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Veröffentlicht am 25.07.2021

Was soll ich sagen?! Roxane Bicker hat einen neuen Fan...!

Wellenbrecher
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Die Polizistin Phillipa Berger ist vor kurzem auf die kleine Nordseeinsel Medderoog zwangsversetzt worden und fühlt sich alles andere als wohl dort, denn für die Inselbewohner ist sie eine Fremde und ...



Die Polizistin Phillipa Berger ist vor kurzem auf die kleine Nordseeinsel Medderoog zwangsversetzt worden und fühlt sich alles andere als wohl dort, denn für die Inselbewohner ist sie eine Fremde und wird argwöhnisch und kritisch beäugt.
Doch dann bekommt Phil zufällig ein Gespräch zwischen dem Polizeichef und dem Bürgermeister mit, in dem die Rede von einem Skelett ist, dass gefunden wurde. Die Beiden wollen den Fund jedoch unter den Teppich kehren und vertuschen. Phil wird neugierig und beginnt auf eigene Faust zu recherchieren. Doch sie merkt schnell, dass die Inselbewohner Geheimnisse haben und sie selbst in Gefahr gerät. Außerdem muss sie aufpassen, dass sie sich bei den Ermittlungen nicht selbst ins Fleisch schneidet und riskiert, erneut zwangsversetzt zu werden.
Ich bin durch eine Onlinelesung auf dieses Buch aufmerksam geworden und es stand für mich sehr schnell fest, dass ich es unbedingt lesen möchte.
Für mich war es das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.
Der wundervolle Schreibstil machte es mir leicht, schnell in die Geschichte einzutauchen. Roxane Bicker hat eine tolle Ausdrucksweise, die Story ist dynamisch, hat ein gutes Tempo und ist ohne jegliche langweilige Längen. Das Setting ist wunderschön beschrieben und ich hatte irgendwie das Gefühl den Wind zu spüren, die Möwen zu hören und das salze Meer zu riechen.
Wir verfolgen die Geschichte aus der Perspektive von Phillipa und so bekam ich einen guten Einblick in ihre Gedanken und ihre Gefühlswelt.
Phil, die einen großen Gerechtigkeitssinn hat, nimmt die Ermittlungen auf eigene Faust auf und trifft dabei auf Harpo, die die demenzkranke Frau Anderson betreut. Sie fühlt sich schnell zu der äußerlich etwas unscheinbaren Frau hingezogen und verliebt sich in sie. Das vereinfacht die Situation jedoch nicht.
Phil ist eine sympatische, ehrliche und mutige junge Frau, die weiß was sie will, in ihrer Rolle glaubwürdig ist und sich nicht verbiegen lässt.
Toll fand ich auch die etwas esoterisch angehauchte Mara, die Pathologin Ruth und natürlich Harpo, die lange Zeit bei mir für Rätselraten gesorgt hat.
Doch auch alle anderen Figuren fügen sich, auch wenn sie nicht so tiefgründig beschrieben sind, wunderbar in die Geschichte ein. Sie sind plastisch und realistisch gestaltet.
Unerwartete Wendungen und eine konstante Spannung, die sich durch den ganzen Plot zog, sorgten dafür, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte.
Am Ende hat mich der Epilog nochmals richtig schockiert und ich wurde mit einem gemeinen Cliffhanger zurückgelassen.
Ich hoffe, die Fortsetzung lässt nicht so lange auf sich warten.

Auch wenn ich nur selten Krimis lese, hat Roxane Bicker mich mit ihrem Buch, sofort in den Bann gezogen und begeistert. Sie vereint Romance, Fantasy, Mystik und Krimi und sorgt so für eine tolle Mischung verschiedener Genres.
Von mir gibt es dafür 5 Sterne und eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 25.07.2021

Ein Buch mit einigen Schwächen

Rettung auf vier Pfoten
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Der kleine Kater Jeck spielt mit seinem menschlichen Bruder Lars im Garten, als er versehentlich eine kleine blaue Fee verletzt. Diese ist ziemlich aufgebracht deswegen und nimmt zur Strafe, Lars gefangen. ...



