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Veröffentlicht am 04.01.2020

Pechmaries Rache

Pechmaries Rache
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Pechmaries Rache, von Carla Berling

Cover:
Passend zu einem Krimi und zur Geschichte.

Inhalt:
Reporterin Ira Wittekind, die eigentlich Mitten in den Hochzeitsvorbereitungen für ihre eigene Hochzeit ...

Pechmaries Rache, von Carla Berling

Cover:
Passend zu einem Krimi und zur Geschichte.

Inhalt:
Reporterin Ira Wittekind, die eigentlich Mitten in den Hochzeitsvorbereitungen für ihre eigene Hochzeit steckt, wird durch ein Interview das sie auf dem Hellberger Hof hat, mitten in einen Familienkrieg der dort herrscht hineingezogen. Denn als kurz nach ihrem Interview, zwei Menschen dort unter mysteriösen Bedingungen sterben, hat sie sofort ein ungutes Gefühl.
Je mehr sie recherchiert desto abgründiger wird alles was sie zu Tage fördert.

Meine Meinung:
Nachdem ich begeistert das Buch „Der Alte muss weg“ von der Autorin gelesen habe, wollte ich auch ihre Krimi-Reihe um Ira Wittekind (dies ist ihr 5. Fall – für mich der erste) lesen.

Dieser Fall ist wohl gut durchdacht, der Schreibstil gut und flüssig zu lesen, es kommt unweigerlich Spannung auf, und doch konnte mich das Buch nicht ganz 100% überzeugen.
Dafür kommt mir Ira Wittekind teilweise zu überheblich daher.
Gut ist, dass sie eine Person mit echten Ecken und Kanten ist, aber bei ihren Recherchen finde ich gibt sie oftmals zu früh auf, ich finde ihr fehlt für diesen Beruf manchmal der Biss und manche ihrer Gedanken und Schlussfolgerungen fand ich regelrecht falsch oder fragwürdig.

Ich habe beim Lesen schon bald geahnt worauf das ganze hinausläuft.

Aufgelockert wird die Geschichte durch den Humor der „Tanten“ im Privaten Bereich von Ira.

Da Ende ist etwas ungewöhnlich und wird in gewisser Weise dem Leser überlassen.

Autorin:
Carla Berling, unverbesserliche Ostwestfälin mit rheinländischem Temperament, lebt in Köln, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Bevor sie Bücher schrieb, arbeitete Carla Berling jahrelang als Lokalreporterin und Pressefotografin.

Mein Fazit:
Ein interessanter Krimi um einen Familienkrieg mit bizarrem Ende, bei dem ich die Handlungsweise von Ira Wittekind nicht immer nachvollziehen konnte.
Von mir 3,5 Stern die ich gerne auf volle 4 aufrunde (wo nötig).

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Veröffentlicht am 01.01.2020

Käthe: Der Gorilla – Garten

Käthe, Band 1: Der Gorilla-Garten
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Käthe: Der Gorilla – Garten


Schon das Cover ist sehr farbenfroh und wird mit einer total positiven und fröhlichen Ausstrahlung zum Eye-Catcher.

Im Buch geht es dann auf ca. 140 Seiten, mit großer Schrift ...

Käthe: Der Gorilla – Garten


Schon das Cover ist sehr farbenfroh und wird mit einer total positiven und fröhlichen Ausstrahlung zum Eye-Catcher.

Im Buch geht es dann auf ca. 140 Seiten, mit großer Schrift und sehr vielen tollen und bunten Illustrationen um Käthe die vom Apfelhof ihrer Oma (auf dem Land) in die große Stadt Berlin umzieht.

Und Käthe ist nun hin und Her gerissen zwischen dem Abschiedsschmerz wegen der Oma (von ihr gibt es ganz tolle Sprüche/Lebensweisheiten), ihrer Freunde und der gewohnten Umgebung und dem Aufgeregt sein und der Neugierde auf alles Neue.
Käthe ist ein absolut liebenswerter Charakter, die auf alles offen und mit kindlicher Neugier und auch tollem Selbstvertrauen zugeht. Besonders gut gefällt mir hierbei auch ihr „Wichtigkeitskoffer“.

