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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2025

interessant

Rose in Chains
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„Rose in Chains“ von Julie Soto ist eines dieser Bücher, die einen regelrechten Hype ausgelöst haben, und ich kann verstehen, warum viele es in den höchsten Tönen loben. Doch für mich persönlich hat es ...

„Rose in Chains“ von Julie Soto ist eines dieser Bücher, die einen regelrechten Hype ausgelöst haben, und ich kann verstehen, warum viele es in den höchsten Tönen loben. Doch für mich persönlich hat es nicht ganz den hohen Erwartungen entsprochen. Es ist ein unterhaltsames Buch, keine Frage, und die Geschichte hat definitiv ihre packenden Momente, aber der große Wow-Effekt blieb bei mir aus.

Briony Rosewood, die Schwester des Friedenbringers, steht im Zentrum der Handlung. Die Prophezeiung, die sie umgibt, verspricht Großes, und man ist gespannt, wie sich alles entfalten wird. Die große Schlacht endet jedoch in einer Niederlage, und Briony findet sich in der Gefangenschaft ihres Erzfeindes Toven Hearst wieder. Der Gedanke, dass sie als Sklavin verkauft wird, gibt der Geschichte eine dunkle Wendung, die mich emotional durchaus bewegt hat.

Während des Lesens tauchen wir in Brionys Vergangenheit ein, und die Rückblicke auf ihre Schulzeit bieten interessante Einblicke in ihre Entwicklung. Die Magie, die die Geschichte durchzieht, wird nach und nach enthüllt, was für mich ein spannender Aspekt war. Ich will hier nicht zu viel verraten, um keine Spoiler zu riskieren, aber die Art und Weise, wie Magie in dieser Welt funktioniert, fand ich faszinierend.

Brionys Charakter ist komplex und manchmal schwer zu fassen. An manchen Stellen fand ich sie einfach nur nervig, während ich an anderen Punkten ihre Handlungen nachvollziehen konnte. Und dann ist da noch Toven, der mit seinem ständigen „Nein“ eine gewisse Frustration in mir hervorrief. Es ist fast schon amüsant, wie oft er eigentlich „Ja“ meint, es aber nicht über die Lippen bringt. Vielleicht sollte ich das Buch tatsächlich noch einmal lesen, nur um seine „Neins“ zu zählen – wörtlich und körperlich.

Das Enemies to Lovers-Motiv hat seinen Reiz, obwohl es nicht immer ganz überzeugend war. Trotzdem, die Intrigen und magischen Begegnungen machen das Buch lesenswert. Und ja, ich werde definitiv weiterlesen, um zu erfahren, wie es mit Briony weitergeht. Wer weiß, vielleicht wächst mir die Geschichte beim zweiten Lesen doch noch mehr ans Herz.

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Veröffentlicht am 13.08.2025

love it

Der Sünder
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Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie J. R. Ward es schafft, uns mit jedem neuen Band von „Black Dagger“ erneut in ihren Bann zu ziehen. Bei „Der Sünder“, dem 35. Band der Serie, fühlte ich mich sofort ...

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie J. R. Ward es schafft, uns mit jedem neuen Band von „Black Dagger“ erneut in ihren Bann zu ziehen. Bei „Der Sünder“, dem 35. Band der Serie, fühlte ich mich sofort wieder in die düstere, aufregende Welt hineingezogen, die sie so meisterhaft gestaltet. Obwohl ich ein bisschen hinterherhinke, war es wie das Wiedersehen mit alten Freunden — Jo Early und Syn lernen wir in diesem Band kennen.

Kennst du dieses Gefühl, wenn du ein Buch aufschlägst und dich sofort in der Geschichte verlierst? Genau das passiert hier. Obwohl ich nicht allzu viel vom Inhalt verraten kann (du weißt ja, Spoiler und so), kann ich dir sagen, dass es wieder ein grandioses Abenteuer voller Action und Spannung ist. Die neuen Entwicklungen sind faszinierend und es gibt diese Momente, in denen man einfach das Buch nicht aus der Hand legen kann. Es ist, als ob man selbst Teil dieser Welt wäre, mit all ihren Gefahren und Geheimnissen.

Es ist wirklich wie nach Hause kommen, wenn man in ein neues „Black Dagger“-Buch eintaucht. Man trifft alte Bekannte und schließt neue Freundschaften. Und jedes Mal frage ich mich, wie Ward es schafft, immer wieder aufs Neue zu überraschen und zu fesseln. Hast du auch diese Serien, bei denen du einfach nicht genug bekommen kannst? Für mich ist „Black Dagger“ definitiv eine davon. Ein wahrer Genuss für jeden Fan des Genres!

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Veröffentlicht am 13.08.2025

nervig

Wenn heute wieder gestern wird
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Manchmal frage ich mich, warum ich ein Buch bis zum Ende lese, obwohl es mich frustriert. Vielleicht kennst du das auch. „Wenn heute wieder gestern wird: Laney & Josh Teil 1“ von Mila Marten ist genau ...

Manchmal frage ich mich, warum ich ein Buch bis zum Ende lese, obwohl es mich frustriert. Vielleicht kennst du das auch. „Wenn heute wieder gestern wird: Laney & Josh Teil 1“ von Mila Marten ist genau so ein Buch, das mich durch seine Protagonistin Laney fast zur Verzweiflung gebracht hat. Laneys Art, alles zu dramatisieren, hat mich mit jeder Seite mehr gereizt. Manchmal dachte ich, sie könnte mit ihrer übertriebenen Geheimniskrämerei den Weltfrieden stiften, so viel Aufhebens machte sie darum. Und dann, als das Geheimnis endlich enthüllt wurde... Na ja, sagen wir mal, ich war mehr als ernüchtert.

