Cover-Bild Teufel, tanz mit mir!
Band 4 der Reihe "Ein Fall für Magnabosco und Pasqualina / Ein Krimi aus Südtirol"
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16,00
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  • Verlag: Edition Raetia
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 04.08.2025
  • ISBN: 9788872839522
Simone Dark

Teufel, tanz mit mir!

Ein Krimi aus Südtirol
Mord statt Hochzeit
Die Bozner Ermittler Filippo Magnabosco und Carmela Pasqualina heiraten. Doch die Idylle im Bergkirchlein hält kaum ein Ja-Wort lang: In der nahen Burgruine ist ein junger Mann erhängt worden! Das Vorgehen erinnert an alte Hexenrituale. Der Ermordete war selbst der schwarzen Magie verfallen. Wer ist der Täter? Verdächtige gibt es von der Neuzeit-Hexe Lotte S. bis hin zu einem Nachfahren von Sigmund Freud viele …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2025

Spannend, informativ, unterhaltsam

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Hexen sind tief in der (Kultur-)Geschichte Südtirols verankert, erkennbar nicht zuletzt an den bis heute erhaltenen Bezeichnungen, u.a. am Ritten (Hexenbödele) oder dem Puflatsch (Hexenstühle). So ist ...

Hexen sind tief in der (Kultur-)Geschichte Südtirols verankert, erkennbar nicht zuletzt an den bis heute erhaltenen Bezeichnungen, u.a. am Ritten (Hexenbödele) oder dem Puflatsch (Hexenstühle). So ist nur konsequent, dass Simone Dark im neuen Südtirol Krimi diese Tradition aufgreift und einen spannenden wie unterhaltsamen lokalen Kriminalroman daraus entwickelt.

Im Mittelpunkt auf der Ermittlerseite wieder Magnabosco und Pasqualina, jetzt sogar als Eheleute und Ermittlerteam. Die Hochzeit wird jedoch jäh gestört, als eine Leiche am Ritten gefunden wird, aufgebahrt und gefoltert wie zu Zeiten der Hexenverfolgung. Das Opfer war ein Mitglied der Bozner Gruppe von Hexern und soll nicht die einzige Leiche bleiben, die den Ermittlern Rätsel aufgibt.

Als Verdächtige wird ein bunter Kreis von Persönlichkeiten eingeführt, von einer jungen Frau, die dem Hexenkult anhängt, einem reichen Urenkel Sigmund Freuds bis hin zu Dominikaner Mönchen.

Besonders macht diesen Roman auch der Perspektivwechsel. Neben den Ermittlungen sind immer wieder Passagen einer mysteriösen Ich-Erzählerin eingefügt, deren Mutter vermeintlich eine 400 Jahre alte Hexe ist. Die Identität bleibt lange unklar, sodass diese Passagen zusätzlich zum Spannungsaufbau beitragen.

Aber dieser Krimi unterhält nicht nur, sondern vermittelt auch kurzweilig geschrieben historisches Wissen zur Hexenverfolgung in der Region, das die Autorin sorgfältig recherchiert hat.

Auch sprachlich kann der Krimi überzeugen, ich hatte das Gefühl, dass die Autorin ihre Ermittler nun noch besser kennt und sie dadurch noch nahbarer wirken in ihrem Agieren und Sprechen. Besonders der Humor in der Kommunikation ist mir hier aufgefallen und hat mich mehrfach während der Lektüre laut auflachen lassen.

Ich habe den vorherigen Fall gelesen, und bin in diesen ohne Vorkenntnisse gut reingekommen, sodass ich denke, auch dieser Teil ist gut für sich zu lesen ohne Vorkenntnisse der Reihe.

Ich mochte schon den vorherigen Fall sehr und muss sagen, dass mir dieser sogar noch besser gefallen hat. Toll, wie Simone Dark historisches Wissen erlebbar macht und in einen spannenden Krimi einbaut. Alle Figuren sind liebevoll mit ihren Eigenheiten gezeichnet und es macht einfach Spaß dem Team um Pasqualina, Magnabosco und auch dem Pathologen Gruber bei ihrer Arbeit im schönen Südtirol über die Schulter zu schauen. Etwas gestört haben mich nur kleine Logikfehler, die jedoch nicht die Kriminalhandlung betreffen. Insgesamt fällt dies für mich bei der sehr guten Gesamtqualität jedoch nicht ins Gewicht.

