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Feliz

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Veröffentlicht am 31.03.2019

Angenehme Geschichte

My Dearest Enemy
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Das Cover gefällt mir nicht besonders gut. Es sticht einfach nicht besonders aus der Masse heraus, sondern sieht aus wie jedes andere auch und passt auch nicht so wirklich zu meiner Vorstellung von Lucas. ...

Das Cover gefällt mir nicht besonders gut. Es sticht einfach nicht besonders aus der Masse heraus, sondern sieht aus wie jedes andere auch und passt auch nicht so wirklich zu meiner Vorstellung von Lucas.

Die Geschichte an sich sticht auch nicht unbedingt hervor, ist dennoch sehr angenehm zu lesen: Daisy ist nach einem langen Medizinstudium nun endlich wieder in ihren Heimatort zurückgekehrt, um hier die Praxis des alten Arztes zu übernehmen. Womit sie nicht gerechnet hat, ist, dass auch ihr Erzfeind Lucas Thatcher in der Praxis arbeiten wird. Schon in ihrer gemeinsamen Schulzeit haben sie sich bis aufs Blut bekämpft, da hilft es auch nicht, dass Lucas' Schwester Madeleine Daisys beste Freundin ist. Doch Lucas hat sich verändert und plötzlich ist Daisy sich gar nicht mehr so sicher, ob sie ihn wirklich hasst...

Den Schreibstil mochte ich von Anfang an, weil er so schön leicht und flüssig ist, die Seiten lassen sich so angenehm nebenbei lesen.
Bei der Geschichte bin ich mir aber noch immer nicht so sicher. Ich fand die Idee dieser Feindschaft und dass man sich dann eine Praxis teilen muss, eigentlich ganz gut, aber mit dem Verlauf der Geschichte hat mich das eher genervt. Am Anfang waren die Scharmützel noch witzig und ich musste das ein oder andere Mal schmunzeln, aber irgendwann konnte ich das dann nicht mehr so ganz nachvollziehen. Zudem wurde ich mit Daisy nicht so richtig warm, weil sie mir einfach ein wenig zu kindisch und zu nervig wurde. Wenn mir die Hauptperson allerdings nicht so richtig sympathisch ist, ist es für mich auch immer schwierig, mich so richtig in das Buch zu verlieben.

Alles in allem war es ein angenehmes Buch, das man gut nebenbei lesen konnte, die Auseinandersetzungen waren mir aber nach einiger Zeit zu viel und ich konnte mit Daisy nicht so viel anfangen.

Veröffentlicht am 25.03.2019

Geschichte mit Potenzial, aber ohne das ganz große Gefühl

Loveless - Eine Liebesgeschichte
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Das Cover finde ich nicht besonders gut gelungen. Es sieht einfach aus, wie alle anderen Young Adult Cover im Moment, da kann man schon froh sein, wenn ein bärtiger Mann abgebildet ist, der zumindest bekleidet ...

Das Cover finde ich nicht besonders gut gelungen. Es sieht einfach aus, wie alle anderen Young Adult Cover im Moment, da kann man schon froh sein, wenn ein bärtiger Mann abgebildet ist, der zumindest bekleidet ist. Zudem sieht er nicht aus, wie Cassidy beschrieben wird, sondern ist eben einfach irgendein Typ. Man hätte hier so gut eine Abbildung des Mount Katadin verwenden können, vielleicht mit einer Hütte im Vordergrund, das hätte das Buch zu etwas Besonderem gemacht und es aus der Masse herausstechen lassen.

Die Idee der Geschichte gefällt mir erst einmal gut: Brynn Cadogan hat vor zwei Jahren ihre große Liebe Jem bei einem Amoklauf verloren und sie ist noch immer nicht über diesen Verlust hinweg. Als sie in einer Kiste sein Handy mit einer nicht abgeschickten SMS an sich findet, die nur den Namen des Berges aus seiner Heimat enthält, weiß Brynn, dass sie diesen Berg besteigen muss, um endlich Abschied nehmen zu können. Als sie überrascht von einem Unwetter Schutz in einem Unterstand auf dem Berg sucht, wird sie von einem Mann attackiert, als sie plötzlich gerettet wird. Cassidy Porter lebt abgeschieden und fast vollkommen autark von der Gesellschaft in einer Waldhütte. Weil sein Vater ein verurteilter Vergewaltiger und Serienmörder ist, hat er ebenfalls Angst diese Gene in sich zu tragen und hält sich von allen Menschen fern. Doch Brynn lässt seine Reserviertheit Stück für Stück bröckeln, doch seine Ängste lassen keine Beziehung zu oder?

