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Veröffentlicht am 27.09.2025

EIn Roman zwischen Realität und Imagination des Protagonisten

Goldstrand
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Im Roman „Goldstrand“ von Katerina Poladjan liegt der etwa sechzig Jahre alte Filmregisseur Edi in Rom auf der Couch seiner „Dottoressa“ genannten Psychotherapeutin. Die beiden haben bereits zahlreiche ...

Im Roman „Goldstrand“ von Katerina Poladjan liegt der etwa sechzig Jahre alte Filmregisseur Edi in Rom auf der Couch seiner „Dottoressa“ genannten Psychotherapeutin. Die beiden haben bereits zahlreiche Sitzungen hinter sich. Die Inhalte der mehr als dreißig bereits abgehaltenen Stunden bleiben im Dunkeln. Nun erinnert Edi sich daran, wie seine Eltern sich kennengelernt haben.

Er erzählt, wie sein Großvater zu Beginn der 1920er-Jahre mit seiner Tochter Vera und seinem Sohn Felix wegen der Hungersnot in der Ukraine aus Odessa nach Konstantinopel flieht. Auf der Überfahrt verschwindet Vera spurlos. Niemand hat gesehen, ob sie über Bord ging. Es beginnt eine jahrelange, von Hoffnung und Verzweiflung geprägte Suche nach ihr.

Später erinnert Eli daran, wie seine italienische Mutter im bulgarischen Warna den Architekten Felix kennenlernt und dieser sein Vater wurde. Mit dieser Begegnung ist der Bau des ersten Hotels am sogenannten Goldstrand verbunden, der später ein internationaler Ferienort werden sollte. Hier bestehen keine politisch bedingten Einschränkungen für einen Besuch. Das Trauma von Veras Verschwindens prägt die Familie bis in die Gegenwart. Eli benennt nicht nur seine Tochter nach ihr, sondern widmet der Geschichte seiner Vorfahren auch Filme.

Nach und nach wird deutlich, dass Eli ein unzuverlässiger Erzähler ist, was auch die Dottoressa bemerkt. Er lässt Erinnerungen, Fantasien und Zukunftsvorstellungen ineinanderfließen, sodass der Lesende unsicher wird, was tatsächlich geschehen ist.

Eli erscheint zunächst als ein familienverbundener Mensch, doch seine gescheiterte Ehe, sein distanziertes Verhältnis zur Tochter und ein erschreckender Gedanke, den er etwa in der Mitte des Romans hat, zeichnen ein komplexeres Bild. Im weiteren Verlauf bleiben die Therapiegespräche nicht mehr im vertrauten Dialog, wodurch Edi die Aufmerksamkeit der Dottoressa zu entgleiten droht.

Das Ende der Geschichte bringt eine überraschende Wendung. Obwohl die Handlung stark auf die Figuren fokussiert ist, treten auch die gesellschaftlichen Umbrüche an den Handlungsorten deutlich hervor. Die Fabulierkunst des Filmregisseurs ist stellenweise amüsant, auch wenn einige Geschehnisse tragisch sind.

„Goldstrand“ von Katerina Poladjan ist ein Roman zwischen Realität und Imagination des Protagonisten. Er ringt mit einem generationenübergreifenden Trauma und sucht auf der Couch seiner Therapeutin nach einer Möglichkeit, es zu verarbeiten. Mit seiner Fantasie kann er sich eigene Wirklichkeiten erschaffen. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung für diese erfinderische Erzählung.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Kunstvoll geschichtete Erzählung

Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten
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In ihrem Roman ‚Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten‘ zeichnet Anna Maschik das vielschichtige Porträt einer Familie über mehrere Generationen. Die Erzählung entfaltet sich Schicht ...

In ihrem Roman ‚Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten‘ zeichnet Anna Maschik das vielschichtige Porträt einer Familie über mehrere Generationen. Die Erzählung entfaltet sich Schicht um Schicht, wie die Zitrone, die auf dem Cover abgebildet ist. Sie beginnt vor mehr als hundert Jahren mit der dreizehnjährigen Bäuerin Henrike, die nach dem frühen Tod der Mutter den Haushalt für ihren Vater und ihre Brüder führt. Sie leben in einem Dorf im Norden Deutschlands. Um den Hunger der Familie zu stillen, schlachtet sie unerlaubterweise ein Schaf, was anders als bei anderen Arten lautlos vonstatten. Mit dieser Handlung beginnt das Buch und gibt ihm den Titel.

