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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2022

Interessant und gut lesbar

It's My Life
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Die Musik von Jon Bon Jovi und seiner Band kenne ich erst seit Beginn der 90er Jahre und habe sie schnell lieben gelernt. Frisch verliebt hatte es mir damals besonders „Bed of Roses“ angetan. Im Urlaub ...

Die Musik von Jon Bon Jovi und seiner Band kenne ich erst seit Beginn der 90er Jahre und habe sie schnell lieben gelernt. Frisch verliebt hatte es mir damals besonders „Bed of Roses“ angetan. Im Urlaub hatten mein Mann und ich immer einen Stapel CDs dabei, so wurden die Abende in Südfrankreich, begleitet zu seiner Musik, zu einem bis heute unvergessenem Erlebnis. Die Musik haben wir noch immer dabei, allerdings als mp3.
Von daher war ich gespannt auf diese Biographie, zumal mir der Autor Jürgen Seibold von seinen Krimis her bekannt ist und ich seinen Schreibstil mag. Ich habe das Buch nicht am Stück gelesen, immer einige Kapitel und damit ungefähr einen Lebensabschnitt nach dem anderen. Dafür hat es sich auch gut geeignet und es wurde überhaupt nicht langweilig. Besonders die frühen Jahre mit seinen ersten Schritten hin zum Rockstar, seine Bewunderung für Bruce Springsteen (den ich mit seiner Musik auch sehr mag), hat mir gut gefallen und mich auch teils amüsiert. Die Fotos in der Buchmitte sind gut ausgewählt.
Wahrscheinlich hatte mir die erste Hälfte des Buches deswegen besser gefallen, da ich von der Zeit auch nicht viel von der Person Jon Bon Jovi wusste. Die letzteren Jahre hat man – da man sich mit ihm und seiner Musik automatisch mehr beschäftigt hatte - viel mehr mitbekommen. Ein paar Geschichtchen und Anekdoten mehr von der Welter „hinter den Kulissen“ wären schön gewesen.
Auf jeden Fall fand ich das Buch lesenswert, Jon Bon Jovi ist eine interessante und facettenreiche Persönlichkeit und er strahlt viel Menschlichkeit und Hingabe aus, das bringt der Autor auch gut im Buch rüber. Empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 30.03.2022

Vielseitig und farbenfroh

Der kleine Maulwurf: Über und unter der Erde
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Ein schönes Buch mit dem kleinen Maulwurf, welches sich mit Umwelt und Natur befasst. Liebevoll und farbenfroh gestaltet mit vielen Fotografien und Zeichnungen ist es fast ein kleines Nachschlagewerk. ...

Ein schönes Buch mit dem kleinen Maulwurf, welches sich mit Umwelt und Natur befasst. Liebevoll und farbenfroh gestaltet mit vielen Fotografien und Zeichnungen ist es fast ein kleines Nachschlagewerk. Es ist sehr abwechslungsreich, denn es kombiniert Wissen über Pflanzen, Tiere und Umwelt, regt zum Forschen an und punktet mit Tipps für Bastelarbeiten, Anregungen für das Gärtnern zu Hause und dazu passenden Rezeptvorschlägen. Alles ist thematisch geordnet nach den Lebensräumen unter, auf und über der Erde. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir etwas mehr Details gewünscht (z. B. Abbildung von einigen Tierspuren im entsprechenden Kapitel). Bei der Vielfalt der Themen kann leider nicht alles umfänglich behandelt werden, ohne das Format dieses Buches zu sprengen. Zirka ab der dritten Klasse würden die Kinder wahrscheinlich vertiefte Informationen im Abschnitt Wissen erwarten. An einigen Stellen sind dafür Hinweisen eingestreut (z. B. Vogelbeobachtung) mit Verweis auf Hinzuziehung eines Bestimmungsbuchs oder einer entsprechenden App. Auf jeden Fall ist es ein wertvolles und vielseitiges Buch mit anschaulichen Beschreibungen und vielen Anregungen, an dem nicht nur Kinder ihren Spaß haben werden, ein Buch zum Oft-in-die-Hand-nehmen.

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Veröffentlicht am 30.03.2022

Rotzfrech und witzig

Die schlimmste Klasse der Welt (Band 1)
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Diese Klasse hält zusammen, egal was passiert! 24 eigenwillige Schülerinnen und Schüler und ein Kater, über dessen Herkunft so manche unheimliche Geschichte kursiert. Wenn es auch einzelne Schüler (und ...