Der Schreibstil hat mich von Anfang an gefesselt. Er schafft es, dass man die Geschichte mit Leichtigkeit innerhalb weniger Stunden durchlesen kann. Leider hat die Geschichte an sich aber ein paar Schwächen, über die auch der gute Schreibstil nicht hinwegtäuschen kann. Zu Beginn hab ich noch mit Brynn mitgefiebert. Sie war mir sympathisch und ich konnte ihren Schmerz, um den Verlust ihrer großen Liebe sehr gut nachvollziehen. Dass sie alleine einen durchaus gefährlichen Berg besteigen wollte, besonders nachdem dann das Wetter umgeschlagen hatte und die Gruppe recht erfahrener Bergsteiger mit denen sie unterwegs war, den Aufstieg abgebrochen haben, fand ich zwar leichtsinnig, aber auch hier konnte ich sie irgendwie noch verstehen. Ich fand aber, dass sie sich durch das Zusammenleben mit Cassidy sehr verändert hat. Die zwar zurückhaltende, aber selbstbewusste Frau wurde vielmehr zu einem unsicheren, anhänglichen Mädchen. Zudem entwickelte sich die Liebesgeschichte zwischen den beiden ein bisschen zu schnell. Sie kennt ihn gefühlte zwei Minuten, weiß aber direkt, dass sie ihm vertrauen kann, obwohl sie kurz zuvor von einem Mann angegriffen und sexuell bedrängt wurde. Wie sehr sie ihm vertraut, obwohl sie ihn nicht wirklich kennt und obwohl er sich selbst nicht vertraut, fand ich einfach unglaubwürdig. Natürlich hat er sie gerettet und kümmert sich um sie, aber ein bisschen mehr Misstrauen wäre einfach glaubwürdiger gewesen. Weil ich Brynn als Charakter in sich nicht ganz schlüssig fand, konnte ich im Verlauf des Buches auch nicht so richtig mitfiebern. Cassidy fand ich zwar besser, aber auch bei ihm überzeugt mich seine Haltung nicht so ganz, es entwickelt sich einfach alles ein wenig zu abrupt. Auch das Ende war mir zu einfach, zu glatt, auch wenn es eine Wendung war, mit der ich ausnahmsweise mal nicht gerechnet hätte. Ich hätte allerdings gehofft, dass die Problematik anders gelöst wird.

Alles in allem klingt das viel negativer als ich es beim Lesen empfunden habe. Der Schreibstil hat mich ab der ersten Minute abgeholt und es auch geschafft, mich von Anfang an zu fesseln, allerdings war ich mit dem Ende und der viel zu abrupten Liebesgeschichte eher unzufrieden, weil das Buch einfach viel größeres Potenzial hatte.

Veröffentlicht am 21.03.2019

Fantastische Story, aber leider etwas zu vorhersehbar

Die letzte Königin - Das schlafende Feuer
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Das Cover gefällt mir außerordentlich gut, weil es nicht mit großem Detailreichtum aufwartet, sondern eher durch starke Farben und Kleinigkeiten überzeugt.

Die Geschichte ist gut gestaltet: Kalinda ist ...

Das Cover gefällt mir außerordentlich gut, weil es nicht mit großem Detailreichtum aufwartet, sondern eher durch starke Farben und Kleinigkeiten überzeugt.

