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Veröffentlicht am 10.11.2025

Der Wettbewerb geht weiter

Royal 2: Ein Königreich aus Seide
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Das war mein zweites Buch von Valentina Fast und ich fand es wesentlich besser als mein erstes.

Es ist eine leichte Geschichte, die schnell durchgehört ist (knapp 225 Seiten). Das Buch erinnert sehr an ...

Das war mein zweites Buch von Valentina Fast und ich fand es wesentlich besser als mein erstes.

Es ist eine leichte Geschichte, die schnell durchgehört ist (knapp 225 Seiten). Das Buch erinnert sehr an "Die vierte Braut".

In der Geschichte errichteten die Menschen nach dem zweiten Weltkrieg eine Glaskuppel in Russland, die die Menschen schützen sollte, sobald ein neuer Krieg ausbricht. Die neue Welt unter der Kuppel heißt: Viterra.

In dieser Welt wächst Tatjana auf, bei ihrem Onkel und ihrer Tante, da ihre Eltern verstarben als sie noch ein Baby war. Da sie unglücklich bei ihrer Tante ist, wünscht sie sich zu ihrer Schwester Katja zu ziehen. Dafür handelt sie einen Deal aus: Sie muss an einem Prinzessinnenwettkampf teilnehmen und darf dafür zu ihrer Schwester ziehen.

Tatjana ist alles andere als begeistert, aber sie zieht es durch und muss feststellen, dass sie einem gewissen Mann gegenüber nicht abgeneigt ist. Doch er verbirgt Geheimnisse und Tatjana weiß nicht woran sie bei ihm ist.

Es ist eine schöne Geschichte mit königlichem Setting. Manchmal muss man schmunzeln, manchmal leidet man mit Tatjana mit.

Es ist ein offenes Ende und deshalb bin ich sehr gespannt auf Teil 2.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Zwillinge brauchen Zwillinge um Rätsel zu lösen

Der Fluch der sechs Prinzessinnen (Band 4): Eispalast
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Teil 4 der Reihe habe ich bisher am meisten gemocht. Hier geht es um die Zwillinge Penelopé und Genevieve, beide mit feuerrotem Haar und zum Verwechseln ähnlich. Nachdem Rania den Fluch gesprochen hat, ...

Teil 4 der Reihe habe ich bisher am meisten gemocht. Hier geht es um die Zwillinge Penelopé und Genevieve, beide mit feuerrotem Haar und zum Verwechseln ähnlich. Nachdem Rania den Fluch gesprochen hat, erwachen sie zusammen in Frigus. Sie haben verschiedene Rätsel erhalten, doch sehen sich der Lösung kein bisschen näher. Genevieve wird daraufhin traurig und einsam, zu einem Eigenbrötler während in Penelopé die Wut erwacht. Sie trennt sich von Genevieve, weil sie diesen Zustand nicht länger aushält und findet in einem Herrenhaus eine Anstellung und unter den Bediensteten eine enge Freundin.

Genevieve hingegen ist von negativen Gedanken geplagt und hat jegliche Hoffnung verloren. Sie hat nur eine Freundin, die Schneeeule Libella, die immer wieder versucht sie aufzuheitern.

Beide versuchen dennoch ihr Rätsel zu lösen. Beide wissen, sie müssen in den Eispalast gelangen. Beiden ist es aber nicht vorherbestimmt auf dieselbe Reise in dieses Königreich zu gelangen. Ein Königreich, das unter normalen Umständen gar nicht bereist werden kann.

Genevieve schafft es mithilfe ihrer Schneeeule und Penelopé nimmt an einem Wettbewerb zur nächsten Schneekönigin teil, wodurch sie eine Möglichkeit bekommt ins Schloss zu gelangen. Während Penelopé in kurzer Zeit dort ankommt, muss Genevieve einen beschwerlichen Weg hinter sich bringen. Sie bekommt Hilfe von einem Mann, dem sie begegnet. Noch dazu kann sie Magie wirken und muss sich der dunklen Macht in ihr stellen. Penelopé muss sich stattdessen über ihre Gefühle klar werden und entscheiden, ob sie mit ihnen leben will. Beide Schwestern erfahren hier ein ganz unterschiedliches Ende ihrer Rätsel.

Teil 4 hat mir am besten gefallen, weil ich die Verbindung der Zwillinge mochte. Man konnte mit ihnen mitfühlen, ebenso wie mit dem Schneekönig. Außerdem hatte man hier das Gefühl, dass die Mädchen ihrer eigenen Hürden zu bewältigen haben, ohne, dass ständig Rania die Oberhand hatte Sie taucht natürlich auch hier auf und verkompliziert die Dinge, aber es ist kein Vergleich zu Band 3. Am besten gefiel mir, dass das Buch ein offenes Ende hat, sodass man unbedingt weiterlesen will. Ich bin gespannt auf den letzten Teil, Band 1 und 3 haben mich nicht so überzeugt. Ich bin gespannt was mich am Ende der Geschichte erwartet.

