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Veröffentlicht am 12.05.2020

Eher Familiendrama als Thriller

VERGESSEN - Nur du kennst das Geheimnis
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"Vergessen - Nur du kennst das Geheimnis" von Claire Douglas

Kirsty und Aiden wollen mit ihren beiden Töchtern Amelia und Evie in Wales neu anfangen. Mit der Unterstützung von Kirstys Mutter haben sie ...

"Vergessen - Nur du kennst das Geheimnis" von Claire Douglas

Kirsty und Aiden wollen mit ihren beiden Töchtern Amelia und Evie in Wales neu anfangen. Mit der Unterstützung von Kirstys Mutter haben sie ein altes Haus gekauft, es umgebaut und eine Pension eröffnet. Doch der Start in die Selbstständigkeit erweist sich als schwierig, denn die Probleme sind mit dem Eintreffen der ersten Gäste nicht verschwunden.
Das Zusammenleben mit ihrer Mutter gestaltet sich problematisch und Aiden, der immer noch mit einer schweren Krise zu kämpfen hat, sitzt lieber im Schlafzimmer am Schreibtisch anstatt Kirsty bei der Arbeit zu unterstützen.
Und dann treffen am Eröffnungswochenende auch noch mehr Familienmitglieder als Gäste ein. Es tauchen nicht nur Kirstys Bruder Nathan und seine Frau Julia auf. Ihre Mutter hat Kirstys Cousine Selena und ihre kranke Tochter Ruby eingeladen, obwohl sie weiß, dass Kirsty seit 17 Jahren nicht mehr mit ihr spricht. Der Grund dafür sind die vielen Lügen, die Selena immer wieder in die Welt gesetzt hat und auch jetzt hat sie etliche Geschichten im Gepäck. Stimmt es wirklich, dass ihr Mann sie misshandelt und sie deshalb Schutz bei ihnen sucht?
Doch das ist nicht das einzige Problem, vor dem Kirsty plötzlich steht, denn scheinbar hat jeder im Haus Geheimnisse.
Jeden Tag liegen verwelkte Blumen vor der Tür, es geschehen merkwürdigen und unheimliche Dinge und Selena wird das Opfer eines Verbrechens.

Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig zu lesen und ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen.
Bereits im Prolog wird es spannend und wir werden Zeuge des Mordes an Selena. Doch dann springt die Handlung ein ganzes Stück zurück und wir begleiten die Familie vom ersten Tag des Einzuges an. Die Spannung vom Prolog ist leider auch sehr schnell wieder verflogen und wir müssen bis zur Hälfte des Buches warten, um wieder an dem Punkt der Geschichte zu landen, an dem wir gestartet sind.
In der Zwischenzeit dreht sich alles um die zahlreichen Probleme, die die Hausbewohner und Gäste mit sich selbst und anderen haben. Wenn ich so darüber nachdenke, gibt es in der ganzen Geschichte nicht eine einzige Person, die keine Probleme hat.
Kirsty erweckt auf mich nicht den Eindruck, als ob sie die perfekte Gastgeberin ist und in ihrem neuen Job aufgeht. Doch ich denke, die Beiden sind vor der Vergangenheit geflüchtet und haben sich schnell davon überzeugen lassen, dass dieses Projekt das Richtige für sie ist.
Aiden kämpft immer noch mit seiner Vergangenheit und verbringt die Tage am liebsten an seiner Schreibmaschine, und auch die Töchter verhalten sich merkwürdig. Amelia zieht sich immer mehr zurück und redet kaum noch und Evie glaubt, dass es Geister im Haus gibt und redet mit einer kaputten Porzellanpuppe, die sie im Haus gefunden hat. Sie alle, Kirstys Mutter und alle anderen Gäste der Pension haben irgendwie etwas zu verbergen.
Die Autorin hat sehr interessante Charaktere geschaffen, die sich gut in die Geschichte einfügen.
Wir verfolgen die Handlung aus der Sicht von Kirsty. Damit habe ich allerdings auch nur ihre Gefühle und Emotionen kennengelernt und sie bleibt die einzige Charaktere, in die ich mich richtig hineinversetzen konnte.
Kirsty ist eine sympathische Propagonistin, die mir manchmal schon leid getan hat, denn sie hat es nicht leicht und wird mit vielem alleine gelassen.