Die Geschichte ist gut gestaltet: Kalinda ist in einem Nonnenkloster aufgewachsen und ist dort auch ziemlich glücklich, wenn man gelegentlichen Fieberanfällen mal absieht. Hier kann sie in Ruhe zeichnen und sich in den Kämpfen widmen, die eine gute Schwester ausmachen. Eines Tage kommt allerdings der mächtige Radja Tarek in das Kloster, um eine Forderung zu stellen. Jeder Förderer eines Klosters kann ein Mädchen als Hausmädchen, Kurtisane oder sogar Ehefrau auswählen. Kalinda wird als 100. und letzte Ehefrau des Radja ausgewählt und muss ihren sicheren Hafen verlassen. Nicht nur dass sie sich mit den anderen Ehefrauen und Kurtisanen des Herrschers duellieren muss, dieser ist auch noch zutiefst unsympatisch. Auf ihrem Weg in die Hauptstadt weckt zudem ihr Beschützer Deven ihr Interesse und sie weiß nicht mehr, ob sie ihrer Pflicht folgen soll oder ihrem Herzen.

Ich mochte die Idee der Geschichte sehr gerne. Nonnen, die hoch oben in den Bergen abgeschnitten von der gesamten Gesellschaft und besonders den Männern, die lernen zu kämpfen und sich zu verteidigen. Auch das Setting war wunderbar beschrieben. Die Autorin schafft es, mit wenigen Worte die Welt zu zeichnen, sodass sie einem ganz klar vor Augen steht und man vollkommen darin eintauchen kann. Das liegt vor allem an dem sehr angenehmen Schreibstil, der sehr leicht und flüssig ist, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen will.

Was mich aber sehr gestört hat, ist, dass sich die Geschichte zwischen Kali und Deven sehr schnell entwickelt. Sie sieht ihn, findet ihn super und ist nach einem Tag schon verliebt und will alles über den Haufen werfen, obwohl sie einen anderen heiraten muss. Das war ein bisschen zu rasant, ich hätte da ehrlich gesagt, lieber noch so 100 Seiten mehr gehabt, wenn sich die Geschichte dafür langsamer aufbaut. Zudem wirft sich Kali ihm immer wieder an den Hals und es gibt im Prinzip keine Zweifel, Druck von außen schon, aber Kali denkt überhaupt nicht über die Konsequenzen nach und handelt teilweise unglaublich naiv, was gar nicht dazu passen will, wie man Kali zu Beginn kennengelernt hat.
Außerdem war die Geschichte von vorne bis hinten total vorhersehbar und es gab nicht eine Überraschung für mich, obwohl man die in der Geschichte durchaus hätte einbauen können. Normalerweise habe ich nicht so das Problem damit, dass man weiß, was passiert, aber ich erwarte bei Büchern aus dem Fantasy-Bereich irgendwie immer mehr vom Spannungsbogen und der Unverhersehbarkeit

Alles in allem habe ich das Buch besonders wegen des wunderbaren Schreibstils und der schön gestalteten Welt wirklich gerne gelesen, es hätte aber gerne noch ein paar Seiten länger sein können, wenn die Lovestory sich dafür gemächlicher entwickeln würde und es ein paar Überraschungsmomente gäbe.

Veröffentlicht am 18.03.2019

Riesiges Potenzial, das leider nur im Ansatz genutzt wird

Die Spiegelreisende 1 - Die Verlobten des Winters
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In das Cover habe ich mich schon auf dem Bild verliebt und in natura ist es noch viel schöner. Man kann es immer wieder betrachten und findet jedes Mal ein neues Detail in der wunderschönen Darstellung ...

In das Cover habe ich mich schon auf dem Bild verliebt und in natura ist es noch viel schöner. Man kann es immer wieder betrachten und findet jedes Mal ein neues Detail in der wunderschönen Darstellung der Himmelsburg. Ich hätte mir allerdings einen Schutzumschlag gewünscht, das liegt aber wohl mehr daran, dass ich das bei gebundenen Bücher einfach so gewohnt bin.

