Eine verzwickte Geschichte, die da erzählt wird. Ein vermeintlicher Suizid - oder wurde dieser erzwungen? Gefolgt von einer Entführung, weiteren Todesfällen und einem entlassenen Straftäter, der wegen ...
Eine verzwickte Geschichte, die da erzählt wird. Ein vermeintlicher Suizid - oder wurde dieser erzwungen? Gefolgt von einer Entführung, weiteren Todesfällen und einem entlassenen Straftäter, der wegen Kindesmissbrauchs eingesessen hatte. Was ist da bloß los auf Sylt? Ein aus wechselnder Sicht der Täter und Ermittler, in feinen Häppchen serviertes, wendungsreiches Krimistück, das man am besten in einem Rutsch durchliest. Einerseits, weil es wirklich eine spannende und unterhaltsame Lektüre ist, zum anderen, weil man so auch nicht den Faden verliert.
Eine sehr drastische, aber auch unwahrscheinliche Geschichte, in die Valeria Ravelli von Interpol und ihr Kollege Colin Bain hineingezogen bzw. geschickt werden. Es geht um einen tot und schon mumifiziert ...
Eine sehr drastische, aber auch unwahrscheinliche Geschichte, in die Valeria Ravelli von Interpol und ihr Kollege Colin Bain hineingezogen bzw. geschickt werden. Es geht um einen tot und schon mumifiziert aufgefundenen ehemaligen BKA Mann, der sich zuletzt wohl auf die Spur verschollener Menschen begeben hatte. Und um ein unheimliches, abgeschiedenes Dorf, nicht nur am A…. Der Welt, sondern auch hinter einer Mauer des Schweigens. Man teilt sich auf und geht verschiedenen Spuren nach, denen die Leserschaft dann in wechselnden Erzählungen aus Sicht von Valeria und Colin folgen kann. Und in deren Folge sich eine merkwürdige bis haarsträubende Situation nach der anderen ereignet, sich Valeria und Colin abwechselnd in Gefahr begeben und sich eine geradezu unglaubliche Geschichte entwickelt, in der einer in Machtfunktion und mit mächtigen Freunden alle Fäden zu ziehen scheint. Der Erzählstil ist gut, flüssig und mit bildhafter Sprache. Die Spannung kommt nicht zu kurz. Die Protagonisten kommen sympathisch herüber, wenngleich ab und an etwas verpeilt. Die Geschichte ist gut konstruiert, aber eben auch so, in ihrer Endkonsequenz, eher unglaubwürdig. Bei der wirklich sehr guten Schreibe und dem guten Aufbau der einzelnen Szenen stören dann doch solche Kleinigkeiten wie diese: Valeria verlässt die Pension und leiht sich einen Schirm, weil es regnet. Sie befragt mögliche Zeugen in deren Heim. Beim Verlassen des letzten, nur wenige Zeit und Seiten später, leiht sie sich einen Schirm, weil es regnet. ??? Wo ist der andere Schirm? Fazit: Eine gut konstruierte, gut geschriebene, eher unwahrscheinliche Geschichte, aber durchaus lesenswert.
Eine bedrückende und berührende Geschichte um das Verschwinden einer Studentin, eingebettet in das Schicksal einer Einwandererfamilie aus dem ehemaligen Jugoslawien, die von großen Träumen begleitet, immer ...
Eine bedrückende und berührende Geschichte um das Verschwinden einer Studentin, eingebettet in das Schicksal einer Einwandererfamilie aus dem ehemaligen Jugoslawien, die von großen Träumen begleitet, immer mehr an den Rand der Gesellschaft gedrängt wird. In langen Abschnitten aus der wechselnden Sicht der Protagonisten erzählt, wird das Leben der Familie vor dem frühen Tod der Mutter und dem stetigen Abgleiten in immer mehr Unglück danach ausgebreitet. Im Mittelpunkt Lydia, die alles zusammenhalten will, selbst aber noch Kind ist und von daher überfordert, und Daniel, der auf der verzweifelten Suche nach Halt in falsche Kreise gerät und damit sein Leben immer mehr verpfuscht. Und dann natürlich noch die titelgebende Person. Eine eindringliche Geschichte über Familienschicksal und -zusammenhalt durchaus auch gepaart mit Sozialkritik, dem Aufzeigen sozialer Abgründe, Missstände und Ausweglosigkeit. Mit einem versöhnlichen Ende. Eine sehr ruhige Erzählweise, dennoch spannend.
Eine gut konstruierte Geschichte um Skye, die mit ihrer Tochter vor dem gewalttätigen Ehemann ins Haus der Tante ihrer Freundin flüchtet, wo sie allerdings deren Leiche findet. Soll sie die Polizei rufen? ...
Eine gut konstruierte Geschichte um Skye, die mit ihrer Tochter vor dem gewalttätigen Ehemann ins Haus der Tante ihrer Freundin flüchtet, wo sie allerdings deren Leiche findet. Soll sie die Polizei rufen? Aber was, wenn sie dann ihr Mann findet? Und was wird aus ihrer Tochter, wenn die Polizei ihr nicht glaubt? Mitten in diese Überlegungen hinein tauchen plötzlich fünf Fremde auf, unter ihnen ein Verletzter, die eigentlich nur kurz vom Festnetz aus Hilfe herbei rufen wollen, die sie abholen soll. Handy-Empfang hat es dort nämlich nicht. Doch dann bricht ein Schneesturm los und alle sind im Haus gefangen. Damit entwickelt sich fast so etwas wie ein Kammerspiel, denn alle folgenden, sich dramatisch zuspitzenden, Ereignisse spielen sich in diesem Haus ab. Im schnellen Wechsel aus der Sicht der jeweiligen Protagonisten erzählt, gewinnt die Story an Fahrt und Spannung. Schnell stellt sich heraus, wie der Titel schon sagt, dass jeder etwas zu verbergen hat, dass nichts so ist, wie es scheint, dass man niemandem trauen kann. Bis zum dramatischen Schluss und einer unheilvollen Ahnung, nachdem der letzte Beteiligte „gesprochen“ hat. Gut wäre es gewesen, man hätte ausschließlich diese „Zwangsgemeinschaft“ zu Wort kommen und die Geschichte aus ihrer Sicht erzählen lassen. Die Sicht von außen- die Autorin weiß wer gemeint ist - wirkte störend.
Eine merkwürdige Geschichte um zwei Freundinnen, die mehr oder minder in den Tag hinein leben und etlichen verschwundenen Frauen, die alle so aussehen wie eine der Freundinnnen. Macht sie das zum nächsten ...
Eine merkwürdige Geschichte um zwei Freundinnen, die mehr oder minder in den Tag hinein leben und etlichen verschwundenen Frauen, die alle so aussehen wie eine der Freundinnnen. Macht sie das zum nächsten Opfer? Nachdem sie zunächst alle Spekulationen zu den Frauen ins Reich der Phantastereien verbannt hat, beschleicht sie dann doch das Gefühl der Bedrohung, die realer ist, als sie denkt. Eine Kurzgeschichte, die merkwürdig emotionslos und ein wenig uninspiriert daher kommt und keinen wirklichen Abschluss hat.