Im Genre Lokalkrimi sticht die Autorin für mich sehr positiv heraus, sie schreibt sehr eingängig und unterhaltsam, die Fälle sind gut recherchiert und konstruiert und binden die lokalen Eigenheiten und Gegebenheiten stets authentisch ein und das alles trotz der lockeren Unterhaltung stets mit einem gewissen Anspruch und klugen Gedanken.

Gerne noch viel mehr von diesem Ermittlerduo aus Südtirol und Simone Dark!

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Interessant

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Die Ermittler Filippo Magnabosco und Carmela Pasqualina müssen sich hier in einem Mord auseinandersetzen, der an alte Hexenrituale erinnert. Der Krimi ist interessant und spannend mit tollen Hintergrundinformationen ...

Die Ermittler Filippo Magnabosco und Carmela Pasqualina müssen sich hier in einem Mord auseinandersetzen, der an alte Hexenrituale erinnert. Der Krimi ist interessant und spannend mit tollen Hintergrundinformationen rund um das Thema Hexen. Das allein macht das Buch schon sehr lesenswert. Der Krimi ist in diesen Hintergrund perfekt eingewebt. Die Ermittler fand ich kompetent und pfiffig. Der Schauplatz der Handlung ist besonders schön und wird auch sehr gut beschrieben. Das Cover passt perfekt dazu. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt und empfehle das Buch deshalb sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Südtirol: teuflisch oder idyllisch?

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Die Reihe um die Ermittler aus Bozen, Filippo Magnabosco und Carmela Pasqualina, welche sich in diesem vierten Band gerade das Ja-Wort geben, habe ich bisher noch nicht gekannt. Das war allerdings kein ...

Die Reihe um die Ermittler aus Bozen, Filippo Magnabosco und Carmela Pasqualina, welche sich in diesem vierten Band gerade das Ja-Wort geben, habe ich bisher noch nicht gekannt. Das war allerdings kein Problem, da jeder Band auch einzeln gut lesbar ist.

Das Thema des Buches, die Hexenverfolgung in Europa in den Jahren 1440 bis 1750, die sich noch weit in die heutige Zeit hineinzieht, macht schnell klar, dass das kein Wohlfühlkrimi wird. Minderheiten die Schuld am Elend eines Landes zu geben, ist leider auch in der heutigen Zeit noch populär, auch wenn es zumindest in Europa hoffentlich keine Hexenverbrennungen und Teufelsaustreibungen mehr gibt.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir ein wenig schwergefallen, da für mich nicht immer klar erkennbar war, wann wir uns in der Vergangenheit und wann in der Gegenwart befunden haben, aber gegen Ende nahm die Story immer mehr Fahrt auf und mit dem Ende konnte mich die Autorin überraschen.

Carmelas Nonna sowie ein Nachfahre von Sigmund Freud sorgen dafür, dass es trotz des ernsten Themas und diverser grausamer Morde in diesem Krimi auch etwas zu lachen gibt.

Ich habe mich bei den lebendigen Ortsbeschreibungen an meine Südtirol-Urlaub erinnert und bin schon gespannt, wie es in dieser Reihe weitergeht.

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Veröffentlicht am 30.08.2025

sagenhaft schönes Südtirol

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Filippo Magnabosco und Carmela Pasqualina geben sich das Ja-Wort. Doch noch während die Hochzeitsglocken klingen, wird in der nahen Burgruine ein junger Mann erhängt entdeckt. Inszeniert wie bei alten ...

Filippo Magnabosco und Carmela Pasqualina geben sich das Ja-Wort. Doch noch während die Hochzeitsglocken klingen, wird in der nahen Burgruine ein junger Mann erhängt entdeckt. Inszeniert wie bei alten Hexenritualen. Das Opfer war der schwarzen Magie verfallen und die Liste der Verdächtigen ist lang.

