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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.09.2020

Romantik mit Prickeln

Lessons from a One-Night-Stand (Baileys-Serie 1)
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Holly Radcliffe kommt für 3 Monate als Rektorin nach Alaska. Noch vor Antritt ihres Amtes hat sie ein One-Night-Stand mit Austin Bailey – und trifft ihn als Lehrer an der Schule wieder. Sofort ist ihr ...

Holly Radcliffe kommt für 3 Monate als Rektorin nach Alaska. Noch vor Antritt ihres Amtes hat sie ein One-Night-Stand mit Austin Bailey – und trifft ihn als Lehrer an der Schule wieder. Sofort ist ihr kleines Abenteuer Stadtgespräch, und Holly will Abstand zu ihm halten. Doch beide fühlen die besondere Anziehungskraft des anderen…

Die beiden Schriftstellerinnen, die unter dem Pseudonym Piper Rayne publizieren, haben bereits mehrere Liebesromane geschrieben, die beim Lesen nicht nur für romantische Gefühle, sondern auch für ein gewisses Prickeln sorgen. Und dieses Prickeln wird immer mal wieder überdeutlich. Dabei werden einige Klischees bedient: Holly ist eine umwerfende Frau und Austin nicht nur gut gebaut, sondern auch ein Fels in der Brandung - aber das gehört zu diesem Genre natürlich dazu. Wobei mir vor allem die Mitglieder der Familie Bailey am besten gefallen haben, sie sind so unterschiedlich geraten, jeder davon ein echtes Unikum.

Es ist eine nette Lektüre für zwischendrin, wobei man sich bewusst sein muss, dass das gewisse Prickeln teilweise in recht viel Erotik ausartet. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 28.09.2020

Mord auf Hallig Nekpen

Halligmord (Ein Minke-van-Hoorn-Krimi 1)
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Eine Sturmflut hat auf der kleinen Hallig Nekpen menschliche Knochen freigespült. Die junge Kommissarin Minke van Hoorn kommt von der benachbarten Hallig und hat ihre Stelle bei der Polizei neu angetreten. ...

Eine Sturmflut hat auf der kleinen Hallig Nekpen menschliche Knochen freigespült. Die junge Kommissarin Minke van Hoorn kommt von der benachbarten Hallig und hat ihre Stelle bei der Polizei neu angetreten. Schnell findet sie heraus, wer der Tote ist. Doch wie kam er zu Tode? Als der Sohn des alten Deichgrafen entführt wird, muss sie sich auch darum kümmern, denn die nächste Sturmflut steht an.

Auch wenn die im Buch geschilderten Orte fiktiv sind, hat die Autorin Greta Henning das Leben auf den Halligen gut einfangen können. Die jeweiligen Charaktere sind gut geschildert, so dass man gerne mit Minke auf die Suche nach dem Täter und dessen Motiv geht. Der drohende Herbststurm bringt zusätzliche Spannung ins Geschehen: Die Autorin hat die Gefahr bestens in die Geschichte integriert. Die Kommissarin ist noch jung, sie muss sich in der alteingesessenen Gesellschaft erst ihre Sporen verdienen, aber das macht sie auf eine unaufgeregte Art mit sehr viel detektivischem Spürsinn.

Mir hat dieser Auftakt einer Reihe sehr gut gefallen, so dass ich mich bereits auf weitere Fälle mit dieser Kommissarin freue. Deshalb empfehle ich das Buch gerne weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Veröffentlicht am 23.09.2020

Akribisch recherchiert und bestens in eine Geschichte umgesetzt

Keltensonne
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Die junge Keltin Rowan lebt als einfache Bauerntochter in einer kleinen Siedlung auf dem Donnersberg. Sie liebt den Sohn des Häuptlings, doch verheiratet wird sie mit einem älteren, gewaltbereiten Mann. ...

Die junge Keltin Rowan lebt als einfache Bauerntochter in einer kleinen Siedlung auf dem Donnersberg. Sie liebt den Sohn des Häuptlings, doch verheiratet wird sie mit einem älteren, gewaltbereiten Mann. In der Toskana arbeitet Caius zusammen mit seinem Vater daran, die väterliche Weinhandlung auszubauen. Doch die Lebenswege von Rowan und Caius bergen einige unerwartete Wendungen, bis die beiden eines Tages aufeinander treffen.

