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Veröffentlicht am 16.02.2023

Ist alles nur ein Spiel?

Schere, Stein, Papier
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Dieser Thriller von Alice Feeney ist erneut ein Psychothriller, der zunächst etwas schwerfällig daherkommt, bis die ganze Geschichte so richtig auf Touren ist. Wer aber viel Psychothriller liest, der weiß, ...

Dieser Thriller von Alice Feeney ist erneut ein Psychothriller, der zunächst etwas schwerfällig daherkommt, bis die ganze Geschichte so richtig auf Touren ist. Wer aber viel Psychothriller liest, der weiß, dass es dabei oft so zugeht. Der Ball fängt erst ganz langsam zu rollen an, bis er ein Tempo gewinnt. Und wer bereits andere Thriller von Alice Feeney gelesen hat, der weiß, dass sie Expertin in Sachen perfider Psychothriller ist.

Dieser Thriller scheint auf den ersten Blick ein Kammerspiel mit zwei Personen zu sein. Amanda und Adam gönnen sich ein Wochenende in Schottland. Amanda hat diese Reise in der Tombola ihrer Firma, einem Tierheim, gewonnen. Die Ferienwohnung ist eine alte Kapelle, die Blackwater Chapel, die in den vergangenen Jahren zu einem Feriendomizil umgebaut worden war … So heißt es jedenfalls.

Es sieht aber so aus, als würden sich Amanda und Adam nicht mehr so lieben, wie am Anfang ihrer Ehe. Mit diesem Wochenende haben sie vielleicht auch Gelegenheit, etwas zu kitten.

Alice Feeney hat sich ein ganz perfides Katz-und-Maus-Spiel ausgedacht. Sie lässt die Figuren dieses Romans in einem perversen Psychospiel aufblühen. Das macht sie anhand der Struktur dieser Geschichte. Der dramaturgische Aufbau ist so gestaltet, dass er jede Menge Geheimnisse birgt, die man als Leser nicht auf den ersten Blick wahrnimmt.

Die Kapitel werden aus den beiden Perspektiven von Amanda und Adam dargestellt. Jeder von ihnen erzielt das aktuelle Geschehen aus seiner Sicht. Hinzu kommen ihre Gedanken.

Dann kommt eine unbekannte Figur namens Robin hinzu. Offenbar ist sie eine Nachbarin der Ferienwohnung und wacht über die Geheimnisse der alten Kapelle. Denn im Dorf wird erzählt, dass die Kapelle verflucht sei.

Dazwischen gibt es dann Briefe von Adams Ehefrau an ihn, die diese an jedem Hochzeitstag geschrieben hat. Aber offensichtlich hat sie ihm die tagebuchähnlichen Briefe nie ausgehändigt. Sie sind Liebesbezeugung und Abrechnung zugleich.

Muss ich noch mehr sagen? Eigentlich reicht es, wenn man sich das ganze Kammerspiel als äußerst perfide und gänsehautfördernd vorstellt. Die Überraschung, wie alles zusammenhängt, kann am Ende gar nicht grösser sein.

Ich wünsche allen Lesern viel gruseligen und rätselhaften Spaß mit diesem Roman.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2023

Veröffentlicht am 11.02.2023

Ein Skarabäus und sein dunkles Geheimnis

Das Geheimnis des blauen Skarabäus
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Mit dem historischen Roman stellt Rebecca Michéle einen Abenteuerroman vor, dem es vom Thema her nicht an einer gewissen Ähnlichkeit mit Indiana Jones mangelt. Es verschwinden Menschen, es geschehen Verbrechen, ...

Mit dem historischen Roman stellt Rebecca Michéle einen Abenteuerroman vor, dem es vom Thema her nicht an einer gewissen Ähnlichkeit mit Indiana Jones mangelt. Es verschwinden Menschen, es geschehen Verbrechen, aber es ist mitnichten ein herkömmlicher Kriminalroman.

Die Handlung spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts im südenglischen Cornwall und in Ägypten. Die Entdeckung des Grabes von Tutanchamun steht noch bevor.

Alexander Vanson ist Ägyptologe und auf der Suche nach einem besonderen Grab. Ihm geht es nicht um Gold und Reichtum, ihm geht es um das kulturelle und historische Wissen für die Menschheit. Da wird ihm von einem Fremden ein Armreif zum Kauf angeboten. Er denkt an den bevorstehenden Geburtstag seiner Tochter Cleopatra, genannt Cleo, die weit von ihm entfernt in Cornwall bei der Tante lebt. Doch kurz darauf wird der Fremde tot aufgefunden.

Cleo ist schließlich die Hauptperson, die Protagonistin, dieses Romans. Ihre Mutter, sie und auch der Vater entstammen einfachen Verhältnissen. Nach dem Tod der Mutter wird Cleo von der Tante aufgezogen, während der Vater sich in Ägypten aufhält.

