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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.01.2019

Wunderbare Illustration

Wer hat den Lebkuchen stibitzt?
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Das Kinderbuch „Wer hat den Lebkuchen stibitzt?“ von Maria Stadler ist mit wunderbaren Illustrationen ausgestattet. Wenig Text aber wirklich schöne Zeichnungen, wie schon das Cover verrät. Ideal für kleinere ...

Das Kinderbuch „Wer hat den Lebkuchen stibitzt?“ von Maria Stadler ist mit wunderbaren Illustrationen ausgestattet. Wenig Text aber wirklich schöne Zeichnungen, wie schon das Cover verrät. Ideal für kleinere Kinder zum Schauen und Entdecken.

Die Kurzfassung des Buches: Der kleine Fuchs stibitzt sich einen Lebkuchen weil er Hunger hat. Schnell hat er ein schlechtes Gewissen, weil seinetwegen jemand, nämlich Arne der Lebkuchenbäcker, keinen Lebkuchen bekommt. Am Ende wird alles gut.

Soweit die Geschichte, schön verpackt. Mir persönlich fehlte einzig, dass nicht ein kleiner Hinweis von Arne kam, dass man nicht stibitzen darf. Aber das kann ich beim Vorlesen ja gut selbst einbringen.

Grundsätzlich finde ich es ein wunderschönes, vorweihnachtliches Buch, da es immer schwieriger wird, Bücher mit toller Illustrierung zu finden.

Veröffentlicht am 16.01.2019

Rezepte und Tipps für den Einkauf

Noch besser leben ohne Plastik
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„….. Der beste Müll ist der, der gar nicht anfällt. ……..“ sagt Nadine Schubert in „Noch besser leben ohne Plastik“. Nach „Besser Leben ohne Plastik“ ist dies der zweite Teil. Da ich schon vorher einen ...

„….. Der beste Müll ist der, der gar nicht anfällt. ……..“ sagt Nadine Schubert in „Noch besser leben ohne Plastik“. Nach „Besser Leben ohne Plastik“ ist dies der zweite Teil. Da ich schon vorher einen relativ plastikfreien Haushalt hatte, dachte ich mir, ich überspringe den ersten Teil.

Die Autorin unterscheidet drei Typen von Menschen die Plastik vermeiden wollen. Die Eiligen, die Selbermacher und die Realisten. Die Eiligen, die eher einkaufen. Die Selbermacher, sagt schon der Name. Und die Realisten, die aus einer Mischung der beiden anderen Typen hervorgehen.

Für die Selbermacher gibt es einige Rezepte von Reinigern über Pflegeprodukte bis hin zu Make up. Da ich nur ab und zu selbst ein Putzmittel zusammenmische (Badreiniger zB. auf den schwöre ich), und so nach einiger Zeit frustriet die offenen Zutaten in den Schränken stehen sehe, sind für mich die Tipps für Eilige hilfreich. Wo kann ich was einkaufen. Welche Alternative gibt es für dies oder jenes.

Aber dadurch, dass die Autorin für alle drei Typen etwas in ihrem Buch bereithält, kann sich jeder Leser die für ihn optimale Mischung wählen und muss nicht extra ein Buch für jeden Typen kaufen.

Doch wer glaubt, dieses Buch zu lesen und damit ist es getan, der liegt falsch. In meinen Augen ist „Noch besser leben ohne Plastik“ eher ein Nachschlagewerk. Erstens kann man sich gar nicht jeden Tipp den man umsetzen möchte sofort merken und zweitens braucht jede Umsetzung Zeit und vor allem den Wunsch an der eigenen Einstellung zu arbeiten.

Veröffentlicht am 11.01.2019

Niveauvolle Erotik, von realistisch bis fiktiv

Wilde Triebe | Erotische Geschichten
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„Wilde Triebe – Erotische Geschichten“ von Eve Passion ist die richtige Lektüre für kalte Wintertage. Alle 12 Geschichten haben gemeinsam, dass sie in einer angenehmen, leicht lesbaren Sprache geschrieben ...