Henrikes Urenkelin Alma tritt als Erzählerin der Geschichte auf. Sie fügt die überlieferten Episoden, die nicht immer chronologisch angeordnet sind, mosaikartig zusammen. Anna Maschik gestaltet ihren Roman abwechslungsreich: Sie verwendet zahlreiche Stilmittel wie beispielsweise Metaphern, Repetitionen und Personifikationen. Durch eingestreuten Realismus erscheinen einige Begebenheiten unrealistisch, aber Alma erzählt so, wie sie es gehört hat. Die Lesenden sind gefordert, das Geschehen nach ihren eigenen Vorstellungen zu deuten. Der lange Schlaf einer Figur lässt auf ihre Bedeutungslosigkeit in dieser Zeit schließen, das Verblassen der Farben wird zum Symbol für ein anhaltendes Gefühl von Trauer. Politische Veränderungen haben spürbare Auswirkungen auf das tägliche Leben der Familien.

Die unbenannten Kapitel sind kurz und bestehen mehrfach nur aus einer Auflistung, mit denen Alma sich Übersichten zu bestimmten Themen schafft und dabei Gegensätze verdeutlicht. Die Sätze sind auf das Wichtigste beschränkt, doch trotz der dadurch entstehenden Lücken erhält man einen guten Einblick in das entbehrungsreiche bäuerliche Leben. Nach der Heirat von Almas Großmutter mit dem Sohn eines Möbelhändlers sind die nun veränderten alltäglichen Herausforderungen ebenso nachvollziehbar geschildert. Über die Generationen hinweg bringt die Autorin zum Ausdruck, dass die Mütter und die Väter sich darüber uneins sind, ob ein weiblicher oder ein männlicher Nachwuchs es leichter im Leben haben wird. Die Frauen haben den Wunsch, ihre Erziehung anders zu gestalten als die eigene Mutter, doch Anna Maschik zeigt, dass sich dennoch gewisse Muster ungewollt ständig wiederholen. Die Ablösung von der vorherigen Generation erweist sich selbst bei räumlicher Distanz als schwierig.

Anna Maschiks Roman „Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten“ ist eine kunstvoll geschichtete Erzählung, die über Jahrzehnte auf das Gefüge einer Familie blickt. Die Belastungen des Alltags, die Freuden und Sorgen, die Liebe und das Leid der Figuren werden spürbar, lassen aber Platz zur eigenen Interpretation. Sehr gerne vergebe ich eine Leseempfehlung für dieses eindrucksvolle Buch.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Eindringliche Lektüre mit lebendigen Figuren vor wunderschöner schlesischer Kulisse

Die Verlorene
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In ihrem Roman „Die Verlorene“ schreibt Miriam Georg zum ersten Mal auf zwei Handlungsebenen, von denen eine in der Gegenwart verortet ist. In ihr stürzt die inzwischen dreiundneunzigjährige Änne Frankfurter ...

In ihrem Roman „Die Verlorene“ schreibt Miriam Georg zum ersten Mal auf zwei Handlungsebenen, von denen eine in der Gegenwart verortet ist. In ihr stürzt die inzwischen dreiundneunzigjährige Änne Frankfurter Wohnung in Frankfurt von einem Hocker und fällt ins Koma, aus dem sie nicht mehr aufwacht.

Das Verhältnis zu ihrer fünfundsiebzigjährigen Tochter Ellen ist seit jeher belastet. Mit ihr floh sie einst in den Nachkriegstagen aus Schlesien in den Westen. Ihren Vater hat Ellen nie kennengelernt. Ihre Tochter Laura, 37 Jahre alt, stammt aus einer kurzen Ehe. Weder mit Ellen noch mit Laura hat Änne je über ihre Eltern und Geschwister gesprochen. Nach Schlesien ist sie nie zurückgekehrt. Als sie nun bewusstlos im Krankenhaus liegt, bleiben viele Fragen offen, die Tochter und Enkelin ihr gerne gestellt hätten. Beide sind verwundert, als die behandelnde Ärztin ihnen eröffnet, dass Änne nie an Epilepsie gelitten habe, wie sie immer glaubten.

Vor allem Laura wird sich der Brüche in der Familiengeschichte bewusst. Beim Aufräumen in der Wohnung ihrer Großmutter entdeckt sie ein Foto, auf dem zwei junge Frauen mit einem Kleinkind abgebildet sind. Wer darauf abgebildet ist, will sie unbedingt herausfinden und macht sich daher auf den Weg nach Polen, um nach Spuren ihrer Herkunft zu suchen.

