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Veröffentlicht am 07.09.2025

Grandioser Historischer Roman

Das zweite Königreich
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Ich mag die neue Gestaltung des Buches wirklich gerne, weil es das ursprüngliche Design perfekt einfängt und neu interpretiert. Außerdem ist der Farbschnitt einfach wunderschön.

Die Story mag ich immer ...

Ich mag die neue Gestaltung des Buches wirklich gerne, weil es das ursprüngliche Design perfekt einfängt und neu interpretiert. Außerdem ist der Farbschnitt einfach wunderschön.

Die Story mag ich immer noch ebenso gerne wie beim ersten Mal: Die Kindheit von Caedmon of Helmsby endet jäh, als dänische Piraten das benachbarte Dorf überfallen und ihm einen Pfeil ins Bein schießen. Auch wenn seine Mutter eine erfahrene Heilerin ist, bleibt das Bein steif und sein Vater gibt ihn bei nächster Gelegenheit Harold Godwinson mit, als der in Normandie zu Herzog William reist. Gegen seinen Willen bleibt Caedmon dort als Übersetzer für den Herzog zurück und wird zum Krieger ausgebildet. Jahre später kehrt er mit dem Erobererheer von William zurück und gerät in eine Vermittlerrolle, die er nie wollte. Er wird einer der engsten Berater des neuen Königs, bis sich Caedmon in die falsche Frau verliebt.

Ich liebe die Art, wie Rebecca Gablé schreibt. Sie hat einfach eine besondere Art, den Leser ab der ersten Seite zu fesseln und komplett in die Geschichte zu ziehen. Ich kenne wenige Autorinnen und Autoren, die es schaffen, mich so sehr für eine Geschichte zu begeistern und dafür zu sorgen, dass ich unbedingt mehr über die Zeit erfahren will und gar nicht mehr aufhören kann zu lesen.

Das liegt auch daran, dass ich die Charaktere so gerne mochte. Caedmon tat mir besonders zu Beginn der Geschichte extrem leid. Nicht nur hat er einen älteren Bruder, der eine sadistische Ader hat, die er nur zu gerne auslebt und dann wird er auch noch so schwer verletzt, dass er seine vorherigen Aufgaben nicht mehr erledigen kann. Und dann wird er auch noch von seinem Vater in die Normandie geschickt, was für ihn einer Strafe gleichkommt, schließlich will er einfach nur in seiner Heimat bleiben. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie einsam er sich in einem fremden Land ohne irgendwelche Freunde fühlen muss und er dann auch noch von seinen Landsmännern zurückgelassen wird. Dennoch sorgt es dafür, dass er sich unabhängig vom kleinen Helmsby entwickeln kann und dadurch in die Welt der englischen Könige eintauchen.

Ich finde das Setting des Buches ebenfalls gelungen. Ich fand es spannend, einen Einblick in das Leben am Hof zu bekommen und dadurch auch, wie unterschiedlich die verschiedenen Kulturen sind. Es ist wirklich faszinierend, dass viele der Eigenschaften, die man heute mit dem englischen Mittelalter verbindet ursprünglich in der Normandie von Bedeutung waren und erst mit König William ihre Tradition in England bildeten.

Alles in allem habe ich das Buch wirklich gerne gelesen, einmal weil ich den Schreibstil von Rebecca Gablé wirklich liebe, zum anderen weil ich Caedmon einfach wirklich ins Herz geschlossen habe und unbedingt wollte, dass er sein Glück findet

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Toll gestaltete Graphic Novel

Kiss Me Once: Die Graphic Novel (Kiss the Bodygard, 1)
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Ich mag die äußere Gestaltung des Buches richtig gerne. Es gefällt mir wirklich gut, dass es eine große Ähnlichkeit zu dem ursprünglichen Buch gibt, aber durch die Abbildung von Ivy und Ryan auf dem Cover ...

Ich mag die äußere Gestaltung des Buches richtig gerne. Es gefällt mir wirklich gut, dass es eine große Ähnlichkeit zu dem ursprünglichen Buch gibt, aber durch die Abbildung von Ivy und Ryan auf dem Cover wird direkt deutlich, dass es sich hierbei um die Graphic Novel handelt.

