Cover-Bild Das Leben ist ein wilder Garten
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Zsolnay, Paul
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 17.08.2020
  • ISBN: 9783552059993
Roland Buti

Das Leben ist ein wilder Garten

Roman
Marlies Ruß (Übersetzer)

„Man findet hier die feinen Beobachtungen wieder, die in 'Das Flirren am Horizont' so sehr berührt haben.“ (Livre Hebdo) – Roland Butis neuer Roman über das Leben in allen Facetten

Das beschauliche Leben des Landschaftsgärtners Carlo gerät in Aufruhr. Seine Frau hat ihn verlassen, die Tochter studiert jetzt in London. Agon, sein Hilfsgärtner aus dem Kosovo, eine sensible Seele in einem massigen Körper, wird aus heiterem Himmel zusammengeschlagen. Und dann ist plötzlich Carlos demente Mutter verschwunden. Gemeinsam mit Agon macht er sich auf die Suche und entdeckt nicht nur die Natur und die Menschen um ihn herum neu, sondern kommt in einem Grandhotel am Berg der ungeahnt glamourösen Vergangenheit seiner Mutter während des Zweiten Weltkriegs auf die Spur … Wir sind Roland Butis Figuren ganz nah. Ihre Gesichter, ihre Bewegungen werden uns vertraut. Wir leben und fühlen mit ihnen. Das ist Butis große Kunst.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2020

Vergangenheit und Heute

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°Das Leben ist ein wilder Garten" ist ein sehr ruhiger Roman von Roland Buti.
Carlo ist Landschaftsgärtner und man merkt ihm seine Liebe zu seinem Beruf auch an, aber ansonsten ist in seinem Leben so ...

°Das Leben ist ein wilder Garten" ist ein sehr ruhiger Roman von Roland Buti.
Carlo ist Landschaftsgärtner und man merkt ihm seine Liebe zu seinem Beruf auch an, aber ansonsten ist in seinem Leben so einiges durcheinander geraten. Seine Frau hat ihn verlassen, die gemeinsame Tochter studiert in London und seine Mutter rückt aus dem Seniorenheim aus.
Eine sehr interessante Figur ist hier auch der Hilfsgärtner Agon, ein Hüne aus dem Kosovo. Dieser war mal Lehrer und man merkt ihm die Liebe zur Natur und seinen Pflanzen mit jedem Wort an. Agon kann zupacken und hat ein großes Herz. Er hilft Carlo bei der Suche nach seiner Mutter.
Im Buch stehen wunderschöne Beschreibungen der Natur und auch einzelner Szenen im Vordergrund, der Autor findet hier sehr schöne poetische Worte. Auch die Charaktere stehen mir bildhaft vor Augen, wobei ich mir hier noch einige Informationen mehr aus ihrem Leben gewünscht hätte.
Es ist sehr schön zu sehen, wie sich Bruchstücke der Vergangenheit der Mutter vor Carlo ausbreiten, von denen er so gar keine Ahnung hatte. Auch da hätte ich gerne noch mehr gelesen, so bleibt es für mich eine kurze Geschichte in wunderschönen Worten.

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Veröffentlicht am 13.11.2020

Konnte mich nicht überzeugen

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Das Cover ist wirklich interessant und man fragt sich, bevor man das Buch gelesen hat, wer denn sie Frau auf dem Fahrrad sein wird. Es lädt einen förmlich zum Rätseln ein.

Inhalt:
Das beschauliche Leben ...

Das Cover ist wirklich interessant und man fragt sich, bevor man das Buch gelesen hat, wer denn sie Frau auf dem Fahrrad sein wird. Es lädt einen förmlich zum Rätseln ein.

Inhalt:
Das beschauliche Leben des Landschaftsgärtners Carlo gerät in Aufruhr. Seine Frau hat ihn verlassen, die Tochter studiert jetzt in London. Agon, sein Hilfsgärtner aus dem Kosovo, eine sensible Seele in einem massigen Körper, wird aus heiterem Himmel zusammengeschlagen. Und dann ist plötzlich Carlos demente Mutter verschwunden. Gemeinsam mit Agon macht er sich auf die Suche und entdeckt nicht nur die Natur und die Menschen um ihn herum neu, sondern kommt in einem Grandhotel am Berg der ungeahnt glamourösen Vergangenheit seiner Mutter während des Zweiten Weltkriegs auf die Spur …

Meine Meinung:
Es handelt sich um eine nette Geschichte, die mich aber im Großen und Ganzen nicht so wirklich überzeugen konnte. Die Idee ist wirklich toll, allerdings fehlt bei der Umsetzung der gewisse Tiefgang, den die Geschichte meiner Meinung nach verdient hätte. Sehr schön wäre es gewesen, wenn man mehr aus der Vergangenheit der Mutter erfahren hätte. So hat man immer nur einzelne Häppchen hingeworfen bekommen, aber nicht so wirklich etwas erfahren. Carlo hat mir ja anfangs wirklich gut gefallen, aber im Laufe des Buches fand ich sein Verhalten, gerade seiner Mutter gegenüber sehr fragwürdig. Es hatte den Anschein, das ihm jeglicher Bezug und jegliche Beziehung zur Mutter abhanden gekommen ist. Ich denke hier hätte man mehr daraus machen können.

Mein Fazit:
Nette Geschichte aber leider nicht mehr.