Der Krimi hat mich sofort mit seinem Südtirol-Flair gepackt, die regionalen Ausdrücke, Ortsangaben und Bezeichnungen geben der Geschichte ein tolles Lokalkolorit. Ich habe manches sogar gegoogelt, was das Ganze noch lebendiger machte. Die Atmosphäre ist einfach toll.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, das Ermittlerpaar Magnabosco und Pasqualina wirkt sympathisch und herzig in seiner Verliebtheit. Was ein guter Kontrast zu den eher gruseligen Morden bietet.

Spannend fand ich die Verknüpfung mit Hexenverfolgungen in der Region. Dazu gibt es interessante Hintergrundinfos, die die Geschichte vertiefen. Gleichzeitig spielt die Autorin mit unwirklichen Elementen, etwa einer geheimnisvollen 400-jährigen Frau. Das ist zwar ein bisschen skurril und klingt eher nach Fantasy als nach Krimi, macht den Fall aber besonders. Man muss sich hier auf etwas „Hokuspokus“ einlassen, was aber gut zur Stimmung passt. Natürlich gibt es aber eine logische Erklärung.

Humorvolle Momente gibt es auch. So entsteht eine gute Balance.

Das Ende war für meinen Geschmack etwas knapp, da hätte man ruhig noch mehr ausschmücken können. Wie das ein oder andere über das Buch hinweg auch. Meine Vermutungen haben sich zwar größtenteils bestätigt, aber zum Schluss wurde ich dann doch nochmal überrascht.

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Solider Kriminalroman aus Südtirol

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In diesem Kriminalroman schickt die Autorin Simone Dark ihre beiden Ermittler Filippo Magnabosco und Carmela Pasqualina aus Bozen in ihren vierten Fall und konnte mich dabei leider nicht komplett überzeugen. ...

In diesem Kriminalroman schickt die Autorin Simone Dark ihre beiden Ermittler Filippo Magnabosco und Carmela Pasqualina aus Bozen in ihren vierten Fall und konnte mich dabei leider nicht komplett überzeugen. Dennoch bietet das Buch solide Krimiunterhaltung.

Für mich war es dabei die erste Begegnung mit den beiden Ermittlern und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir hier Vorkenntnisse aus den ersten drei Bänden fehlen würden, auch wenn ich vielleicht nicht jede Anspielung auf vorherige Ereignisse direkt verstanden habe. Alle für das Verständnis erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören.

Nicht einmal auf ihrer eigenen Hochzeit werden Filippo und Carmela vom Verbrechen in Südtirol verschont. Als in einer Burgruine die Leiche eines jungen Mannes gefunden wird, können sich die beiden Ermittler nur noch schnell das Ja-Wort geben, bevor sie schon an den Tatort eilen. Die Mordmethode ähnelt einem alten Hexenritual und es mangelt auch nicht an Verdächtigen, einer davon ist sogar ein Nachfahre von Sigmund Freud.

Die Autorin verfügt über einen packenden Schreibstil und legt hier eine grundsätzlich gut aufgebaute Geschichte mit einigen überraschenden Wendungen vor. Zudem hat sie, wie das Literaturverzeichnis am Ende belegt, intensiv zum Thema der Hexenverfolgung und zu den drei Hexenmeistern aus Südtirol, die im Rahmen der Geschichte immer wieder auftauchen, recherchiert. Leider kommt dies aber auf den knapp über 200 Seiten des Buches nicht wirklich zum Tragen und wirkt so in der Summe ein wenig unausgegoren. Meiner Meinung wird hier einiges an Potential, dass in der Grundidee steckt, nicht genutzt. Die Hauptfiguren sind durchaus gut gezeichnet und vielschichtig angelegt, während es den Nebenfiguren doch so ein wenig an Tiefe fehlt. Im Showdown bekommen wir dann eine überraschende, aber dennoch schlüssige Auflösung präsentiert, die mich noch ein wenig mit dem Buch versöhnen konnte.

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