstmagd ohne jeglichen Rechte. Ihr einziger Pluspunkt ist, dass sie vom sterbenden Kaiser ein Kind erwartet. Wie sie erhofft den nächsten Thronfolger. Und schon hier beginnt für mich das Unverständliche.

Wir schreiben das Jahr 1002. Eine Magd kann damals doch nicht wirklich angenommen haben ihr Kind würde auf den Thron gehoben werden. Zumal der Vater des Kindes, der Kaiser seine Geburt nicht einmal erleben, geschweige denn irgendwelche Vorkehrung treffen kann. In dieser, für mich, nicht nachvollziehbaren Weise wiederholen sich verschiedene Szenen im Buch.

Die Grundidee finde ich interessant und spannend. Doch die Schlüssigkeit bleibt mir oftmals verborgen. Auch wenn ich versuche mit den Augen der damaligen Zeit zu lesen. An manchen Stellen stolperte ich auch über die chronologische Abfolge.

Mena, Ewalt und Gor sind die Hauptprotagonisten. Wobei auch hier Mena und Ewalt leider hinter Gor zurückbleiben. Gor ist ein Bergbewohner. Er ist für mich die Figur, die sich plastisch darstellt und eine gewisse Tiefe entwickelt. Mena und Ewalt bleiben fast durchgehend flache Schattenfiguren. Mena soll die sympathische Seite, Ewalt das Scheusal darstellen.

Zu Beginn des Buches finden wir ein Personenverzeichnis. Für einen historischen Roman eher kurz gehalten, aber alle Personen sind vorhanden. Das Glossar am Ende ist übersichtlich. Auch finden wir ein Nachwort, das teilweise aufklärt, aber leider nicht alles bereinigen kann.

Für mich kann ich nur sagen, dass das Thema interessant ist, das Buch durchaus lesbar, allerdings für mich der erhoffte Lesefluss öfter stockte und allesamt die Geschichte nicht so rund und fließend ist, wie ich es mir gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 22.01.2020

Nette, kurze, Fingerspiele tlw mit Bastelanleitung

Minitheater
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Insgesamt sind im „Minitheater“ rund 70 Fingerspiele und Spielgedichte für Kindergaren und Schule. Für mich sind sehr viele neue und nette Spiele dabei. Die Länge bewegt sich von sehr kurz bis wirklich ...

Insgesamt sind im „Minitheater“ rund 70 Fingerspiele und Spielgedichte für Kindergaren und Schule. Für mich sind sehr viele neue und nette Spiele dabei. Die Länge bewegt sich von sehr kurz bis wirklich lang.

Für die einzelnen Themen zu den fixen Festen, zumindest bei religiös geführten Kindergärten, finde ich hier allerdings nur bedingt verwendbare Spiele. Das ist in meinen Augen etwas schade.

Gut gefällt mir wiederum am Ende des Buches den Anhang. Hier finden wir unter dem Titel Künstlergarderobe ein paar Bastelanleitungen und auch einige Vorschläge für Heilpädagogik und Bewegungstherapie.

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Veröffentlicht am 18.01.2020

Offene Ehe, stilvoll und heiß ausgelebt

Heiße KaribikKreuzfahrt | Erotische Geschichten
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Sonnenschein, Meer, weiße Sandstrände, attraktive Menschen, Liebe, Freiheit in jeglicher Hinsicht, das sind die Zutaten für einen gelungenen erotischen Roman. All das finden wir in „Heiße Karibikkreuzfahrt“. ...

Sonnenschein, Meer, weiße Sandstrände, attraktive Menschen, Liebe, Freiheit in jeglicher Hinsicht, das sind die Zutaten für einen gelungenen erotischen Roman. All das finden wir in „Heiße Karibikkreuzfahrt“.

Die Karibikkreuzfahrt als Rahmenhandlung bietet dem Leser kleine Einblicke in die karibische Inselwelt. Achtung, kann Fernweh und Reiselust fördern. Trotzdem liegt das Hauptaugenmerk auf den erotischen Abenteuern von Steffi und Max.

Das Cover passt zu meiner Vorstellung einer heißen Geschichte, ob jetzt Kreuzfahrt oder irgendwo am Meer ist Nebensache. Es ist ästhetisch und geschmackvoll in warmen Farben gehalten und wirkt so auf mich sehr niveauvoll.

Joan Hill beschreibt die erotische Karibikkreuzfahrt aus Sicht von Steffi. Sie ist eine selbstbewusste Frau, die mit Max in einer offenen Ehe lebt. An manchen Stelle etwas zu direkt für die Realität wie sie auf die Menschen, in Bezug auf mögliche erotische Abenteuer, zugeht, aber wir lesen ja einen Roman. Der zweite Punkt der mir am Ende des Buches immer deutlicher wurde, waren sich die wiederholenden Sätze wenn die Protagonisten zum Höhepunkt kommen.

Aber der Schreibstil lässt ein flüssiges, lockeres, anregendes Lesen zu, ohne von vulgären Ausdrücken erschlagen zu werden. Die abwechslungsreich gestalteten Sexszenen dürften für jeden Lesergeschmack etwas bereithalten. Außer man sucht Dominanz und Unterwerfung in seinen Spielvarianten, dann wird man in „Heiße Karibikkreuzfahrt“ nicht fündig.

Hat es manchmal den Anschein, als würde die gesamte Kreuzfahrt nur aus Sex bestehen, so weist die Autorin bzw. die Protagonistin Steffi darauf hin, dass sie hier nur die interessanten, heißen Begegnungen erzählt, es solle ja kein Reisebericht werden. Trotzdem bekommt der Leser kleine Eindrücke der Umgebung vermittelt. Wir springen beim Lesen durchaus nicht von einem Bett ins nächste.

Interessant und schön finde ich auch den Umstand, dass die eigentliche Schwierigkeit bei einer offen geführten Ehe, nämlich die Eifersucht, angesprochen wird.

Fazit von mir ist, dass wir hier einen guten erotischen Roman mit stilvollen, heißen Szenen und einer fantastischen Umgebung vorfinden.

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