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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.07.2025

Lebendigkeit

Eine Welt nur für uns
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Das Cover gefällt mir sehr gut, es strahlt eine Ruhe aus, die irgendwie zu dem Buch passt, auch wenn dieses nicht ruhig ist.
Ich muss zugeben, die Leseprobe hatte mich zuerst nicht überzeugt, aber im Nachhinein ...

Das Cover gefällt mir sehr gut, es strahlt eine Ruhe aus, die irgendwie zu dem Buch passt, auch wenn dieses nicht ruhig ist.
Ich muss zugeben, die Leseprobe hatte mich zuerst nicht überzeugt, aber im Nachhinein freue ich mich sehr, dass ich das Buch lesen durfte.
Es ist ein sehr einfaches und doch auch komplexes Thema. Es ist nicht spannend im klassischen Sinne, auch wenn man immer mehr mit Vincent mitzufiebern beginnt und hofft, dass er seine Ariane findet. Hauptthema ist aber der Umgang mit dem Ende des Krieges, dass er eigentlich viel länger geht, als bis zum Ende der Kampfhandlungen. Der Schreibstil hingegen hat mir unglaublich gut gefallen. Dieses Buch zeigt durch mehrere Perspektiven, die meisterhaft mehrfach innerhalb eines Kapitels wechseln, wie vom Krieg gezeichnete diese Anfangszeit des Friedens erleben. Die Figuren von Vincent, Fabien und Saskia als Hauptfiguren und allen Nebenfiguren wirken echt und man kann mit ihnen fühlen und sich in sie hineinversetzen. Das Ende hielt eine Wendung bereit, mit der ich absolut nicht gerechnet hätte.
Das Buch trumpft auch mit sehr vielen wortgewaltigen und zum Nachdenken anregenden Sätzen auf, mein Buch ist voller Einmerker nach dem Lesen.
Das erste Drittel war noch nicht ganz so spannend, aber danach hat es meiner Meinung nach sehr angezogen und ich konnte es kaum noch weglegen.
Fazit: Ein sehr gelungenes Buch, dass die Schrecken der Nachkriegszeit lebendig werden lässt.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Macht durch Schmerz

Dark Labyrinth – Gefährliches Verlangen
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Mich hat das Cover, das wirklich schön gestaltet ist und gut zum Buch passt, und der Klappentext sofort angesprochen. Ausnahmsweise hatte ich die Leseprobe nicht gelesen, sonst hätte ich das Buch wohl ...

Mich hat das Cover, das wirklich schön gestaltet ist und gut zum Buch passt, und der Klappentext sofort angesprochen. Ausnahmsweise hatte ich die Leseprobe nicht gelesen, sonst hätte ich das Buch wohl nicht ausgesucht.
Ich muss sagen, dass ich beide Protagonisten, Daesra und Sadaré, extrem nervig fand. Ihre ganze Art und Verhalten fand ich das ganze Buch hindurch schlimm. Der Schreibstil ansich ging und es ließ sich gut lesen. Allerdings war es einfach sehr eintönig. Immer wieder dieselben Szenen, wo sich die Protagonisten sagen, dass sie sich hassen oder und nicht vertrauen können. Oder sie haben sich selbst irgendwelche Schmerzen hinzugefügt, das Thema Schmerz kam auch wirklich überproportional oft vor und an manchen Stellen auch wirklich sehr übertrieben. Ein bisschen gerettet hat das ganze die Nebenfigur von Pocli und manche Erinnerungseinschübe. Das Ende war überraschend, aber irgendwie zum Teil auch absolut unlogisch aus meiner Sicht.
Ich werde daher den zweiten Band nicht lesen.
Fazit: Von der Idee gut, aber die Ausführung war leider recht dürftig.

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Veröffentlicht am 01.07.2025

Spiegelreich

Play of Hearts
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Die einzelnen Elemente des Covers gefallen mir recht gut, allerdings zusammen finde ich es etwas zu unruhig und nicht ganz meins. Es passt auch nicht so ganz zum Inhalt, finde ich.
Der Schreibstil des ...