Der kleine Kater Jeck spielt mit seinem menschlichen Bruder Lars im Garten, als er versehentlich eine kleine blaue Fee verletzt. Diese ist ziemlich aufgebracht deswegen und nimmt zur Strafe, Lars gefangen. Um ihn zu befreien muss Jeck zwei Prüfungen bestehen. Wird er mit der Unterstützung der rosa Fee die Aufgaben lösen können und Lars befreien?


Es handelt sich hierbei um ein Buch zum Vorlesen, mit schönen Illustrationen.

Die Grundidee der Geschichte ist, dass Sozialverhalten der Kinder zu fördern. 

Erzählt wird aus der Sicht des kleinen Katers. Jeck soll lernen, freundlich zu sein und Rücksicht auf andere zu nehmen.

Die detaillierten und farbenfrohen Illustrationen haben mir gut gefallen und auch unser Kleiner war begeistert davon. Allerdings wird mein Enkel erst im August drei Jahre alt und ich habe schnell gemerkt, dass er nicht alle Einzelheiten entdeckt hat. Es gab auch zu wenig Illustrationen. Er wollte immer sofort weiterblättern, wenn es nichts zu sehen gab. Es wäre deshalb schön gewesen, wenn es auf jeder Seite Bilder gegeben hätte. 

Aufgefallen sind mir auch ein paar Ausdrücke, mit denen ein drei oder vierjähriges Kind Probleme hat. Zum Beispiel 'inspiriert, Halunke und hypnotisiert'.

Zu Beginn war ich auch ziemlich irritiert darüber, dass der kleine Kater von dem Jungen als "mein Bruder" sprach und seine Besitzerin "Mama" nannte.

Außerdem gibt es einen Abschnitt, der mir nicht so gut gefallen hat. Jeck geht mit einem fremden Hund mit, um nicht unhöflich zu sein. Ich denke, dass so ein Verhalten nicht in ein Kinderbuch gehört!

Hier wird suggestiert, dass man unhöflich ist, wenn man eine Begleitung ablehnt. 

Die Altersspanne von 3-7 Jahren ist auch definitiv zu groß. Ich denke, dass es für Kinder von 5-7 Jahren bestimmt ein passendes Buch ist, wenn es gemeinsam gelesen und besprochen wird.

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Veröffentlicht am 21.07.2021

Eine tolle Fantasy-Geschichte

Der dunkelste Fluch
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Eine tolle magische Geschichte.

Sebastien fieberte seiner Initiierung entgegen, denn anschließend wird er endlich ein Teil der magischen Welt sein. Doch beim Ritual erlebt er eine böse Überraschung. Als ...

Eine tolle magische Geschichte.

Sebastien fieberte seiner Initiierung entgegen, denn anschließend wird er endlich ein Teil der magischen Welt sein. Doch beim Ritual erlebt er eine böse Überraschung. Als er im Anschluss seine Magie zeigen soll, leuchtet seine Sigille nicht in weißblau, sondern in blutrot. Das ist das Zeichen der Blutmagier, die sich den dunklen Künsten hingeben und nach Macht gieren.
Sebastien wird angeklagt und zum Tode verurteilt, doch im letzten Moment wird er von Aveline, einer Prophetin der Hexenwelt, gerettet. Sie versteckt ihn mittels Magie und nimmt ihn unter ihre Fittiche.
Denn laut einer Prophezeiung wird Sebastien de Beauvais der mächtigste Hexer der Welt werden und die Stellung aller männlichen Hexen verändern.
Nach einigen Jahren kann er jedoch immer seltener auf seine Kräfte zugreifen. Nur ein Elexier gibt ihm für kurze Zeit seine Magie zurück. Doch dann tritt er auf Alexandra, die als Mensch bisher keine Berührung mit der Hexenwelt hatte. In ihrer Gegenwart laden seine Kräfte sich merkwürdigerweise wieder auf und die junge Frau löst bei Sebastien Gefühle aus, die er eigentlich gar nicht haben dürfte. Wird er es trotzdem schaffen, die Bedrohung durch die Dunkelhexen zu verhindern?

