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Veröffentlicht am 24.12.2024

Der erste Roman über die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts

Das Feuer
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"Zwei sich bekämpfende Armeen sind nur eine große Armee, die Selbstmord begeht." Diese und andere einprägsame wie auch leider wahre Aussagen legt Henri Barbusse seinen Kameraden im Ersten Weltkrieg in ...

"Zwei sich bekämpfende Armeen sind nur eine große Armee, die Selbstmord begeht." Diese und andere einprägsame wie auch leider wahre Aussagen legt Henri Barbusse seinen Kameraden im Ersten Weltkrieg in den Mund und fasst damit immer wieder diese Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts schmerzlich zusammen.

Als erste literarische Bearbeitung des Ersten Weltkrieges wurde "Das Feuer" von Barbusse bereits 1916 noch mitten im Krieg - ohne die vollen Ausmaße dieses verheerenden Krieges kennen zu können -, veröffentlicht. Barbusse verarbeitet hierin seine Erlebnisse während der ersten eineinhalb Kriegsjahre an der Westfront im nördlichen Frankreich. Relativ banal beginnt der Roman mit Eindrücken aus dem Soldatenalltag der Frontsoldaten. Er gehörte dabei den Truppen an, die vorrücken und neue Gräben ausheben sollten. Und genau das ist auch so bezeichnend für den Ersten Weltkrieg: Es war ein reiner Stellungskrieg aus den Schützengräben heraus. Direkten Feindkontakt gab es selten. Das einfache Fußvolk diente lediglich als Kanonenfutter. Über Wochen und Monate konnten die Soldaten in ihren nassen, kalten, todbringenden Gräben feststecken, der ständigen Gefahr durch die feindliche Artillerie ausgesetzt. Dabei wird der Autor nicht müde, den Unterschied zwischen den einfachen Arbeitern und Bauern und den (schon vor dem Krieg) privilegierten Armeeangehörigen der höheren Schichten in seinem Buch zu betonen. Er dokumentiert wie in einem Tagebuch, schreibt mithilfe eines Ich-Erzählers, der jedoch hinter den Schilderungen der Geschehnisse fast vollkommen verschwindet. Der Einzelne ist hier nicht ausschlaggebend. Barbusse führte erstmalig in einer neuen Form die direkte Rede in die Welt der Literatur ein. Er lässt sogar einen Kameraden fragen: "Wenn du im Buch uns Grabenschweine reden läßt, läßt du uns dann auch so reden, wie wir es wirklich tun, oder frisierst du das?" Man sei beruhigt: Er zeichnet die Soldaten genau nach dem Leben und lässt sie auch ihre derben Worte sprechen. Wirklich eine wichtige Erfahrung, um die Erlebnisse authentisch wiedergeben zu können.

Der Roman gewinnt meines Erachtens besonders in der zweiten Hälfte an Eindringlichkeit, wenn immer deutlicher wird - auch anhand von steigenden Verlustzahlen -, dass es in diesem Krieg für die einfache Bevölkerung, zu der die Soldaten gehören, auf beiden Seiten (!) nur Verlierer geben kann. Barbusse zeigt den nackten Krieg mit Schanzarbeiten und Läusen, genauso wie mit Trommelfeuer und Sturmangriff. Mehr als Literatur auch ein Plädoyer für Pazifismus und (tatsächlich in Ansätzen schon) die kommunistischen Ideen der späteren Werke des Autors. Der Krieg wird hier eben nicht als ein unabwendbares Unglück, sondern vielmehr als ein Verbrechen, dessen Schuldige Barbusse geißelt - die privilegierten Machthaber.

Prophetisch wird der Roman, wenn einzelne Soldaten realisieren: "Weder die anderen noch wir werden es im Gedächtnis behalten! All das Unheil ist umsonst gewesen!" und "Nach so einem Krieg darf kein zweiter mehr kommen!". Was Barbusse zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste und auch bis zu seinem Tode zwar nur ahnte, aber nicht verhindern konnte: Es kam noch ein zweiter und dieser mit ganz anderen, ungeahnten Grausamkeiten.

Eine empfehlenswerte, aufschlussreiche Lektüre, durch die man zwar nicht das große Ganze des Ersten Weltkrieges erklärt bekommt, aber ganz nah am einfachen Menschen erlebt: „Dieser Krieg ist mehr als der Sturmangriff, der einer Parade gleicht, mehr als die offene Schlacht, die sich wie eine Standarte erhebt, sogar mehr als Nahkampf, bei dem man schreiend aufeinanderstürzt – dieser Krieg ist mehr als das alles: Er ist die furchtbare, die grenzenlose Erschöpfung, Wasser bis an die Hüften, der Morast und der Schlamm und der widerwärtige Schmutz.“

Veröffentlicht am 24.12.2024

Mitreißende Coming-of-Age-Geschichte

Hard Land
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Von allein hätte ich mir diesen Roman eigentlich gar nicht gekauft. Nun war er aber in der Büchergilde Abobox und ich musste mich damit "arrangieren". So dachte ich jedenfalls. Aber diese Lektüre war definitiv ...

