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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2025

süß

Meet me in Autumn. Eine Pumpkin spiced Romance
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"Meet me in Autumn" von Laurie Gilmore ist ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. Kennst du das, wenn du einem Freund bei einer endlosen Geschichte zuhörst und anfangs noch schmunzelst, ...

"Meet me in Autumn" von Laurie Gilmore ist ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. Kennst du das, wenn du einem Freund bei einer endlosen Geschichte zuhörst und anfangs noch schmunzelst, aber irgendwann denkst: "Okay, wir haben's verstanden"? So ging es mir mit Jeanie. Ihre Gedankengänge sind so chaotisch und immer wiederkehrend, dass ich mich irgendwann fragte, ob ich nicht selbst in einer Endlosschleife gefangen bin. Anfangs fand ich ihre Art noch charmant und amüsant, aber je mehr sich ihre Gedanken wiederholten, desto mehr verlor ich das Interesse.

Und dann ist da noch Logan. Ach, Logan. Er scheint auf den ersten Blick der perfekte romantische Held zu sein, aber auch er bleibt in denselben Themen hängen, als ob die Schallplatte einen Sprung hätte. Versteh mich nicht falsch, die Liebesgeschichte zwischen Jeanie und Logan hat ihre süßen Momente. Aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie sich einfach nicht weiterentwickeln.

Was das Buch für mich letztendlich gerettet hat, waren die Nebencharaktere und die charmante Kleinstadt Dream Harbor. Diese kleinen, lebendigen Figuren und die Atmosphäre des Ortes haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht und dafür gesorgt, dass ich das Buch bis zum Ende gelesen habe. Es ist, als ob die Stadt selbst eine heimelige Umarmung bietet, die die etwas eintönige Hauptgeschichte ausgleicht.

Vielleicht liegt es an meinem persönlichen Geschmack, aber ich hätte mir mehr Dynamik zwischen den Hauptfiguren gewünscht. Dennoch, wenn du auf der Suche nach einer leicht verdaulichen, humorvollen Geschichte bist, die dich zum Lächeln bringt, könnte "Meet me in Autumn" genau das richtige Buch für einen gemütlichen Herbstnachmittag sein. Hast du es schon gelesen? Was waren deine Gedanken dazu?

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Veröffentlicht am 15.01.2025

ok

Kiss the Right Bride
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"Kiss the Right Bride" von Daniela Hartig – oh, was für eine Achterbahnfahrt der Gefühle! Als ich das Buch in die Hand genommen habe, habe ich mich auf eine leichte, humorvolle Romanze gefreut, so eine ...

"Kiss the Right Bride" von Daniela Hartig – oh, was für eine Achterbahnfahrt der Gefühle! Als ich das Buch in die Hand genommen habe, habe ich mich auf eine leichte, humorvolle Romanze gefreut, so eine Art entspannte Reise in die Welt der Liebe, vielleicht mit ein paar Lachern zwischendurch. Und ja, zu Beginn hat es genau das geliefert. Die lustigen Schlagabtäusche zwischen June und Ryder erinnerten mich an die alten, charmanten Romantikfilme, die man an einem verregneten Sonntagnachmittag schaut.

Aber dann... oh, dann wurde es kompliziert. Kennt ihr das Gefühl, wenn man in einer Geschichte drin steckt und merkt, dass sich etwas unangenehm zusammenbraut? Genau das passierte mir, als ich tiefer in die Vergangenheit der beiden Protagonisten eintauchte. Da war so viel unausgesprochener Schmerz, so viele Missverständnisse, die so leicht hätten vermieden werden können. Und das Verhalten von Ryder? Nun ja, sagen wir mal, ich habe öfter den Kopf geschüttelt, als mir lieb war. Und June, in einer späteren Szene, hat auch nicht besser abgeschnitten.

Es ist frustrierend, oder? Wenn man sieht, wie viel einfacher alles sein könnte, wenn die Charaktere nur ein bisschen mehr miteinander reden würden. Ich hatte wirklich gehofft, dass sich die Dinge klären, aber als ich das Buch zuklappte, fühlte ich mich irgendwie leer und unzufrieden. Vielleicht bin ich einfach nicht die richtige Leserin für diese Art von Drama.

Also, werde ich die Reihe weiterlesen? Wahrscheinlich nicht. Aber hey, Geschmäcker sind verschieden, und vielleicht trifft es genau deinen Nerv. Wer weiß? Was denkst du, wie hättest du reagiert?

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Weihnachtsstimmung

Weihnachtswunder im Hotel Mistelzweig
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„Weihnachtswunder im Hotel Mistelzweig“ von Julia Wolkenstein hat mich wirklich in seinen Bann gezogen, und das sagt schon einiges, denn wie du vielleicht weißt, arbeite ich selbst in der Hotellerie. Wenn ...

„Weihnachtswunder im Hotel Mistelzweig“ von Julia Wolkenstein hat mich wirklich in seinen Bann gezogen, und das sagt schon einiges, denn wie du vielleicht weißt, arbeite ich selbst in der Hotellerie. Wenn man in dieser Branche tätig ist, liest man solche Geschichten mit einem kritischen Auge, aber hier wurde ich nicht enttäuscht.

Die Hauptfigur Amelie trifft uns direkt ins Herz, als sie mit der harten Wahrheit über ihren Chef und Freund konfrontiert wird. Wer von uns hat nicht schon mal eine bittere Enttäuschung erlebt, die uns dazu gebracht hat, zu unseren Wurzeln zurückzukehren? Amelie tut genau das und findet sich bald im Hotel ihrer Oma Ruth wieder, das dringend Unterstützung braucht. Die Höhen und Tiefen dieser Reise sind so charmant und intensiv beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst durch die festlich geschmückten Flure des Hotels zu schlendern.