„Wilde Triebe – Erotische Geschichten“ von Eve Passion ist die richtige Lektüre für kalte Wintertage. Alle 12 Geschichten haben gemeinsam, dass sie in einer angenehmen, leicht lesbaren Sprache geschrieben sind. Ich hatte auf keiner einzigen Seite das Gefühl jetzt ins vulgäre abzurutschen. Die Situationen werden wohl benannt, aber ständig mit einer Portion Achtung dahinter. Die Hauptprotagonistin ist in jeder Geschichte eine Frau, in unterschiedlichen Lebenslagen, Berufen und Ansichten.

Ich denke in „Wilde Triebe“ kommt für jeden Geschmack mindestens eine Geschichte vor. Wer die realistisch möglichen Geschichten bevorzugt, wird hier zB. die des „AktModells“ oder die der Journalistin mit dem „Holzfäller“ mögen. Für alle, die eher Geschichten fürs Kopfkino lesen wollen, denen wird vielleicht „Geile Vertretung“ oder „SexFahrt“ gefallen. Aber auch, mehr oder weniger, fiktive Geschichten wie „SexForschungsDoku“ oder „Meditation“ sind zu finden.

Näher auf den Inhalt der einzelnen Geschichten einzugehen, finde ich nicht sinnvoll, da bei der Kürze der Geschichten die Gefahr besteht, Interessantes vorweg zu nehmen. Da sie jeweils eine überschaubare Länge von ungefähr 20 Minuten haben, ist das Buch auch wunderbar für kürzere Freiräume zu verwenden.

Wer hier harte Szenen, Fetische oder sonstige Spielarten erwartet, wird enttäuscht werden. Doch auch bei vermeintlich harmlosem Sex geht es durchaus heiß und aufwühlend zur Sache. Die einzelnen Geschichten bestehen, trotzt ihrer Kürze, auch aus einer Handlungsgeschichte, nicht nur aus der Abfolge von erotischen Szenen. Der Leser wird sich immer wieder dabei ertappen, dass er mit der Protagonistin mitlebt. Ob sie sich ärgert oder von Lust überwältigt wird, die Beschreibung ist plastisch und nachfühlbar.

Hier haben wir ein Buch, bei dem ich nur positive Aspekte benennen kann.

Veröffentlicht am 31.12.2018

Kampf um die Liebe des Lebens und Gerechtigkeit

Das Zedernhaus
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Die Autorin Pauline Peters nimmt den Leser in ihrem Buch „Das Zedernhaus“ ins Jahr 1908 mit. Von London aus bewegen wir uns nach Indien.

Victoria und Jeremy planen ihre Hochzeit, als dieser beruflich ...

Die Autorin Pauline Peters nimmt den Leser in ihrem Buch „Das Zedernhaus“ ins Jahr 1908 mit. Von London aus bewegen wir uns nach Indien.

Victoria und Jeremy planen ihre Hochzeit, als dieser beruflich nach Indien reisen und so den Termin verschieben muss. Als Victoria erfährt, dass Jeremy in Indien vermisst wird, tritt sie mit ihrem Butler Hopkins ebenfalls die Reise an um nach Jeremy zu suchen. Verschiedene Vorkommnisse in London haben Victoria einige Fragen beschert, die sie hofft auch auf diesem Weg klären zu können.

Klassenunterschiede, politische Wirren und kulturelle Barrieren machen Victoria die Suche nicht unbedingt einfach.

Victoria wird als junge, selbstsichere Frau beschrieben, die ihrer Rolle auch in Indien gerecht wird. Sie stellt sich Herausforderungen und weicht nicht von ihrer Meinung. Den gesellschaftlichen Zwängen Englands steht sie skeptisch gegenüber, woran auch ihr verstorbener Vater mit seiner unkonventionellen Erziehung seinen Teil beigetragen hat. Mir haben ihr Mut, ihr Vertrauen und ihre Zuversicht sehr gefallen.

