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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.08.2025

Geheimnisvoll und mitreißend

Das Geschenk des Meeres
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Ich liebe mitreißende Romane die spannend sind und voller Geheimnisse. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf das Hörbuch, als ich das Cover gesehen habe und den Klappentext gelesen habe. Ich wurde richtig ...

Ich liebe mitreißende Romane die spannend sind und voller Geheimnisse. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf das Hörbuch, als ich das Cover gesehen habe und den Klappentext gelesen habe. Ich wurde richtig gut von dem Hörbuch unterhalten. Es hat mich von Anfang bis zum Ende mitgerissen und konnte mich packen.

Die Handlung führt nach Schottland in den Winter 1900. Am Strand von Skerry wird ein lebloser Junge angeschwemmt. Als der Fischer Joseph ihn ins Dorf trägt, erntet er ungläubige Blicke, denn das Kind ähnelt auf unheimliche Weise dem Sohn der Lehrerin Dorothy, der in einer längst vergangenen Nacht ans Meer ging und nie mehr gesehen wurde. Ausgerechnet Dorothy erklärt sich bereit, das rätselhafte Kind aufzunehmen, bis seine Herkunft geklärt ist. Doch die Anwesenheit des Jungen wühlt nicht nur Dorothy auf, sondern stellt die gesamte Dorfgemeinschaft vor Fragen. Weshalb war Joseph sowohl an dem Tag am Strand, als der fremde Junge angespült wurde, als auch in der Nacht, als Dorothys Kind verschwand? Worüber haben Dorothy und Joseph damals so erbittert gestritten? Und warum wurden sie nie ein Paar, obwohl sie sich für jedermann offensichtlich liebten?

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei locker und leicht ohne viel Geschnörkel, bildlich. Ich konnte mich deshalb sehr gut auf die Geschichte konzentrieren und wollte sie in jeder freien Minute anhören. Die Geschichte aus Sicht von Dorothy erzählt, doch später kommen auch noch andere Dorfbewohner zu Wort. Ich fande das wirklich toll, da man so die Gedanken und Gefühle der einzelnen Charaktere besser nachvollziehen konnte und es sich am Ende ein spannendes Gesamtbild ergeben hat. Ich konnte die Handlungen und Gedanken der Charaktere meist nachvollziehen und fand vorallem Dorothy sehr sympathisch und habe mit ihr mitgelitten. Die Geschichte hat auf jeden Fall etwas märchenhaftes an sich und ich fand sie wirklich toll geschrieben.

Die Spannung ist in diesem Roman ist von konstant spannender Art, ich wurde sehr von der Handlung mitgerissen und wollte immer wissen wie es weiter geht. Ausserdem gibt es bis zum Ende immer wieder überraschende Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe.

Die Sprecherin hat mir alle gut gefallen und hatte eine angenehme Stimme, die gut zu diesem märchenhaften Buch gepasst hat. Das Hörbuch wurde immer lebendig vorgelesen und ich habe gerne zugehört.

Zusammengefasst ist "Das Geschenk des Meeres“ ein mitreißender Roman voller Geheimnisse, den ich in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen habe. Von mir erhält das Hörbuch deshalb auch die volle Punktzahl.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Psychologisch spannend

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
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Ich liebe mitreißende Thriller die psychologisch spannend sind. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf das Hörbuch, als ich das Cover gesehen habe und den Klappentext gelesen habe. Ich wurde richtig ...

Ich liebe mitreißende Thriller die psychologisch spannend sind. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf das Hörbuch, als ich das Cover gesehen habe und den Klappentext gelesen habe. Ich wurde richtig gut von dem Hörbuch unterhalten. Es hat mich von Anfang bis zum Ende mitgerissen und konnte mich packen.

Die Handlung dreht sich um Sloane Caraway, diese ist eine Lügnerin. Sie lügt nicht, um anderen zu schaden, sondern meist nur, um sich selbst ein wenig interessanter zu machen. So auch an jenem Nachmittag im Park, als sie einem weinenden Mädchen hilft und dabei vorgibt, Krankenschwester zu sein. Es kommt ihr ganz leicht über die Lippen, und der Vater des Mädchens, Jay Lockhart, glaubt ihr auf Anhieb. Aus Dankbarkeit stellt er Sloane seiner Frau Violet vor, und die beiden Frauen freunden sich an. Als Violet Sloane erzählt, dass sie dringend auf der Suche nach einem Kindermädchen ist, sieht Sloane ihre Chance gekommen, Teil dieser privilegierten Familie zu werden. Fortan passt sie immer häufiger auf die kleine Harper auf und macht sich unentbehrlich. Irgendwann fängt sie an, Violet zu imitieren, gleicht ihr äußerlich immer mehr. Was Violet nicht zu stören scheint, im Gegenteil, sie ermutigt Sloane sogar dazu. Sloane nimmt dafür gern in Kauf, weitere kleine Lügen zu erfinden. Doch ist sie die Einzige, die lügt? Kann sie glauben, was man ihr erzählt? Oder hat sie dieses Mal die Falschen belogen?

