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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2025

Eine Lieblingsreihe von uns!

Holly Holmes und das magische Detektivbüro - Zweiter Fall: Das Geisterschiff
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Mein Sohn und ich lesen sehr gerne Bücher gemeinsam und wenn es um fiktive Geschichten geht, ist Holly Holmes bei uns ganz weit vorne mit dabei! Wir kennen bereits den ersten Teil der Reihe und haben ihn ...

Mein Sohn und ich lesen sehr gerne Bücher gemeinsam und wenn es um fiktive Geschichten geht, ist Holly Holmes bei uns ganz weit vorne mit dabei! Wir kennen bereits den ersten Teil der Reihe und haben ihn geliebt und dieser hier steht dem ersten Band in nichts nach, im Gegenteil hat er uns sogar noch einen Tick besser gefallen!

Diesmal sind Holly Holmes, Dr. Watson und ihre Freunde auf der Suche nach einem echten Hauptquartier. Doch bevor sie eins gefunden haben, wartet schon das nächste Rätsel auf sie: Ein geisterhaftes Piratenschiff ist vor der Küste des zauberhaften Städchens Marville aufgetaucht. Das müssen sich die Detektive genauer anschauen! Und so stoßen sie nicht nur auf einen echten Piraten, sondern auch auf einen Fluch, der bereits 400 Jahre darauf wartet, gebrochen zu werden. Ob das magische Detektivbüro auch diesen Fall lösen kann?

Wir lieben den Schreibstil von Michael Peinkofer und auch hier hat er wieder sein ganzes Können gezeigt und jede Menge Magie ausgeschüttet! Es ist so schön locker und leicht zu lesen und dennoch unglaublich bildhaft und lebendig wie das Städchen Marville und seine Einwohner beschrieben werden. Es gibt so viel zu entdecken und jede Menge Magie und Abenteuer! Diesmal geht es um ein geisterhaftes Piratenschiff und eine alte Seemannslegende die die Kinder vor Rätsel stellt. Wir haben wieder sehr mitgefiebert und mitgerätselt wie der Fall ausgeht und besonders gut gefallen hat uns, dass Menschen nicht immer so sind, wie sie auf den ersten Blick vielleicht scheinen. Der Fall war wieder sehr spannend und auch hier und da etwas gruselig, aber immer kindgerecht und sehr fantasyvoll erzählt- eben der perfekte Mix für uns!

Fazit: Wir lieben diese Reihe, wir lieben Holly und Dr. Watson, wir lieben das Städchen Marville und wir lieben die tollen Abenteuer! Wir können es kaum erwarten einen dritten Teil in die Hände zu bekommen und empfehlen das Buch natürlich 100% weiter!

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Veröffentlicht am 08.05.2025

Emotionale Geschichte in einem sehr lockeren Schreibstil

Die Trümmerschule – Zeit der Hoffnung
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4.5 Sterne

Ich lese immer wieder gerne historische Romane die mich in eine andere Zeit versetzten. Da ich gerade selbst ein Studium der Pädagogik absolviere, war diese Geschichte für mich Pflicht. Von ...

4.5 Sterne

Ich lese immer wieder gerne historische Romane die mich in eine andere Zeit versetzten. Da ich gerade selbst ein Studium der Pädagogik absolviere, war diese Geschichte für mich Pflicht. Von der Autorin hatte ich ausserdem schon "Die Frauen von Schönbrunn" gelesen und auch diese Geschichte konnte mich packen. Die Bücher von Beate Maly spielen meist in Österreich was ich sehr abwechslungsreich finde.

Diesmal geht es um die jüdische Lehrerin Stella, die 1946 in ihre zerstörte Heimat Wien zurückkehrt. Sie findet über eine Freundin eine Anstellung am Lindengymnasium, einer sehr renommierten Schule, doch mit ihrer fortschrittlichen Art der Pädagogik eckt sie dort bei einigen Kollegen sehr an. Sie ermutigt sie die Kinder über sich hinauszuwachsen, über erlebte Traumata zu sprechen und verabscheut Gewalt jeglicher Art. Doch kann sie sich in der immer noch männerdominierten Schule mit diesen Methoden beweisen und für ihre Klasse kämpfen? Und kann sie sich trotz ihres eigenen Traumas auf den liebenswürdigen Tischler Leopold einlassen?