Die kurzen Geschichten eigenen sich gut zum Vorlesen oder sind auch gute Etappen zum ersten Selber lesen.

Für mich sind einige Aussagen des Buches sehr wichtig und gut gemacht:
-Die Liebe zur Natur-, Tier- und Pflanzenwelt, (auch in der Stadt können Pflanzen und ein Garten gedeihen).
-Anders sein und die Vielfalt und das Zusammenleben von Menschen kann sehr bereichernd sein.
-Neues (z.B. ein Umzug) und Unbekanntes sollten immer Positiv angegangen werden.

Ein tolles Buch, das von mir eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 01.01.2020

Ein Biber reist um die Welt,

Ein Biber reist um die Welt ... und entdeckt, wie die Tiere wohnen
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Ein Biber reist um die Welt,
und entdeckt, wie die Tiere wohnen

Ein schönes Bilderbuch mit passenden kurzen Texten, das zum suchen, entdecken und staunen einlädt. Für größer Kinder hält es auch viel ...

Ein Biber reist um die Welt,
und entdeckt, wie die Tiere wohnen

Ein schönes Bilderbuch mit passenden kurzen Texten, das zum suchen, entdecken und staunen einlädt. Für größer Kinder hält es auch viel Wissen bereit-

Das Format mit 24 x 33 ist angenehm groß und die Vielfalt mit den vielen kleinen Details lässt mich sofort an Wimmelbücher denken, die ich sehr liebe.
Auf 40 Seiten ist ausreichend Platz für viele Tierarten und ihr zu Hause.
Die Farben sind sehr intensiv, die Bilder dadurch herrlich bunt und bis ins kleinste Detail ausgedacht und gezeichnet.

Hier wird ein wundervolles Kinderbuch-Buch über die unterschiedlichsten Tiere (die auf der letzen Seite nochmals in einer Zusammenfassung weiter beschrieben werden) und ihre Lebensräume, quasi mit ei0emn Sachbuch über diese Tiere in sehr harmonischer und kindgerechter Weise kombiniert. Somit ist auch die Altersspanne für die dieses Buch interessant ist sehr breit.

Das Einzige, das ich vermisse (auch wegen dem Titel (..reist um die Welt), ist die Zuordnung wo auf der Welt diese Tiere am ehesten wohnen. Europa, Asien oder Nordamerika etc.


Deshalb von mir : 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.12.2019

Uferwald - zu gewollt

Uferwald
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Uferwald, von Ulrich Ritzel

Cover + Titel:
Ich kann weder beim, Cover noch beim Titel einen Zusammenhang mit der Geschichte entdecken.

Inhalt:
Regio Krimi, in und um Ulm.
In einer Wohnung der Gemeinnützigen ...

Uferwald, von Ulrich Ritzel

Cover + Titel:
Ich kann weder beim, Cover noch beim Titel einen Zusammenhang mit der Geschichte entdecken.

Inhalt:
Regio Krimi, in und um Ulm.
In einer Wohnung der Gemeinnützigen Heimsstätten wird eine ältere Frau tot, fast schon mumifiziert, aufgefunden.
Beinahe ein Routinefall. Doch dann stößt Kommissar Kuttler auf ein Tagebuch und bringt einen Stein zum Rollen der mehr als eine Lawine auslöst.

Meine Meinung:
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, spielt es doch in meiner Region.