Die einzelnen Elemente des Covers gefallen mir recht gut, allerdings zusammen finde ich es etwas zu unruhig und nicht ganz meins. Es passt auch nicht so ganz zum Inhalt, finde ich.
Der Schreibstil des Buchs hat mir sehr gut gefallen auch Genevieve beziehungsweise Evie als Hauptfigur finde ich sehr spannend. Auch die verschiedenen Magiearten finde ich interessant gewählt und passen zu dem Buch. Vieles ist noch im Dunklen geblieben und viele Geheimnisse werden sich wohl auch erst im zweiten Band lüften, aber bisher fand ich die Geschichte an sich spannend. Leider hat es sich an manchen Stellen doch sehr gezogen wo nichts wirklich Nennenswertes passiert ist. Es war zwar nicht so, dass ich das Buch abbrechen wollte, aber es war dann doch etwas zu lang an diesen Stellen.
Fazit: Eine schöne Geschichte, die entweder etwas ausgebaut oder gekürzt werden sollte. Im Großen und Ganzen aber nett zu lesen.

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Veröffentlicht am 24.06.2025

Schwelende Realität

Der Duft des Wals
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Das Cover finde ich schön gestaltet mit dem stilisierten Wal(auge), die Farben passen dazu.
Absurd war das Buch allemal. Komisch jetzt, bis auf wenige Stellen, eher weniger. Auch ging es im Buch nicht ...

Das Cover finde ich schön gestaltet mit dem stilisierten Wal(auge), die Farben passen dazu.
Absurd war das Buch allemal. Komisch jetzt, bis auf wenige Stellen, eher weniger. Auch ging es im Buch nicht nur um Judith und Hugo, sondern auch um deren Tochter Ava sowie Céleste und Waldemar mit Bélen. Ich fand alle Blickwinkel und Geschichten interessant, sie waren erfrischend wie aus dem Leben gegriffen. Nicht, dieses künstlich übertriebene „Normal“, wie ich es bereits in anderen Büchern hatte und nicht mag.
Um den Wal ging es eher weniger, er hatte wohl eher symbolische Bedeutung: „Wenn etwas lange schwelt, explodiert es irgendwann und selten kommt etwas Gutes dabei raus.“ Dadurch, dass man immer wieder die Perspektive wechselt, lernt man etwas über die Hintergründe der Eheleute und deren Persönlichkeit kennen. Die Vernünftigste von allen ist eigentlich Ava. Die Geschichten von Waldemar und Céleste lockern das ganze ein bisschen auf, damit keine Eintönigkeit aufkommt.
Fazit: Ein netter Roman der erfrischend echt ist, schön für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 18.06.2025

Lang lebe die Königin

Die Palme des Sieges
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Das Cover ist recht typisch für einen historischen Roman, daher nichts Besonderes, gefällt mir aber soweit ganz gut. Vor allem auch, da die abgebildete Krone tatsächlich die Krone Polens ist.
Das Buch ...

Das Cover ist recht typisch für einen historischen Roman, daher nichts Besonderes, gefällt mir aber soweit ganz gut. Vor allem auch, da die abgebildete Krone tatsächlich die Krone Polens ist.
Das Buch gliedert sich in drei Abschnitte, wobei ich sagen muss, dass ich am Anfang sehr schwer ins Buch gefunden habe und mich durch den ersten Teil etwas hartgetan habe. Allerdings wurde es ab dem zweiten Abschnitt wurde das Buch deutlich besser und spannender. Vor allem, da das Buch zu einem Großteil aus Richezas Sicht erzählt wurde und somit der Focus auch ein bisschen auf ihr lag. Gerade die Frauen in diesem Buch sind wirklich sehr interessant. Ich mochte vor allem auch Richeza und Gisla sehr.
Fazit: Ein schöner historischer Roman mit Startschwierigkeiten, der am Ende aber Spaß gemacht hat zu lesen.

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