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Veröffentlicht am 06.11.2025

Der Prinzessinnenausscheid

Royal 1: Ein Leben aus Glas
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Das war mein zweites Buch von Valentina Fast und ich fand es wesentlich besser als mein erstes.

Es ist eine leichte Geschichte, die schnell durchgehört ist (knapp 225 Seiten). Das Buch erinnert sehr an ...

Das war mein zweites Buch von Valentina Fast und ich fand es wesentlich besser als mein erstes.

Es ist eine leichte Geschichte, die schnell durchgehört ist (knapp 225 Seiten). Das Buch erinnert sehr an "Die vierte Braut".

In der Geschichte errichteten die Menschen nach dem zweiten Weltkrieg eine Glaskuppel in Russland, die die Menschen schützen sollte, sobald ein neuer Krieg ausbricht. Die neue Welt unter der Kuppel heißt: Viterra.

In dieser Welt wächst Tatjana auf, bei ihrem Onkel und ihrer Tante, da ihre Eltern verstarben als sie noch ein Baby war. Da sie unglücklich bei ihrer Tante ist, wünscht sie sich zu ihrer Schwester Katja zu ziehen. Dafür handelt sie einen Deal aus: Sie muss an einem Prinzessinnenwettkampf teilnehmen und darf dafür zu ihrer Schwester ziehen.

Tatjana ist alles andere als begeistert, aber sie zieht es durch und muss feststellen, dass sie einem gewissen Mann gegenüber nicht abgeneigt ist. Doch er verbirgt Geheimnisse und Tatjana weiß nicht woran sie bei ihm ist.

Es ist eine schöne Geschichte mit königlichem Setting. Manchmal muss man schmunzeln, manchmal leidet man mit Tatjana mit.

Es ist ein offenes Ende und deshalb bin ich sehr gespannt auf Teil 2.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Der Prinz und sein Schwertfänger

Sword Catcher - Die Chroniken von Castellan
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Das war mein erstes Buch von Cassandra Clare und ich bin von ihr jetzt absolut begeistert!

Ich habe das Buch auch physisch, deshalb habe ich es stellenweise gelesen, wenn meine Hörbuchstunden vorbei waren, ...

Das war mein erstes Buch von Cassandra Clare und ich bin von ihr jetzt absolut begeistert!

Ich habe das Buch auch physisch, deshalb habe ich es stellenweise gelesen, wenn meine Hörbuchstunden vorbei waren, dennoch muss ich sagen, dass ich es viel lieber gehört als gelesen habe. Denn der Hörbuchsprecher hat das so gut rüber gebracht. Seine Stimme und Betonung hat total gut zur Situation und zum Setting gepasst.

Die Geschichte wird aus Sicht des auktorialen Erzählers immer abwechselnd entweder über Kel Anjuman oder Lin Caster. Kel ist ein armer Junge aus der Gosse, noch ein Kind, als ihm aufgetragen wird mithilfe eines Talismans den Prinzen nachzuahmen. Sie sehen sich ähnlich und mithilfe des Zaubers würden die Menschen nur den Prinzen in ihm erkennen. So soll er hin und wieder den Prinzen mimen bei öffentlichen Veranstaltungen. Prinz Connor freundet sich mit ihm an und macht ihm das Angebot sein Schwertfänger zu werden. Kel würde somit Connors Leben immer vor sein eigenes stellen und sie wären für immer zusammen. Kel müsse nie wieder Hunger leiden und so willigt er ein.

Lin Caster ist eine Heilkundige aus einem anderen Teil des Landes. Sie ist die beste Heilkundige ihres Jahrgangs, hat allerdings Probleme damit akzeptiert und anerkannt zu werden, weil sie eine Frau ist. Sie hat eine beste Freundin, die seit Jahren schwer krank ist. Lin kümmert sich um sie, ist bemüht Lektüre zu erhalten, die ihr Aufschluss über Mariams Krankheit geben kann, weil sie sie unbedingt retten will.

Zwischen Lin und Kel steht Mayesh, Lins Großvater, der sie und ihren Bruder als Kinder im Stich ließ um am königlichen Hof zu arbeiten. Dadurch kennt er den Prinzen, den König und die Königin und aufgrund eines Angriffs bringt er Lin ins Schloss damit sie als Heilerin helfen kann.

So kreuzen sich die Wege von Connor, Kel und Lin.

Der eigentliche Herrscher des Landes, im Untergrund verborgen, aber allen bekannt, ist der König der Lumpensammler. Auch er sucht Lin und Kel auf, weil er ganz unterschiedliche Dinge von ihnen will und beide erkennen, dass eine Verbindung mit dem König nicht nur Schlechtes mit sich birgt.

