Commissaria Giovanna und Ispettrice Maria ermitteln in ihrem zweiten Fall – und es wird persönlich
Tödliche BegegnungDarum geht es:
Commissaria Giovanna Ruggieri wird zu einem vermeintlich einfach zu lösenden Fall gerufen: die Frau weist mehrere Einstiche auf, der Täter wurde direkt neben der Leiche festgenommen, mit ...
Darum geht es:
Commissaria Giovanna Ruggieri wird zu einem vermeintlich einfach zu lösenden Fall gerufen: die Frau weist mehrere Einstiche auf, der Täter wurde direkt neben der Leiche festgenommen, mit dem Messer in der Hand. Aber er schweigt bis auf eine Forderung: er will mit seiner Ex-Frau Maria di Bartolomeo sprechen.
Die Ispettrice Maria, mit der Giovanna den verzwickten Doppelmord gelöst hat, ist von der Unschuld ihres Ex-Mannes Stefano überzeugt, doch die Indizien verdichten sich und sie erfährt Dinge über Stefano, die ihn in keinem guten Licht stehen lassen. Könnte es sein, dass sie sich in ihm getäuscht hat?
Mein Eindruck:
Beim Lesen bin ich schnell in Italien, in der wärmenden Sonne am Comer See. Die Familie di Bartolomeo ist liebevolle und detailreich gezeichnet, für mich typisch italienisch, gastfreundlich, voller Fröhlichkeit und guter Laune. Und eine Familie, die in schlechten Zeiten zusammenhält. Giovanna mit ihrer Schildkröte setzt dazu einen wohldosierten Kontrapunkt, so dass die beiden Frauen mit ihren persönlichen Eigenarten für mich stimmig sind und zusammen einfach unschlagbar gut.
Die Geschichte hinter dem Mord bleibt bis zum Schluss spannend, lange ist unklar, was passiert ist. Immer wieder öffnen Gespräche neue Möglichkeiten. So leide ich mit Maria, die nicht an der Unschuld ihres Ex-Mannes zweifeln will, und blicke in Giovannas Herz, die trotz der Indizien mit Maria fühlt und für sie da ist.
Fazit:
Ein starkes Ermittlerduo mit eigenem Charakter, dazu viel italienische Atmosphäre und ein starker Kriminalfall. Urlaubslektüre nicht nur für Daheimgebliebene, sondern auch für Krimi- und Italien-Fans.