Gerade wenn man den Kopf manchmal etwas voller hat und dennoch historisch gut recherchierte Bücher lesen möchte, kann ich Beate Maly nur empfehlen. Denn ihr Schreibstil ist so locker und leicht, dass man sich sofort in die Geschichte hineinfallen lassen kann und ganz nebenbei und in wenigen Worten lässt sie das Wien, welches damals in Trümmern lag wieder auferstehen. Bildhaft beschreibt sie die kargen Wohngebäude, die kümmerlichen Essensrationen und die größtenteils geleerten Bibliotheken. Auch die verschiedenen Erziehungsstile werden sehr lebendig und teils sehr emotional beschrieben und die kämpferische Stella, die sich immer gegen Gewalt wehrt, wächst einem sehr schnell ans Herz. Die Autorin gibt einen guten Überblick wie es war als Jüdin in dieser Zeit wieder in die Heimat zurückzukehren und gegen welche Wiederstände man immer noch kämpfen musste. Die Geschichte erzählt aber ebenso vom Schwarzmarkt, von Heimkehrern und wie schwer es für Mädchen im Unterschied zu den Jungen war auf dem Gymnasium zu bestehen.

Ab und zu fand ich Stella fast ein wenig zu perfekt, aber andererseits kann ich mir vorstellen, dass man sich zu dieser Zeit immer wieder gerade gegen männliche Kollegen wehren musste. Auch manche Themen wurden eher oberflächlich behandelt und hätten noch etwas mehr in die Tiefe gehen dürfen, aber andererseits wurde ich von diesem Buch so mitgerissen, dass ich der Geschichte dennoch die 5 Sterne geben möchte. Ich finde es eine perfekte Lektüre für Menschen, die den Kopf voll haben und dennoch in eine andere Zeit eintauchen möchten. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil und kann diesen kaum erwarten!

Fazit: Packende Geschichte, ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil!

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Veröffentlicht am 08.05.2025

Leider zu verworren und langatmig

Die Engel von Alperton
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Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich schnell fasziniert, denn ich lese sehr gerne Krimis und True Crime und das Buch hat sich richtig spannend angehört! Leider konnte das Buch für mich aber nicht ...

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich schnell fasziniert, denn ich lese sehr gerne Krimis und True Crime und das Buch hat sich richtig spannend angehört! Leider konnte das Buch für mich aber nicht ganz halten was es versprochen hat.

Inhaltlich geht es um die True-Crime-Autorin Amanda Bailey, die alles über den berüchtigten Fall der Engel von Alperton weiß. Zahlreiche Bücher und Verfilmungen berichteten von der fanatischen Sekte, seit ihre Mitglieder vor achtzehn Jahren versuchten, ein Baby zu opfern, das sie für den Antichrist hielten. Mittlerweile scheint daher alles erzählt zu sein – doch nun ist das "Alperton-Baby" volljährig und könnte endlich interviewt werden. Amanda wittert ihre Chance auf einen echten Coup. Doch während sie immer tiefer in die Recherchen eintaucht, wird klar, dass in diesem Fall nichts ist, wie es scheint. Und dass die Geschichte der Engel von Alperton noch lange nicht vorbei ist.

Ich bin war anfangs überraschte von dem Schreibstil, denn das Buch ist kein Fließtext, sondern setzt sich aus WhatsApp- Nachrichten, E-Mails und Protokollen zusammen. Zunächst fand ich das abwechslungsreich und mal was anderes und habe die Geschichte deshalb auch mit Interesse verfolgt. Leider wurde die Geschichte aber auch bald etwas zäh und langatmig zu lesen, da immer wieder unwichtige Nachrichten dazwischen plaziert wurden und sich anderes immer wieder wiederholt hat. Auch mit den vielen Namen wurde es immer anstrengender sich zu merken wer nun wer ist.

Die Protagonistin ist zwar sehr ehrgeizig, war mir aber unsympathisch, da sie mehrmals gezielt lügt und manipuliert um ihr Ziel zu erreichen. Ihr Kollege Oliver ist auch nicht viel sympathischer, und driftet ab der Mitte ungefähr sehr in abstruse Geschichten ab.

Das Thema des Buches kann faszinieren aber je weiter man liest, desto häufer wiederholen sich Passagen und machen das Lesen anstrengend. Hier hätte deutlich gekürzt werden dürfen.