Die Welt von Castellan ist unheimlich vielseitig und detailliert aufgebaut. Das Setting war wirklich großartig. Teilweise sprechen die Menschen in einer altromanischen Sprache. Jeder vertritt seine eigenen Überzeugungen und dadurch geraten die einzelnen Personen oftmals aneinander. Im Hintergrund läuft ein Krieg, der das Königsschloss erreicht. Es gibt viele Nebenpersonen, die aber alle zur Geschichte gehören und eine wichtige Rolle spielen. Ich habe seit "Der Name des Windes" kein Buch mehr gehört/gelesen, dass eine erdachte Welt so detailgetreu ausführt wie "Die Chroniken von Castellan". Man begleitet Lin und Kel die ganze Zeit, ist immer wieder erfreut, wenn die Wege der zwei sich kreuzen, auch wenn sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen.

Ist für jeden etwas, der eine weitreichende Fantasygeschichte mag mit historischen Vibes. Ich bin zutiefst beeindruckt vom Wordbuilding und wünsche mir nun den zweiten Teil herbei.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Eine Bibliothekarin, die in ihrer alten ihre neue Heimat fand

Spellshop
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Kiela ist Bibliothekarin in der Hauptstadt des Landes. Sie lebt und arbeitet dort mit ihrem Assistenten Caz (ein pflanzliches Spinnenkraut). In der Stadt tobt eine Revolution und als die Bibliothek angegriffen ...

Kiela ist Bibliothekarin in der Hauptstadt des Landes. Sie lebt und arbeitet dort mit ihrem Assistenten Caz (ein pflanzliches Spinnenkraut). In der Stadt tobt eine Revolution und als die Bibliothek angegriffen wird, fliehen die beide. Um die wichtigen Zauberbücher zu beschützen, nehmen sie sie mit. Mithilfe eines Bootes gelangen sie auf eine Insel, die früher Kielas Zuhause war. Mit ihren Eltern lebte sie einst dort und zieht zurück in das Cottage, in dem sie aufgewachsen ist.

Nach dem College war Kiela jahrelang immer allein. Sie fand Zufriedenheit in den Büchern und hatte bis auf Caz keinerlei soziale Kontakte. Ihr hat das immer gereicht, deshalb ist sie anfangs auf der Insel total überfordert als so viele Menschen so nett zu ihr sind und sich auch immer wieder nach ihr erkundigen und Freundschaft schließen wollen. Kiela ist anfangs sehr unbeholfen und vergrault auch fast einen jungen Mann, der ihr zu aufdringlich mit seiner Hilfsbereitschaft ist. Doch als sein Seepferd in Lebensgefahr schwebt, wirkt sie einen Zauber aus den gestohlenen Büchern um zu helfen.

Sie hat bald ein paar Freundinnen und eröffnet ein Marmeladengeschäft. Doch die königliche Garde der Hauptstadt Alyssium sucht immer mall wieder Entflohene auf der Insel und irgendwann auch eine Thronerbin, die sich aus dem Staub gemacht hat. Zauberei zu wirken, ist auf der Insel strikt verboten, also muss Kiela aufpassen und die Bücher beschützen.

In dem Buch geht es vorrangig darum, dass Kiela Gefallen an sozialen Kontakte und der Liebe findet. Sie lernt auf der Insel Freundschaften und einen Zusammenhalt kennen, den sie nie für möglich gehalten hätte.

Als jemand Neues auf die Insel kommt und Hilfe braucht, lernt diese Person dasselbe über die Inselbewohner und Kiela beteiligt sich an der Rettung.

Es soll eine cozy Fantasygeschichte sein und das ist es auch, aber ich hatte beim Hören immer das Gefühl, es handelt sich hierbei um ein Kinderbuch. Es ist eine niedliche Geschichte, aber ohne Tiefgang. Die Charaktere fand ich fragwürdig, irgendwie hat das für mich nicht richtig zur Story gepasst. Als ein Kaktus, der immer "Miep" sagt, Miep genannt wurde, fühlte ich mich für das Buch irgendwie zu alt. Kiela konnte ich mir optisch immer gar nicht richtig vorstellen. Die Person mit dem meisten Charakter, war für mich die Bäckerin. Das Buch umfasst beinah 500 Seiten, aber so wirklich ist nichts passiert. Die Bewertung bezieht sich auf meinen persönlichen Geschmack, genug Menschen gefällt das Buch ja. Für mich 2,5 Sterne, weil mir das Buch zu nichtssagend war. Fantasy ist schon enthalten und das wurde auch zum Ende hin etwas besser, als die Inselbewohner eine weitere Person schützten.

Es geht hier darum, wie ein Einzelgänger zu Freunden und einer Liebe kommen kann, das war schon ganz süß, aber wie gesagt, für mich eher ein Kinderbuch.

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