Die Geschichte gefiel mir direkt gut: Ivy will auf der Universität of Florida endlich das Leben einer normalen Studentin führen, ohne dass ihre Kommilitonen wissen, wie viel Geld sie hat oder wer ihr Vater ist. Gleich nach ihrer Ankunft lernt sie Ryan kennen, der sie mit seinen frechen Art und seinen beeindruckenden Tattoos direkt aus der Bahn wirft. Schnell kommen sie sich näher, doch dann erkennt Ivy, dass es sich bei Ryan keineswegs um einen normalen Studenten handelt, sondern um ihren Bodyguard, der sie im Auftrag ihres Vaters im Auge behalten soll. Genervt versucht Ivy soweit wie möglich Abstand von Ryan zu halten, doch das ist schwierig, wenn er auf sie aufpassen soll und sie dummerweise immer noch diese Anziehung fühlt.

Ich habe das Buch von Stella Tack schon seit Ewigkeiten in meinem Regal stehen und habe es dennoch nie gelesen. Umso mehr habe ich mich über die Graphic Novel gefreut, weil ich die Geschichte so auf eine andere Art erleben zu können. Ich mochte die graphische Gestaltung wirklich gerne, weil mir zum einen die Darstellung der Charaktere wirklich gefiel und ich zum anderen die Farben in Schwarz, Weiß und Pink extrem passend fand. Mein einziges Problem war, dass manche Bilder und vor allem die Gedanken von Ryan und Ivy wirklich extrem klein waren und ich mich oft echt anstrengen musste, um alles lesen zu können. Zumal ich die Reihenfolge der Panels nicht immer logisch fand und manchmal eine Seite dann nochmal in der richtigen Reihenfolge lesen musste. Dennoch passte die fast schon chaotischen Bilder mit vielen Infos perfekt zu Ivys leicht verpeilten Art.

Die Story mochte ich ebenfalls recht gerne, was vor allem an Ivy und Ryan selbst lag. Man merkt ihre Verbindung direkt, vor allem als sie noch nicht wissen, wer der jeweils andere ist. Ich mochte Ivys Wille, sich endlich alleine und ohne das Geld ihres Dads zu behaupten, auch wenn er es leider nicht zulässt. Aber wahrscheinlich ist das sogar nachvollziehbar, schließlich gibt es eine tatsächliche Gefahr, dass sie wegen des Geldes und ihres Namens entführt wird. Auch Ryan habe ich direkt ins Herz geschlossen. Er ist einfach ein guter Kerl, der sich für die Menschen einsetzt, die ihm etwas bedeuten, in dem Fall vor allem Ivy. Sie passen einfach gut zusammen und ich mochte, dass sie einander immer wieder herausfordern, sich aber auch dabei unterstützen, sie selbst zu sein. Allerdings hatte ich manchmal ein wenig das Gefühl, dass mir Einzelheiten der Geschichte fehlen, als ich die Geschichte gelesen habe, aber das ist vermutlich nachvollziehbar, schließlich ist es schwierig, eine recht lange Geschichte in wenigen Bildern und Worten wiederzugeben.

Alles in allem mochte ich die Graphic Novel wirklich gerne. Ich habe sie an einem Tag durchgelesen und mochte die Charaktere wirklich gerne, allerdings hatte ich manchmal das Gefühle, die Geschichte nicht in seiner Gänze erfassen zu können, weil mir ein paar Einzelheiten fehlten, wahrscheinlich werde ich das Buch noch einmal komplett lesen, damit ich auch die ganze Geschichte von Ivy und Ryan erleben kann.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Tolles Setting, das leider nicht genutzt wird

The waves that swept us away (Lifeguard 2)
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Achtung Spoiler für alle, die den ersten Teil nicht gelesen haben.

Ich mag das Cover recht gerne, es passt perfekt zum ersten Teil, unterscheidet sich aber farblich doch sehr, dass man auch auf den ersten ...

Achtung Spoiler für alle, die den ersten Teil nicht gelesen haben.

Ich mag das Cover recht gerne, es passt perfekt zum ersten Teil, unterscheidet sich aber farblich doch sehr, dass man auch auf den ersten Blick erkennen kann, welches Buch der erste und welches der zweite Band ist. Allerdings sticht es für mich ebenso wie der erste Teil nicht so richtig aus der Masse heraus, sondern sieht aus wie ein typisches Sommerbuch.