Zwei Hochkulturen prallen hier aufeinander, und dabei lernt der Leser den Alltag der Kelten wie auch der Römer in der Zeit ca. 100 v.C. kennen. Hier zeigt sich deutlich, wie akribisch die beiden Autorinnen Heike Beardsley und Ulrike Vögl ihre Recherche betrieben haben. Man fragt sich von Anfang an als Leser, wie die so unterschiedlichen Lebenswege der beiden Protagonisten aufeinander treffen können, so dass der Spannungsbogen durchgängig hochgehalten wird. Das Buch bietet einige unerwartete Wendungen, die dennoch sehr gut in die Geschichte integriert sind und dabei glaubwürdig daherkommen. Ein Glossar erklärt die lateinischen Begriffe, die in den Text gestreut sind und so die Geschichte noch glaubwürdiger machen.

Sehr gerne vergebe ich 4 von 5 Sternen und empfehle das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 23.09.2020

Gedanken zu Corona

Corona-Stories
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Covid19 – seit Monaten hat es unsere Weltsicht verändert. In einer globalen Welt hat sich das Virus in kürzester Zeit weltweit verbreitet, hat zu Lockdown und Ausgehsperren geführt, hat unseren Alltag ...

Covid19 – seit Monaten hat es unsere Weltsicht verändert. In einer globalen Welt hat sich das Virus in kürzester Zeit weltweit verbreitet, hat zu Lockdown und Ausgehsperren geführt, hat unseren Alltag verändert. Virologen haben Sondersendezeiten in sämtlichen Medien erhalten, wir haben ihnen gespannt zugehört. Wie sind die Folgen der Pandemie – für die Gesellschaft, für die Demokratie, für unsere Kinder, für das Klima?

Entstanden aus einem wissenschaftlichen Blog heraus, hat die wbg (Wissenschaftliche Buchgesellschaft) ihre Autoren um Gedanken zur Pandemie gebeten und in diesem Buch zusammengefasst. Aus verschiedenen Sichtweisen heraus wird die derzeitige Situation betrachtet und in den historischen Zusammenhang hineingefügt. Die einzelnen Beiträge unterscheiden sich dabei, liegen doch verschiedene Fachrichtungen zugrunde. Die Essays sind gut lesbar und geben sachlich und fundiert die gegenwärtige Situation wieder, immer die Zukunft im Blick. Manche Beiträge sind eher kurz gehalten, andere beschäftigen sich eingehender mit dem gewählten Thema, immer aber kann der Leser für sich neue Aspekte herauslesen. Das Buch regt eindeutig zum Nachdenken an, sowohl für unsere Gesellschaft wie auch für den Einzelnen selbst. Von jedem verkauften Exemplar gehen 2 Euro an ArbeiterKind.de.

Durch seine Beiträge wird dieses Buch keine „Eintagsfliege“ bleiben, denn es thematisiert wichtige zukunftsrelevante Themen. Ich empfehle es unbedingt weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Veröffentlicht am 23.09.2020

Spannend schräg

Wie man 13 wird und die Welt rettet (Wie man 13 wird 3)
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Markus ist ein Halbvampir, und zusammen mit seinen Eltern wartet er sehnsüchtig darauf, dass sich seine Superkräfte endlich zeigen. Atemübungen und Selbsthilfekurse sollen ihm auf die Sprünge verhelfen. ...

Markus ist ein Halbvampir, und zusammen mit seinen Eltern wartet er sehnsüchtig darauf, dass sich seine Superkräfte endlich zeigen. Atemübungen und Selbsthilfekurse sollen ihm auf die Sprünge verhelfen. Zudem gibt es in der Stadt einige merkwürdige Vorfälle, treibt etwa wieder ein Vampir sein Unwesen? Markus‘ Freundin Tallulah ist mit Feuer und Flamme bei der Suche nach dem Vampir – oder sind es gar mehrere? Dass die beiden Kinder dabei in größte Gefahr geraten, ahnen sie noch gar nicht…

Dies ist bereits der dritte Band der Reihe um den Halbvampir Markus, für mich allerdings der erste. Dabei ist es mir gut gelungen, in die Geschichte hineinzufinden, nun bin ich neugierig geworden auf die beiden bisherigen Bände. Markus ist sympathisch dargestellt, man geht gerne auf ein prickelndes Abenteuer mit ihm. Mit seinen 13 Jahren zeigt er Interesse am anderen Geschlecht, aber vor allem geht es darum, seinen Status als Halbvampir nicht zu verraten und die bösen Vampire davon abzuhalten, die Weltherrschaft zu übernehmen. Das Buch spricht junge Leser an, die Geschichte ist lustig geschrieben, die Illustrationen lockern den Text gut auf.

Dieses unterhaltsame Abenteuer empfehle ich gerne weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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