Zu Beginn fokussiert die Geschichte noch auf der Gegenwart, doch mit Lauras Nachforschungen nehmen die Kapitel, die in den 1940er Jahren spielen, zunehmend breiteren Raum ein. Ännes Vater führt einen Gutshof. Sie wächst mit einer Schwester und zwei Brüdern auf. Der Zweite Weltkrieg verändert das Leben der Familie grundlegend. Die Söhne werden zum Kriegsdienst eingezogen und dem Hof FremdarbeiterInnen zugewiesen. Als Änne erkrankt, versuchen ihre Eltern dies zu verbergen, denn für eine Krankheit ohne Aussicht auf Heilung gibt es im Dritten Reich keine guten Lösungen.

Als Lesende folgt man Lauras Spurensuche und nähert sich Stück für Stück der jungen Änne. Sie wächst in einer sie beschützenden Familie auf, die zunehmend unter politischen Repressionen leidet. Auf der Suche nach dem Vater von Ellen und dem Grund für Ännes Flucht in den Westen entfaltet sich eine Geschichte mit einigen unerwarteter Wendungen, die für einen regelrechten Lesesog entwickeln. Miriam Georg gelingt es mit Feingefühl die Beweggründe ihrer Figuren für ihr Handeln offenzulegen. Deutlich wird dabei auch, welchen Einschränkungen Frauen in den 1940er Jahren ausgesetzt waren, wenn sie selbstbestimmt leben wollten.

Gute Recherche und eine Verbindung zur eigenen Familiengeschichte der Autorin verleihen dem Roman „Die Verlorene“ von Miriam Georg Authentizität und Nähe zu realen Ereignissen. Familiengeheimnisse sorgen für eine unterschwellige Spannung. Lebendige Figuren, eine wunderschöne Kulisse in Schlesien und starke Gefühle machen die Lektüre eindringlich und hallen nach. Sehr gerne vergebe ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung für das Buch.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Fesselnde Lektüre für Thriller-Fans

Welcome Home – Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?
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Marco und Ines Winkler, beide etwa Mitte Dreißig, sind stolze Besitzer ihres ersten Eigenheims. Aus dem Norden Deutschlands sind sie mit ihrer vierjährigen Tochter Emilia in die neue Wohnsiedlung „Auf ...

Marco und Ines Winkler, beide etwa Mitte Dreißig, sind stolze Besitzer ihres ersten Eigenheims. Aus dem Norden Deutschlands sind sie mit ihrer vierjährigen Tochter Emilia in die neue Wohnsiedlung „Auf Mons“ in den Süden gezogen. Neue Arbeitsstellen haben sie ebenfalls bereits gefunden. Arno Strobel spielt in seinem Thriller „Welcome Home“ nicht nur mit den Nerven diesen Paares, sondern auch mit denen seiner Leserschaft. Denn zu Recht trägt das Werk den Untertitel „Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?“ In der Erstauflage ist das Buch mit einem lentikulärem Wechsel-Motiv ausgestattet, das beim Kippen ein blutiges Messer auf der Fußmatte enthüllt. Ob es sich dabei vielleicht um die Tatwaffe handeln könnte?

Arno Strobel greift erneut ein Thema auf, dass viele Lesende nachvollziehen können: den Wunsch nach den eigenen vier Wänden. Marco und Ines sind mit der Verwirklichung ihres Traums nicht allein. Bei ihrem Einzug ist bereits etwa die Hälfte der dreißig Häuser der Siedlung bewohnt, sodass zahlreiche Nachbarn in die Handlung eingebunden sind. Um die Übersicht zu erleichtern, findet sich auf dem vorderen Vorsatz eine übersichtliche Skizze.

Es ist kalt im November. Auf einer Runde durch das Viertel, ist nur hier und da ein Licht zu sehen, was der Erzählung eine düstere Stimmung verleiht. Nur kurze Zeit nachdem Ines und Marco ihr Haus bezogen haben geschieht nebenan ein Mord. Ines könnte die Täterin oder den Tätern sogar vom Fenster aus gesehen haben. Schon zuvor hatten sie und ihr Mann in merkwürdige Vorkommnisse im Haus bemerkt. Außerdem kursiert das Gerücht, in der Siedlung gingen Geister um. Das Gefühl der Sicherheit schwindet und an seine Stelle tritt eine wachsende Unruhe, ob der Täter erneut zuschlagen wird und ob sie selbst in Gefahr sind.

Bis etwa zur Mitte der Geschichte steigt die Spannungskurve beständig an. Mehrere Figuren geraten in den Fokus, die sich durch markantes Verhalten oder denkwürdige Aussagen verdächtig machen. Dann stagnieren jedoch die Ermittlungen und damit zunächst auch die Spannung. Gezielt weckt der Autor dann zunehmendes Misstrauen zwischen den Bewohnern, bis man nicht mehr weiß, wem man überhaupt noch trauen kann.