Ein weiterer wichtiger Protagonist ist der Butler von Victoria. Er diente schon unter ihrem Vater und hat Victoria wie eine Enkelin in sein Herz geschlossen. Nichts kann ihn davor abhalten sie zu beschützen und ihr zu helfen. Hopkins wird als typischer, englischer Butler beschrieben, der auch im tiefsten Indien im Frack ein Dinner serviert. Er brachte mich immer wieder zum schmunzeln.

Von Pauline Peters werden sowohl England als auch Indien in gekonnter Weise beschrieben. Über die gewählten Worte kann sich der reiseunerfahrene Leser dennoch ein Bild dieser Länder, Städte, Orte und auch der Lebensweise der Menschen damals, machen.

Das Zedernhaus erzählt die Liebesgeschichte von Victoria und Jeremy, es enthält aber auch Krimianteile und politische Verstrickungen sind aufzulösen.

Zum Finale hin, waren mir dann etwas zu oft Situationen aus denen Victoria und Jeremy schwer von alleine unbeschadet entkommen hätten können, aber gut.

Das Cover zeigt meines Erachtens nicht unbedingt, dass wir uns in Indien bewegen, trotzdem finde ich es stimmig und ansprechend.

Von meiner Seite gebe ich eine Leseempfehlung als Lektüre für entspannte Stunden. Trotz seiner über 400 Seiten hatte ich es in drei Tagen ausgelesen.

Veröffentlicht am 26.12.2018

In gewohnter Eberhofer-Manier

Dampfnudelblues
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Im zweiten Buch von Rita Falk „Dampfnudelblues“ darf Eberhofer wieder so richtig er selbst sein. In gewohnter Manier geht er direkt, unverblümt und immer wieder etwas „holzwild“ an den Fall und auch an ...

Im zweiten Buch von Rita Falk „Dampfnudelblues“ darf Eberhofer wieder so richtig er selbst sein. In gewohnter Manier geht er direkt, unverblümt und immer wieder etwas „holzwild“ an den Fall und auch an seine Mitmenschen heran. So muss auch wieder seine Susi mit ihm klarkommen.

Die Sprache, die Rita Falk für ihren Eberhofer wählt, ist anfangs gewöhnungsbedürftig, aber man merkt schnell, dass sie genau zu diesem Charakter passt. Der Schreibstil ist in der Ich-Erzählung gehalten. Wir finden hier öfter einen gedachten Satz, den die Autorin sofort ihren Protagonisten auch sagen lässt. Insoferne eine Wiederholung einer oder zwei Sätze direkt im Anschluss. Dies unterstreicht, aus meiner Sicht gesehen, die Aussage noch zusätzlich.

Hier ist der Fall des Schuldirektors Höpfl zu klären. Anfangs gar nicht sicher, ob es überhaupt ein Fall ist, sind Eberhofer und Birkenberger aber schnell auf dem richtigen Weg. Etwas unkonventionell, aber erfolgreich lösen sie gemeinsam auch diesen Fall.

Zuhause bei Eberhofer steht die Welt auch etwas kopf, da seine Nichte Uschi, von Eberhofer liebevoll Sushi genannt, für einige Zeit zu Besuch ist und sich nur von Eberhofer beruhigen lässt. Anfangs sehr zu seinem Leidwesen, doch merkt er schnell, dass er damit seinem ungeliebten Bruder Leopold ein Dorn im Auge ist.

Susi fährt mit einigen Freundinnen nach Italien, denn der liebe Eberhofer will mit ihr nicht so recht auf Urlaub fahren. Italien…. Gefährliches Pflaster für die Liebe…

Auch für diesen Teil der Reihe kann ich eine Leseempfehlung abgeben. Die 250 Seiten sind – in meinem Fall - in zwei Tagen gelesen, unterhaltsam und witzig geschrieben.