Doch der Einstig hat mich schnell ernüchtert. Erzählt wird im Wechsel zwischen Hier und Heute und den Tagebuchenträgen von vor ca. 8 Jahren.
Es wirkte viel zu zäh und langatmig, die vielen „Tagebucheintragungen“ haben mich mehr verwirrt als dass sie mir ein Verständnis für die Personen gebracht hätten.
Es tauchen sehr viele Personen auf mit jeweils unterschiedlichen Namen und ich konnte nur ganz schwer alle einander zuordnen (leider habe ich erst am Schluss entdeckt, dass hinten im Buch ein Personenverzeichnis ist, das mir vielleicht geholfen hätte).
Die Personen und Charaktere waren für mich zu konstruiert und ich konnte ihr Handeln und ihre Art einfach nicht nachvollziehen oder verstehen.
Auch die Story war mir zu konstruiert, es gab zu viele „Zufälle“, zu viele „Verwicklungen“ und unglaubwürdige Wendungen. Für mich passte hier einfach vieles nicht.
Die Schreibweise oder die ganze Haltung im Buch war eher negativ, teilweise sehr altertümliche Ausdrücke.

Mein Fazit:
Eine interessante Story.
Aber der Anfang war viel zu zäh und langatmig und am Schluss sind es mir dann einfach zu viele und zu erfundene Zufälle, Eingebungen oder wie man es auch nennen mag. Das Ganze wirkt einfach zu gewollt auf mich.
Da ich mich streckenweise wirklich durch das Buch gezwungen habe, kann ich nur 2 Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 02.12.2019

Schutzpatrone - Brillant

Schutzpatrone
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Schutzpatrone, von Rudolf Trink

Cover:
Klasse gemacht und passt sehr gut zur Geschichte.

Inhalt:
Ein Regio-Krimi, in und um Wien.

Der pensionierte Wiener Kriminalist Rumpler, Katzenfreund und ambitionierter ...

Schutzpatrone, von Rudolf Trink

Cover:
Klasse gemacht und passt sehr gut zur Geschichte.

Inhalt:
Ein Regio-Krimi, in und um Wien.

Der pensionierte Wiener Kriminalist Rumpler, Katzenfreund und ambitionierter Hobbykoch, wird von seinem ehemaligen Kollegen um Unterstützung gebeten.
Bei einer Serie von Morden an Obdachlosen treten diese auf der Stelle. Es gibt keine Zeugen, und wenn dann reden sie nicht.
Rumpler hatte zu seinen Dienstzeiten immer einen guten Draht zu dieser Szene und so hoffen sie, dass er mehr in Erfahrung bringen kann.
Rumplers Recherchen führen ihn ins Waldviertel, und plötzlich ist er selber in Lebensgefahr.

Meine Meinung:
Ein toller Krimi, ich bin restlos begeistert.

Der Einstig gelingt hier mühelos. Durch die tolle Schreibweise, bin ich sofort mitten im Geschehen. Der Autor versteht es mich zu packen, indem er die Szene der Mordopfer gut einfängt und beschreibt.
Die einzelnen Protagonisten haben alle so ihre Ecken und Kanten.
Der Handlung konnte ich sehr gut folgen und habe gedanklich mit ermittelt und mit gerätselt.
Der Spannungsbogen wird mit jeder neuen Erkenntnis von Rumpler weiter ausgebaut und bis zum Schluss hoch gehalten, alles erscheint logisch und passt wie ein Puzzle zusammen.

Ganz besonders klasse sind die vielen kleinen Anekdoten und Detail über Wien (und das gute bodenständige Essen), die super eingestreut sind, ohne die Handlung zu überfrachten oder zu stören. Auch der Dialekt isst prima eingebaut und macht das ganze rund und authentisch.
Rumpler ist ein absolut liebenswerter Charakter, der das Herz auf dem rechten Fleck hat.

Am Schluss wird es dann auch noch so richtig emotional und ich hatte einen richtig dicken Kloß der Rührung im Hals.

Autor:
Rudolf Trink 1954 in Wien geboren, pensionierter leitender Angestellter im Finanzbereich, hat nach dem 2018 erschienenen Kriminalroman Kugelwechsel mit Schutzpatrone seinen zweiten Kriminalroman herausgebracht.

Mein Fazit:
Ein super spannender Krimi. Brillant aufgebaut und erzählt.
Ein absolutes High Light und von mir eine klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne.