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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2026

Wenig Thrill, dafür interessante Charaktere

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
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Für mich ein bisschen schlechter als "Das Dinner" aber ein bombastischer Aufstieg zu "Die Auszeit".


Emily Rudolf schafft es jedes mal, dass ich schon gespannt auf ihr nächstes Buch warte! Es gab zwar ...

Für mich ein bisschen schlechter als "Das Dinner" aber ein bombastischer Aufstieg zu "Die Auszeit".


Emily Rudolf schafft es jedes mal, dass ich schon gespannt auf ihr nächstes Buch warte! Es gab zwar wenig Thrill, dafür interessante Charaktere und Verzweigungen.


Bis ungefähr zu Hälfte konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und musste mich regelrecht stoppen, damit ich in meiner Leserunde ausgiebig mitdiskutieren konnte. Die Geschichte liefert einiges an Material für Theorien und ich bin schon etwas stolz auf mich, dass ich bei ein paar richtig lag! Man liest wieder aus abwechselnden Perspektiven, im Gegensatz zu ihrem letzten Thriller gibt es nur noch 3 POVs und die haben es alle in sich. Zwar hat man dadurch einen besseren Überblick, doch Emily Rudolf schafft es, uns immer wieder reinzulegen und in falsche Fährten zu locken.


Deshalb fand ich sehr schade, dass die Spannung ab Teil 4 rasant nachgelassen hat. Auch zwei Nebencharaktere wurden schnell eingeführt und ihnen fehlte es an Charaktertiefe. Hat mich massiv gestört, da zumindest ein Charakter sehr unnötig wirkte und nur just for fun eingefügt wurde. Mit dem anderen Nebencharakter hätte man meiner Meinung nach noch einiges an Spannung rausholen können.


Das Ende gefiel mir leider nicht ganz, da vieles nicht fertig erzählt wurde. Vielleicht ist das bewusst so gewählt, doch ein paar Zusatzinfos hätte ich mir schon gewünscht.


Ich hatte leider nur zu Beginn des Buches einen kleinen Thrill. Fand ich sehr schade, da das Buch ein THRILLer ist und ich sehr gerne noch etwas mehr Gänsehaut gehabt hätte.


Fazit

Trotz der Kritikpunkte ein gut geschriebener Thriller, den ich besonders Einsteigern in das Genre empfehlen kann. Es macht mir jedes mal auf's neue Spaß, in ihre Bücher abzutauchen und bin über die Lösungen immer wieder positiv überrascht!


Es hätte gerne noch etwas mehr Charaktertiefe für zumindest einen Nebencharakter geben dürfen und etwas mehr Thrill. Es wird auch gerne mal ein derber Ton angeschlagen, was ich nicht schlimm fand.


Für mich ein lesenswerter Thriller. Ich warte schon auf das nächste Buch von ihr! :)

Veröffentlicht am 17.02.2026

Poetisch, ergreifend und sehr emotional. Eine Reise durch Addies Lebenszeit.

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
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Ich liebe diese Geschichte und den Schreibstil total. :) Es kam mir an 1-2 Stellen nur ein klitzekleines bisschen zu lang vor, weshalb es einen halben Stern Abzug gab.

Addie fand ich als Protagonistin ...

Ich liebe diese Geschichte und den Schreibstil total. :) Es kam mir an 1-2 Stellen nur ein klitzekleines bisschen zu lang vor, weshalb es einen halben Stern Abzug gab.

Addie fand ich als Protagonistin sehr angenehm und es war wirklich toll, ihre Lebenszeit mitzuverfolgen. Einerseits stelle ich es mir super interessant vor, „unsichtbar“ zu sein, doch selbst wöllte ich das nicht. Man lernt Schritt für Schritt mit Addie dazu und entwickelt sich mit ihr weiter.

Luc war sehr interessant und ich hätte wirklich gerne noch mehr von den anderen Göttern gelesen! Schade, dass wir hier nur von einem Gott etwas erfahren haben. :)

Während dem Lesen empfand ich ein wohliges Gefühl und konnte kaum aufhören. Auch in dieser Geschichte habe ich viele Textstellen markieren können, welche mich sehr zum nachdenken angeregt haben.

