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Der_Blaue_Mond

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.08.2021

traurige Einblicke

Nicht ohne meine Kippa!
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Ich bin dankbar, dieses Buch gelesen zu haben.
Es führt einen ein in die jüdische Welt und auch in den Antisemitismus. Als Nichtjude kann man sich dieses nicht zu tolerierende Verhalten von Menschen aus ...

Ich bin dankbar, dieses Buch gelesen zu haben.
Es führt einen ein in die jüdische Welt und auch in den Antisemitismus. Als Nichtjude kann man sich dieses nicht zu tolerierende Verhalten von Menschen aus jeder Gesellschaftsschicht schlecht vorstellen. Wie Leute so sein können, das ist mir ein Rätsel.
Herr Ufferfilge schildert die steigende Anzahl der Anfeindungen in den letzten Jahren. Dabei ist der Schreibstil durch seinen Humor und die Schlagfertigkeit im Rahmen des Themas sehr unterhaltsam und anschaulich.
Dadurch, dass er die Vorfälle immer gleich in ein Notizbuch geschrieben hat, sind diese präsent und dokumentierten, wie deutlich die antisemitischen Anfeindungen in den letzten Jahren zugenommen haben. Gerade diese alltäglichen Schilderungen sind erschreckend und augenöffnend. Es macht mich traurig, dass in Deutschland die Kippa nicht selbstverstänlich getragen werden kann. Stattdessen ist es in manchen Gegenden eine Mutprobe geworden und eine Frage der Zeit, bis zur nächsten verbalen Hassattacke.
Daher Hut ab für den Mut und die Stärke, die er jeden Tag aufs neue aufbringt. Wir alle sind Menschen, unabhängig von Hautfarbe, Herkunft oder Religion. Wann kommt das bei allen an?

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Veröffentlicht am 16.08.2021

blutige Spannung

Der Blutkünstler (Tom-Bachmann-Serie 1)
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Ziemlich blutrünstig das hier. Im Fokus steht der Blutkünstler, der Frauen auf bestialische Art und Weise ermordet um diese dann als Kunstwerk zu inszenieren. Der Roman war mir persönlich zu grausam und ...

Ziemlich blutrünstig das hier. Im Fokus steht der Blutkünstler, der Frauen auf bestialische Art und Weise ermordet um diese dann als Kunstwerk zu inszenieren. Der Roman war mir persönlich zu grausam und brutal. Was ein kranker Psychotäter.
Aber natürlich ist es spannend geschrieben und man liest schnell um herauszufinden, wer der Täter ist. Außerdem erfährt man, warum sich der Profiler vom BKA so gut mit dem Geist solcher Leute auskennt. Und wie knapp manchmal die Entscheidung im Leben ist, auf der richtigen Seite zu landen.
Es gibt noch ein Wiedersehen mit seinem "Bruder" und ein zweiten Erzählstrang, der Pädophilen den garaus bereitet. Insgesamt kurzweilige Unterhaltung, deren Grausamkeit man mögen muss.
Fazit: blutrünstige Spannung pur

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Veröffentlicht am 14.08.2021

Katz und Maus auf hohem Niveau

Die letzte Karte
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Nach der Lektüre dieses außergewöhnlich spannenden Werkes werde ich definitiv die weiteren Bücher des Autors Robert Dugoni verschlingen.
Die letzte Karte ist was für alle Fans von Spionage Thrillern. Es ...