Die Story hingegen fand ich spannender, weil sie genau dort weitergeht, wo der erste Teil endet: Mit der Verhaftung von Jackson für den Tod Clarissa. Layla ist vollkommen geschockt, schließlich hat sie sich in den letzten Wochen mit ihm angefreundet und sogar mehr für ihn empfunden, auch wenn sie es vor ihm nicht zugeben würde. Sie kann nicht glauben, dass ausgerechnet der fröhliche, immer gut gelaunte Jackson für den Tod ihrer ehemaligen Mitbewohnerin verantwortlich sein soll und beginnt nachzuforschen. Als Jackson entlassen wird, wendet er sich an Layla, die ihm als Einzige zu glauben scheint und beginnt ihr seine Welt zu zeigen, die viel glamouröser ist, als sie erwartet hätte. Während sie immer tiefer in die glitzernde Hollywood-Welt eintaucht, beginnt sie sich zu fragen, was überhaupt noch echt ist und ob Jackson nicht doch etwas vor ihr verbirgt.

Mich konnte der erste Teil der Geschichte nicht vollkommen überzeugen, aber ich wollte dennoch wissen, wie es ausgeht und vor allem warum Clarissa sterben musste. Leider bin ich auch von dieser Geschichte nicht so ganz überzeugt. Dabei ist der Schreibstil recht gut. Ich habe auch hier ein bisschen gebraucht, um mich an ihn zu gewöhnen, aber als ich einmal in der Geschichte war, bin ich nur so durch sie geflogen.

Größere Probleme hatte ich hingegen mit den Charakteren. Man kennt beide ja schon aus dem ersten Teil, aber ich habe dennoch das Gefühl, nicht wirklich zu wissen, wer sie sind. Bei Jackson fand ich das noch halbwegs realistisch, weil er sich einfach eine Rolle ausgedacht hat, die er der Welt präsentiert und seine Herkunft spielt dabei keine Rolle. Außerdem konnte ich gut verstehen, dass er durch die Verhaftung plötzlich damit konfrontiert ist, dass er die Fassade nicht mehr wirklich aufrechterhalten kann. Deswegen fand ich es sehr nachvollziehbar, dass man ihn noch einmal vollkommen neu kennenlernen musste. Ich fand dennoch den Wandel von dem lustigen, immer gut gelaunten Rettungsschwimmer, der gerne auf Partys geht, zu dem Sohn einer berühmten Schauspielerin, der der Oberflächlichkeit Hollywoods nichts abgewinnen kann, etwas extrem. Es hätte geholfen, wenn es schon im ersten Teil mehr Andeutungen in diese Richtung gegeben hätte, aber der Fokus lag da so stark bei Sutton und Ben, dass alle Personen um sie herum so verblasst sind, dass sie nur reine Statisten waren. Noch auffälliger fand ich das bei Layla. Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich schon einen ganz guten Eindruck von ihr hatte und in gewisser Hinsicht stimmte das auch, aber manche Sachen passten irgendwie nicht so ganz in das Bild. Natürlich wusste ich, dass sie gerne liest und sich am liebsten in fantastische Welten flüchtet, während sie in sozialen Settings immer ein bisschen zurückhaltend ist. Aus diesem Grund habe ich nie so richtig verstanden, warum sie unbedingt zu den Rettungsschwimmern wollte. Ich habe gedacht, dass man das in diesem Buch besser verstehen könnte, aber ich fand die Begründung weiterhin etwas dünn und unverständlich. Auch dass sie Filmwissenschaften studiert, passte für mich überhaupt nicht zu dem Bild, das ich mir von ihr gemacht habe. Das bedeutet überhaupt nicht, dass ruhige, zurückhaltende Frauen sich nicht für Filme, für Screenwriting oder Schauspielerei interessieren dürfe, aber ich fand es komplett absurd, dass Sutton es im ersten Teil nicht zumindest erwähnt, wenn sie über ihre beste Freundin nachdenkt. Genau diese Kleinigkeiten sind für mich das größte Problem der Reihe. Ich hatte das Gefühl, dass die Personen nur innerhalb der Geschichte existieren und kein Leben außerhalb Malibus haben, obwohl das ja nicht zutrifft. Layla und Sutton leben eigentlich in Bakersfield und befinden sich nur für den Sommer in Malibu. Das wird natürlich kurz zu Beginn thematisiert, spielt danach aber keine Rolle mehr. Beide telefonieren nicht mit ihrer Familie und reden erstaunlich wenig über ihr Leben abseits des Sommers, was es schwierig macht, die Personen kennenzulernen. Ich hatte fast ein wenig das Gefühl, dass gewisse Hobbies oder Berufe nur erwähnt werden, wenn es gerade zur Handlung passt, sodass ich mein Bild der Person immer wieder sehr stark anpassen musste.

