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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2026

Begeistert, frustriert und am Ende wieder in den Bann gezogen

Vows and Ruins
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Ich habe mich unglaublich auf die Fortsetzung gefreut. Nach dem atemberaubenden Ende des ersten Bandes war meine Erwartung hoch – und der Einstieg hat mich auch sofort wieder gepackt.

Althea steht nun ...

Ich habe mich unglaublich auf die Fortsetzung gefreut. Nach dem atemberaubenden Ende des ersten Bandes war meine Erwartung hoch – und der Einstieg hat mich auch sofort wieder gepackt.

Althea steht nun mitten in ihrer Ausbildung zur Schwertmeisterin, und dass ausgerechnet Wilder Hawthorne ihr Mentor ist, macht alles nur intensiver. Zwischen den beiden knistert es unaufhörlich, während sich im Hintergrund eine Dunkelheit zusammenbraut, die alles zu verschlingen droht.

Was mich besonders berührt hat, ist Theas Entwicklung. Ihr Wille, stärker zu werden, ihre Unsicherheit, ihre neu erwachende Magie – all das fühlt sich sehr echt an. Sie kämpft nicht nur gegen äußere Feinde, sondern auch gegen sich selbst.
Die Freundschaft mit Kipp und Cal war für mich ein echtes Highlight. Diese kleinen, stillen Momente von Zusammenhalt, Loyalität und Vertrauen haben mich sehr berührt. Diese „Found Family“ ist einfach der emotionale Anker der Geschichte

Und doch… so sehr ich diese Geschichte liebe, so sehr hat sie mich zwischendurch auch frustriert.
Ich wusste, dass es Spice geben würde – und ich habe mich darauf eingelassen. Im ersten Band war es noch sehr ausgewogen und an den Stellen passend.
Hier jedoch hatte ich irgendwann das Gefühl, dass Thea und Wilder an nichts anderes mehr denken können. Die Leidenschaft drängte sich so stark in den Vordergrund, dass die eigentliche Geschichte darunter litt. Statt Antworten zu bekommen oder tiefer in die Bedrohung der Schattenwelt einzutauchen, verlor sich der Plot für mich immer wieder in expliziten Szenen. Es tat fast weh, das zu sagen, aber irgendwann habe ich sie überblättert – aus dem Wunsch heraus, endlich wieder voranzukommen.

Und dann kam das Finale.
Plötzlich war alles wieder da: Tempo, Gefahr, Magie, Spannung. Die letzten Seiten habe ich regelrecht verschlungen – und das Ende… dieses Ende hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. 😱
Der Cliffhanger ist grausam, unfair und absolut effektiv. Mein Herz war schwer, mein Kopf voller Fragen, und trotz aller Kritik wusste ich in diesem Moment: Ich brauche Band drei. Sofort.
Ich klammere mich an die Hoffnung, dass sich der Spice-Anteil im nächsten Teil deutlich zurücknimmt und der Fokus wieder stärker auf der Geschichte liegt, die so wahnsinnig viel Potenzial hat.
Fazit
Vows and Ruins hat mich emotional mitgenommen, mich begeistert, frustriert und am Ende wieder völlig in seinen Bann gezogen.
Die Welt ist faszinierend, die Charaktere stark und die Geschichte im Kern grandios – doch man braucht eine hohe Toleranz für Romance, um nicht den roten Faden zu verlieren. Wer epische Fantasy liebt, muss hier stellenweise durchatmen, wird aber am Ende mit einer Geschichte belohnt, die einen nicht mehr loslässt.

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Crowns of Ice ist für mich ein rundes, stimmiges Finale und ein echtes Highlight der Reihe.

Crowns of Ice
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Wow! Band 4 war für mich ein absolut gelungener Abschluss einer Reihe, die mich von Anfang an begleitet und emotional komplett abgeholt hat. Ich habe die Geschichte von Ilara und Norivun nicht einfach ...

Wow! Band 4 war für mich ein absolut gelungener Abschluss einer Reihe, die mich von Anfang an begleitet und emotional komplett abgeholt hat. Ich habe die Geschichte von Ilara und Norivun nicht einfach nur gelesen – ich habe sie mitgefühlt, mitgelitten und mitgefiebert.

Die Rückkehr nach Solis hat sofort wieder Spannung aufgebaut. Ilara ist für mich eine beeindruckend starke Protagonistin, deren Entwicklung über alle Bände hinweg klar spürbar ist. Sie steht zu ihrer Macht, trifft mutige Entscheidungen und wächst über sich hinaus. Gemeinsam mit Norivun stellt sie sich nicht nur einem grausamen König, sondern auch schwierigen inneren Konflikten, was die Geschichte für mich besonders intensiv gemacht hat.