Von allein hätte ich mir diesen Roman eigentlich gar nicht gekauft. Nun war er aber in der Büchergilde Abobox und ich musste mich damit "arrangieren". So dachte ich jedenfalls. Aber diese Lektüre war definitiv mehr als nur ein notdürftiges Arrangement. Wells beschreibt sehr feinfühlig aus Sicht des 15-/16Jährigen Sam dessen Geschichte über Verlust, Liebe und Freundschaft in der Mitte der Achtziger Jahre.

Der Roman liest sich nicht nur leicht und fluffig runter, sondern entwickelt eine ungeahnte Tiefe, was die Charakterentwicklung Sams angeht. Man möchte fast sagen "süß", wie er die Geschehnisse des Sommers 1985 im Rückblick erzählt, Warum "süß"? Weil nur ein Jahr dazwischen liegt und er nur einen Sommer später - wie es Kinder und Jugendliche so an sich haben - auf die scheinbar weit zurückliegende Vergangenheit schauen. Nicht nur dieses Stilmittel sondern auch die Art von Sams Gedankengängen und Betrachtungen wirken äußerst authentisch. Und nicht nur Sams Erzählung wirkt authentisch, sondern auch das gesamte Feeling der 80's, das mit diesem Roman heraufbeschworen wird.

Mit hat an diesem Buch gefallen, dass Wells mit dem Thema "Coming-of-Age" auch kreativ auf der Metaebene umgeht. Nicht nur ist es Thema des Romans, sondern auch eines in der Geschichte um Sam immer wieder auftauchenden Gedichtband eines Poeten dieser kleinen, verlassenen Stadt in Missouri. Schön gemacht.

Insgesamt hat mir die Lektüre dieses "unerwarteten" Buches sehr gut gefallen. Ich hätte mir ein kleines bisschen mehr Unvorhersehbarkeit im Plot gewünscht, dabei handelt es sich jedoch um Jammern auf hohem Niveau. Ein empfehlenswertes, leichtes "Sommerbuch" für zwischendurch, was ich bei 4,5 Sternen ansiedeln würde.

Veröffentlicht am 24.12.2024

Der Blick ins Gehirn - ein Blick in die Seele?

Ein erhabenes Königreich
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Gifty kann Mäusen beim Denken zuschauen und möchte ihr Entscheidungsverhalten und Belohnungsstreben beeinflussen. Sie ist Neurowissenschaftlerin und versucht in Tierexperimenten eine Lösung für das uralte ...

Gifty kann Mäusen beim Denken zuschauen und möchte ihr Entscheidungsverhalten und Belohnungsstreben beeinflussen. Sie ist Neurowissenschaftlerin und versucht in Tierexperimenten eine Lösung für das uralte Menschheitsproblem der Sucht zu finden. Obwohl sie etwas anderes behauptet, ist der Grund für ihr Engagement schnell ausgemacht: Der eigene große Bruder ist erst oxycodon- später heroinabhängig gewesen und daran gestorben. Die eigene Mutter ist über alldem depressiv geworden, wehrt sich gegen eine medizinische Behandlung und hält sich lieber an ihre Religion und Kirche im tiefgläubigen Alabama.

Nach und nach erfahren wir als Leser mehr über Giftys Familie und deren Vergangenheit, die Einreise der Eltern aus Ghana und das Hadern der Protagonistin mit ihrem eigenen Glauben. Dabei formuliert die Autorin immer wieder mitunter großartige Gedankengänge, legt Lebenswege und Entscheidungen offen durch eine psychologische Feinfühligkeit. Leider verharrt die Autorin meines Erachtens häufig nicht lang genug an einer Stelle, hält den Finger nicht ausführlich genug in eine Wunde. Geht es eben noch um die äußerst authentisch geschilderte Abhängigkeitsgeschichte des Bruders, springt sie im nächsten Absatz in eine andere Zeit, zu einem anderen Thema. Zur Ehe der Eltern, zur Depression der Mutter oder zu ihren eigenen Liebesbeziehungen. Natürlich, all diese Themen hängen dicht verwoben miteinander zusammen. Und trotzdem verliert dadurch das eben noch herausragend Sezierte seinen Nachdruck. Letztendlich fragt man sich, was eigentlich der Kern dieser Geschichte sein soll. Was die Message des Romans. Die Hauptperson Gifty bleibt als Charakter häufig zu flach. Wir erfahren so viel über sie und ihr Leben, bleiben ihr aber doch so fern.