Nach der Lektüre dieses außergewöhnlich spannenden Werkes werde ich definitiv die weiteren Bücher des Autors Robert Dugoni verschlingen.
Die letzte Karte ist was für alle Fans von Spionage Thrillern. Es kommt definitiv keine Langeweile auf und die Fluchtversuche sind actionreich, super beschrieben, man fiebert einfach richtig mit. Klar geht es im Hintergrund um die Länder Russland und USA, Klassiker eben. Aber die Fiktion ist überzeugend und in meinen Augen nah an einer möglichen Realität.
Das gelingt, indem Tatsachen eingewoben werden, zum Beispiel der Bezug zu dem vergifteten Agenten damals in London. Außerdem sind die Orte so dermaßen gut und gelungen dargestellt, dass man sich einfach mitten im Geschehen findet und das Buch nur äußerst ungern aus der Hand legt.
Mir war eigentlich klar, dass es das perfekte Filmdrehbuch ist. Daher freute es mich im Nachspann zu lesen, dass die Rechte gesichert wurden. Den Film werde ich mir dann anschauen.

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Veröffentlicht am 14.08.2021

wertvolle Tipps

Ich hätte da was für Sie
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Ein kleines Büchlein mit 168 Seiten, das schnell gelesen ist. Ich kannte Frau Cordes nicht aus dem Fernsehen und auch sonst nicht, aber der Titel hat mich neugierig gemacht.
Nun, das Büchlein hätte auch ...

Ein kleines Büchlein mit 168 Seiten, das schnell gelesen ist. Ich kannte Frau Cordes nicht aus dem Fernsehen und auch sonst nicht, aber der Titel hat mich neugierig gemacht.
Nun, das Büchlein hätte auch gerne ein Dickschiff werden können. Die Tipps sind klasse und einfach wertvoll. Auch wenn die meisten gesundheitlichen Probleme mich (noch) nicht tangieren, findet jede(r) sinnvolle und unterstützende Ratschläge. Wichtig dabei, ohne groß tam tam, bodenständig und einfach versuchen. Medikamente können nicht die Lösung sein.
Einige Dinge müssen einfach probiert werden, zum Beispiel fand ich es äußerst kurios, dass Gurkenwasser gegen Krämpfe helfen soll? Vermutlich ist man dann so abgelenkt...
Oder die drei Dinge um Heißhungerattacken entgegenzuwirken, das wird probiert!
Aufgehoben fand ich mich so richtig in ihrem Vergleich, dass ihr direktes Umfeld von ihren Tipps etwas genervt ist und diese nicht annehmen kann. Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Daher bin ich dankbar, dass es nun diesen kleinen Ratgeber gibt. Bekommt einen Platz auf Dauer in meinem Regal.

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Veröffentlicht am 29.07.2021

Liebesroman

Das Haus der Libellen
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Als Libellenfreund zog mich das hübsch gestaltete Cover und der Titel an. Beides ist sehr gut gelungen.

Inhaltlich ist es ein Liebesroman, der sich nach und nach aufbaut. Die Autorin vermag es, Orte außerordentlich ...

Als Libellenfreund zog mich das hübsch gestaltete Cover und der Titel an. Beides ist sehr gut gelungen.

Inhaltlich ist es ein Liebesroman, der sich nach und nach aufbaut. Die Autorin vermag es, Orte außerordentlich lebendig erscheinen zu lassen. Insbesondere die Villa, der Ort wo die Geschwister Emilia und Noah aufgewachsen sind, fand ich toll beschrieben. Auch die drei Hauptcharaktere sind gut dargestellt. Sophie war früher das Nachbarskind und fast wie eine Schwester für Emilia und Noah. Als Teenie ist sie dann mit Noah zusammen gekommen und später auch in eine eigene Wohnung mit ihm gezogen. Aber das ist lange her und Sophie kommt Jahre später in die Villa zurück um zu helfen. So springt der Roman immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit bis das Puzzle gelöst ist.

Richtig spannend ist die Erzählung jedoch nicht. Es gibt ein oder zwei Überraschungsmomente im hinteren Teil, aber ich hatte mir irgendwie mehr erhofft. An vielen Stellen war es mir auch etwas zu langwierig und ausufernd. Die Libellen hatten einen kleinen Nebenschauplatz im Keller, an den Wänden und als Überschrift jedes Kapitels.

Fazit: ein schöner, aber etwas langer Liebesroman

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