Die Handlung plätschert leider lange Zeit vor sich hin und erst nach dem Mord an Selina wird es spannend.
Alle haben auf eine Art und Weise ein Motiv und ich habe lange Zeit gerätselt, wer dafür verantwortlich ist. Es gab etliche Wendungen und irgendwie habe ich immer vermutet, dass Aidens Vergangenheit noch eine wichtige Rolle spielen würde. Ob das so ist, werde ich an dieser Stelle aber nicht verraten.
Das Ende hat mich schon sehr überrascht.

Fazit
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich fand es auch sehr gut, dass es keine brutalen und blutigen Szenen ihn der Geschichte gibt.
Bei einem Thriller erwarte ich allerdings Dramatik und Gänsehautfeeling. Hier hatte ich jedoch den Eindruck das es sich eher um ein Familiendrama handelt und nicht um einen Thriller.
Mein größter Kritikpunkt ist jedoch die fehlende Spannung in der ersten Hälfte der Geschichte.
Deshalb gibt es von mir 3 von 5 Sternen ⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung für alle, die leichte "Psychothriller" mögen oder ein Familiendrama ohne Brutalität und viel Blutvergießen.
Vielen lieben Dank für die Bereitstellung des Rezesionsexemplars.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.05.2020

Eher Familiendrama als Thriller

VERGESSEN - Nur du kennst das Geheimnis
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"Vergessen - Nur du kennst das Geheimnis" von Claire Douglas

Kirsty und Aiden wollen mit ihren beiden Töchtern Amelia und Evie in Wales neu anfangen. Mit der Unterstützung von Kirstys Mutter haben sie ...

"Vergessen - Nur du kennst das Geheimnis" von Claire Douglas

Kirsty und Aiden wollen mit ihren beiden Töchtern Amelia und Evie in Wales neu anfangen. Mit der Unterstützung von Kirstys Mutter haben sie ein altes Haus gekauft, es umgebaut und eine Pension eröffnet. Doch der Start in die Selbstständigkeit erweist sich als schwierig, denn die Probleme sind mit dem Eintreffen der ersten Gäste nicht verschwunden.
Das Zusammenleben mit ihrer Mutter gestaltet sich problematisch und Aiden, der immer noch mit einer schweren Krise zu kämpfen hat, sitzt lieber im Schlafzimmer am Schreibtisch anstatt Kirsty bei der Arbeit zu unterstützen.
Und dann treffen am Eröffnungswochenende auch noch mehr Familienmitglieder als Gäste ein. Es tauchen nicht nur Kirstys Bruder Nathan und seine Frau Julia auf. Ihre Mutter hat Kirstys Cousine Selena und ihre kranke Tochter Ruby eingeladen, obwohl sie weiß, dass Kirsty seit 17 Jahren nicht mehr mit ihr spricht. Der Grund dafür sind die vielen Lügen, die Selena immer wieder in die Welt gesetzt hat und auch jetzt hat sie etliche Geschichten im Gepäck. Stimmt es wirklich, dass ihr Mann sie misshandelt und sie deshalb Schutz bei ihnen sucht?
Doch das ist nicht das einzige Problem, vor dem Kirsty plötzlich steht, denn scheinbar hat jeder im Haus Geheimnisse.
Jeden Tag liegen verwelkte Blumen vor der Tür, es geschehen merkwürdigen und unheimliche Dinge und Selena wird das Opfer eines Verbrechens.

Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig zu lesen und ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen.
Bereits im Prolog wird es spannend und wir werden Zeuge des Mordes an Selena. Doch dann springt die Handlung ein ganzes Stück zurück und wir begleiten die Familie vom ersten Tag des Einzuges an. Die Spannung vom Prolog ist leider auch sehr schnell wieder verflogen und wir müssen bis zur Hälfte des Buches warten, um wieder an dem Punkt der Geschichte zu landen, an dem wir gestartet sind.
In der Zwischenzeit dreht sich alles um die zahlreichen Probleme, die die Hausbewohner und Gäste mit sich selbst und anderen haben. Wenn ich so darüber nachdenke, gibt es in der ganzen Geschichte nicht eine einzige Person, die keine Probleme hat.
Kirsty erweckt auf mich nicht den Eindruck, als ob sie die perfekte Gastgeberin ist und in ihrem neuen Job aufgeht. Doch ich denke, die Beiden sind vor der Vergangenheit geflüchtet und haben sich schnell davon überzeugen lassen, dass dieses Projekt das Richtige für sie ist.
Aiden kämpft immer noch mit seiner Vergangenheit und verbringt die Tage am liebsten an seiner Schreibmaschine, und auch die Töchter verhalten sich merkwürdig. Amelia zieht sich immer mehr zurück und redet kaum noch und Evie glaubt, dass es Geister im Haus gibt und redet mit einer kaputten Porzellanpuppe, die sie im Haus gefunden hat. Sie alle, Kirstys Mutter und alle anderen Gäste der Pension haben irgendwie etwas zu verbergen.
Die Autorin hat sehr interessante Charaktere geschaffen, die sich gut in die Geschichte einfügen.
Wir verfolgen die Handlung aus der Sicht von Kirsty. Damit habe ich allerdings auch nur ihre Gefühle und Emotionen kennengelernt und sie bleibt die einzige Charaktere, in die ich mich richtig hineinversetzen konnte.
Kirsty ist eine sympathische Propagonistin, die mir manchmal schon leid getan hat, denn sie hat es nicht leicht und wird mit vielem alleine gelassen.