Selten habe ich auch bei einem durchaus sehr gut recherchierten, ambitionierten Roman ein so liebloses Ende erlebt. Die Lesenden werden mit ein paar Seiten "Was danach geschah" abgefertigt, die Themen des Romans wie heiße Kartoffeln fallen gelassen. Sehr schade, da sich dieser Roman durchaus noch zu einem sehr guten hätte mausern können.

Letztendlich habe ich hier stark zwischen einem "gut" und "sehr gut" geschwankt, da die Autorin wichtige Themen aufwirft und die Lektüre durchaus lohnenswert ist. Leider aber literarisch nur Mittelmaß. 3,5 Sterne von mir für diesen zweiten Roman der Autorin. Ich werde sie weiter beobachten und bin nicht abgeneigt, weitere Romane von ihr zu lesen. Sie ist sicherlich eine wichtige ghanaisch-us-amerikanische Literaturstimme, die sich hier jedoch zu wenig fokussieren konnte.

Veröffentlicht am 24.12.2024

Potential nicht ausgeschöpft

Wilde grüne Stadt
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Leider konnte dieser erste Roman von Marius Hulpe nicht meinen Erwartungen standhalten. Wir erfahren etwas über Reza, ein iranischer Gutsherrensohn, der Anfang der 1960er nach Deutschland geschickt wird, ...

Leider konnte dieser erste Roman von Marius Hulpe nicht meinen Erwartungen standhalten. Wir erfahren etwas über Reza, ein iranischer Gutsherrensohn, der Anfang der 1960er nach Deutschland geschickt wird, um dort Informationen über Technik und Politik zu sammeln und diese an sein Heimatland "weiterzuleiten". Aber viel mehr erfahren wir über Niklas, seinen Sohn aus einer Affäre mit Clara, Tochter in einer kleinen Modeimperiumsfamilie in einer Kleinstadt im Sauerland.

Beworben wird es als "Geflecht aus Liebe, Familie, Herkunft und Politik. Zwischen Iran und Deutschland, über fünf Jahrzehnte hinweg." Prinzipiell ist auch all das im Roman vorhanden, nur aus meiner Sicht leider in einem ungünstigen Verhältnis zueinander. Zu sehr arbeitet sich Hulpe am Kleinstadtleben und Banalitäten aus der Kindheit und Jugend von Niklas ab. Ja, natürlich immer mit dem Touch der Fremdenfeindlichkeit tief verankert in der Bürgerschaft des Ortes. Trotzdem ist das Thema für mich nicht erhellend bearbeitet worden, sondern nur verzichtbares Beiwerk. Schade. Auch die Befindlichkeiten von Clara, welche aus dem bürgerlichen Umfeld ausbrechen möchte, erscheinen unglaublich uninteressant. Der vermeintlich interessanteste Aspekt des Romans, nämlich die Geschichte Rezas kommt viel zu kurz und wird meines Erachtens nicht tiefgründig genug beleuchtet. Aus der oben genannten Aufzählung wird der Bereich "Politik" gerade im Spannungsfeld zwischen der letzten Schah-Ära und der Islamischen Revolution viel zu beiläufig behandelt. Hier schwächelt aus meiner Sicht der Roman am meisten.

Stilistisch stört mich am Buch vor allem das wilde Hin und Her zwischen den Jahren, Personen und Orten. Es gibt keinen ersichtlichen Grund, warum diese Geschichte derart verwurschtelt und anstrengend sortiert werden musste. Es ergeben sich so gut wie keine Aha-Effekte, dadurch, dass man bestimmte Szenen erst nachträglich liest und nicht in (einigermaßen) chronologischer Reihenfolge. Stets ist man dabei zu überlegen, wenn die nächste Kapitelüberschrift ein anderes Jahr zwischen 1959 und 2011 ankündigt, was nun schon zwischen den Protagonisten passiert ist oder eben nicht. Das verringert den Lesegenuss ungemein. Auch wird nicht klar, warum der Roman in vier Teile von "Erstes Buch" bis "Viertes Buch" gegliedert wurde. Es gibt keinerlei Spannungsbogen über diese Teile hinweg. Alle Kapitel hätten beliebig neu angeordnet werden können.

Wer hier erkenntnisreiche Literatur auf hohem Niveau zum Spannungsfeld Iran - Deutschland während der Schah-Ära und der Islamischen Revolution erwartet, wird bitter enttäuscht und mit einem Kleinstadtporträt der hauptsächlich 70er und 80er abgespeist. Schade, so konnte der Roman sein Potential nicht genügend ausschöpfen.

Veröffentlicht am 24.12.2024

Colson Whitehead: Wie immer ein Garant für hochkarätige Literatur.