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei locker und leicht ohne viel Geschnörkel, bildlich und es hat sich ein schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die Geschichte wird zunächst aus Sicht von Sloane erzählt, doch später kommen auch Violet und Jay noch zu Wort. Ich fande das wirklich toll, da man so die Gedanken und Gefühle der einzelnen Charaktere besser nachvollziehen konnte und es sich am Ende ein spannendes Gesamtbild ergeben hat.

Die Protagonistin Sloane fand ich nicht unbedingt sympathisch und ihre Lügen konnte ich nicht gutheißen, aber sie ist auf jeden Fall ein faszinierender Charakter, den ich gerne begleitet habe und ich konnte auf jeden Fall mit ihr mitfiebern. Die Spannung ist in diesem Thriller eher unterschwellig und von psychologisch spannender Art, dies ist sicher nicht für jeden etwas, aber ich wurde sehr von der Handlung mitgerissen und wollte immer wissen wie es weiter geht. Ausserdem gint es bis zum Ende immer wieder überraschende Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe.

Die verschiedenen Sprecher haben mir alle gut gefallen und haben in ihre Rollen gepasst. Das Hörbuch wurde immer lebendig vorgelesen und ich habe allen drei gerne zugehört.

Zusammengefasst ist "Eine falsche Lüge“ ein mitreißender psychologischer Thriller, den ich in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen habe. Von mir erhält das Hörbuch deshalb auch ganz klar 5 von 5 Sternen.


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Veröffentlicht am 24.08.2025

Tolles Thema, aber etwas viel Privatleben der Ermittler

Teufel, tanz mit mir!
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Ich lese immer wieder gerne spannende Krimis, die mich von Anfang bis Ende mitreißen und eine gute Spannung mitbringen. Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich durch das spannende ...

Ich lese immer wieder gerne spannende Krimis, die mich von Anfang bis Ende mitreißen und eine gute Spannung mitbringen. Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich durch das spannende Thema Hexen und Rituale schon sehr gespannt auf die Geschichte – doch leider musste ich am Ende feststellen das meine Erwartungen an das Buch doch zu hoch waren. Der Krimi lässt sich zwar wirklich flott lesen und ist leicht und einfach geschrieben aber mir hat immer wieder die Spannung gefehlt um mich richtig zu begeistern.

Die Geschichte handelt von den beiden Bozner Ermittlern Filippo Magnabosco und Carmela Pasqualina, diese heiraten. Doch die Idylle im Bergkirchlein hält kaum ein Ja-Wort lang: In der nahen Burgruine ist ein junger Mann erhängt worden! Das Vorgehen erinnert an alte Hexenrituale. Der Ermordete war selbst der schwarzen Magie verfallen. Wer ist der Täter? Verdächtige gibt es von der Neuzeit-Hexe Lotte S. bis hin zu einem Nachfahren von Sigmund Freud viele…

Ich kenne die Vorgänger der Krimireihe nicht, aber es war für mich auch kein Problem das Buch unabhängig und ohne Vorwissen zu lesen und ich bin ziemlich schnell in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil hat sich gut gelesen, war einfach und leicht und innerhalb weniger Stunden hatte ich die Geschichte deshalb gelesen. Ich mochte das Thema rund um Hexen, Rituale und Hexenverfolgung total gerne und deshalb fand ich die Geschichte auch vom Thema wirklich sehr interessant, aber leider hat mir dann ab der Mitte des Buches immer wieder die Spannung gefehlt. Die Protagonisten werden zwar authentisch beschrieben aber das Buch dreht sich meiner Meinung nach leider etwas zu viel um das Privatleben, ich mag Krimis lieber, die sich wirklich auf den Fall konzentrieren und mehr Spannung mitbringen.

Das Ende der Geschichte blieb dann ebenfalls ohne große Wendungen oder Überraschungen und deshalb habe ich das Buch zwar durch das spannende Thema gerne gelesen, aber in der Umsetzung hätte ich mir einfach noch viel mehr Spannung und weniger Privatleben der Ermittler gewünscht. Das Buch erhält von mir daher 3 Sterne und eine Leseempfehlung für Fans der Krimireihe, die die Protagonisten schön länger kennen und sich mehr für ihr Privatleben interessieren.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

522 Tage

Der Fall Leon
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Als ich auf dieses Buch aufmerksam wurde und mir den Klappentext dazu durchgelesen habe, war ich gleich sehr gespannt darauf und wusste, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen möchte. Nachdem ich das ...

Als ich auf dieses Buch aufmerksam wurde und mir den Klappentext dazu durchgelesen habe, war ich gleich sehr gespannt darauf und wusste, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen möchte. Nachdem ich das Buch nun beendet habe, kann ich sagen, dass mich die Geschichte von Florian Apler sehr bewegt hat und ich noch eine Weile darüber nachdenken werde.

