Wohlfühlroman mit etwas Tiefgang
Ein Sommer unter den OlivenbäumenLilly ist halb Engländerin, halb Französin, sie wuchs unter anderem bei ihrer Großmutter in einer südfranzösischen Kleinstadt auf. Sie dreht Filme in Form von Reportagen in gefährlichen Gebieten. Bis vor ...
Lilly ist halb Engländerin, halb Französin, sie wuchs unter anderem bei ihrer Großmutter in einer südfranzösischen Kleinstadt auf. Sie dreht Filme in Form von Reportagen in gefährlichen Gebieten. Bis vor kurzem jedenfalls. Olivier ist Franzose durch und durch und leidenschaftlicher Bäcker. Er führt ein gut gehendes Unternehmen in Paris und möchte bald heiraten.
Bis Lilly auf einmal bei ihrer Großmutter auftaucht, weil sie während ihres derzeitigen Auftrags überfallen und verletzt wurde. Für ihre Heilung wählt sie den Ort ihrer Jugend und bekommt mit, dass die Oma auf Hilfe angewiesen ist. Außerdem geht Olivier dort ein und aus und das sorgt bei beiden für speziellen Auftrieb. Man ahnt zu Recht worauf das Ganze hinausläuft. Aber der Wohlfühlroman birgt gewissen Tiefgang und ist beileibe nicht seicht. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und es ist ein astreiner Roman für einen Sofa- oder Gartenliegentag.