Josh hingegen ist ein Charakter, den ich durchaus nachvollziehen konnte. Er ist ruhig und zurückhaltend, aber mein Gott, warum spricht er nicht einfach aus, was in ihm vorgeht? Ihr Schweigen zueinander war fast schon schmerzhaft mitanzusehen. Es gab einige gute Szenen, die mich dazu brachten, weiterzulesen – vielleicht aus einer leisen Hoffnung heraus, dass sich alles zum Besseren wenden würde.

Aber weißt du, am Ende war das nicht der Fall. Das Buch ist nicht wirklich mein Fall, und ich bezweifle, dass ich die Reihe fortsetzen werde. Trotzdem ist es faszinierend, wie Bücher trotz ihrer Schwächen einen irgendwie fesseln können. Vielleicht lag es an der Vergangenheit der beiden Protagonisten, die mich bis zur letzten Seite dranbleiben ließ. Hast du auch schon mal ein Buch beendet, obwohl du wusstest, dass es nicht deins ist?

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Veröffentlicht am 06.08.2025

wow

Crimson Prince
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„Crimson Prince – Der Karmesinprinz“ von D.S. Wrights ist wie eine emotionale Achterbahnfahrt, die man einfach nicht verlassen möchte. Kennst du das Gefühl, wenn du ein Buch in der Hand hältst und die ...

„Crimson Prince – Der Karmesinprinz“ von D.S. Wrights ist wie eine emotionale Achterbahnfahrt, die man einfach nicht verlassen möchte. Kennst du das Gefühl, wenn du ein Buch in der Hand hältst und die Spannung fast greifbar ist? So ging es mir mit diesem Band. Nachdem ich den ersten Teil so richtig gefeiert habe, war die Vorfreude auf die Fortsetzung riesig – und ich wurde nicht enttäuscht.

Die ersten Seiten sind wie ein feuriger Auftakt, der dich direkt in die Dunkelheit zieht und dich neugierig auf mehr macht. Dann jedoch, ein krasser Sprung: Wir begleiten Armand von seiner Kindheit bis zu dem Mann, der er heute ist. Zugegeben, am Anfang dachte ich: „Oh nein, wird das jetzt langweilig?“ Aber dann, je mehr ich über Armand und seine Welt erfuhr, desto mehr packte mich die Geschichte. Es ist, als ob man ein Geheimnis nach dem anderen lüftet, und plötzlich versteht man so viel mehr über die Dynamik zwischen ihm und seinem Vater.

Und dann, wow, es wird so richtig spannend und auch tragisch. Manchmal habe ich mich gefragt: „Kann ich das emotional noch ertragen?“ Aber man kann einfach nicht anders, als weiterzulesen. Die Cliffhanger am Ende? Brutal. Und ja, Taschentücher parat zu haben, ist keine übertriebene Vorsichtsmaßnahme.

Dieses Buch zieht dich runter, drückt dich an deine Grenzen und lässt dich gleichzeitig nach mehr lechzen. Ich kann es kaum erwarten, wohin die Reise im nächsten Band der Blood Empires Reihe führt. Hast du auch schon mal ein Buch gelesen, das dich so in seinen Bann gezogen hat?

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Veröffentlicht am 03.08.2025

vollkommen verzaubert

Daddys kleines Geheimnis
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„Daddys kleines Geheimnis“ von Jesscia Graves hat mich wirklich überrascht. Falls ihr wie ich normalerweise einen Bogen um den Daddykink macht, dann könnte euch dieses Buch eines Besseren belehren. Ich ...

„Daddys kleines Geheimnis“ von Jesscia Graves hat mich wirklich überrascht. Falls ihr wie ich normalerweise einen Bogen um den Daddykink macht, dann könnte euch dieses Buch eines Besseren belehren. Ich gebe zu, dass ich das Thema meist einfach überlese, aber Graves hat es geschafft, mich dafür zu interessieren und sogar zu verstehen. Das allein ist schon eine Leistung, oder nicht?

Die Geschichte von Victor und Ariana bleibt einem im Gedächtnis. Beide Charaktere sind so lebendig und detailliert beschrieben, dass man das Gefühl hat, sie persönlich zu kennen. Und das ist es, was eine gute Geschichte ausmacht: Man fühlt mit ihnen, man versteht ihre inneren Konflikte und Emotionen. Wie Victor mit seinen inneren Zwiespälten kämpft, ist so authentisch geschildert, dass man gar nicht anders kann, als mit ihm zu fühlen. Arianas Konflikte sind auch da, wenn auch nicht so intensiv wie bei Victor, aber dennoch nachvollziehbar.

Die Spannung baut sich langsam auf, und sobald die Hürde zwischen den beiden genommen ist, wird es ziemlich aufregend, um ehrlich zu sein. Ich war überrascht, wie sehr mich die Geschichte in ihren Bann gezogen hat. Und dann dieser Cliffhanger am Ende – das war wirklich gemein! Man will einfach wissen, wie es weitergeht. Einiges an Spice ist auch vorhanden.

Insgesamt hat mich das Buch nicht nur gut unterhalten, sondern auch meine Perspektive erweitert. Vielleicht gibt es mehr an diesem Genre, das es zu entdecken lohnt. Wer weiß? Vielleicht finde ich mich bald in weiteren Geschichten dieser Art wieder. Ward ihr auch schon mal so positiv überrascht von einem Buch?

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