Dadurch hatte ich auch ein bisschen Probleme damit, die Geschichte richtig zu genießen. Mir fehlte auch hier ein bisschen, Jackson und Layla dabei zu begleiten, wie sie als Rettungsschwimmer arbeiten. An einer Stelle überlegt Layla, alles an den Nagel zu hängen, weil sie sich unsicher ist, ob sie die Rolle gut ausfüllt und ihr Vorgesetzter zählt im Anschluss auf, was sie alles in den letzten Wochen alles gemacht hat und wie wichtig sie deswegen für das Team ist. Ich hätte all das gerne mehr miterlebt, weil der Beruf als Rettungsschwimmer eigentlich die zentrale Rolle im Sommer für Layla, Sutton, Ben und Jackson spielen sollte und es wird vielleicht mal in einem halben Kapitel erwähnt. Bei Jackson hat mich das sogar noch mehr gestört, weil das sein Hauptjob ist, nicht nur etwas, das er den Sommer über macht.

Alles in allem habe ich das Buch trotz aller Kritik gerne gelesen und bin ab einem gewissen Punkt nur so durch die Seiten geflogen, auch weil ich wissen wollte, was mit Clarissa passiert ist. Ich hätte allerdings gerne die Charaktere und das Setting in Malibu noch besser kennengelernt, weil es so viel Potenzial für ein spannendes Sommerbuch gehabt hätte, was nicht so richtig genutzt wurde. Dafür stand die Beziehung zwischen Layla und Jackson einfach zu sehr im Mittelpunkt und ließ zu wenig Raum für andere Dinge.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Fantastische Geschichte mit wichtiger Thematik

Secret Forest Academy. Avas Bestimmung
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Das Cover des Buches gefällt mir wirklich gut. Mir gefällt die Darstellung von Ava und Urs in einem Wald, weil sie direkt ein gutes Gefühl für die Stimmung des Buches vermittelt.

Die Story fand ich direkt ...

Das Cover des Buches gefällt mir wirklich gut. Mir gefällt die Darstellung von Ava und Urs in einem Wald, weil sie direkt ein gutes Gefühl für die Stimmung des Buches vermittelt.

Die Story fand ich direkt spannend: Seit dem Brand ihres Zuhauses und dem Verschwinden ihrer Eltern wacht Ava jede Nacht im Wald auf und kann sich nicht erklären, wie sie dorthin gekommen ist. Eines Tages taucht ein unheimlicher Fremder auf, der ihr verspricht, sie zu ihren Eltern bringen zu können, doch als sie zögert, greift er sie an. Zum Glück bekommt sie unerwartete Hilfe von einem sprechenden Bären. Urs kennt Avas Eltern noch von früher und soll sie in eine geheime Akademie bringen, die ihr alle ihre Fragen beantworten kann. In der Secret Forest Academy trifft sie auf magische Wesen, tolle Mitschüler und lernt alles über die Welt, in die sie hineingeworfen wurde. Doch dann bemerkt sie, dass ihre Mitschüler etwas vor ihr verbergen und dass die Akademie vielleicht doch nicht so sicher ist, wie Ava gedacht hat.

Ich fand die Idee der Geschichte wirklich spannend und wollte wissen, wie das Akademie-Setting gestaltet war, komplett überzeugen konnte mich die Story aber leider nicht. Das liegt auch ein bisschen am Schreibstil. Ich musste mich erst daran gewöhnen, dass er manchmal ein bisschen holprig war, sodass ich ein wenig gebraucht habe, um in die Geschichte zu finden. Als ich mich aber erst einmal daran gewöhnt hatte, konnte ich das Buch dennoch recht schnell durchlesen.