Das Cover ist wunderschön und passt hervorragend zu der etwas düsteren Stimmung der Geschichte.
Als ich mit dem Buch gestartet bin, war ich erstmal ziemlich verwirrt. Vor dem Prolog gibt es ein "Es war einmal..." in dem erzählt wird, was vorher geschah. Dieses Kapitel ist jedoch vollgestopft mit Informationen, Namen und Zusammenhängen, die ich noch gar nicht zuordnen konnte. Verstanden habe ich den Abschnitt erst, als ich ihn am Ende nochmals gelesen habe.
Es hat deshalb auch etwas gedauert, bis ich richtig in die Geschichte hineingekommen bin.
Erzählt wird überwiegend aus der Sicht von Alex und Sebastien. So konnte ich mich gut in die beiden hineinversetzen.
Der zwölfjährige Sebastien hat seine Mutter schon sehr früh verloren und leidet seitdem unter seinem Stiefvater Etienne.
Während dieser in purem Luxus lebte, wohnte Sebastien in einem kleinen Abstellraum, in der keine Magie sauber macht oder das Ungeziefer fernhält.
Doch nach seiner Magieprüfung und der Vergabe der Sigille, soll sich alles ändern.
Sebastien ist ein sympathischer Protagonist. Ich habe ihn schnell ins Herz geschlossen, auch wenn er sich schwer damit tut, Gefühle zu zeigen und zu empfinden.
Bei Alex hat es etwas länger gedauert. Zu Beginn empfand ich sie als sehr neugierig, bestimmend, stur und sehr fordernd. Das hat nicht gerade dazu beigetragen, sie als sympathische Protagonistin zu sehen.
Doch sie hat außergewöhnliche Fähigkeiten und im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich langsam weiter. Mit der Zeit habe ich sie und ihre Reaktionen besser verstanden.
Stefanie Hasse hat facettenreiche, interessante Charaktere erschaffen, die alle geschickt miteinander verflochten sind und sich gut in die Geschichte einfügen.
Ich habe bisher erst ein Buch von der Autorin gelesen und sie hat mich mit ihrer tollen Ausdrucksweise schnell in den Bann gezogen. Ich konnte das Buch irgendwann nicht mehr zur Seite legen.

Im Nachhinein habe ich dann gelesen, dass es sich bei diesem Buch, um die Fortsetzung einer Reihe handelt. Im Drachenmondverlag wird es jedoch als Einzelbuch angegeben.
Ich denke, ohne die Vorgänger zu kennen, dass es sich schon um eine abgeschlossene Geschichte handelt. Es wäre jedoch schön gewesen, vorher zu wissen, dass die Magic Tales Reihe ein Vorläufer ist, dann hätte ich die Bücher erst gelesen. So bin ich im Nachhinein etwas enttäuscht und werde die Reihe, die eigentlich auf meiner Wunschliste stand, wohl nicht mehr in Angriff nehmen.
Für "Der dunkelste Fluch" gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die "Magic Tales" gelesen haben.

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Veröffentlicht am 16.07.2021

Ein Abenteuerroman der mich nach einiger Zeit in den Bann gezogen hat

Die Highlanderin
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Island 1289: Die kleine Enja überlebt als einzige ein schweres Schiffsunglück und wird im letzten Moment gerettet. Doch sie ist in der Hand von Menschenhändlern, die ihr das Zeichen des Sklaven auf die ...

Island 1289: Die kleine Enja überlebt als einzige ein schweres Schiffsunglück und wird im letzten Moment gerettet. Doch sie ist in der Hand von Menschenhändlern, die ihr das Zeichen des Sklaven auf die Stirn ritzen und sie im nächsten Hafen verkaufen. Enja landet, nachdem sie mehrere Stationen durchlaufen hat, im Orient und wird zur Assassinin ausgebildet. 18 Jahre später, macht sie sich als erwachsene Frau, auf die Suche nach ihrer Vergangenheit. Ihr Weg führt sie nach Schottland und dort baut sie sich ein neues Leben auf.
Doch im schottischen Grenzbereich tobt zwischen dem englischen und schottischen Clans ein heftiger Krieg und Enja steht zwischen den Fronten.
Als sie bei einem Überfall schwer verletzt wird, findet James Douglas, der Sohn eines Clanführers sie, nimmt sie mit auf seine Burg und rettet ihr das Leben. Die junge Frau ist schnell fasziniert von James, doch ihre Wege trennen sich wieder. Doch dann wird der Douglas-Clan von König Edward angegriffen und James gefangen genommen. Enja zögert nicht lange und reitet nach London um ihn zu befreien. Sie ahnt nicht, dass sie sich damit einen mächtigen Feind schafft.