Die Geschichte passt wunderbar zu dem Cover: Ophelia lebt auf der Arche Anima und ist die Leiterin des örtlichen Museums. Dabei kommt ihr die Fähigkeit zur Hilfe Gegenstände lesen zu können, das bedeutet, dass sie gewisse Gefühle und Ereignisse herausfinden kann, wenn sie den Gegenstand berührt. Doch aus ihrem beschaulichen Leben wird sie jäh herausgerissen, als ihre Familie ihr verkündet, dass sie einen Adeligen einer entfernten Arche heiraten solle. Da die Ehe von den Doyennen, den mächtigen Führern der Archen arrangiert würde, bleibt Ophelia keine Wahl, als sich ihrem Schicksal zu fügen und sich auf den Weg zum eisigen Pol zu machen. Dort landet sie inmitten von rivalisierenden Familienclans, die ihre mächtigen Fähigkeiten dazu benutzten, sich einen möglichst großen Vorteil mittels diverser Intrigen zu verschaffen. Das kleine Mädchen mit der leisen Stimme und dem viel zu großen Schal fühlt sich mehr als Fehl am Platz und versteht nicht, warum ausgerechnet sie die Ehefrau des mürrischen und wortkargen Thorn werden soll.

Der Schreibstil hat es von Anfang an geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen, weil er einfach anders ist. Er wirkt leicht, an manchen Stellen auch ein wenig poetisch, schildert dabei aber so viele Details, dass man das Buch nicht einfach so vor sich hinlesen kann, sondern manchmal auch zweimal hinschauen muss. Das finde ich an sich gut, weil einem der Schreibstil so im Gedächtnis bleibt, mit weiterem Verlauf des Buches ist der Stil aber manchmal ein wenig zu viel, weil zu viele Details geschildert werden, sie aber nicht genau beleuchtet werden.

Genau das ist auch der Punkt, der mich an dem Buch leider auch am meisten stört. Die Idee der Geschichte und insbesondere des Settings ist toll, man bekommt aber keinen klaren Eindruck davon. Alle Archen sind Teile der alten Welt, die auseinander gebrochen ist. Diese Archen sind dementsprechend unterschiedlich groß und die Lebensweisen darauf dementsprechend unterschiedlich und an die Gegebenheiten angepasst. Die Reise startet auf Anima, der Heimatarche von Ophelia, wo alle Menschen mehr oder weniger entfernt miteinander verwandt sind. Es werden immer wieder verschiedene Details geschildert, wie das Archiv, das auf gewisse Umstände so oder so reagiert oder Ophelias Zimmer, aber man bekommt einfach keinen Gesamteindruck. Normalerweise habe ich sehr selten Probleme, mich in fantastische Welten einzudenken, aber hier ist es mir einfach nicht gelungen. Auch bei Pol und dem Mondscheinpalast fiel es mir unglaublich schwer. Die Details hatte ich sehr gut vor Augen, was besonders an dem bildreichen Schreibstil lag, die Welt für sich erschloss sich für mich aber bis zum Ende nicht.

Ebenso ist es leider mit den Personen des Buches und besonders mit Ophelia. Ich habe gar kein Problem mit stillen und zurückhaltenden Personen, teilweise kann ich mich mit diesen sogar besser identifizieren. Bei ihr hatte ich aber zu keinem Zeitpunkt, das Gefühl sie zu kennen. Sie bleibt immer der Beobachter und nimmt kaum aktiv am Geschehen teil. Das ist natürlich auch mit ihrer Persönlichkeit und ihrer Rolle auf Pol verbunden. Es würde hier nicht passen, wenn sie sich plötzlich aus dieser Rolle herauslöst und sich vollkommen anders verhält, aber bei ihr blitzt immer wieder ihre starke Persönlichkeit hervor, um dann wieder komplett zu verschwinden. Zudem verhält sie sich in manchen Situationen für den Leser vollkommen unverständlich, weil es entweder nicht zur Situation passt oder ihrer Persönlichkeit widerspricht. Ich hatte immer das Gefühl, dass Ophelia mir nie alles von sich zeigt und immer einen Teil ihrer Persönlichkeit und ihrer Gedanken vor mir verbirgt. Das hat mich zum Anfang noch nicht gestört, mich mit zunehmendem Verlauf des Buches immer mehr frustriert, weil mir so der Zugang zu ihr zum großen Teil fehlte. Das ist bei den anderen Personen ein

bisschen besser, vielleicht weil sie durch Ophelia beobachtet werden und man so einen besseren Eindruck bekommt. Thorn zum Beispiel mochte ich fast von Anfang an, auch wenn er nicht viel von seinen Gefühlen gezeigt hat und dann fast immer mürrisch war. Die wenigen Eindrücke haben aber gereicht, um mir ein Bild von Thorn zu vermitteln, das mir von Ophelia verwehrt blieb.

