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Frosch31

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2022

Als Ausgleich zum selber stricken

Neubeginn im kleinen Strickladen in den Highlands
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Es ist das erste Buch das ich aus dieser Reihe lese. Fasziniert hat mich schon das sehr schön gestaltete Cover welches perfekt zum Inhalt des Buches sowie zur momentanen Herbststimmung passt. ...

Es ist das erste Buch das ich aus dieser Reihe lese. Fasziniert hat mich schon das sehr schön gestaltete Cover welches perfekt zum Inhalt des Buches sowie zur momentanen Herbststimmung passt. Das Buch ist die perfekte Lektüre für einen verregneten Nachmittag mit eine Tasse Tee auf der Couch wenn man mal selbst die Stricknadeln nicht klappern lassen möchte. Meiner Meinung nach kann dieses Buch aber auch jemand lesen, der mit stricken nichts am Hut hat, da es einfach eine schöne romantische Geschichte ist. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig. Die Charaktere sind sehr stimmig gewählt und es macht richtig Spaß zu lesen, ohne dass es zu kitschig wird.
Toll fand ich die Strickanleitungen die am Ende des Buches zur Verfügung gestellt werden. Weniger toll hingegen, das man, wenn man denn wissen möchte was man denn stricken wird erst einer Gruppe auf Facebook oder Instagramm beitreten muss; ein Bild im Buch wäre schön gewesen.
Als leichte Lektüre für einen verregneten Nachmittag kann ich das Buch ohne Einschränkungen empfehlen.



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Veröffentlicht am 16.09.2022

Wahrheit oder Fiktion?

Die Welt kippt
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Ein Buch das nicht nur optisch im Bücherregal auffällt; aufgrund des roten Covers scheint das Buch im wahrsten Sinne des Wortes zu brennen. Und es brennt nicht nur das Buch sondern vielmehr an ...

Ein Buch das nicht nur optisch im Bücherregal auffällt; aufgrund des roten Covers scheint das Buch im wahrsten Sinne des Wortes zu brennen. Und es brennt nicht nur das Buch sondern vielmehr an allen Ecken und Enden der Welt. Heiko von Tschischwitz stellt in seinem Debütroman die sehr nahe Zukunft unserer Erde in einem erschreckend realistischen Kontext von Klimawandel und Weltpolitik dar. Aber ist es nur Fiktion oder Wahrheit - manchmal sehr schwierig zu unterscheiden.
Das Buch ist meines Erachtens sehr gut recherchiert und stellt die aufgeworfene hochaktuelle Brisanz der Thematik sehr vielseitig und aus mehreren Blickwinkeln dar. Punkten kann der Autor hier mit viel Sach-/Fachwissen aufgrund seines absolvierten Studiums ohne in die Trockenheit eines Sachbuches abzudriften. Auch die ökonomisch, ökologisch und politischen Seiten kommen nicht zu kurz.
Er hat einen sehr flüssigen und spannenden Schreibstil gefunden, so dass man die rund 470 Seiten sehr schnell lesen kann, um sich somit einen guten Überblick über die komplexe Thematik zu verschaffen.
Überrascht hat mich dann allerdings das Ende.
Alles in allem ein Buch, das ich sehr empfehlen kann, auch wenn noch einige Fragen offen geblieben sind. Aber wir haben es ja selbst in der Hand.

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Veröffentlicht am 17.08.2022

Etwas oberflächlich

Die Hennakünstlerin
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Ein sehr interessantes Thema zum Ende der Kolonialzeit in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Das Buch dreht sich um eine für die damalige Zeit sehr fortschrittliche Frau, die ihren gewalttätigen ...