Bei der Story bin ich ebenfalls etwas zwiegespalten, einerseits mochte ich das Akademie-Setting richtig gerne, andererseits hatte ich manchmal ein wenig Probleme, die Regeln der Welt richtig zu verstehen. Ich fand nicht alle Dinge immer ganz logisch und habe mich vor allem immer wieder gefragt, warum die Erwachsenen in der Schule nicht mehr tun, um herauszufinden, was mit Avas Eltern passiert ist und dass Ava es scheinbar nach einer Zeit auch fast ein bisschen verdrängt. Auch die Rolle der Putoren, die versuchen, für ihren Meister etwas über Avas Eltern herauszufinden, habe ich nicht immer so ganz verstanden. Mir fehlte allgemein so ein bisschen der Überblick über die Regeln, die in der Welt herrschen und die auch Ava erst nach und nach erklärt werden. Allerdings kann es bei diesem Buch sehr gut sein, dass ich deutlich mehr hinterfrage, als das die Leser, die eigentlich zur Zielgruppe gehören, tun würden. Was mir allerdings unglaublich gut gefällt, ist, dass man wirklich viel über verschiedene Pflanzen und Tiere erfährt. Diese Informationen spielen für die Geschichte eine große Rolle und werden dennoch nebenbei vermittelt. Dadurch wird den Lesern direkt ein Verständnis für die Wichtigkeit des Umweltschutzes vermittelt, ohne dies in einer belehrenden Art zu tun.

Die Charaktere mochte ich ebenfalls zumeist recht gerne, auch wenn ich bis auf Ava nicht bei allen das Gefühl hatte, sie richtig kennenlernen zu können, dafür bleibt einfach zu wenig Zeit, weil auf den recht wenigen Seiten doch sehr viel passiert. Mir gefiel aber, dass die Kinder an der Akademie aus verschiedenen Ländern kamen und man dadurch ein bisschen was darüber erfährt.

Alles in allem mochte ich das Buch vor allem deswegen gerne, weil man viel über Naturdiversität in verschiedenen Ländern erfährt, auch weil man ein tolles Glossar zum Ende hat, in dem man noch einmal verschiedenes nachlesen zu können. Allerdings endet die Geschichte wirklich sehr offen, was ich bei Kinder- und Jugendromanen mit mehreren Teilen immer etwas schwierig finde, da hätte ich es besser gefunden, die Story früher enden zu lassen, damit man nicht einfach an der spannendsten Stelle hängen gelassen wird.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Wundervoll herbstliche Geschichte mit tollen Charakteren

Falling Like Leaves
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Ich liebe die Gestaltung des Buches, weil sie einfach ein perfektes Herbstbuch verspricht. Ich mag, dass man zwar einen kleinen Eindruck der Personen bekommt, aber dennoch Raum bleibt, sich ein eigenes ...

Ich liebe die Gestaltung des Buches, weil sie einfach ein perfektes Herbstbuch verspricht. Ich mag, dass man zwar einen kleinen Eindruck der Personen bekommt, aber dennoch Raum bleibt, sich ein eigenes Bild von Ellis und Cooper zu machen.

Die Story fand ich direkt sehr vielversprechend: Für Ellis Mitchell war ihr Leben immer genau vorgezeichnet, erst studiert sie Journalismus an der Columbia University und dann steigt sie in die Firma ihres Vaters ein. Doch als ihre Eltern sich vorübergehend trennen und sie mit ihrer Mutter zu ihrer Tante in den kleinen Ort Bramble Falls ziehen soll, gerät plötzlich alles außer Kontrolle. Dabei ist doch wichtig, dass sie weiterhin ihre Ziele verfolgt und das geht nur in New York. Doch zum Glück steht das bekannte Herbstfest an und bietet ihr eine Möglichkeit, auszuhelfen. Außerdem ist da noch Cooper, mit dem sie vor Jahren ihren ersten Kuss teilte und sie davon ablenkt, was in New York auf sie wartet und plötzlich hinterfragt sie, was sie eigentlich wirklich von ihrer Zukunft will.

Ich brauchte unbedingt ein Herbstbuch für die heißen Tagen, auch um mich darauf zu freuen, wenn es wieder kühler wird und man sich schön mit einem Buch und einem heißen Kakao auf die Couch setzen kann. Dafür ist dieses Buch wirklich perfekt, obwohl ich ein bisschen gebraucht habe, um komplett in der Geschichte zu versinken. Das liegt für mich vor allem am Schreibstil oder vielleicht in diesem Fall auch an der Übersetzung, weil die für mich nicht immer ganz konstant ist. Mir ist klar, dass es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt und man vielleicht mehr ins Deutsche übersetzt als es bei einem Young Adult Roman oder einem belletristischen Roman der Fall gewesen wäre, aber mich hat es vor allem zu Beginn etwas irritiert. So hätte ich beispielsweise den Namen von Schnecke oder den des Herbstlaubfests einfach im Original gelassen, weil vor allem ersterer eher ein Kosename (mehr oder weniger) für Frauen oder Mädchen ist und ich jedes Mal irritiert war, wer gemeint ist. Das ist wahrscheinlich eine absolute Kleinigkeit, aber mich hat es mehr gestört als ich zu Beginn gedacht hätte. Dadurch wirkte es zudem manchmal ein bisschen holprig und umständlich, was zumindest zu Beginn den Lesefluss ein bisschen gestört hat. Als ich mich damit aber arrangiert hatte, bin ich nur so durch die Geschichte geflogen.