Auch das Ende konnte mich nicht ganz zufrieden stellen, da es durch die vielen Personen verworren wirkt und es zu viele Zufälle gibt und es sich deshalb konstruiert angefühlt hat. Natürlich ist dies nur eine persönliche Meinung und anderen Lesern kann die Geschichte dennoch deutlich besser gefallen, ich kann aber leider nur 3 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 07.05.2025

Tolle Hexengeschichte eines Lieblingsautors

Beneath the Ivy - The Witches of Silvercrest Coven
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Ich mag die Bücher von Christian Handel sehr gerne und kann immer sagen das mir seine Geschichten ganz besonders gut gefallen, auch diese war wieder eine absolut tolle Geschichte, die mir einige schöne ...

Ich mag die Bücher von Christian Handel sehr gerne und kann immer sagen das mir seine Geschichten ganz besonders gut gefallen, auch diese war wieder eine absolut tolle Geschichte, die mir einige schöne Lesestunden beschehrt hat.

Inhaltlich geht es um die 16-jährige Marissa, sie ist eine waschechte Hexe, die mit ihrer großen Familie in einem verwinkelten Landhaus am Rande der Stadt auf einer Insel lebt. So weit, so idyllisch. Doch als Marissas Tante, das schwarze Schaf der Hexenfamilie, plötzlich wieder auftaucht, passieren seltsame Dinge: Marissas Cousine bricht abends krank zusammen und alle scheinen den gleichen Tag immer und immer wieder zu erleben. Fieberhaft macht sich Marissa auf die Suche: Warum genau wurde Tante Gladys verstoßen? Wie gelangte vor 150 Jahren das Haus mit seinem eigenwilligen Charakter in den Besitz ihrer Familie? Und warum sind alle in einer Zeitschleife gefangen?

Der Schreibstil war wieder toll, märchenhaft aber dennoch sehr locker und leicht zu lesen, da sind die Seiten nur so dahin geflogen. Ausserdem besticht das Buch durch eine sehr schön bildhafte Sprache und ich konnte mir die Lokation gut vor meinen Augen vorstellen. Auch die Charaktere sind lebendig geworden und haben authentisch gehandelt. Die Gefühle und Gedanken waren immer nachvollziehbar und vorallem Marissa habe ich schnell ins Herz geschlossen. Die Geschichte ist gleichzeitig super soft geschrieben und dennoch kommt viel Spannung auf und man möchte immer erfahren wie es weiter geht.

Fazit: Ich habe die Geschichte sehr gemocht und kann sie nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 07.05.2025

Knapp an 5 Sterne vorbei

Die Spurenfinder und das Drachenzepter
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Ich habe bereits den ersten Teil der Reihe sehr gerne angehört und habe mich deshalb sehr über dieses Hörbuch gefreut. Ich hatte auch wieder ein paar sehr vergnügliche Hörstunden und wurde gut von der ...

Ich habe bereits den ersten Teil der Reihe sehr gerne angehört und habe mich deshalb sehr über dieses Hörbuch gefreut. Ich hatte auch wieder ein paar sehr vergnügliche Hörstunden und wurde gut von der Story unterhalten.

Inhaltlich geht es um den Spurenfinder Elos von Bergen der zusammen mit seinen Kindern Ada und Naru den schrecklichen Mord am Dorfvorsteher aufgeklärt hat und nun Ruhe eingekehrt in Friedhofen. Die Zwillinge beginnen sich schon wieder zu zoffen, so langweilig ist ihnen, da klopft zum Glück ein Bote König Fredlaffs an die Tür. Das legendäre Zepter der Ahnen wurde unter unerklärlichen Umständen aus der königlichen Schatzkammer entwendet – und das keine drei Tage vor der Unabhängigkeitsfeier, bei der Fredlaff samt Zepter vor sein Volk treten muss. Ist es nur ein Diebstahl oder verbirgt sich mehr dahinter? Gar eine politische Intrige? Elos und die Zwillinge eilen in die Hauptstadt, um den mysteriösen Fall unters Glotzoskop zu nehmen.

Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, er ist bildhaft, lebendig und vorallem mit jeder Menge Humor verfeinert was einfach noch mehr Spaß macht! Ich bin auch gut ins Hörbuch reingekommen und habe den Fall voller Spannung verfolgt und wollte wissen wie die Auflösung ist. Diese ist wieder einmal sehr ungewöhnlich und voller Überraschungen und kann begeistern, stellenweise waren es mir für ein Hörbuch aber etwas viele Personen und man muss sich ganz schön konzentrieren wer nun wer ist.

Der Sprecher ist Marc-Uwe Kling selbst und er hat wieder sehr viel Humor und Komik in die Geschichte gebracht. Ich habe ihm gerne zugehört und gebe auf jeden Fall eine Empfehlung ab.

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