Durch missliche Umstände gelangt Cleo zu den Herrschaften von Tredennick Manor. Obwohl die Tredennicks ganz besonderen Standes sind, wird sie deren Tochter, später auch dem Bruder eine gute Freundin.

Als Cleos Vater schließlich in Ägypten spurlos verschwindet, sind die Freundschaften in Cornwall so fest, dass ihr die Reise nach Ägypten finanziert wird, um den Vater zu suchen.

Mit vielen Cornwall-Krimis und anderen historischen Romanen hat Rebecca Michele bereits bewiesen, dass sie aus umfangreichen Recherchematerial sehr spannende, unterhaltsame und schließlich auch viel Wissen vermittelnde Romane erschaffen kann.

Zu Beginn der 1920er Jahre sind die Klassenunterschiede in England noch viel stärker als heute. Der Unterschied zwischen den Dienstboten und den Herrschaften wurde von der Autorin sehr deutlich gezeichnet und entbehrt nicht einer gewissen Ähnlichkeit mit den Verhältnissen auf Downton Abbey. So war England halt zur damaligen Zeit. Rebecca Michéle hat das wunderbar in Worte gefasst.

Wer nicht mit der falschen Erwartung eines Kriminalromans an diesen Roman herangeht wird einen herrlichen Abenteuerroman mit Intrigen und Geheimnissen zu lesen bekommen. Mit diesem Roman kann man sehr gut in das alte Ägypten reisen. Und mir war manchmal so, als würde mir beim Lesen Peter Ustinov in der Figur des Hercule Poirot begegnen.

Sehr empfehlenswert!

© Detlef Knut, Düsseldorf 2023

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 07.02.2023

Entwicklung einer Demokratie – fiktional nicht ohne Humor und Spannung präsentiert

Die Tochter der Rebellion
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Dieser historische Roman von der britischen Historikerin Miranda Malins ist der zweite Roman der Reihe „Cromwells Töchter“, der jetzt bei Rowohlt erschienen ist.

Der Roman handelt von und beschreibt die ...

Dieser historische Roman von der britischen Historikerin Miranda Malins ist der zweite Roman der Reihe „Cromwells Töchter“, der jetzt bei Rowohlt erschienen ist.

Der Roman handelt von und beschreibt die Familie des Oliver Cromwell, wie auch die anderen Romane dieser Reihe. Cromwell hatte Mitte des 17. Jahrhunderts das britische Parlament angeführt und Krieg gegen den König geführt.

Erneut überrascht Miranda Malins mit ihrem Erzählstil, der für einen historischen Roman etwas ungewöhnlich. Aus der Perspektive der ältesten Tochter Bridget, genannt Biddy, als Ich-Erzählerin im Präsenz. Näher am Geschehen kann ein Leser nicht sein. Wir erleben die Ereignisse im britischen Parlament und in der Familie hautnah mit den Augen und Ohren dieser jungen Frau.

Francis, die erzählende Tochter des ersten Buches »Die Tochter des Königsmörders« ist in diesem Roman noch ein Kind, weshalb die jetzige Handlung vor der des ersten Bandes steht. Da der Roman aber starken Biografiecharakter hat und an den historischen Fakten nicht vorbei kommt, spielt das beim Lesen kaum eine Rolle. Beide Bücher ranken sich zwar um dieselben historischen Fakten, beleuchten das Geschehen und die Familie Oliver Cromwells aus einer völlig anderen Sichtweise.

In diesem Roman ist es Bridget (Biddy), die älteste Tochter Oliver Cromwells, die uns das Geschehen im England Mitte des 17. Jahrhunderts aus ihrer Sicht schildert. Der Handlungsbogen erstreckt sich von 1636 bis 1653. Der König beutet das Volk aus. Cromwell versucht, ein Parlament zu etablieren. Außerdem soll sich eine freiere Kirche als die der Katholiken manifestiert werden. Es werden viele Kriege und Schlachten geführt, bei der auch Brüder von Biddy sterben.

Doch die Kämpfer für ein Parlament sind sich nicht einig, ihre Soldaten werden nicht entlohnt, im Gegenteil sogar bestraft. Der König zögert immer wieder Vereinbarungen hinaus und hält sich nicht an Versprechen. Kräfte in der Armee wollen noch mehr Demokratie und Mitbestimmung des Volkes. Biddy fühlt sich zu ihnen hingezogen. Schließlich wird der König Charles I. hingerichtet.

