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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2025

Spannung, Gänsehaut und ein Sommer, der alles verändert

Der Gott des Waldes
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Wow, Der Gott des Waldes hat mich wirklich komplett gepackt! Das Buch hat von Anfang an diese kribbelnde Spannung, bei der man einfach weiterlesen muss. Die Atmosphäre im Sommercamp mitten in den Wäldern ...

Wow, Der Gott des Waldes hat mich wirklich komplett gepackt! Das Buch hat von Anfang an diese kribbelnde Spannung, bei der man einfach weiterlesen muss. Die Atmosphäre im Sommercamp mitten in den Wäldern ist so intensiv beschrieben, dass ich mich gefühlt habe, als wäre ich selbst dort – irgendwo zwischen Lagerfeuer, geheimen Wegen und dieser ständigen Unruhe, dass gleich irgendwas passiert.

Die Geschichte ist mega vielschichtig: Es geht nicht nur um das Verschwinden von Barbara, sondern auch um die Machtspiele der reichen Familie Van Laar, alte Geheimnisse und das, was in so einem Camp alles zwischen den Zeilen passiert. Ich fand es besonders spannend, dass alle irgendwie etwas verbergen – selbst die Nebenfiguren haben Tiefe.

Was ich richtig mochte: Das Buch bleibt bis zum Ende unvorhersehbar. Ich hatte dauernd das Gefühl, dass ich jetzt wüsste, was Sache ist – und dann kam es doch wieder anders. Der Schreibstil ist dabei total angenehm, flüssig, aber trotzdem mit richtig vielen Details, die die Geschichte lebendig machen.

Für mich war das ein richtiges Highlight – spannend, atmosphärisch und mit Figuren, die mir im Kopf bleiben. Klare 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Emotionen, die hängen bleiben – nicht perfekt, aber echt gut

Boys of Tommen 1: Binding 13
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Binding 13 hat mich echt überrascht. Ich dachte zuerst, es wird so die klassische Highschool-Lovestory, aber es steckt viel mehr drin. Shannon und Johnny haben beide ordentlich ihr Päckchen zu tragen und ...

Binding 13 hat mich echt überrascht. Ich dachte zuerst, es wird so die klassische Highschool-Lovestory, aber es steckt viel mehr drin. Shannon und Johnny haben beide ordentlich ihr Päckchen zu tragen und genau das hat mich richtig abgeholt.

Shannon war mir sofort sympathisch – sie ist schüchtern, total verunsichert und einfach so echt. Man leidet richtig mit ihr mit. Johnny ist auch nicht der typische Bad Boy, sondern jemand, der selbst nicht weiß, wie er mit seinen Problemen umgehen soll. Das macht ihn irgendwie greifbar und nicht so „perfekt-cool“, wie man das oft in solchen Büchern hat.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich schön langsam, das fand ich richtig angenehm. Kein unnötiges Drama, sondern viel echtes Gefühl.
Okay, manchmal hat sich das Buch für mich ein bisschen gezogen – es ist echt lang und ich glaube, ein paar Seiten weniger hätten nicht geschadet. Auch die Nebenfiguren hätten ein bisschen mehr Raum verdient.

Aber trotzdem: Ich hab das Buch gerne gelesen, die Chemie zwischen Shannon und Johnny hat mich mitgenommen und ich will auf jeden Fall wissen, wie’s weitergeht. Kein 5-Sterne-Kracher, aber definitiv ein Buch, das einem im Kopf bleibt.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Ein stilles Buch, das nachwirkt

Windstärke 17
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Windstärke 17 hat mich wirklich berührt. Die Geschichte von Ida, die mit fast nichts im Gepäck einfach abhaut, hat mich von Anfang an gepackt. Ich mochte besonders, wie ehrlich und roh Idas Gefühle beschrieben ...

Windstärke 17 hat mich wirklich berührt. Die Geschichte von Ida, die mit fast nichts im Gepäck einfach abhaut, hat mich von Anfang an gepackt. Ich mochte besonders, wie ehrlich und roh Idas Gefühle beschrieben werden – diese Mischung aus Wut, Trauer und Schuld war richtig spürbar und hat mich oft nachdenklich gemacht.