Ich habe auch die Charaktere schnell ins Herz geschlossen, obwohl Ellis manchmal ein bisschen anstrengend ist. Das liegt aber daran, dass zum einen erst siebzehn ist und zum anderen von ihrem Vater immer in eine Richtung geschoben wurde, die ihr überhaupt nicht erlaubt hat, zu erkunden, wer sie überhaupt ist. Außerdem mochte ich nicht, dass ihre Mutter nicht ehrlich zu ihr ist, sie muss ihrer Tochter nicht die Einzelheiten ihrer Ehe erzählen, aber sie hätte ehrlicher sein müssen, dass es Gründe dafür gab, dass sie nach Bramble Falls gegangen ist. Außerdem hat es mich fast schon wütend gemacht, dass sie ihre Tochter nicht besser vor dem Druck ihres Vaters geschützt hat. Es ist sehr deutlich, dass Ellis ihrem Vater alles recht machen will und so sein will wie er, sich dabei aber so sehr selbst unter Druck setzt, dass ich manchmal das Gefühl hatte, sie gar nicht wirklich zu kennen. Ich habe auch Verständnis für ihre Mutter, aber ich finde dennoch, dass sie manche Sachen hätte anders händeln sollen. Aber aus genau dem Grund habe ich immer viel Verständnis für Ellis und ihr Verhalten, auch wenn ich es nicht immer richtig fand, wie sehr sie ihre neuen Freunde auf Abstand gehalten und zum Teil hängen gelassen hat. Genau aus diesem Grund mochte ich Cooper, Sloane, Jake und Fern so gerne. Sie alle stehen trotzdem hinter Ellis, unterstützen sie und sind für sie da, selbst wenn sie selbst dafür deutlich länger braucht. Vor allem Cooper mochte ich ab der ersten Minute, selbst wenn er sauer auf Ellis ist ist er trotzdem ein guter Kerl. Er fordert sie außerdem immer heraus, zu hinterfragen, was sie wirklich will und ob sie glücklich ist, was sonst niemand in ihrem Leben tut. Ich mochte gerne, dass er sie nie unter Druck setzt, aber genau sieht, wenn sie etwas tut, weil es erwartet wird und nicht, weil sie liebt, was sie tut. Dass er dabei seine Träume verfolgt und unbedingt mit seinen Cookies erfolgreich sein, habe ich geliebt. Ihm ist es nicht unangenehm, dass er backt und alle seine Freunde unterstützen ihn darin und schwärmen bei jeder Gelegenheit von ihnen. Deswegen mochte ich die gesamte Dynamik zwischen der Clique so gerne. Sie sind wirklich füreinander da, sind dabei aber trotzdem ehrlich und handeln zum Teil deutlich verantwortungsbewusster als die Erwachsenen. Das gilt in besonderem Maße für Jake, von dem ich das zu Beginn gar nicht erwartet hätte, den ich aber mit jeder Seite mehr liebgewonnen habe.

Die Story ist nicht super außergewöhnlich, aber das braucht das Buch allerdings auch nicht. Sie wird von den Charakteren und dem Setting getragen, was wirklich sehr an Stars Hollow aus Gilmore Girls erinnert, dadurch aber noch mehr dafür sorgt, dass ich mich direkt wohlgefühlt habe. Ich mochte die absolut herbstlichen Veranstaltungen, die ich zum Teil ein bisschen absurd, aber meistens auch extrem niedlich fand und würde ehrlich gesagt wirklich gerne mindestens eine Woche in Bramble Falls verbringen, einfach um ein richtiges Herbst-Feeling zu bekommen.

Alles in allem habe ich das Buch wirklich genossen, auch wenn ich etwas gebraucht habe, um komplett in die Geschichte einzutauchen, vor allem weil der Schreibstil manchmal etwas holprig wirkte. Allerdings habe ich sowohl die Charaktere als auch das Setting geliebt und hätte nichts dagegen, noch einmal nach Bramble Falls zurückzukehren, weil diese Stadt es wunderbar schafft, ein herbstliches Gefühl zu erzeugen.

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