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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.08.2017

Zu Tränen rührend...

Solange die Hoffnung uns gehört
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Bei diesem Buch sollten Sie die Taschentücher nicht zu weit weglegen, denn Linda Winterberg aka Nicole Steyer hat ein sehr berührendes und emotionales Buch geschrieben, welches man als Leser nicht so schnell ...

Bei diesem Buch sollten Sie die Taschentücher nicht zu weit weglegen, denn Linda Winterberg aka Nicole Steyer hat ein sehr berührendes und emotionales Buch geschrieben, welches man als Leser nicht so schnell vergisst.
Das Cover hat zu dem vorhergehenden Roman und zu dem kommenden, der bereits angekündigt ist, einen sehr hohen Wiedererkennungswert.
Der Klappentext gibt einen guten Einblick in das, was den Leser in dem Roman erwartet und doch bietet der Roman so viel mehr. Ruth und Anni sind zwei Protagonistinnen, die einem sofort ans Herz wachsen, mein Held des Romans ist aber Georgina, aber auch der Gestapo-Mann Heinrich hat definitiv seine guten Seiten. Jede Medaille hat immer auch eine zweite Seite und oft ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Linda Winterberg gibt uns Lesern einen Einblick in das nationalsozialistische Frankfurt aus der Sicht der jüdischen Gemeinde, sie webt ein differenziertes Bild der Gesellschaft, die nicht nur in Schwarz und Weiß einzuteilen ist. Menschen haben verschiedene Facetten und dies arbeitet die Autorin hervorragen heraus.
Die Geschichte, die sie schildert ist emotional, traurig, aufwühlend und herzergreifend zugleich. Die Packung Taschentücher habe ich bei diesem Roman mehrmals gebraucht, so sehr ging mir die Geschichte von Anni und Ruth zu Herzen.
Durch die wechselnden Perspektiven bekommt der Leser einen guten Einblick in das Seelenleben der handelnden Figuren. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen, auch wenn die Kapitel zum Teil für meinen Geschmack etwas zu lang sind, so war der Spaß am Lesen, trotz des schwierigen Themas immer gegeben. Zeit- und Ortsangaben vor den Kapiteln erleichtern die Orientierung. Gut herausgearbeitet wird von der Autorin die Bedeutung der jüdischen Traditionen für Mischehen und Mischlingskinder. Nach dem Gesetz der NS-Regierung waren sie Juden, fühlten sich selber aber längst nicht so und lebten diesen Glauben auch nicht.
Zielgruppe dieses Romans sind Männer und Frauen, die sich für das Schicksal der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland während der NS-Regierung interessieren. Gerade das Thema der Kindertransporte nach England ist immer noch zu unbekannt. Linda Winterberg trägt dazu bei, dass dieses Thema nicht vergessen wird.
Ein sehr berührender und aufwühlender Roman, der unter die Haut geht. Ein Roman der noch lange nachhallt und den man so schnell nicht vergisst.

Veröffentlicht am 06.08.2017

Lebendiges Mittelalter

Schwert und Krone - Meister der Täuschung
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Sabine Ebert hat ein Mittelalter-Epos geschrieben, dem man sich nicht entziehen kann, ein grandioser Roman der das Mittelalter lebendig werden lässt. Ein absolutes Muss für die Fans des historischen Romans!
Allein ...