Und dann sind da Franklin Scott und sein Großvater Georg, deren Ankunft im Hotel der Geschichte eine romantische und humorvolle Wendung gibt. Ich meine, wer liebt nicht eine gute Romanze zur Weihnachtszeit? Die Rückblenden in Oma Ruths Vergangenheit verleihen der Geschichte zusätzlich Tiefe und Wärme. Man spürt förmlich den Duft von frisch gebackenen Plätzchen in der Luft und hört das leise Knistern des Kamins.

Hast du schon mal ein Buch gelesen, das dich so gefesselt hat, dass du es nicht aus der Hand legen konntest? So ging es mir jedenfalls. Die Seiten flogen nur so dahin, und ehe ich mich versah, war der Tag vorbei und das Buch ausgelesen. Die Weihnachtsstimmung, die Wolkenstein heraufbeschwört, ist einfach unwiderstehlich. Vielleicht liegt es daran, dass wir alle ein bisschen Magie zur Weihnachtszeit brauchen, oder?

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Veröffentlicht am 15.01.2025

begeistert

Die Chroniken von Usha - Der Drachenprinz
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„Die Chroniken von Usha – Der Drachenprinz“ von Melissa David hat mich wirklich mitgerissen. Ich war so was von bereit, zurück in die magische Welt von Usha einzutauchen, die mich schon im ersten Band ...

„Die Chroniken von Usha – Der Drachenprinz“ von Melissa David hat mich wirklich mitgerissen. Ich war so was von bereit, zurück in die magische Welt von Usha einzutauchen, die mich schon im ersten Band verzaubert hat. Kennst du das Gefühl, wenn du ein Buch aufschlägst und sofort in eine andere Welt transportiert wirst? Genau so erging es mir hier.

Jadoch, der uns schon im ersten Band begegnet ist, ist ein Charakter, der mich immer wieder fasziniert. Seine Wut und Ablehnung wirken so authentisch, dass man fast das Gefühl hat, mit ihm im selben Raum zu stehen. Und dann trifft er auf Evanya – eine Außenseiterin, die allein wegen ihrer Andersartigkeit nicht akzeptiert wird. Ihre körperliche Beeinträchtigung hat sie einiges durchleben lassen, und ich konnte gar nicht anders, als mit ihr mitzufühlen. Hast du jemals jemanden kennengelernt, der so stark ist, obwohl die Welt ihnen so viel entgegengesetzt hat?

Die Reise, die die beiden antreten, ist mehr als nur ein Abenteuer durch Usha. Es ist eine Entdeckungsreise zu sich selbst und ihren Fähigkeiten. Die Spannung, die Dramatik, die Action – all das hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Und bevor ich es wusste, war ich schon durch mit der Geschichte. Kennst du diesen bittersüßen Moment, wenn man ein großartiges Buch beendet, aber mehr will?

Melissa David hat eine Welt geschaffen, die ich einfach nicht verlassen möchte. Die Details und die Tiefe von Usha sind einfach wunderbar. Ich hoffe, dass noch viele weitere Geschichten aus dieser faszinierenden Welt folgen werden. Bist du auch bereit, mehr von Usha zu entdecken?

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Eine humorvolle Liebesgeschichte voller Tiefe und Ernsthaftigkeit

Playing Games
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Manchmal greift man zu einem Buch und erwartet eine leichte, unterhaltsame Lektüre, die einen für ein paar Stunden in eine andere Welt entführt. Genau das dachte ich, als ich "Playing Games" von Riley ...

Manchmal greift man zu einem Buch und erwartet eine leichte, unterhaltsame Lektüre, die einen für ein paar Stunden in eine andere Welt entführt. Genau das dachte ich, als ich "Playing Games" von Riley Hart in die Hand nahm. Was ich bekam, war allerdings mehr als nur eine flüchtige Romanze. Die Geschichte von Braxton Walker und Tyson Langley ist nicht nur locker und humorvoll, sondern sie greift auch ernstere Themen auf, die unaufdringlich in die Handlung eingeflochten sind. Vielleicht hat mich gerade das so fasziniert.

Braxton ist auf den ersten Blick der typische Bad Boy – oder zumindest will er das sein. Doch ziemlich schnell wird klar, dass er ein Herz aus Gold hat, ein Softie, den man einfach nur knuddeln möchte. Wer kennt das nicht? Diese Art von Mensch, der nach außen hin hart wirkt, aber in Wirklichkeit einfach nur liebenswert ist? Und dann ist da Tyson, der König des Campus. Erst denkt man, er sei nur der klassische Schönling, aber nein, auch er hat viel mehr zu bieten. Es ist, als ob man zwei Freunde kennenlernt, die man nicht mehr missen möchte.

Die Chemie zwischen den beiden Protagonisten ist greifbar. Der Humor, die Ernsthaftigkeit, und ja, auch die „Spice“ – alles ist perfekt ausbalanciert. Wenn du kein Fan von ein bisschen Würze in deiner Lektüre bist, dann könnte das vielleicht nicht ganz dein Ding sein. Aber für mich hat es die Geschichte rund gemacht.

Was mir besonders gefallen hat, war, wie realistisch die alltäglichen Probleme dargestellt wurden. Die Charaktere sind tiefgründig und vielschichtig, und man fühlt sich, als wäre man Teil ihrer Welt. Am Ende wollte ich die beiden gar nicht verlassen. Kennst du dieses Gefühl, wenn du eine Geschichte beendest und das Gefühl hast, echte Freunde zurückzulassen? So ging es mir hier. Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Geschichte aus dieser Welt. Vielleicht geht es dir ja genauso, wenn du "Playing Games" eine Chance gibst.

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