Zu viel gewollt
Verlorene ProvenceEs ist der zwölfte Krimi rund um den mittlerweile im Ruhestand befindlichen Kommissar Albin Leclerc, der es immer wieder schafft mit seinem Mops an Tatorten aufzuschlagen. Und natürlich als "polizeilicher ...
Es ist der zwölfte Krimi rund um den mittlerweile im Ruhestand befindlichen Kommissar Albin Leclerc, der es immer wieder schafft mit seinem Mops an Tatorten aufzuschlagen. Und natürlich als "polizeilicher Berater" zu ermitteln und wenn die Kollegen noch so sehr mit den Augen rollen. In diesem Fall nimmt mehrerlei überhand. Ein alter, französischer Film wird neu gedreht, mitten in der Provence, in Leclercs Revier. Die Schauspieler sind erste, französische Sahne und es spielt viel Ehrfurcht vor ihnen mit hinein ebenso wie Star-Hudelei. Ebenso weiß man manchmal nicht, ob nun vom alten oder neuen Film die Rede ist. Und als ein Schauspieler am Set erschossen wird, fällt mir spontan Alec Baldwin ein, dem genau so etwas vor einiger Zeit angelastet wurde, weil die Patrone eben doch echt war. Leclerc ging mit das erste Mal wirklich auf die Nerven, seine Kollegen taten mir leid. Und mir war es gerade zu Beginn viel zu unruhig. Der Anfang ging noch, als der Mord passiert, ist Albin vor Ort und kriegt alles mit und dann gehen die Ermittlungen los und es wird arg unübersichtlich. Hier wurde aus meiner Leserinnensicht zu viel gewollt. Das finde ich schade! Vielleicht wird der 13. Band wieder anders?