Das Cover passt zu einem historischen Roman. Die Frau mit den rotblonden Haaren und dem grünen Kleid hat allerdings nichts gemeinsam mit der Hauptprotagonistin Enja, die fast ausschließlich als Mann auftritt und deren Haare sehr hell sind.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig.
Es hat aber etwas gedauert, bis ich in die Geschichte hineingefunden habe. Die unterschiedlichen Erzählperspektiven haben es mir etwas schwer gemacht. Es gibt zwei Handlungsstränge. Zum einen begleiten wir die kleine Enja, die im Jahr 1298 als Auserwählte ihre Heimat Island verlassen muss und auf einem Schiff einer ungewissen Zukunft entgegenfährt.
Im zweiten Handlungsstrang, der im Jahr 1307 beginnt, ist Enja mittlerweile erwachsen und Herrin des Landsitzes Caerlaverock. Sie gerät mitten in den Kampf der schottischen Clans gegen den englischen König Edward und versucht alles, um als Frau ernst genommen und akzeptiert zu werden.

Nach und nach kam ich immer besser in die Geschichte hinein. Obwohl ich den Wechsel der Zeiten zu Beginn anstrengend fand, haben die Rückblicke in die Vergangenheit mir doch sehr dabei geholfen, die Hauptprotagonistin besser zu verstehen.
Denn bei der erwachsen Enja fiel es mir etwas schwerer, mich in sie hinein zu versetzen und ihre Gedanken und Emotionen nachzuvollziehen.
Enja ist eine unglaublich starke Protagonistin. Teilweise war sie mir schon fast zu stark, denn sie zeigt so gut wie gar keine Schwächen. Sie lernt unglaublich schnell, ist intelligent, kennt keine Angst, ihre Wunden heilen in einem unheimlich schnellen Tempo (erfahren wir im zweiten Teil warum?) und sie hat als Assistentin gelernt zu töten.
Zu Hal fand ich keinen richtigen Zugang. Er ist Enjas ständiger Begleiter und war mir mit seiner Eifersucht fast ein wenig unsympathisch. James hingegen, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Obwohl er in einer Welt aufgewachsen ist, in der Frauen nichts zu sagen haben und keine eigenen Entscheidungen treffen dürfen, akzeptiert er Enja sehr schnell.

Die Autorin hat gekonnt geschichtliche Informationen einfließen lassen und mich mit vielen interessanten Informationen versorgt. Ich habe viele Jahre im Gesundheitswesen gearbeitet und habe zum Beispiel mit großer Fazination verfolgt, über welches Wissen die Heiler der damaligen Zeit bereits verfügt haben sollen. Allerdings habe ich, nachdem Enja sich aus Stoffrollen einen Tampon gebastelt hat, die Stirn gerunzelt. Das fand ich dann doch etwas zuviel des guten.

Der Autorin ist es gelungen, die atmosphärische Stimmung wunderbar einzufangen und auch die bildhafte und lebendige Beschreibung des Settings, sorgte dafür, dass ich den Orient und die Highlands regelrecht vor Augen hatte.
Der Plot bleibt während der ganzen Zeit spannend, allerdings lösen sich die Probleme und Schwierigkeiten manchmal etwas zu schnell und unkompliziert. Am Schluss lässt die Autorin mich mit einem richtig fiesen Cliffhanger zurück.
Im Nachwort hat Eva Fellner dann nochmal aufgelistet, welche der Charaktere es tatsächlich gegeben hat und wer der Fantasy der Autorin entsprungen ist.
Ich habe lange mit mir gerungen, wie viel Sterne ich dem Buch geben soll. Nach einem etwas schleppend Start, hat die Geschichte mich irgendwann nicht mehr losgelassen und ich habe sie dann fast in einem Rutsch gelesen. Ich bin schon neugierig auf die Fortsetzung der Reihe und deshalb gibt es letztendlich 4 Sterne ⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 16.07.2021

