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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.11.2025

Rebellen

Silver Elite
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Die zwanzigjährige Wren Darlington ist eine taffe Protagonistin, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Aber Wren ist auch eine sogenannte Modifizierte und auf die wird Jagd gemacht. Als sie gefangen ...

Die zwanzigjährige Wren Darlington ist eine taffe Protagonistin, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Aber Wren ist auch eine sogenannte Modifizierte und auf die wird Jagd gemacht. Als sie gefangen genommen wird und in das namengebende Silver Elite Programm gesteckt wird, könnte das ihre Chance bedeuten, das System von innen heraus zu unterwandern. Wren war mir manchmal zu naiv und impulsiv, dann wieder sehr gradlinig. Den Gegenpart, der Sohn des Generals, Cross, lernt man nur aus der Sicht von Wren kennen, es gibt keine zwei Perspektiven.
Einige unerwartete Wendungen, viel Action und - natürlich - ein Cliffhanger am Ende des Buches. Nichts revolutionär Neues, aber dennoch eine gute Lektüre.

Veröffentlicht am 11.11.2025

Eine neue Geschichte

Das Antiquariat am alten Friedhof
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Eine neue Geschichte aus dem Graphischen Viertel in Leipzig, eine neue Büchergeschichte. Und dieses Mal geht es um Bücherdiebe und einen Club von vier gelangweilten jungen Männern im Jahr 1930. Und dann ...

Eine neue Geschichte aus dem Graphischen Viertel in Leipzig, eine neue Büchergeschichte. Und dieses Mal geht es um Bücherdiebe und einen Club von vier gelangweilten jungen Männern im Jahr 1930. Und dann fünfzehn Jahre später, nach dem Ende der Herrschaft der Nationalsozialisten. Denn dann kehrt Felix, einer der Bücherdiebe, zurück nach Leipzig. Mittlerweile arbeitet Felix als Bibliothekar für die Amerikaner.
Wie schon in den anderen Büchern über das Graphische Viertel ist das Viertel auch hier wieder ein weiterer Protagonist und der Nebel und die Dunkelheit spielen hier ebenso wieder eine Rolle.
Ein ganz eigener Genremix, eine düstere Geschichte, viele Bücher und viele Geheimnisse sowie Freundschaften. Die Charaktere sind gut gezeichnet, hier gibt es oft keine klare Einteilung in gut und böse und kein Schubladendenken.
Gerne habe ich dieses Buch gelesen und bin wieder in das Graphische Viertel zurück gekehrt.

Veröffentlicht am 10.11.2025

Eine Reise

Odysseus und ich
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Laura Coffey flieht vor ihrem eigenen Leben, ihren Problemen zu Hause. Auf geht es nach Italien, eine Ausgabe der Odyssee im Gepäck. Der Vergleich mit Odysseus ist eher symbolisch, im übertragenen Sinne ...

Laura Coffey flieht vor ihrem eigenen Leben, ihren Problemen zu Hause. Auf geht es nach Italien, eine Ausgabe der Odyssee im Gepäck. Der Vergleich mit Odysseus ist eher symbolisch, im übertragenen Sinne gemeint. Die Odyssee von Laura Coffey ist erst einmal eine Flucht vor dem eigenen Leben, vor einer gescheiterten Beziehung und der Krankheit des Vaters, ein Neuanfang. Aus den geplanten zwei Wochen wird ein halbes Jahr.
Ein lockerer Schreibstil, eine Lektüre, die man gut lesen kann, kein Vergleich mit dem antiken Epos. Man merkt, dass die Autorin Reisejournalistin ist und die Beschreibungen der Reise(n) haben mir besser gefallen als die privaten Probleme und die Beschreibung der Auszeit. Aber das ist ja Geschmackssache.

Veröffentlicht am 10.11.2025

Bei den Fae

To Carve a Fae Heart - Fair Isle 1
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Bei diesem Buch haben mich schon die ersten Seiten so zum Lachen gebracht, ich mochte den Witz hier sehr gerne, vor allem Evie ist eine Meisterin darin. Aber es geht auch durchaus ernst zu in diesem Buch, ...

Bei diesem Buch haben mich schon die ersten Seiten so zum Lachen gebracht, ich mochte den Witz hier sehr gerne, vor allem Evie ist eine Meisterin darin. Aber es geht auch durchaus ernst zu in diesem Buch, aber immer wieder blitzt der Witz durch.
Evie lebt mit ihrer Schwester und ihrer Mutter auf einer Insel. Die Mutter hat eine Apotheke und Evie macht eine Lehre bei einem Chirurgen. Ihr großer Traum ist es, später einmal Chirurgin zu werden. Und so ist sie erleichtert, dass die Fae nicht sie und ihre Schwester aussuchen, um über die Grenze ins Fae-Reich zu ziehen und dort den König bzw. seinen Bruder zu heiraten. Doch dann passiert es doch und Amelie und sie müssen zu den Fae.
Und der König ist ausgerechnet der arrogante Fae, den sie schon zuvor getroffen hat. Aber zum Glück ist sie die jüngere Schwester und soll den charismatischen Cobalt heiraten und nicht den mürrischen Aspen.
Einiges war hier vorhersehbar, aber die unerwartete Entwicklung überwog. Ein gelungener erster Teil der Reihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 09.11.2025

Spannender Abschluss

Academy of Lies (Band 2) - Autopsie einer Intrige
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Schon den ersten Teil fand ich sehr spannend und interessant geschrieben und somit habe ich mich gefreut, auch die Fortsetzung zu lesen. Ich war auch sofort wieder mittendrin in der Geschichte, was gut ...

Schon den ersten Teil fand ich sehr spannend und interessant geschrieben und somit habe ich mich gefreut, auch die Fortsetzung zu lesen. Ich war auch sofort wieder mittendrin in der Geschichte, was gut war, denn am Ende des ersten Bandes gab es doch so einige Entdeckungen, bei denen man alles noch einmal neu überdenken musste.
Quinn hat ihr Gedächtnis verloren und da war ich im Vorteil, denn ich konnte mich noch gut an die dramatischen Ereignisse und die Intrigen des Zirkels erinnern. Dieses Mal geht es weniger um medizinische Fachbegriffe und das Studium, dafür werden aber alle Fragen beantwortet und es ist eine spannende "Reise" bis dahin. Ich fand die Geschichte klasse und auch die Mischung von Krimielementen mit Academy und Fantasy gelungen.