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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2018

Aska und Riki

Das Herz der Kämpferin
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Eelyn bereitet sich gemeinsam mit ihrer Kampfgefährtin und Freundin auf die Schlacht vor. Alle fünf Jahre trifft der Clan der Aska auf den der Riki und die alte Fehde wird fortgeführt. In der letzten Schlacht ...

Eelyn bereitet sich gemeinsam mit ihrer Kampfgefährtin und Freundin auf die Schlacht vor. Alle fünf Jahre trifft der Clan der Aska auf den der Riki und die alte Fehde wird fortgeführt. In der letzten Schlacht ist Eelyns Bruder Iri getötet worden und sie wirft sich immer noch Fehler vor und vor allem, dass sie ihn nicht aus der Spalte, in die er gestürzt war, retten konnte. Umso größer ist natürlich die Überraschung, als sie bei dieser Schlacht auf einmal Iri gegenüber steht. Doch er flüchtet vor ihr und was noch eigenartiger ist: Iri ist wie ein Riki gekleidet.
Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, gibt Eelyn alles und findet sich schon bald in Gefangenschaft der Riki wieder.

Ein überzeugender Jugendroman mit einigen Fantasyandeutungen, doch man kann sich gut vorstellen, dass die Riki und Aska Wikingerclans waren. Riki und Aska leben in nächster Nähe, beten jedoch unterschiedliche Götter an und haben andere Riten. Diese Unterschiede ruft sich Eelyn auch immer wieder vor Augen, bis sie dann jedoch widerwillig Gemeinsamkeiten entdeckt. Dennoch ist ihr größtes Ziel die Flucht.
Eine gut aufgebaute Geschichte, in der es nicht sofort zu ausufernden Liebes- oder gar Dreiecksgeschichten kommt, sondern im Zentrum steht das Leben der Menschen. Ein Roman, den ich innerhalb kürzester Zeit gelesen habe und der mir ein paar schöne Lesestunden beschert hat.

Veröffentlicht am 29.11.2018

Nora und Chloe

Die Sonnenschwestern
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Ich habe bereits die beiden anderen Romane von Tracy Rees gelesen, wobei mir "Amy Snow" besser gefiel. Und so war ich natürlich neugierig auf das neue Werk der Autorin.
Auch hier entführt uns die Autorin ...

Ich habe bereits die beiden anderen Romane von Tracy Rees gelesen, wobei mir "Amy Snow" besser gefiel. Und so war ich natürlich neugierig auf das neue Werk der Autorin.
Auch hier entführt uns die Autorin wieder in die Vergangenheit. Doch nicht so weit und es gibt auch - im Gegensatz zu den anderen Romanen - einen Strang in der Gegenwart. Nora, die Protagonistin in der Gegenwart, ist unzufrieden mit ihrem Job und ihrem Leben, vermietet ihre Wohnung unter und fährt zu ihrer Großmutter, um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren. Diese wohnt im Süden von Wales, in Tenby.
Der Strang in der Vergangenheit erzählt die Geschichte von Chloe, die in den Ferien immer ihre Tante in Tenby besucht und sich immer sehr auf ihren Freund Llew freut. Doch die Freunde werden einige Jahre später voneinander getrennt und zwar auf eine dramatische Art und Weise.
Nora taucht immer mehr in die Vergangenheit ein und deckt ein altes Familiengeheimnis auf. Dabei lernen wir ihre Gefühlswelt immer besser kennen.
Tracy Rees hat ihr gut die beiden Stränge miteinander verbunden und nach und nach einander angenähert. Ein schöner Schmöker.

Veröffentlicht am 27.11.2018

Schade

Der Welten-Express 1 (Der Welten-Express 1)
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Flinn ist dreizehn Jahre alt und warte wie jeden Abend am Bahnhof von Weidenborstel, an dem längst keine Züge mehr abfahren, doch vor zwei Jahren ist ihr Bruder verschwunden und er hat ihr eine Postkarte ...