Die Botschaft hinter dem Buch fand ich super toll. Jede Person kann einen positiven Fußabdruck in der Zeit hinterlassen.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Fing wirklich sehr spannend an, hat mich jedoch irgendwann verloren

The Ordeals
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Die Rezension fällt mir schwer, da ich wirklich versucht habe, mehrmals ins Buch reinzukommen und es einfach mal zu genießen. Ständig im Wechsel zwischen Ebook und Hörbuch musste ich mich durch die Story ...

Die Rezension fällt mir schwer, da ich wirklich versucht habe, mehrmals ins Buch reinzukommen und es einfach mal zu genießen. Ständig im Wechsel zwischen Ebook und Hörbuch musste ich mich durch die Story hangeln.

Die Idee mit den Trials fand ich sehr spannend, jedoch viel zu schnell abgeknuspert. Die erste Prüfung war noch spannend, doch danach hat's wirklich stark nachgelassen. Ich hatte die ganze Zeit beim lesen das Gefühl, als würde ich eine bereits vorhandene Geschichte lesen. Mir fehlte irgendwie die "Originalität"?. Es fehlte das "gewisse Etwas", welches mich vollends ans Buch hätte fesseln können. So habe ich mich vielmehr nebenbei berieseln lassen.

Die Tension zwischen Alden und Sophia konnte ich nicht wirklich spüren und habe das ganze eher kritisch betrachtet. Ich glaube, wenn sie frühere Bekannte gewesen wären, hätte das mehr Raum einnehmen können. So fand ich es in der ersten Hälfte echt komisch zu lesen. Mir fehlte es Allgemein an Charaktertiefe und glaubhafte Nebencharaktere. Teilweise wirkten diese, als würde man sie nur einfügen, wenn sie gerade zum Geschehen passen. Die Welt blieb mir zu blass. Dark Academia hat wirklich viel Potenzial und die Storyline dafür war grundsätzlich gegeben, doch das Potenzial wurde nicht ausgeschöpft. Dafür gab es etliche Wiederholungen und man merkt durch's Buch, wie scharf Sophia auf Alden ist. Beispiel: Er verschränkt die Oberarme .. Pardon .. seine WOHLGEFORMTEN Oberarme. Irgendwie passte das für mich nicht zum restlichen Setting und brachte mich aus dem Leseflow.

Fazit
Mir fehlte es an Charaktertiefe, Originalität und einem ausgereiften Worldbuilding. Die Trials verloren leider an Spannung und das Prickeln zwischen Alden und Sophia kam nicht bis zu mir durch.

Ich werde Band 2 nicht lesen.

Das Buch wird trotzdem eine breite Leserschaft von sich überzeugen, doch für mich war's einfach nichts.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Süße Kurzgeschichte

Two Can Play – Die spielerische Weiterentwicklung von Liebe
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Hach, ein weiteres Wohlfühlbuch von Ali Hazelwood. Die Geschichte kann man schnell wegsnacken.

Bin etwas traurig, dass es wirklich nur eine Kurzgeschichte ist, da man so nicht weiter in die Tiefe gehen ...

Hach, ein weiteres Wohlfühlbuch von Ali Hazelwood. Die Geschichte kann man schnell wegsnacken.

Bin etwas traurig, dass es wirklich nur eine Kurzgeschichte ist, da man so nicht weiter in die Tiefe gehen konnte. Aus dem Buch hätte man locker ein 500 Seiten Buch machen können, da ich das Thema rund ums Gaming einfach toll finde. Da ich schon vor dem Buch erfahren habe, dass es eine Kurzgeschichte ist und ursprünglich nur ein Hörbuch war, fand ich die fehlende Tiefe nicht so schlimm.

Viola und Jesse sind eigentlich Konkurrenten, doch für ein Spiel müssen sich beide Firmen zusammenschließen. Sie fahren in ein Retreat, welches nicht ganz so rosig beginnt.

Ich fands süß und ich konnte mir auch wieder ein paar schöne Zitate markieren. Für zwischendurch sehr zu empfehlen. Kann man nichts falsch damit machen.

Ali Hazelwood sollte echt mal einen kompletten Kurzgeschichtenband rausbringen, da ich die Geschichte in "under the mistletoe" auch schon sehr mochte! :)