Die Begegnungen mit Knut und Marianne fand ich total schön – diese kleinen Alltagsmomente, das Aufbackbrötchen-Frühstück, die Spaziergänge, das Kartenspielen – das alles hat so eine angenehme Wärme ausgestrahlt, ohne dass es kitschig wurde. Leif als Charakter mochte ich auch, die Annäherung zwischen ihm und Ida war leise, aber intensiv. Es muss nicht immer großes Drama sein, damit man mitfühlt, das Buch zeigt das ziemlich gut.

Ein paar Szenen hätten für meinen Geschmack noch ein bisschen tiefer gehen können, manchmal ging mir Idas Entwicklung fast ein bisschen zu schnell. Und ab und zu hab ich mir mehr von den Nebenfiguren gewünscht – sie hätten ruhig noch mehr Raum bekommen dürfen.

Aber insgesamt hat mich Windstärke 17 echt mitgenommen. Die Sprache ist klar, direkt, manchmal auch schön trocken – das mochte ich sehr. Es ist kein Buch, das laut schreit, sondern eher eins, das sich still in einem festsetzt. Kein perfektes Buch, aber definitiv eins, das ich gern gelesen habe.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Schöne Liebesgeschichte

Crashing Symphonies
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Crashing Symphonies ist eine schöne und gefühlvolle Liebesgeschichte, die aber auch ernstere Themen anspricht.

Smilla soll eigentlich in die Fußstapfen ihres berühmten Vaters treten und Klavier spielen, ...

Crashing Symphonies ist eine schöne und gefühlvolle Liebesgeschichte, die aber auch ernstere Themen anspricht.

Smilla soll eigentlich in die Fußstapfen ihres berühmten Vaters treten und Klavier spielen, doch tief in ihrem Inneren wünscht sie sich etwas anderes. Als sie auf Mile trifft, einen Tänzer mit einer ganz eigenen Geschichte, beginnt sie, ihr bisheriges Leben zu hinterfragen. Die beiden sind total unterschiedlich, aber genau das macht die Dynamik zwischen ihnen so spannend.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, auch wenn es an manchen Stellen vielleicht etwas vorhersehbar war. Trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit den beiden weitergeht. Die ernsteren Themen wurden gut eingearbeitet, ohne zu erdrückend zu sein. Smilla und Mile sind mir auf jeden Fall ans Herz gewachsen, auch wenn ich mir an manchen Stellen noch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte.

Fazit: Eine schöne Liebesgeschichte mit Emotionen, Musik und Tanz – nicht perfekt, aber definitiv lesenswert!

⭐ 4,5 von 5 Sternen ⭐

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Großartig!

A Head Full of Ghosts – Ein Exorzismus
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Paul Tremblay gelingt mit A Head Full of Ghosts ein fesselndes Spiel mit Realität, Wahnsinn und medialer Inszenierung. Erzählt wird die Geschichte der 14-jährigen Marjorie, die zunehmend Symptome einer ...

Paul Tremblay gelingt mit A Head Full of Ghosts ein fesselndes Spiel mit Realität, Wahnsinn und medialer Inszenierung. Erzählt wird die Geschichte der 14-jährigen Marjorie, die zunehmend Symptome einer psychischen Erkrankung zeigt. Die Ohnmacht der Familie mündet in einem dramatischen Schritt: ein Exorzismus, der nicht nur die Tochter retten, sondern auch zur Sensation für ein Fernsehpublikum werden soll.

Besonders eindrucksvoll ist die Erzählstruktur. Die Ereignisse werden rückblickend von der jüngeren Schwester Merry geschildert, die Jahre später ein Interview gibt. Diese Perspektive verleiht der Geschichte Tiefe und eröffnet Raum für Zweifel: Was ist wirklich passiert? Was wurde durch Erinnerung, Trauma oder Inszenierung verzerrt?

Tremblay versteht es meisterhaft, Horror subtil zu inszenieren – psychologisch, atmosphärisch und oft zwischen den Zeilen. Die Frage nach Wahrheit, Krankheit, Glauben und Medienkritik schwingt dabei immer mit.

Fazit:
Ein intensives, verstörendes Leseerlebnis mit klugem Aufbau und eindringlicher Wirkung. Besonders gelungen: die Erzählweise aus Merrys Sicht und die vielschichtige Thematik.
4,5 von 5 Sternen

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