Die Handlung plätschert leider lange Zeit vor sich hin und erst nach dem Mord an Selina wird es spannend.
Alle haben auf eine Art und Weise ein Motiv und ich habe lange Zeit gerätselt, wer dafür verantwortlich ist. Es gab etliche Wendungen und irgendwie habe ich immer vermutet, dass Aidens Vergangenheit noch eine wichtige Rolle spielen würde. Ob das so ist, werde ich an dieser Stelle aber nicht verraten.
Das Ende hat mich schon sehr überrascht.

Fazit
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich fand es auch sehr gut, dass es keine brutalen und blutigen Szenen ihn der Geschichte gibt.
Bei einem Thriller erwarte ich allerdings Dramatik und Gänsehautfeeling. Hier hatte ich jedoch den Eindruck das es sich eher um ein Familiendrama handelt und nicht um einen Thriller.
Mein größter Kritikpunkt ist jedoch die fehlende Spannung in der ersten Hälfte der Geschichte.
Deshalb gibt es von mir 3 von 5 Sternen ⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung für alle, die leichte "Psychothriller" mögen oder ein Familiendrama ohne Brutalität und viel Blutvergießen.
Vielen lieben Dank für die Bereitstellung des Rezesionsexemplars.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.05.2020

Spannung, Drama und Gefühle...eine fantastische Fantasy-Geschichte!

Hekates Erbe
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Spannung, Drama und Gefühle...eine fantastischer Fantasy-Geschichte

Im letzten Moment sind Katharina, Ihr Bruder Joshua und Milán der Hölle entkommen und es bleibt ihnen keine andere Wahl, als mit dem ...

Spannung, Drama und Gefühle...eine fantastischer Fantasy-Geschichte

Im letzten Moment sind Katharina, Ihr Bruder Joshua und Milán der Hölle entkommen und es bleibt ihnen keine andere Wahl, als mit dem Weltenschlüssel nach Heidelberg zurückzukehren.
Von dort aus machen sich Milán, sein Bruder Gábor und Joshua mit dem Schlüssel auf den Weg nach Frankreich um mehr über das GHA ( Ghost Hunter Association) herauszufinden.
Katharina bleibt zurück und ihre Großmutter beginnt damit, sie heimlich zur Geisterjägerin auszubilden. Doch die Ruhe ist trügerisch, denn die GHA zieht die Schlinge um sie und ihre Familie immer weiter zu und es gibt keine Möglichkeit ihnen zu entkommen.
Katharina und ihre Familie werden als Gefangene ins Hauptquartier nach Paris gebracht. Dort erfährt Katharina nach und nach mehr über ihre Herkunft und ihrer wahren Identität und hat einige überraschende Begegnungen, die sie ziemlich aufwühlen.
Doch während sie noch damit beschäftigt ist, sich Gedanken darüber zu machen, ist ihr Weg bereits vorbestimmt.
Denn die Zeichen mehren sich und der heraufziehende Krieg zwischen Diesseits und Jenseits, Himmel und Hölle, ist nicht mehr fern. Es wird nicht mehr lange dauern bis die Offenbarung sich erfüllt und die Reiter der Apokalypse über die Erde fegen.
Nur Katharina ist, zusammen mit dem jüngsten Geisterjäger in der Lage, den Untergang der Welt zu verhindern.

Zitat:
"Eigentlich sollten die Kräfte ausgeglichen sein, Gut und Böse müssen sich die Waage halten, denn Gut allein wird irgendwann ebenfalls ins Schlechte verkehrt, zumindest auf der Erde."