Neben all dem historischen Geschehen beginnt eine Liebe zu blühen. Bridget bewundert den Mitstreiter Henry Ireton, ein unumstößlicher und diplomatischer Kämpfer für Parlament und Demokratie. Er überrascht sie mit einem Heiratsantrag. Biddy ist hin- und hergerissen, wird als seine Ehefrau aber doch eine starke Unterstützerin seiner Arbeiten. Hiermit legt Miranda Malins einen zweiten spannenden Strang in die Handlung, neben dem Kampf um das Parlament.

Wer sich für die Geschichte Englands interessiert, findet sehr viel Spannung in dem politischen Geschehen. Der Abschluss wird gekrönt mit der Frage, ob Bridgets Vater Oliver Cromwell zum König gekrönt werden soll. Offenbar ist das Volk noch nicht bereit für ein Parlament und bevorzugt die starke Hand eines Königs. Doch wie sich herausstellt, findet Cromwell auch hier einen diplomatischen Weg.

Als historischer Roman ist dieses Buch sehr interessant und vielen mit vielen Details gefüllt. Miranda Malins ist in der Lage, humorvolle Szenen und Wortwechsel zu bieten. Sie gibt sehr viel innere Zerrissenheit und menschliches Gefühl preis und versteht es, das Ende trotz aller Tragik und Dramatik versöhnlich klingen zu lassen.

Ein historischer Roman, der etwas anders als viele andere Romane dieses Genres und trotzdem sehr lesenswert ist.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2023

Veröffentlicht am 04.02.2023

Spannung mit Engelhardt und Krieger

Der Strand: Vermisst
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Dieser Thriller von der Bestsellerautorin Karin Sander, hinter der sich die Düsseldorfer Autorin Sabine Klewe verbirgt, ist der erste Roman einer neuen Trilogie, die auf dem Fischland und Darß an der Ostsee ...

Dieser Thriller von der Bestsellerautorin Karin Sander, hinter der sich die Düsseldorfer Autorin Sabine Klewe verbirgt, ist der erste Roman einer neuen Trilogie, die auf dem Fischland und Darß an der Ostsee spielt.

Der Prolog gibt einen Hinweis auf Lilli Sternberg als Kleinstkind und offenbart, dass Lilli taub ist und ihre noch junge Mutter damit Schwierigkeiten hat.

Neunzehn Jahre später ist Lilli dann Opfer eines Verbrechens in diesem Roman. Sie ist einfach verschwunden, kam nicht zum Treffen mit ihrer Freundin. Während die örtliche Polizei bereits ermittelt, erhält die Freundin ein Foto per Whatsapp, auf dem ein Code abgebildet ist. Die Polizei geht davon aus Komma, dass Sie Lilli finden werden, sobald der Geheimcode geknackt ist. Doch dann gibt es eine Lösegeldforderung und einen Toten.

Wie von Karen Sander gewohnt, wird das Konfliktpotential der Geschichte stetig hochgeschraubt. Viele dieser Konflikte laufen nebenher auch in den Biografien der Protagonisten. Das sind vor allem die Ermittler Tom Engelhardt und Mascha Krieger.

Tom ist Vater eines fünfjährigen Mädchens. Er war Ermittler bei der Kripo in Berlin. Seine Frau und die Mutter des Mädchens war bei einem Unfall ums Leben gekommen. Tom hat sich an die Ostsee versetzen lassen. Doch hier hat er es nun wieder mit einer mit einem heftigen Verbrechen zu tun. Sein Leben als alleinerziehender Vater und Witwer in einem kleinen (fiktiven) Ort in Mecklenburg gerät aus den Fugen.

Unterstützung bekommt Tom von Mascha, die als Kryptologin beim LKA in Schwerin arbeitet. Ihre Beziehungen zu zwei Kollegen, einer davon ihr Chef beim LKA, sind kompliziert. Zur Entschlüsselung des Geheimcodes wird sie nach Fischland geschickt. Doch sie steigt dermaßen in den Fall der vermissten Lilli ein, dass sie nicht aufhören kann oder möchte. Außerdem ist Tom ihr nicht unsympathisch.

Vorgestellt wurde diese Figur gleich zu Beginn in einer actionreichen Szene, in welcher das SEK eine Razzia in Greifswald, macht. Eine sehr gute Ausgangslage für den Beginn einer spannenden Geschichte.

Karen Sander hat also jede Menge Zündstoff rund um den Fall gebaut. Der Prolog scheint auch einen Hinweis darauf zu geben, dass das Verschwinden von Lilli mit der Vergangenheit zu tun haben könnte.

Die Wahl der Region mit Schwerin und Fischland war für mich eine besonders schöne Sache, weil ich von dort stamme beziehungsweise einige Jahre dort gelebt habe. Für mich war es also eine Rückkehr in Gegenden, in denen mir Landschaft und Menschen nicht unbekannt sind.