Ein sehr interessantes Thema zum Ende der Kolonialzeit in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Das Buch dreht sich um eine für die damalige Zeit sehr fortschrittliche Frau, die ihren gewalttätigen Ehemann verlassen hat und in die Großstadt zieht um dort selbstständig zu arbeiten. Sie baut sich dort in 13 Jahren eine eigene Existenz als Hennakünstlerin und "Heilerin" auf und versucht sich auch als Heiratsvermittlerin; auch baut sie sich ein Haus. Das Buch zeigt leider nur ansatzweise die Schwierigkeiten einer allein lebenden Frau in Indien sowie die starren Kastenregeln.
Als dann die ihr bis dahin unbekannte Schwester sowie ihr Ehemann auftauchen kommen ganz neue bis dahin unbekannte Probleme auf sie zu und alles droht über ihr zusammenzubrechen. Doch, wie so oft, schlägt genau hier ihre Stunde der Veränderung und des Neuanfangs.
Am Anfang war es etwas schwierig um reinzukommen, da ich viele Begriffe erst mal auf den lezten Seiten nachlesen musste (zum Glück war diese "Übersetzungshilfe" dabei); ansonsten war es relativ flüssig geschrieben wobei ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefgang gewünscht hätte.
Es war auf alle Fälle eine Erfahrung dieses Buch zu lesen.

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Veröffentlicht am 17.08.2022

Echter Krimi

Sturmrot
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Hier muss ich sagen, so minimalistisch das Cover ist, so toll ist der Inhalt. Mich hatte ja schon das einfach rot gehaltene Cover und der Klappentext in den Bann gezogen obwohl mein allererster Gedanke ...

Hier muss ich sagen, so minimalistisch das Cover ist, so toll ist der Inhalt. Mich hatte ja schon das einfach rot gehaltene Cover und der Klappentext in den Bann gezogen obwohl mein allererster Gedanke "Oh je, schon wieder eine neue Krimi-Reihe aus Schweden" war; und dann von einer Autorin von dem ich nocht nichts gelesen habe. Aber ich wurde auf angenehme Art und Weise sehr überrascht.
Bei Sturmrot handelt es sich um einen echten Krimi und keinen Thriller. Aber es wird nie langweilig, über die gesamte Länge eine spannungsgeladene Autenzität mit einem Ende das ich so nicht erwartete hatte.
Die dargestellten Ermittler weisen alle Kanten und Ecken auf, nichts ist so wie es anfangs scheint - aber alles sehr realistisch. Man kann richtig mitfiebern und taucht sowohl in die Charaktere als auch in die Landschaft ein.
Definitiv ein Triologie-Krimi von dem ich Band 2 und 3 auch lesen MUSS, zumal bereits eine kurze Leseorobe des zweiten Teils im Buch enthalten war.

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Veröffentlicht am 17.08.2022

Realistisch

Die Cellistin
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Zugegeben, als ich den Titel und das Cover des Buches sah, hatte ich mir etwas ganz anderes vorgestellt; der Klappentext war allerdngs ganz nach meinem Geschmack. Es war mein erster Thriller von diesem ...

Zugegeben, als ich den Titel und das Cover des Buches sah, hatte ich mir etwas ganz anderes vorgestellt; der Klappentext war allerdngs ganz nach meinem Geschmack. Es war mein erster Thriller von diesem Autor und daher natürlich auch von dieser Reihe - kaum vorstellbar die ersten 20 Bände versäumt zu haben. Denn wenn ich diese gelesen hätte, wäre der Einstieg in dieses Buch vielleicht etwas einfacher gewesen.
So hatte ich zu Anfang schon große Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen; die vielen Namen, Zusammenhänge und Abkürzungen waren zusammen mit der sehr komplexen Thematik der hohen Finanzpolitik eine echte Herausforderung. Aber je mehr ich gelesen habe um so spannender wurde die ganze Sache und ich wollte mehr wissen.
Das Buch ist für mich überraschend aktuell - gesellschaftspolitisch mit der Corona-Pandemie als auch politisch. Auch das einfache Schwarz-Weiß-Denken (böser Osten gegen netten Westen) das uns seitens vieler in der Realität vorgesetzt wírd findet hier seinen Niederschlag.
Der Autor betont in seinem Nachwort extra, dass dieses Buch reine Fiktion ist und seiner Fantasie entspringt, doch werden zu viele Parallelen zur momentanen Realität erkennbar.

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