Sabine Ebert hat ein Mittelalter-Epos geschrieben, dem man sich nicht entziehen kann, ein grandioser Roman der das Mittelalter lebendig werden lässt. Ein absolutes Muss für die Fans des historischen Romans!
Allein das Cover ist schon ein echter Hingucker, sehr edel und gediegen kommt es daher und fängt den Glanz einer alten Zeit wunderbar ein. Wer einen Blick in die Vorschauen riskiert und den zweiten Teil entdeckt, sieht auch sofort den hohen Wiedererkennungswert. Ein wahrlich tolles Cover!
Der Klappentext gibt einen guten Abriss des Geschehens und macht uns Leser sehr neugierig auf diesen tollen Schmöker. Eine Vielzahl an handelnden Personen und dennoch hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl den Überblick zu verlieren. Zum einen hilft das Personenregister, zum anderen die Stammbäume der einzelnen adeligen Häuser. Hier rate ich allerdings allen, kauft euch lieber das Buch. Im eBook sind sowohl die Stammbäume, als auch die geographischen Karten nur schwer bis kaum entzifferbar. Ich habe mir hier immer wieder Hilfe aus dem Netz geholt, zum einen weil mich Stammbäume ungeheuer faszinieren und weil ich mir die Ausrichtung des Romans klar machen wollte. Denn auch wenn die zentrale Figur noch nicht Friedrich Barbarossa ist, so bereitet dieser Roman doch seinen Weg und genau dies hat mich ungeheuer beeindruckt.
In diesem Roman wird deutsche Geschichte spannend wie nie erzählt, denn es ist nicht nur das Leben der Adeligen was uns als Leser beeindruckt, sondern es ist auch das Schicksal Lukians und Hankas, welches uns bewegt, als die einzigen fiktiven Personen, werden sie zum Spielball der Macht und der Intrigen.
Der Roman wird aus der Sicht der verschiedenen Häuser erzählt, am Anfang jeden Kapitels findet sich sowohl eine Orts- als auch Zeitangabe, als auch eine Angabe der Figuren, die in diesem Kapitel eine wichtige Rolle spielen. Der Roman ist hervorragend recherchiert und wirkt trotzdem in keinster Weise belehrend, sondern vermittelt vielmehr den Spaß an Geschichte und historischen Ereignissen.
Der Schreibstil ist nach meinem Empfinden sehr angenehm zu lesen und der Story entsprechend authentisch angepasst. Besonders in den Dialogen lässt die Autorin ihr Können hervorblitzen, indem sie die ganze Bandbreite der Intrigen und unterschwelligen Bösartigkeiten ihren Figuren in den Mund legt.
Die Stammbäume und Karten habe ich bereits erwähnt, ein Glossar und eine Zeittafel runden den historischen Background der Romans ab und bieten allerlei Zusatzinfos.
Für mich war dieser Roman ein absolutes Geschenk, in dem ich mich gerne verloren habe, so spannend war für mich diese Geschichte. Somit kann ich dieses Buch nur allen Fans des historischen Romans ans Herz legen. Hier wird deutsche Geschichte lebendig und Sabine Ebert zeigt, dass nicht nur die englische Geschichte, wie Rebecca Gablé oder Ken Follett sie uns schildern, mehr als lesenswert ist.
Für mich einer der ganz großen Anwärter auf mein Buch des Jahres!

Veröffentlicht am 30.07.2017

Die Idylle trügt

Die Fliederinsel
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Sylvia Lott hat ein Buch geschrieben, welches unter die Haut geht. So lieblich und schön das Cover daher kommt, so schwere Kost ist das Buch an einigen Stellen. Wer hier eine leichte Sommerlektüre erwartet, ...

Sylvia Lott hat ein Buch geschrieben, welches unter die Haut geht. So lieblich und schön das Cover daher kommt, so schwere Kost ist das Buch an einigen Stellen. Wer hier eine leichte Sommerlektüre erwartet, wird enttäuscht werden. Wer allerdings gerne Bücher mit Tiefgang liest, die auch zum Nachdenken anregen, der ist hier genau richtig.
Wie schon gesagt, das Cover ist sehr schön und stimmungsvoll. Die Farben sind ein Traum und man hat das Gefühl den Fliederstrauch riechen zu können.
Sylvia Lott erzählt in alter Manier ihre Geschichte auf zwei Zeit-Ebenen, sie kann somit wunderbar Parallelen aufzeigen und die Spannung steigern, auch dies gelingt ihr wieder sehr gut.
Der Erzählstrang in der Vergangenheit hat mich wesentlich mehr bewegt, als der in der Gegenwart, auch waren mir die Figuren in der Vergangenheit näher, als die in der Gegenwart. Besonders mit Celia konnte ich nichts anfangen. Sie blieb mir den ganzen Roman lang etwas fremd. Umso mehr vereinnahmte mich Ruth, sie ist eine tolle, facettenreiche Persönlichkeit, die vor allen Dinge mit ihrer Individualität besticht. Aber auch mit Jakob, Ruths Mann, ist der Autorin ein glaubhafter Zeuge seiner Zeit gelungen.
Im Mittelpunkt stehen die emigrierten Juden, die in Dänemark Zuflucht gefunden haben. Die Solidarität der dänischen Bevölkerung mit den Emigrierten und ihre Hilfsbereitschaft. Ein besonderes Augenmerk hat die Autorin auf das Schicksal der Kinder gelegt und genau dieses Schicksal geht unter die Haut.
Die Geschichte wird jeweils chronologisch auf beiden Ebenen erzählt, sicherlich die Erzählung in der Vergangenheit mehr gerafft, als die der Gegenwart. Der Roman wird von der Autorin schlüssig und sehr bewegt dargestellt. Die Dialoge wirken authentisch und echt. Der Schreibstil ist flüssig, sehr angenehm zu lesen und dabei hoch emotional.
Als Zielgruppe sind hier sicherlich die Leserinnen zu nennen, dennoch könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass auch geschichtlich interessierte Männer ihre Freude an dem Roman haben können, denn wie bereits erwähnt, lernt man sehr viel über Dänemark und die Menschen dort zur Zeit des zweiten Weltkrieges.
Ein überaus gelungener Roman, der noch sehr lange nachhallt, weil er so ein bewegendes Schicksal in den Mittelpunkt stellt. Dieser Roman ist sicherlich keine leichte Strandlektüre, dennoch bin ich mir sicher, dass dieser Roman in diesem Sommer seine Leser finden wird. Denn unsere Geschichte ist immer ein Teil von uns und diese Geschichte dürfen wir nicht vergessen oder verdrängen, wir müssen sie lebendig halten, dies sind wir unseren Vorfahren schuldig.
Eine glasklare Lese- und Kaufempfehlung von mir, ein Roman der es verdient hat, ganz viele Leserinnen und Leser zu erreichen.