Alles in allem klingt dieser Eindruck negativer, als er wirklich war. Ich habe das Buch durchaus gerne gelesen, was besonders an dem Schreibstil und einigen, wenigen Figuren lag. Ich konnte mich aber durch die Distanz zu Ophelia und zum Setting nicht in die Geschichte verlieben, wie ich gehofft hatte, sondern blieb ebenso wie Ophelia der zwar interessierte, aber nicht von der Geschichte berührte Beobachter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Figuren
  • Originalität
  • Amtosphäre
Veröffentlicht am 15.03.2019

Interessante Geschichte, die einen fesselt

Redemption Point
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Das Cover gefällt mir im Großen und Ganzen gut, weil es gut zum ersten Teil passt, sich aber soweit abhebt, dass man einen deutlichen Unterschied erkennen kann. Zudem bekommt man dadurch zumindest einen ...

Das Cover gefällt mir im Großen und Ganzen gut, weil es gut zum ersten Teil passt, sich aber soweit abhebt, dass man einen deutlichen Unterschied erkennen kann. Zudem bekommt man dadurch zumindest einen Eindruck von der nordaustralischen Umgebung.

Die Geschichte fügt sich nahtlos an den ersten Teil an: Ted Konkaffey ist im Gegensatz zu Amanda Pharrell noch nicht vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs und des versuchten Mordes freigesprochen, sondern muss sich vielmehr mit neuen Vorwürfen und dem Vater seines angeblichen Opfers herumschlagen. Währenddessen hat Amanda einen neuen Fall übernommen und unterstützt Pip Sweeney im Fall eines Doppelmordes in einer heruntergekommenen Bar. Doch der Fall ist nicht so eindeutig, wie er zunächst scheint und während Ted mit seinem eigenen Fall beschäftigt ist, gerät Amanda in tödliche Gefahr.

Zum Schreibstil kann man bei einem Hörbuch ja eher wenig sagen, aber die Stimme finde ich besonders für Ted unglaublich passend. Bei den Frauen ist das ein bisschen schwieriger, zu Amandas verrückter Art passt sie ebenso. Bei den anderen weiblichen Figuren stört sie mich aber manchmal. Da die Geschichte den Fokus aber vor allem auf Ted legt, ist die Stimme durchaus passend.

Auch die Geschichte schafft es von Anfang an, mich zu fesseln, auch wenn die ganz große Spannung ausbleibt. Man kennt die Hintergründe schon aus dem ersten Teil und wenn man den Teil direkt zuvor gehört hat, sind die Wiederholungen teilweise ein bisschen anstrengend. Dennoch mochte ich die eher ruhige, unaufgeregte Art der Story, gerade weil sie gut zu Ted passt. Er ist damit der Gegenpart zu Amanda, die immer zu den unpassendensten Zeitpunkte anfängt zu lachen oder Witze zu reißen. Ich muss mehr als einmal über diese Art von Amanda lachen, gerade weil sie sich so unerwartet verhält und somit jede Stimmung auflockert. Sie ist ein wunderbarer Charakter, der sich so verhält wie er gerne will und nicht so, wie man es von ihr erwartet.
Was mich allerdings besonders zum Ende hin gestört hat, war, dass der Fall der beiden so hinter Teds Fall anstehen musste und die Lösung für mich ein bisschen zu abgehackt geklärt wird. Im einen Moment haben sie keine Ahnung, wie man den Fall löst und dann in der nächsten hat Amanda mal wieder einen Geistesblitz und löst ihn. Zudem gefiel mir das Ende nicht, aber dazu kann ich mich nicht weiter äußern, ohne zu spoilern.

Alles in allem gefiel mir das Hörbuch ziemlich gut, ich habe es gerne gehört und mag die Figuren, sodass ich mir auch einen weiteren Teil anhören würde.