Die kurzen Kapiteln werden unregelmäßig von kursiv gesetzten Einschüben unterbrochen, wie üblich in den Thrillern von Arno Strobel. Diesmal erhält man dadurch einen Einblick in die Tragödie einer unbekannten Person, aber später kann man auf diese Weise das Leid eines Opfers nachempfinden. Gegen Ende steigt die Spannungskurve nochmals an und offenbart den bis dahin gut verborgenen Mörder. Sein schnell abgehandeltes Motiv konnte mich jedoch nicht vollständig überzeugen.

Rätselhafte Figuren, eine seltene Erkrankung und das beunruhigende Eindringen in Häuser bilden die Zutaten für den Thriller „Welcome Home“ von Arno Strobel, der zwar gelungen ist, jedoch spannungsmäßig nicht ganz an andere Werke des Autors heranreicht. Thriller-Fans können sich dennoch auf eine fesselnde Lektüre freuen, für die ich gerne eine Leseempfehlung gebe.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Liebevoller Blick auf eine nicht alltägliche Familie

Botanik des Wahnsinns
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Sieben Jahre nach der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter sitzt der Ich-Erzähler von Leon Englers Roman „Botanik des Wahnsinns“ vor Kartons, in denen sich all das befindet, was seinerzeit seine Mutter ...

Sieben Jahre nach der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter sitzt der Ich-Erzähler von Leon Englers Roman „Botanik des Wahnsinns“ vor Kartons, in denen sich all das befindet, was seinerzeit seine Mutter als „unbedeutend“ eingepackt hatte. Durch eine fatale Verwechslung wurden bei der Entrümpelung nicht die belanglosen Dinge entsorgt, sondern die persönlichen Erinnerungsstücke.

Psychische Erkrankungen durchziehen das Leben seiner Eltern und Großeltern wie ein unsichtbarer roter Faden. Jeder seiner Vorfahren aus den vergangenen beiden Generationen litt an einer Erkrankung der Seele: Depression, Alkoholismus, Paranoia, Schizophrenie gehören dazu. Der Erzähler selbst lebt mit der Angst, irgendwann ebenfalls daran zu erkranken, er leidet an Agateophobie. Als Kind wurde dem Erzähler erklärt, dass die Leiden seiner Verwandten organische Natur seien, weil man ihm das Verständnis für eine psychosomatische Krankheit nicht zugestand.

Der Titel des Buchs erklärt sich dadurch, dass sich Pflanzen in der Botanik katalogisieren lassen und dem ähnlich auch Erkrankungen in ein Schema eingeordnet werden können. Der Erzähler vertieft sich in die Literatur, um auch für sich eine Diagnose zu erstellen. Zu diesem Zeitpunkt hat er sich längst auf die Seite der Behandler geschlagen und arbeitet als Psychologe in einer Psychiatrie, in der er auf mehreren Stationen eingesetzt wird.

Obwohl er vorher versucht, an verschiedenen Aufenthaltsorten, auch im Ausland, Abstand von seinen Wurzeln zu gewinnen, bleibt die Familiengeschichte sein ständiger Begleiter. Mit seinem Fachwissen und aufgrund seiner beruflichen Erfahrungen gewährt der Autor einen tiefen Einblick in den Klinikalltag. Das Verhalten der Patienten bringt ihn zum Nachdenken über die Leiden seiner Verwandten. Schritt für Schritt vollzieht er nach, wer an was erkrankt war und welche Gründe dazu geführt haben. Leon Engler wirft die Frage auf, wer bestimmt, was als regulär anzusehen ist und welches Maß erreicht werden muss, damit eine psychische Krankheit beginnt. Dazu schaut er auch auf die Geschichte der Psychologie.

Der Roman „Botanik des Wahnsinns“ von Leon Engler ist ein liebevoller Blick auf eine nicht alltägliche Familie, von der man sich fragt, inwieweit sie derjenigen des Autors entspricht. Feinfühlig setzt sich aus den Erinnerungen des Erzählers ein Bild der ihn prägenden Erfahrungen mehrerer Generationen zusammen. Die Schilderung der gehäuft auftretenden psychosomatischen Krankheiten in der Familie des Protagonisten ist tief berührend und hallt lange nach. Gerne empfehle ich das Buch weiter, vor allem an Lesende mit Interesse an Psychologie.

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