Veröffentlicht am 23.07.2017

Die Liebe endet nie

Die Melodie eines Sommers
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Verena Rabe hat einen Sommerroman geschrieben, der noch lange nachhallt und uns die Facetten der Liebe und des Lebens nahe bringt.
Das Cover gefällt mir an sich sehr gut, nur die Farbgebung ist nicht so ...

Verena Rabe hat einen Sommerroman geschrieben, der noch lange nachhallt und uns die Facetten der Liebe und des Lebens nahe bringt.
Das Cover gefällt mir an sich sehr gut, nur die Farbgebung ist nicht so ganz mein Geschmack, aber aufgrund des Wiedererkennungswertes ist es absolut vertretbar, auch wenn ich die anderen Cover persönlich schöner finde.
Der Klappentext gibt eine kurze und knappe Zusammenfassung des Geschehens, von daher möchte ich wie immer nicht viel zum Inhalt sagen
Thema des Romans ist die eine große Liebe. Gleichzeitig zeigt die Autorin aber auch, dass Liebe viele Gesichter haben kann. Manchmal sind es auch die Umstände, die eine Liebe beeinflussen: Leidenschaft, Sicherheit, Geborgenheit oder Abenteuer. Als Liebender muss man sich entscheiden welchen „Lebensplanentwurf“ man weiterverfolgt, was einem im Leben und in der Liebe wichtig ist.
Wichtig ist nur eines, Liebe kann niemals falsch sein, wenn man ehrlich zu sich und den anderen ist.
Der Roman wird chronologisch erzählt und Kristina steht im Mittelpunkt der Erzählung, aber auch Luis Gedankenwelt bleibt dem Leser nicht verborgen. Peter, der Ehemann von Kristina, hingegen bleibt ein wenig blass und sonderbar, zumindest für mich. Kristinas Zerrissenheit wird meiner Meinung nach sehr gut dargestellt, wobei ich mir manchmal eine klarere Haltung von ihr gewünscht hätte, was aber auch daran liegen kann, dass ich zwar ein sehr gefühlsbetonter Mensch bin, aber ebenso wenig gegen meinen Kopf handeln kann.
Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen und versetzt den Leser sofort in die jeweilige Atmosphäre. Die Autorin bedient sich in einigen Sequenzen der Zeitraffung, aber auch der Zeitdehnung. Sie spielt mit stilistischen Mitteln, sodass der Erzählstil nie eintönig wird. Vielmehr ist der Schreibstil fesselnd und einvernehmend.
Ein klein wenig haben mich die langen Kapitel und wenigen Abschnitte gestört, da man das Buch gerade unterwegs, oft an ungünstigen Stellen unterbrechen musste, also lieber zu Hause lesen oder wenn man ganz viel Zeit hat, für die Reise eher ungeeignet
Ein guter und sehr solider Liebesroman, der in keinster Weise kitschig ist und trotzdem die Liebe voll und ganz in den Mittelpunkt stellt. Eine klare Lese- und Kaufempfehlung für Leserinnen von anspruchsvolleren Liebesromanen. Die Liebe endet nie!


Veröffentlicht am 17.07.2017

Eine Liebe gegen Wiederstände

Die Tochter des Seidenhändlers
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Über das Buch:
Eine Frau zwischen zwei Kulturen, eine Liebe gegen alle Widerstände
Vietnam, 1950. Die junge Nicole stand von jeher im Schatten ihrer schönen Schwester Sylvie. Als Tochter eines französischen ...