Cover
Das Cover passt hervorragend zum ersten Teil. Der Schlüssel in der Mitte ist von großer Bedeutung für die Geschichte und die Farben haben mich etwas an die Hölle erinnert. Oben bricht die Sonne heraus und der Himmel strahlt.

Meine Meinung
Ich habe, nachdem ich den ersten Teil der Reihe gelesen habe, sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet. Leider hat es fast zwei Jahre gedauert und deshalb habe ich "Hekates Erbe - Der Schlüssel zur Welt" vorher nochmal gelesen um wieder in die Geschichte hineinzufinden.
Der zweite Teil knüpft nämlich nahtlos an den ersten Teil an.
Somit hatte ich auch keine Probleme, in den Plot einzutauchen und durch den lockeren und flüssigen Schreibstil, lässt sich das Buch leicht lesen.
Ich war sehr schnell gefesselt und konnte, wie schon beim ersten Teil, das Buch kaum zur Seite legen.
Es ist schwierig, über das Buch zu sprechen ohne zu Spoilern, aber ich werde mich bemühen, nicht zuviel zu verraten.
Die 16 jährige Katharina musste schon im ersten Teil sehr schnell erwachsen werden. Im zweiten Teil entwickelt sie sich nach und nach zu einer starken Persönlichkeit, die ihr Ziel verfolgt, dabei verantwortungsvoll und hilfsbereit bleibt und lernt, immer besser mit ihre Bestimmung zurecht zu kommen.
Probleme machte mir zu Beginn ihre Dreiecks-Liebesgeschichte. Ihre Achterbahnfahrt der Gefühle wurde mir teilweise zuviel. Doch nachdem ich die Hintergründe verstand, konnte ich es nachvollziehen und ihre Emotionen mit anderen Augen sehen.
Milán war, wie schon im ersten Teil lange undurchschaubar für mich, doch auch hier klärte sich sein Verhalten auf.
Grigori spielt eine besondere Rolle und ist meine absolute Lieblingsfigur im zweiten Teil. Er ist willensstark, irgendwie geheimnisvoll, charismatisch und einfach heiß! Freut euch schon mal auf ihn!
Sarah Short konnte mir ihre Emotionen, Ängste und Sorgen glaubhaft vermitteln und sie unglaublich lebendig beschreiben.
Auch die Nebenfiguren haben mir sehr gut gefallen.
Gábor ist zum Beispiel Zurückhaltend, aber auch Verantwortungsbewusst, Akibeel und Luzifer, sind undurchschaubar, aber irgendwie (man glaubt es kaum) waren sie mit auch sympathisch.
Auch das Setting ist sensationell. Ob es sich um Heidelberg, die Hauptzentrale der GHA, die Kathedrale oder den Wald und den Palast in der Hölle handelte, ich hatte in allem Situation Kopfkino.
Es gibt unzählige Wendungen und Geschehnisse in der Geschichte, die die Spannung ständig auf einem hohen Level halten. Sarah Short hat es geschafft, einen genialen Plot zu schreiben, der den Leser in den Bann zieht.
Am Ende fügen sich unzählige Puzzleteile zusammen und enden in einem großen Finale.
Wer jedoch glaubt, dass die Geschichte nach dem großen Kampf beendet ist, täuscht sich.

Fazit:
Ich habe die Geschichte geliebt! Spannung, Drama, Gefühle, Hoffnung, " Hekates Erbe -Der Schlüssel des Himmels" vereint alles! Ich musste zwischendurch einige Tränen wegwischen.
Man merkt, wie viel Arbeit und Herzblut in der Geschichte stecken und man sieht es auch am Quellenverzeichnis am Ende des Buches.
Es ist keine einfache Geistergeschichte, die nur für Jugendliche geeignet ist, sondern für alle Fantasy-Liebhaber absolut zu empfehlen!
Die Geschichte ist eigentlich abgeschlossen, aber Sarah hat sich ein kleines Hintertürchen offen gelassen und Ich hoffe sehr, dass es noch eine Fortsetzung gibt!
Von mir bekommt das Buch eine Leseempfehlung und volle 5 Sterne!

Ich durfte das Buch bereits vorab als Testleser lesen und bedanke mich bei der Autorin für das Vertrauen und die Bereitstellung des Buches.

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Veröffentlicht am 26.04.2020

Ein guter Auftakt der magischen Fantasyreihe

Die magischen Bücher
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Die magischen Bücher: Elfenwald" von Chrissy Em Rose
Ein guter Auftakt der magischen Fantasyreihe

Leandra ist mit dem Traum, eine große Kriegerin zu werden aufgewachsen und jedes Jahr werden von den Meistern ...