Inhalt: Es ist der 28. August 2022 gegen fünf Uhr morgens in St. Johann in Tirol, als Florian Apler auf der Uferpromenade der Kitzbüheler Ache aufgefunden wird. Neben dem bewusstlos geschlagenen Mann der Kinderbuggy seines Sohnes – umgestürzt und leer. Wenig später wird der Leichnam des sechsjährigen Leon flussabwärts geborgen. Mit diesem Buch tritt Florian Apler erstmals an die Öffentlichkeit und berichtet schonungslos und gestützt auf seine Tagebuchaufzeichnungen über jene Ereignisse, die nicht nur das eigene Leben, sondern das seiner Familie für immer verändert haben. Vom Verlust des Kindes, seinen Ängsten und Sorgen, dem unverbrüchlichen Vertrauen seiner Familie und engsten Freunde und wie es ihm gelang, die Zeit im Gefängnis zu überstehen. Vor allem aber zeigen er und seine Mitstreiter die Mängel in der Polizeiarbeit und die skandalösen Methoden der Justiz auf. Methoden, die Florian Apler 522 Tage seines Lebens geraubt haben. Tage, die er nie wieder zurückbekommen wird.

Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite wirklich berühren können, es hat mich aufgewühlt und ich wollte einfach immer weiter lesen, da die Geschichte mich so mitgerissen hat! Die Zeit im Gefängnis wird sehr greifbar geschrieben, ich konnte mir immer alles gut vorstellen und so gut, dass ich manchmal schlucken musste und es mir teilweise auch kalt den Rücken hinuntergelaufen ist. Die Tagebucheinträge von Florian Apler waren wirklich berührend und emotional zu lesen und hat einen bedrückt zu wissen das einem unschuldigen Menschen so etwas passiert. Aber auch die Worte der Familienmitglieder und Freunde waren bewegend und werden nachhallen. Die Zustände und wie mit Florian Apler umgegangen wird, sind schonunglos und hart zu lesen. Man ist auch als Leser dankbar und erleichtert, dass am Ende zum Glück die Wahrheit ans Licht kommt und Florian Apler nach 17 Monaten das Gefängnis dann doch verlassen kann!

Es handelt sich hier um ein sehr emotionales und aufwühlendes Buch. Es regt zum Nachdenken an und ich werde es so schnell nicht vergessen. Eine klare Leseempfehlung von mir und volle Punktzahl.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Süße, queere Liebesgeschichte

My Dearest Enemy. The Heygate Girls
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Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit führen und mich mit einer süßen Liebesgeschichte unterhalten. Ich kannte den ersten Teil der Reihe bisher leider nicht, aber ...

Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit führen und mich mit einer süßen Liebesgeschichte unterhalten. Ich kannte den ersten Teil der Reihe bisher leider nicht, aber es war überhaupt kein Problem auch ohne Vorwissen in das Buch einzusteigen. Dennoch interessiert mich nun auch der erste Teil, den ich sicher bald nachholen werde.

Die Geschichte führt den Leser nach England, ins Jahr 1861. Im Heygate Gate Internat in Southend-on-Sea laufen die Vorbereitungen für den Sommer-Ball auf Hochtouren. Auch Amabel müsste eigentlich überglücklich sein: Sie ist mit dem attraktiven, jungen Adligen John verlobt und freut sich auf ihre baldige Hochzeit. Doch auf dem Ball zeigt John ihr die kalte Schulter und das nicht zum ersten Mal. Er scheint einfach keinerlei romantische Gefühle für sie zu haben. Dafür gerät Amabel heftig mit Johns bester Freundin Harriett aneinander, die mehr über sein distanziertes Verhalten Amabel gegenüber zu wissen scheint. Hat er etwa eine heimliche Geliebte? Zusammen mit ihrer besten Freundin Lucie versucht Amabel hinter Johns Geheimnis zu kommen. Gleichzeitig stellt Amabel fest, dass sie in Harriets Nähe immer öfter weiche Knie bekommt und jede Menge Schmetterlinge in ihrem Bauch tanzen...

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden, denn der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, dabei aber auch schön bildlich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte und die Story vor meinen inneren Augen hatte. Es hat sich außerdem ein toller Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Da die Geschichte im Wechsel aus der Sicht von Harriet, Amabel und John erzählt wird, ist sie abwechslungreich zu lesen und so kann sich der Leser noch besser mit dem Denken und Handeln der Charaktere identifizieren.

Amabel ist mir von Beginn an ziemlich sympathisch gewesen, aber noch mehr Sympathie habe ich zu Harriett gehabt und sie schnell ins Herz schließen können. Ich konnte mich richtig gut mit ihr identifizieren und ich habe sie gerne begleitet und mit ihr mitgefiebert. Natürlich ist schnell klar wer sich zu wem hingezogen fühlt und wer welches Herz erobert, deshalb gab es auch keine überraschenden Wendungen in der Handlung aber dennoch konnte mich die Geschichte immer gut unterhalten. Ausserdem hat am Ende die Spannung nochmal zugenommen und man konnte richtig gut mitfiebern und auf das ersehnte Happy- End hoffen.

Die Geschichte war wirklich süß und die queere Liebe hat gut in diesen historischen Roman gepasst. Ich habe das Buch gerne gelesen und werde auch noch nach dem ersten Ausschau halten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

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