Über das Buch:
Eine Frau zwischen zwei Kulturen, eine Liebe gegen alle Widerstände
Vietnam, 1950. Die junge Nicole stand von jeher im Schatten ihrer schönen Schwester Sylvie. Als Tochter eines französischen Seidenhändlers und einer Vietnamesin soll sie nun in Hanoi ein Stoffgeschäft übernehmen. Bald kommt Nicole mit Einheimischen in Berührung, die sich gegen die französische Fremdherrschaft auflehnen. Dabei entdeckt sie voller Schrecken, dass ihr Vater in dunkle Machenschaften verwickelt ist. Als sie sich in den charismatischen Mark verliebt, gerät ihre Welt abermals ins Wanken. Denn Mark scheint auch für ihre Schwester Gefühle zu hegen. Auf der Suche nach ihrem Platz in einer Welt, in der nichts ist, wie es scheint, fasst Nicole einen kühnen Plan.
Farbgewaltige Exotik des Vietnam der 1950er Jahre – Mit „Die Tochter des Seidenhändlers“ ist Dinah Jefferies eine mitreißende Geschichte um die Selbstfindung einer Frau, die Rivalität unter Schwestern und eine unmöglich scheinende Liebe gelungen. (Quelle: http://www.luebbe.de" target="_blank">http://www.luebbe.de)

Über die Autorin:
Dinah Jefferies wurde 1948 im malaiischen Malakka geboren. Acht Jahre später übersiedelte die Familie nach England. Dinah Jefferies studierte Theaterwissenschaft und Englische Literatur und arbeitete als Lehrerin, Fernsehmoderatorin und Künstlerin. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann in Gloucestershire. Die Frau des Teehändlers ist ihr zweiter Roman. (Quelle: http://www.luebbe.de" target="_blank">http://www.luebbe.de)

Meine Meinung:
Ich hatte das Glück dieses Buch bei der Lesejury zu gewinnen und hatte mich nach der Leseprobe auch wirklich auf dieses Buch gefreut. Doch nachdem ich es nun beendet habe, bin ich ein wenig zwiegespalten.
Das Cover ist wunderschön, auch wenn es vielleicht ein wenig klischeehaft und kitschig ist. Dennoch hatte ich den Eindruck, dass es zu dem Buch passt. Auch der Klappentext und die Leseprobe machten mich neugierig auf den Plot und eine schöne exotische Geschichte mit Tiefgang.
Doch leider gibt es auch Dinge zu bemängeln, die mir letztlich den Lesespaß ein wenig verdorben haben: zum einen wäre da der Schreibstil der Autorin zu nennen. Am Anfang hatte ich so manchen abrupten Szenenwechsel als persönliches Stilmittel eingestuft, doch zum Ende hin war es so schlimm, dass ich manchmal das Gefühl hatte etwas überlesen zu haben. Die Gedankensprünge der Autorin waren auch nicht immer für mich nachvollziehbar. Der zweite Kritikpunkt ist die Zeichnung der Hauptfigur Nicole. Leider entwickelt sich die Protagonistin in dem Roman überhaupt nicht weiter und lernt überhaupt nichts aus den Geschehnissen, was man zu Beginn noch als Naivität einstufen kann, ist zum Schluss nur noch Dummheit. Dass dann am Ende ein Happy End steht, macht die Geschichte nur noch unglaubwürdig und seltsam. Auch die Nebenfiguren, wie der Vater oder die Hausangestellte Lisa, geben ein unzureichendes Bild ab und lassen gerade zum Ende des Romans hin an Aktivitäten vermissen. Besonders Lisa die eine sehr enge Beziehung zu Nicole hat, taucht nur noch indirekt auf, was in meinen Augen sehr unstringent ist.
Aber es gibt auch positive Dinge, die der Autorin richtig gut gelungen sind. Da ist zum einen die Zerrissenheit der „Mischlinge“ sie fühlen sich als Vietnamesen und als Franzosen, folglich ist es für sie schwer in dem Konflikt Stellung zu beziehen. Dies arbeitet die Autorin nach meinem Empfinden sehr gut heraus. Ebenso der Konflikt zwischen Einheimischen und Besatzern wird gut dargestellt, zwar hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle noch ein wenig mehr Tiefe gewünscht, will aber jetzt auch nicht zu kleinlich sein, die Grundproblematik wird sehr deutlich.
Somit kann ich für das Buch leider keine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen, wer mit den angesprochenen Kritikpunkten leben kann und sich vor allen Dingen auf den eigenwilligen Erzählstil der Autorin einlassen will, sollte es vielleicht mit dem Buch versuchen, allen anderen würde ich eher von dem Buch abraten. Das Buch hat Potential ohne Zweifel, aber leider schöpft die Autorin dieses Potential nicht aus und lässt ihre Leser an einigen Stellen ratlos zurück. Interessant ist aber auf jeden Fall der historische Abriss über Vietnam.

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