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Veröffentlicht am 13.11.2020

Eine Geschichte voller Poesie

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Carlo ist ein begnadeter Landschaftsgärtner. Als seine demente Mutter aus dem Heim verschwindet, macht er sich mit seinem Hilfsgärtner Agon auf die Suche nach ihr. In einem Grandhotel am Berg findet er ...

Carlo ist ein begnadeter Landschaftsgärtner. Als seine demente Mutter aus dem Heim verschwindet, macht er sich mit seinem Hilfsgärtner Agon auf die Suche nach ihr. In einem Grandhotel am Berg findet er nicht nur seine Mutter, sondern auch Bruchstücke aus ihrer Vergangenheit während des Zweiten Weltkriegs.

Dieses Buch liest sich, als würde man mit staunenden Augen die Welt neu entdecken. Dadurch konnte ich überhaupt nicht ahnen, in welche Richtung die Ereignisse gehen werden, ich ließ mich überraschen vom Fluss der Geschichte. Carlo als Landschaftsgärtner hat natürlich ein besonders beobachtendes Auge auf seine Umwelt, und seine Beschreibungen dazu sind so bildhaft, dass sie zu einem exquisiten Genuss werden. Und wie sich auch im Garten im Verlauf der Jahreszeit bzw. durch das Eingreifen des Menschen etwas verändert, so verändert sich auch das Leben im Verlauf der Geschichte. Die Sprache ist so voller Poesie, dass jeder Satz eine ganz besondere Aussagefähigkeit hat. Wer sich die Zeit nimmt, diese Poesie wirken zu lassen, wird von einer Geschichte überrascht werden, die zart und federleicht daherkommt und dabei tief ins Innerste berührt.

Sehr gerne empfehle ich diese Geschichte weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Für mich nur sprachlich überzeugend

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Carlo ist am liebsten in der Natur und fühlt sich in geschlossenen Räumen schnell unwohl. Er ist Landschaftsgärtner und Vater einer inzwischen erwachsenen Tochter, die in London studiert. Von der Mutter ...

Carlo ist am liebsten in der Natur und fühlt sich in geschlossenen Räumen schnell unwohl. Er ist Landschaftsgärtner und Vater einer inzwischen erwachsenen Tochter, die in London studiert. Von der Mutter seiner Tochter lebt er seit kurzer Zeit getrennt, wobei er sich von der Trennung noch nicht erholt hat und den alten Zeiten nachtrauert. Dann verschwindet seine Mutter aus einem Seniorenheim und er begibt sich auf die Suche nach ihr und erfährt von ihrem Leben während des Krieges.

In „Das Leben ist ein wilder Garten“ passiert nicht sonderlich viel. Es geht eher um die Charakter- und auch Naturbeschreibungen. Oftmals tue ich mich mit Auslassungen über Landschaften, Pflanzen oder Tiere schwer. Zu Beginn des Romans hat mich Roland Buti überrascht, in dem er es geschafft hat, dass ich mit den detaillierten Beschreibungen der Pflanzen und Natur durchaus etwas anfangen konnte und diese nicht als zu ausschweifend und langatmig empfunden habe. Im Laufe des Romans wurde mir der Anteil der Beschreibungen dann aber einfach zu groß. Die Charakterzeichnungen sind meiner Meinung nach liebevoll und gut gelungen, auch wenn ich einzelne Handlungen der Protagonisten nur schwer nachvollziehen konnte. Was mir aber wirklich gefehlt hat, war etwas Überraschendes. Es ist mir nicht gelungen, mir von der Mutter von Carlo ein Bild zu machen, das für mich wirklich nachvollziehbar ist und Sinn macht. Obwohl nicht immer alle Handlungsansätze auserzählt werden müssen, hätte ich mir in diesem Fall etwas mehr Tiefe gewünscht. Vielleicht hatte ich auch nicht die richtigen Erwartungen an das Buch, restlos begeistern konnte es mich leider nicht.

Alles in allem hat mich der Roman von Roland Buti zwar sprachlich voll überzeugt, von der Handlung her hatte ich mir aber noch mehr erwartet.

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Veröffentlicht am 07.10.2020

Ruhiges und nachdenkliches Buch

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Ein schönes Buch, ein ruhiges und nachdenkliches Buch. Der Autor hat einen so schönen Schreibstil, dass man nur wenige Zeilen braucht, um abzutauchen und wie ein Schatten folgt man dann Carlo bei der ...

Ein schönes Buch, ein ruhiges und nachdenkliches Buch. Der Autor hat einen so schönen Schreibstil, dass man nur wenige Zeilen braucht, um abzutauchen und wie ein Schatten folgt man dann Carlo bei der Suche nach seiner Mutter. Die Charaktere werden sehr detailliert beschrieben und strahlen Ruhe und Sanftheit aus. Doch es gibt auch die unbekannten Seiten und die Vergangenheit, die bisher nicht angesprochen wurde. Diese Türen öffnen sich nun und Carlos muss feststellen, dass er nicht alles über seine engsten Vertrauten und seiner Mutter weiß.

Nur langsam wird offengelegt, was in der Vergangenheit war. Manches wird nur angerissen und verschwindet wieder. Das Ende des Handlungsstranges muss sich der Leser selber schaffen. Ich fand es gut, dass nicht immer alles bis zum Schluss aufgeklärt wurde. Offene Enden mögen viele nicht, doch lassen sie Raum für die eigene Interpretation, was mir gut gefallen hat.

Ein Buch, welches sich lohnt, besonders weil der Schreibstil so gut war.

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