Diese Klasse hält zusammen, egal was passiert! 24 eigenwillige Schülerinnen und Schüler und ein Kater, über dessen Herkunft so manche unheimliche Geschichte kursiert. Wenn es auch einzelne Schüler (und auch Lehrer) vor ihm gruselt, zeigt sich, dass Kater Bürste eine gewisse Seelenverwandtschaft mit der Klasse verbindet.
Das Buch von Juma Kliebenstein erzählt 6 Geschichten aus dem Alltag der angeblich schlimmsten Klasse der Welt. Und das ist witzig verpackt, gut geschrieben - und auf keinen Fall zur Nachahmung empfohlen. Aber Kinder kommen halt manchmal auf unterschiedlich geniale Ideen. Das wird hier überzeichnet dargestellt, macht dadurch gerade den Lesespaß aus. Ich denke, dass die lesenden Kinder das auch trennen können. Die Gedankengänge des Katers haben mir gut gefallen. Dass unterschiedliche Schriftbilder für die Geschichte, für Bürstes Gedanken und die Klassenbucheinträge verwendet wurden, trägt zur guten Lesbarkeit bei. Dazu die gelungenen Illustrationen von Falk Holzapfel, der es versteht, den einzelnen Charakteren in den Zeichnungen Ausdruck zu verleihen. Was neben den witzigen Geschichten hängenbleibt, ist der tolle Zusammenhalt in der Klasse. Ich würde mich über eine Fortsetzung, vielleicht auf einer Klassenfahrt, freuen. Wenn sich dann Lehrerin und Lehrer finden, die mit dieser Klasse auf Klassenfahrt gehen würden.

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Veröffentlicht am 25.03.2022

Formen und Farben entdecken

Frederick und seine Freunde – Erste Formen und Farben
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Das Buch im quadratischen Format ist als Pappbilderbuch aufgelegt. Die stabilen Seiten nehmen auch den ungeschickteren Umgang mit dem Buch beim Betrachten der Bilder durch die kleine Leserschaft nicht ...

Das Buch im quadratischen Format ist als Pappbilderbuch aufgelegt. Die stabilen Seiten nehmen auch den ungeschickteren Umgang mit dem Buch beim Betrachten der Bilder durch die kleine Leserschaft nicht gleich übel. Erklärt werden die Formen Kreis, Dreieck und Viereck sowie die Grundfarben mit ihren Mischtönen allein über Illustrationen.
Alles ist sehr anschaulich. Die Formen werden anhand von Gegenständen aus dem bekannten Umfeld erklärt: ein Kreis ist rund wie ein Ball. Die Farberklärungen finde ich auch gelungen. So steht für die Farbe Gelb ein Maiskolben. Mischt man blau hinein, so entsteht ein Grün und grün ist der Laubfrosch. Die Illustrationen sind kindgerecht in kräftigen Farben gehalten. Ein schönes Buch zum gemeinsamen Blättern und dazu Erzählen.

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Veröffentlicht am 24.03.2022

Und dann kam Maggie.

Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach
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Robert Walch lebt gemeinsam mit seiner Schwester Elsa und deren Kindern auf einem alten Bauernhof im Elsass, in dem sich eine Auberge mit einer hervorragenden Landhausküche befindet. Hier ist er tief verwurzelt. ...

Robert Walch lebt gemeinsam mit seiner Schwester Elsa und deren Kindern auf einem alten Bauernhof im Elsass, in dem sich eine Auberge mit einer hervorragenden Landhausküche befindet. Hier ist er tief verwurzelt. Robert kocht, Elsa kümmert sich um die Gäste. Seine ganze Leidenschaft gilt – neben seinen Hühnern - dem Anbau und der Pflege seiner Gemüsesorten. Das Kultivieren der Möhren wird dabei regelrecht zelebriert. Eins mit der Natur ist er zufrieden mit seinem Leben und kann mit Veränderungen nicht gut umgehen.
Julia Mattera beschreibt sehr poetisch und berührend, wie der eigenbrötlerische Robert in kleinen Schritten Zugang zu anderen Menschen und aus seinem Schneckenhaus herausfindet. Ist das Buch ein Liebesroman? Ich finde es ist auch ein Liebesroman, aber nicht nur. Der Roman ist mehr. Er ist auch ein Plädoyer für den bewussten und sensiblen Umgang mit der Natur und das sich Rückbesinnen auf den ursprünglichen Wert von Lebensmitteln. Dazu zeigt die Geschichte auf, dass unterschiedliche Menschen und Kulturen das eigene Leben bereichern, wenn man sich darauf einlässt.
Das Buch wird keinen Moment langweilig, auch die kleinen Momente wirken beim Lesen und lassen die Geschichte zu einer Einheit verschmelzen. Die Hauptfiguren sind in ihren Rollen gut charakterisiert, insbesondere Robert, seinen Schüler Hassan und Maggie aus England fand ich gut getroffen. Ein ruhiges Buch zum Entspannen und Genießen. Zu letzterem laden dazu am Ende noch vier Rezepte aus dem Elsass zum Nachkochen ein. Empfehlenswerte Lektüre!

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