»Der Strand: Vermisst« ist ein rasanter und spannender Krimi aus der heutigen Zeit, der die Schwierigkeiten in den Beziehungen von Menschen nach außen kehrt. Leser dürfen gespannt auf die nächsten beiden Romane mit Engelhardt und Krieger sein. Ich freue mich darauf!

Veröffentlicht am 27.01.2023

Mit Krone & Macht das Land verteidigen

Krone und Macht
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Mit diesem hoistorischen Roman gehen die Chroniken von Bernicia weiter. Es ist mittlerweile der dritte Roman in dieser umfangreichen Reihe, die im siebten Jahrhundert spielt.

Ab der ersten Seite geraten ...

Mit diesem hoistorischen Roman gehen die Chroniken von Bernicia weiter. Es ist mittlerweile der dritte Roman in dieser umfangreichen Reihe, die im siebten Jahrhundert spielt.

Ab der ersten Seite geraten die Leser in einen Kampf. Der Herrschaftssitz von Beobrand war überfallen worden. Beobrands Frau getötet. Er ist nun auf Rachefeldzug mit seinen Kampfgefährten und schlägt erfolgreich die räuberischen Pikten, um sie aus Ubbanford und von seinem Land zu vertreiben.

Die Handlung spielt im Britannien etwa 200 Jahre vor der großen Uhtred-Saga von Bernard Cornwell. Die verschiedenen Länder sind verfeindet und müssen sich um Allianzen bemühen, um ihre Ländereien und ihr Hab und Gut zu verteidigen. Die aus dem Norden kommenden Pikten fallen ein, um zu plündern. Sie streben nach Süden. Mercia, Eastanglia und Wessex werden bedroht.

Die Pikten geben keine Ruhe. König Oswald, dem Beobrand die Treue geschworen hat, heiratet die Prinzessin von Wessex, um deren Vater an sich zu binden. Kaum ist das geschehen, gibt es Hilferufe aus dem Norden. Oswald macht sich wieder auf den Weg nach Norden. Beobrand bleibt mit seinen Gefährten bei der frischen Königin, um sie sicher auf dem Landweg in den Norden zu geleiten. Doch das wird nicht so einfach.

Matthew Harffy hat umfangreiche Saga geschaffen die der von Bernhard Cornwall in nichts nachsteht. Der immer wieder Rückgriffe auf das Geschehen der vorhergehenden beiden Romane. Das geschieht sehr elegant, indem er teilweise einen Krieger auftreten lässt, der wunderbar Heldengeschichten erzählen kann.

Doch diese Rückgriffe sind nicht nur kleine Verweise sondern Hintergrundwissen, um die Entscheidungen in der aktuellen Handlung zu begründen. Das heißt aber nicht, dass man den dritten Roman nicht ohne die vorherigen lesen kann. Mitnichten. Man kann mit diesem Roman einsteigen und versteht doch die vorherigen Romane, ohne sie gelesen zu haben. Sie sind an passenden Stellen und so detailliert angebracht, dass man nichts vermissen wird. Vielleicht wird sich der eine oder andere Leser aber auch sagen, den ersten und zweiten Roman im Nachhinein unbedingt zu lesen, um sich von den dortigen Details gut unterhalten zu lassen.

Matthew Harffy zeichnet umfassende Biografien der handelnden Figuren. Beobrand als Protagonist kommt natürlich eine überaus große Bedeutung zu. Aber bis zu kleinsten Nebenfiguren sind zahlreiche Abstufungen. So kann man sich freuen, wieder auf alte Bekannte zu treffen, die den Weg des Helden bereits zuvor kreuzten.

Aber auch bei der Beschreibung des täglichen Lebens und der Landschaften und den Orten ist der Autor unermüdlich, um Bilder im Kopf der Leser entstehen zu lassen.

Letztendlich gefällt mir die Mischung aus Kämpfen, Schlachten und Intrigen. Nicht zu vergessen die Späße von Beobrand und seinen Kampfgefährten, die immer wieder gerne mal „die Sau“ rauslassen. Dialoge zwischen ihnen sind sehr vergnüglich.

Wieder dabei ist eine Landkarte, die einen schönen Überblick gibt. Außerdem wurde auch hier nicht an dem umfangreichen Ortsverzeichnis gespart, der die im Roman verwendeten alten Ortsnamen gegen die heutigen Namen der Orte und Regionen setzt.

Ebenfalls sehr informativ sind die Anmerkungen zu den historischen Gegebenheiten. Harffy schildert, was überliefert und was von ihm frei erfunden wurde. Es ist immer wieder schon, zu erfahren, wie die Autoren historischer Romane für schwarzen Lücken in den überlieferten Chroniken mit Farbe ausfüllen. Matthew Harffy macht das besonders spannend und unterhaltsam.

Ich würde mich freuen, wenn Romane dieser Reihe ins Deutsche übertragen würden.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2023

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