Harlem Shuffle
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„Ich bin vielleicht manchmal pleite, aber ein krummer Hund bin ich nicht“, beschreibt sich der Protagonist des neusten Whitehead-Romans selbst. Ray Carney ist ein einfacher, schwarzer Möbelhändler im Harlem ...

„Ich bin vielleicht manchmal pleite, aber ein krummer Hund bin ich nicht“, beschreibt sich der Protagonist des neusten Whitehead-Romans selbst. Ray Carney ist ein einfacher, schwarzer Möbelhändler im Harlem der 1960er Jahre. Er hat sich sein Möbelgeschäft mit viel Anstrengung aufgebaut und kann stolz durchaus darauf sein. Zu Beginn ist er auch noch stolz darauf, dass er dies größtenteils ohne Gaunereien geschafft hat. Er ist nämlich der Sohn eines mittlerweile verstorbenen, stadtteilweit bekannten Ganoven, früh Halbwaise nach dem Tod der Mutter geworden und zeitweise stark verwahrloster Junge gewesen. Nun taucht sein Cousin, welcher für Ray wie ein Bruder ist, mit jeder Menge Ärger im Gepäck auf und zieht Ray immer tiefer in das Zwielicht Harlems.

Der neue Roman von Colson Whitehead ist ganz anders als die vorherigen und trotzdem bleiben die wichtigsten Themen des Autors omnipräsent: Rassismus und das Leben als Schwarze Person in einer Weißen Gesellschaft. Was ist ganz anders? Es handelt sich hier größtenteils um eine Gangstergeschichte, die grandios aufgezogen ist und mit einem Heist beginnt, über eine lang geplante Rache hin zu Schwierigkeiten mit Personen ganz anderen Kalibers entwickelt. Flott und mitreißend erzählt Whitehead in 1959 einsetzend die Geschichte um die Verwicklungen von Ray in immer zwielichtigere Geschäfte. Grandios scheint immer wieder der Möbelunternehmer mit Herz und Seele, der er eigentlich bleiben wollte, in den Beobachtungen und Schilderungen Rays durch. Bezüglich des Plots und des Stils taucht man mit Ray tief in die 60er Jahre ein, inklusive der damals im Rahmen der Bürgerrechtsbewegung erwachenden Rassenunruhen ein. Treffsicher baut Whitehead immer wieder Brücken zu den aktuellen Geschehnissen in den USA mit Polizeigewalt gegen Schwarze, der Erschießung George Floyds (neben unzähligen anderen) und den darauffolgenden Protesten und zeigt damit, wie sich leider noch nicht genug getan hat bezogen auf diese Themen in den vergangenen 60 Jahren. Auch den Wandel der Mega-City New York zeichnet er dezent nach. Und trotzdem bleibt der Autor ganz nah dran, an den Menschen, den Beziehungen, vor allem der zwischen Ray und seinem chaotischen Cousin Freddie, die eigentlich wie Brüder sind und zwischen denen eine tiefe Verbindung existiert.

Neben den vielen literarisch hochwertigen Kunstgriffen des Autors gefallen mir besonders die eingebauten Querverweise auf literarische Werke unterschiedlicher Epochen und Qualitäten, die in gewisser Weise immer wieder die Handlung des Plots von „Harlem Shuffle“ vorhersagen. Großartig, wenn man dann noch nebenbei - selbst in brenzligen Situationen - in die Vorteile gewisser Möbelserien eingeweiht wird, denn der Möbelverkäufer hat nun mal ein Auge dafür. Es macht einfach Spaß, dieses Buch zu lesen und sich auf die Brillianz von Colson Whiteheads Sprache einzulassen. Seine Wortwahl ist immer pointiert und aufs Kleinste durchdacht. Kein Wort ist hier nur zufällig im Text gelandet. An dieser Stelle ist auch die exzellente Übersetzungsleistung von Nikolaus Stingl hervorzuheben.

Wir begleiten einen Schwarzen in der Zeit der Bürgerrechtsbewegung dabei, wie er - eigentlich ganz unpolitisch – versucht, sein Leben langsam immer weiter zu verbessern, gespiegelt durch verschiedenste Metaphern im Roman. So wird das Private zunehmend zum Politischen. „Der Fehler war, zu glauben, er wäre jemand anders geworden. Zu glauben, dass die Umstände, die ihn geformt hatten, anders gewesen waren oder dass diesen Umständen zu entkommen ebenso leicht war, wie in ein besseres Gebäude umzuziehen oder richtig sprechen zu lernen.“

Der vorliegende Roman konnte mich einmal mehr von der literarischen Klasse Colson Whiteheads überzeugen und ich drücke ihm die Daumen, dass er mit „Harlem Shuffle“ den Triple-Erfolg schafft und mit drei Romanen in Folge den Pulitzer-Preis erhält. Verdient hätte er es.