Ich mochte es sehr, dass sich alle Handlungsstränge sinnvoll schließen und auch die Nebencharaktere ihren Platz bekommen. Der Zusammenhalt der Gruppe, Freundschaft und Loyalität ziehen sich stark durch diesen Band und geben der Geschichte Tiefe. Die Liebe zwischen Ilara und Norivun ist gefestigt, emotional und voller Vertrauen – und ja, es gibt Spice, aber genau in der richtigen Dosierung. Sinnlich, leidenschaftlich und passend zur Geschichte, ohne den Plot zu überlagern.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und bildhaft, sodass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin und das Buch an zwei Abenden verschlungen habe.
Ich hatte die winterliche Welt aus Eis und Schnee die ganze Zeit lebendig vor Augen und fand die Mischung aus Action, Emotionen, Romantik und dunkleren Momenten perfekt abgestimmt.

Crowns of Ice ist für mich ein rundes, stimmiges Finale und ein echtes Highlight der Reihe.
Deshalb gibt es von mir eine klare Leseempfehlung für alle, die Romantasy mit Fae, Wintervibes, starken Charakteren und einer gut dosierten Portion Spice lieben. ❄️👑✨

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Die Geschichte konnte mich nicht begeistern

Till the End of the Moon 1
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Das Buch sieht richtig schön aus – der Farbschnitt, das Cover und die Illustrationen sind ein echter Blickfang. Auch die Idee mit der Zeitreise und der chinesischen Mythologie fand ich total spannend und ...

Das Buch sieht richtig schön aus – der Farbschnitt, das Cover und die Illustrationen sind ein echter Blickfang. Auch die Idee mit der Zeitreise und der chinesischen Mythologie fand ich total spannend und mal etwas anderes.

Die Geschichte beginnt damit, dass Li Susu 500 Jahre in die Vergangenheit reist, um zu verhindern, dass Tantai Jin eines Tages zum bösen Dämonengott wird. Doch sie landet im Körper einer Frau, die schon mit ihm verheiratet ist. Das sorgt für viele Probleme und Gefühle, mit denen sie nicht gerechnet hat.

Puh, wo soll ich anfangen?! 🤔
Am Anfang hatte ich große Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen. Es gibt viele Namen, Familien und Orte, die schnell wechseln, und oft fehlten mir klare Beschreibungen.
Einerseits ist es toll, dass es ein Glossar gibt, denn ohne ihn und den Stammbaum wäre ich völlig durcheinandergekommen. Doch andererseits nervte es mich auch, dass ich ständig blättern musste, denn es brachte mich völlig aus dem Lesefluss.

Li Susu mochte ich aber von Anfang an. Sie ist mutig, klug und versucht, das Richtige zu tun. Tantai Jin fand ich sehr interessant, weil man nie genau weiß, ob man Mitleid mit ihm haben oder ihn fürchten soll. Die Beziehung zwischen den beiden ist kompliziert und entwickelt sich sehr langsam – wer auf „Slow Burn“ steht, wird hier glücklich, aber ich hätte mir doch etwas mehr Gefühl gewünscht.

In der zweiten Hälfte wurde das Buch endlich etwas spannender. Da passiert mehr, und die Welt mit ihren Dämonen und Göttern kommt besser zur Geltung. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht ganz packen – teilweise war sie mir einfach zu langatmig.

Fazit:
Ein wunderschön gestaltetes Buch mit einer besonderen Atmosphäre und einer interessanten Idee. Leider ist der Einstieg schwer und es dauert, bis Spannung aufkommt.
Deshalb war der erste Band für mich eher „ganz okay“ als richtig gut.

⭐️⭐️⭐️ / 5

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Dark Academy Setting

Red Raven Castle
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Das Buch hat mich richtig überrascht! Die Geschichte über Evelin und Airril, die in der Burg der Roten Raben leben, war spannend, geheimnisvoll und anders als vieles, was ich bisher gelesen habe.

Evelin ...

Das Buch hat mich richtig überrascht! Die Geschichte über Evelin und Airril, die in der Burg der Roten Raben leben, war spannend, geheimnisvoll und anders als vieles, was ich bisher gelesen habe.