Die magischen Bücher: Elfenwald" von Chrissy Em Rose
Ein guter Auftakt der magischen Fantasyreihe

Leandra ist mit dem Traum, eine große Kriegerin zu werden aufgewachsen und jedes Jahr werden von den Meistern nur die Besten zur Ausbildung abgeholt.
Als sie zu den Auserwählten gehört, geht ihr grösster Wunsch in Erfüllung.
Doch kurz vor dem Ende der langjährigen Ausbildung verschwindet einer ihrer Mitschüler plötzlich vor ihren Augen in einer gewaltigen magischen Welle.
Leandra muss sich entscheiden. Will sie ihre Ausbildung beenden oder sich der Suche nach ihrem Mitschüler anschließend. Doch dieser legt scheinbar gar keinen Wert darauf, gefunden zu werden. Als sie Hinweise darüber erhalten, dass fünf magische Bücher eine Rolle spielen und ein Reim ihnen weiterhelfen kann, macht Leandra sich zusammen mit einigen anderen auf die Suche nach ihrem Mitschüler.

"Verärgert und sauer über des Menschen Unverstand,
war er es, der dafür sorgte, dass die Magie verschwand.
Bis heute ist uns allen bekannt:
Die Magie ist in fünf Bücher gebannt."

Leandra ist erst 11Jahre alt, als sie ihre Familie verlässt und ihre Ausbildung als Kriegerin beginnt. Sie ist in ihrer Ausbildungsgruppe nicht nur die Jüngste, sondern auch das einzige Mädchen. Es ist für sie zu Beginn nicht einfach, denn sie muss sich erstmal bei ihren Mitschülern beweisen und sich ihren Stand in der Gruppe erarbeiten.
Leandra ist eine sympathische Propagonistin, aber ich hatte aufgrund ihres jungen Alters meine Probleme mit ihrer Figur. Die Information, dass sie erst 11 Jahre alt ist, hat mich zu Beginn sehr irritiert und auch etwas gestört.
Zu verstehen, dass sie so versessen darauf ist, für diese Ausbildung ihre Eltern und Geschwister zu verlassen, obwohl sie weiß, dass sie vielleicht nie zurückkehren wird, fiel mir schwer. Ich konnte mich nur schwer in ihre Gefühle hineinversetzen.
Wir begleiten Leandra während der nächsten Jahre ihrer Ausbildung. Und je älter sie wurde, desto leichter konnte ich mich in ihre Charaktere hineinversetzen und umso besser lernte ich sie kennen. Sie entwickelte sich permanent weiter und wurde mit den Jahren zu einer starken und taffen jungen Frau, die sich behaupten kann in einer Welt voller Männer.
Auch die Nebenfiguren, wie Xander, Taras und ihre Mitschüler gefielen mir als Charaktere eigentlich gut, obwohl ich es schön gefunden hätte, wenn die eine oder andere Figur noch etwas ausführlicher beschrieben gewesen wäre.
Mit dem Schreibstil der Autorin bin ich gut zurecht gekommen. Sie führt den Leser leicht, klar und flüssig durch die Zeilen und die Sprache passt gut zur Geschichte.
Der Plot nimmt, nachdem es im Mittelteil etwas stangiert, immer mehr an Fahrt auf und wird zum Ende hin nochmal richtig spannend.
Das Setting ist sehr bildhaft und detailliert beschrieben und ich konnte mir die Welt in der Leandra sich bewegte, gut vorstellen.
Ich konnte allerdings nicht so richtig herauslesen, in welcher Zeit die Story spielen soll.
Die Frauen werden in der Geschichte eher als Lustobjekt für den Mann dargestellt und den Männern fehlt die Achtung vor den Frauen. Das erweckt bei mir den Eindruck, als ob die Geschichte im Mittelalter spielt und nicht in der heutigen Zeit.

Trotz meiner Kritik hat mir diese High Fantasy Story gut gefallen und ich konnte das Buch kaum zu Seite legen.
Ich bin neugierig darauf, zu erfahren wie es weitergeht und habe lange überlegt, wie viele Sterne ich dem ersten Teil gebe.
Es ist noch etwas Luft nach oben und deshalb bekommt der erste Teil der Reihe von mir 3,5 Sterne , aufgerundet auf 4 entschieden und einer Leseempfehlung für Jugendliche. ⭐⭐⭐⭐
Vielen lieben Dank an die Autorin Chrissy Em Rose für die Bereitstellung des Rezessionsexemplars.