Eine tolle Fortsetzung der Reihe

Zeitenchaos
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Pepper und Noah haben es endlich geschafft, die Zeitschiene zu korrigieren und den Normalzustand herzustellen. Sie genießen ihre junge Liebe und Noah will Pepper endlich seinen Eltern vorstellen. Doch ...

Pepper und Noah haben es endlich geschafft, die Zeitschiene zu korrigieren und den Normalzustand herzustellen. Sie genießen ihre junge Liebe und Noah will Pepper endlich seinen Eltern vorstellen. Doch Noah hat in seiner Familie keinen leichten Stand und das Kennenlernen verläuft nicht so, wie geplant. Doch das ist nicht die einzige Schwierigkeit, mit der die Beiden zu kämpfen haben. Noahs Bruder Finn hat die Taschenuhr in die Finger bekommen und ehe die beiden Brüder sich versehen, stecken sie in der Vergangenheit fest. Sie schaffen es zwar irgendwie, aus der brenzligen Situation herauszukommen, aber nun fehlt von Pepper jede Spur. Hat Finn durch seine Leichtsinnigkeit die Zeit verändert? Noah macht sich, mit der Unterstützung von seinem Bruder, auf die Suche nach ihr. Er ahnt jedoch nicht, dass seine große Liebe zu Pepper auf eine harte Probe gestellt wird.

Das Cover ist wieder traumhaft und passt perfekt zum ersten Teil der Reihe. Es ist diesmal in schönen blauen und violetten Farbtönen gehalten.
Ich bin ein großer Fan von Zeitreise-Romanen und nachdem der erste Teil der Reihe mich bereits begeistert hat, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Was soll ich sagen?! Tini Wider hat meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen.
Es gibt Bücher, bei denen stimmt von Anfang an einfach alles und "Zeitenchaos 2 : Zurück in die Vergangenheit" gehört auf jeden Fall dazu!
Der Schreibstil ist wie gewohnt wunderbar unbeschwert und locker. Die Sprache passt perfekt zur Geschichte.
Die Seiten flogen wieder so dahin und es fiel mir richtig schwer, dass Buch zwischendurch aus den Händen zu legen.

Noah und Pepper sind mir mittlerweile so vertraut, dass ich das Gefühl habe, sie persönlich zu kennen. Im zweiten Teil dreht sich die Geschichte jedoch überwiegend um Noah und wir verfolgen die Handlung auch aus seiner Perspektive. Wir bekommen so wunderbar einen Einblick in seine Gefühle und Emotionen.
Aber auch Finn ist ein toller Protagonist, der die richtige Menge an Pep in die Geschichte bringt. Er hat mich zwar so manches Mal mit seinen Aktionen genervt und ich hätte ihn am liebsten gepackt und geschüttelt, aber er hat sich wunderbar entwickelt.
Tini hat wieder ein sehr gutes Gespür für das Setting in London entwickelt. Sie versteht es, Schauplätze und Szenen lebendig wirken zu lassen und sie wunderbar bildhaft und detailliert zu beschreiben. Mit ihrer tollen Ausdrucksweise führt sie ihre Leser durch eine abwechslungsreiche Handlung, die voller Magie, spannender Überraschungen und unerwarteter Wendungen ist.
Es fiel mir nicht schwer, die Protagonisten auf ihren Reisen durch die Zeit zu begleitet und die Welt durch ihre Augen zu sehen.
Leider ist irgendwann jede Geschichte beendet.
Tini Wider hat mich auch mit ihrem zweiten Roman geflasht und ich hoffe sehr, dass die Reihe noch weitergeht und wir mehr von Pepper und Noah lesen!
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für dieses tolle Buch und verdiente 5 Sterne

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