Evelin will unbedingt eine Heilerin werden, doch bald merkt sie, dass im Orden etwas nicht stimmt. Zusammen mit ihrem besten Freund Airril versucht sie herauszufinden, was wirklich vor sich geht und gerät dabei mitten in eine gefährliche Verschwörung.
Was mich besonders begeistert hat, ist das ungewöhnliche Magiesystem: Heilmagie statt Kampfzauber.
Die enge Bindung zwischen Mensch und Rabe verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe.
Auch das Setting hat mir sehr gefallen. Ich konnte mir die Gassen der Stadt und die düsteren Hallen der Rabenburg lebhaft vorstellen.

Die beiden Hauptfiguren sind sehr unterschiedlich gestaltet. Evelin ist impulsiv, mutig und ein bisschen rebellisch; Airril hingegen sensibel und von Selbstzweifeln geplagt, aber innerlich stark.
Aber man merkt, wie sehr er im Laufe der Geschichte wächst. Die Freundschaft (und leichte Liebesgeschichte) zwischen den beiden war echt süß, ohne kitschig zu sein.

Am Anfang hatte ich aber ein bisschen Mühe, in die Geschichte reinzufinden. Es gab viele Fragen und manches wurde erst später erklärt. Auch das Ende ging mir etwas zu schnell – da hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht.

Trotzdem hat mir das Buch super gefallen. Es ist spannend, emotional und hat eine richtig tolle Atmosphäre. Ich hoffe sehr, dass es einen zweiten Band geben wird!

Fazit:
Eine besondere Fantasygeschichte mit Heilmagie, sprechenden Raben, viel Gefühl und einer Prise Dunkelheit. Kleine Schwächen – aber insgesamt ein richtig gutes Buch! 🖤🐦
⭐️⭐️⭐️⭐️

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Emotional, tiefgründig und wunderschön erzählt

Die Freiheit so weit
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Emotional, tiefgründig und wunderschön erzählt

Was für ein großartiger Abschluss dieser zweiteiligen Familiensaga!

Theresa Kern hat mich auch im zweiten Band wieder vollkommen in ihren Bann gezogen. ...

Emotional, tiefgründig und wunderschön erzählt

Was für ein großartiger Abschluss dieser zweiteiligen Familiensaga!

Theresa Kern hat mich auch im zweiten Band wieder vollkommen in ihren Bann gezogen.
Wer den ersten Teil „Der Unendlichkeit so nah“ gelesen hat, erinnert sich bestimmt noch an das dramatische Ende: Emma und Elias haben einen schweren Unfall auf Hawaii, Elias liegt im Koma, und Emmas Leben steht plötzlich Kopf. Genau hier knüpft Band zwei an.
Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mitten im Geschehen.

Die Geschichte bewegt sich erneut auf zwei Zeitebenen und verbindet die Gegenwart mit den bewegenden Lebensgeschichten von Emmas und Elias’ Vorfahrinnen.

In der Gegenwart kämpft Emma nicht nur mit der Ungewissheit um Elias, sondern auch mit schwierigen Entscheidungen über ihre Zukunft, ihre Karriere und das ungeborene Kind.
Ihre innere Zerrissenheit und die Entwicklung ihrer Beziehung zu ihrer Mutter sind so feinfühlig beschrieben, dass ich mehr als einmal Gänsehaut hatte.
Auch die romantischen und dramatischen Momente zwischen Emma und Elias sind wunderschön erzählt, ohne kitschig zu wirken.

Parallel dazu entführt uns die Autorin wieder in die Vergangenheit: nach Temeswar im Jahr 1916 und nach New York zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dort begegnen wir Susanna, Emmas Urgroßmutter, und Marie, Elias’ Ahnin. Beide Frauen führen ein Leben voller Entbehrungen, aber auch voller Stärke.

Die historischen Abschnitte sind unheimlich gut recherchiert und wirken sehr lebendig. Ich hatte oft das Gefühl, mich mitten im Geschehen zu befinden.
Der Schreibstil ist wunderschön atmosphärisch, emotional und gleichzeitig spannend.

Die Autorin zeigt ihre Figuren mit all ihren Stärken und Schwächen und lässt sie im Lauf der Geschichte spürbar reifen. Mit jedem Kapitel wurde ich mehr in die Handlung hineingezogen. Besonders schön fand ich, wie sich am Ende alles zusammenfügt – Vergangenheit und Gegenwart verbinden sich zu einer berührenden, hoffnungsvollen Geschichte über Liebe und Vergebung.

Fazit
Ein Roman, der bewegt, nachdenklich macht und im Herzen bleibt.
Für mich ein gelungener Abschluss und eine Dilogie, die zu den schönsten Entdeckungen der letzten Zeit gehört.

Fünf Sterne und eine große Leseempfehlung!

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