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Veröffentlicht am 22.04.2020

Ein Buch das mich sofort mitgerissen hat

Ezlyn. Im Zeichen der Seherin
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Karolyn Ciseau „Ezlyn – Im Zeichen der Seherin“

Ezlyn ist eine Todesseherin. Das bedeutet, das sie die Gabe besitzt, durch eine einfache Berührung mit der Hand, vorauszusehen, wie der andere Sterben ...

Karolyn Ciseau „Ezlyn – Im Zeichen der Seherin“

Ezlyn ist eine Todesseherin. Das bedeutet, das sie die Gabe besitzt, durch eine einfache Berührung mit der Hand, vorauszusehen, wie der andere Sterben wird.
Die Todesseherinnen haben ein hohes Ansehen in der Gesellschaft, denn sie sind durch ihre Gabe für den hohen Adel von großem Nutzen.
Deshalb wachsen sie, sobald sich die Gabe zeigt, sehr behütet und abgeschottet in einem Kloster auf, bis sie von einem Adeligen "ausgelöst" werden und ihren Dienst an dessen Hof antreten.
Doch sie können nicht nur den Tod der anderen sehen, sondern auch ihren eigenen. Und Ezlyn weiß, dass sie durch die Berührung eines Schattenkriegers sterben wird. Und genau diesem Schattenkrieger steht sie, an dem ihr zugeteilten Hof, plötzlich gegenüber.
Doch ist er wirklich ihr Feind? Und ist die Welt so friedlich, wie es ihr im Kloster immer vermittelt wurde?

Ich habe das Buch zusammen mit einigen anderen in einer Leserunde auf Instagram gelesen und bin so schnell in die Geschichte eingetaucht, dass es mir schwer fiel, zwischendurch das eBook zur Seite zu legen.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar erfrischend. Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben und angenehm zu lesen.
Auch das Setting hat mir sehr gut gefallen. Durch ihre ausführlichen Beschreibungen sind die unterschiedlichen Handlungsorte sehr detailliert und bildhaft dargestellt und ich hatte sofort ein klares Bild vor Augen.
Ezlyn wächst sehr behütet auf und weiß nicht viel vom Leben außerhalb der Klostermauern. Sie glaubt das, was ihr erzählt wird und stellt es auch nicht in Frage.
Als sie auf den Schattenkrieger Dorian trifft, ist sie erstmal schockiert. Und das nicht nur, weil er eine unheimlich düstere Ausstrahlung hat, sehr kühl wirkt und ein Auftragsmörder ist, sondern weil Ezlyn in ihm ihren Mörder erkennt.
Ich habe Dorian sofort ins Herz geschlossen. Er ist der typische Bad-Boy. Groß, dunkelhaarig, tätowiert und wirkt dadurch nicht nur auf Ezlyn unheimlich faszinierend.
Dorian kann, nur durch eine Berührung mit seinen Händen jemanden töten. Deshalb bleibt er immer auf Abstand und distanziert sich lange von Ezlyn.
Diese ist zu Beginn sehr naiv, aber das ist, nach ihrem bisherigen Leben und den Erfahrungen die sie gemacht hat, völlig normal. Von den Intrigen und den Machtkämpfen der Adeligen hat sie bisher nie etwas mitbekommen.
Doch Ezlyn entwickelt sich sehr schnell weiter und ist im Laufe der Geschichte noch für viele Überraschungen gut.
Neben den beiden Hauptprotagonisten gibt es auch viele interessante Nebencharaktere, die sich sehr gut in die Geschichte einfügen.
Viele unvorhersehbare Wendungen und Geschehnisse haben mich sehr überrascht und die Spannung flaute zu keinem Zeitpunkt ab.
Die Propagonisten haben die nötige Tiefe und sind von der Autorin wunderbar lebendig und sehr authentisch gestaltet. Die Romantik darf natürlich nicht fehlen, aber sie ist unaufdringlich eingearbeitet und nimmt nicht zuviel Raum ein.
Fazit
Eine wunderschöne Geschichte, die mich von Anfang an mitgerissen und begeistert hat.
Das Finale lässt Raum für eine Fortsetzung und ich hoffe sehr, dass sie bald folgen wird!
Alles in allem ein rundherum gelungenes Buch, für das ich eine klar Leseempfehlung aussprechen kann und das von mir verdiente 5 Sterne bekommt!⭐⭐⭐⭐⭐

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