Flinn ist dreizehn Jahre alt und warte wie jeden Abend am Bahnhof von Weidenborstel, an dem längst keine Züge mehr abfahren, doch vor zwei Jahren ist ihr Bruder verschwunden und er hat ihr eine Postkarte mit dem Bild eines eigenartiges Zuges geschickt. Und eines Abends fährt dann doch ein Zug ein und nimmt Flinn mit auf eine abenteuerliche Reise. Der Leser erfährt bereits im Prolog vom Bau dieses Zuges.
Flinn schließt im Welten-Express neue Freundschaften, doch nicht jeder ist ihr freundlich gesonnen. Und der Zug ist eine Schule mit ganz neuartigen Fächern, die Flinn erst kennen lernen muss. Und Geheimnisse gibt es hier mehr als genug. Ach ja, und der Zug wird angetrieben von - Magie.
Eine Buchvorstellung, die ein tolles magisches Abenteuer verspricht, mit einer interessanten Protagonistin. Jedoch ging die magische Spannung manches Mal verloren und meiner Meinung nach wurde das Potential nicht ganz ausgeschöpft. Eine gute Grundidee, aus der man mehr hätte machen können.

Veröffentlicht am 27.11.2018

Spannend

Der Schmetterling
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Ein brutaler Mord geschieht am Heiligen Abend. Verkleidet als Weihnachtsmann verschafft sich der Mörder Zutritt zu einem Haus und ermordet Henna - und das auch noch in Gegenwart ihrer beiden Kinder.
Johan ...

Ein brutaler Mord geschieht am Heiligen Abend. Verkleidet als Weihnachtsmann verschafft sich der Mörder Zutritt zu einem Haus und ermordet Henna - und das auch noch in Gegenwart ihrer beiden Kinder.
Johan Rokka hat zwanzig Jahre in Stockholm gelebt und ist gerade erst nach Nordschweden zurück gekehrt und übernimmt die Ermittlungen. Ein ganz normaler Mann, ohne Drogen-, Alkohol- oder sonstige Probleme, was mir gut gefallen hat. Die Geschichte ist sehr verwickelt, am Ende werden jedoch alle Stränge wieder gut zusammen geführt. Auch der Titel erschließt sich, jedoch kann dies hier ohne Spoiler nicht verraten werden. Ein flüssiger Schreibstil, eine gute Auflösung und spannende Unterhaltung. Ich bin gespannt auf weitere Bücher aus der Feder von Gabriella Ullberg Westin.

Veröffentlicht am 27.11.2018

Die Grenko Stradivari

Der Geiger
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Sascha Grenko erhält einen Anruf seiner Schwester, die er seit vielen Jahren nicht gesehen hat, denn sie wurden schon als Kinder getrennt und Vika wurde wahrscheinlich adoptiert. Doch jetzt meldet sie ...

Sascha Grenko erhält einen Anruf seiner Schwester, die er seit vielen Jahren nicht gesehen hat, denn sie wurden schon als Kinder getrennt und Vika wurde wahrscheinlich adoptiert. Doch jetzt meldet sie sich bei ihm und bittet ihn um Hilfe. Er macht sich sofort auf den Weg nach München, doch dann geschieht etwas Furchtbares. In der darauffolgenden Zeit reist er nach Moskau, auf der Suche nach der Familien-Stradivari. Wie es zum Verlust der Geige kam, erfährt der Leser auf einer weiteren Zeitebene, in der die Geschichte von Saschas Großeltern erzählt wird. Seinem Großvater, dem Geiger Juri Grenko, der doch eigentlich nur spielen wollte.

Ein eindrucksvoller Roman, der auch etwas von einem Krimi hat, doch es ist kein reiner Kriminalfall, mehr noch die Geschichte einer Familie oder die Suche nach der Stradivari und welches Unglück diese über die Familie Grenko gebracht hat, angefangen im Jahr 1948 und mit Konsequenzen bis in die Gegenwart hinein. Ein guter Schreibstil und eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt.