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Veröffentlicht am 06.06.2026

Wenn aus dem schlimmsten Date die schönste Liebesgeschichte wird

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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„Worst Date Ever“ von Kasie West ist eine süße, romantische und unterhaltsame RomCom, die genau das liefert, was man sich von diesem Genre erhofft: jede Menge Knistern, humorvolle Schlagabtausche und liebenswerte ...

„Worst Date Ever“ von Kasie West ist eine süße, romantische und unterhaltsame RomCom, die genau das liefert, was man sich von diesem Genre erhofft: jede Menge Knistern, humorvolle Schlagabtausche und liebenswerte Charaktere.
Im Mittelpunkt steht Margot, die davon träumt, später als Literaturagentin zu arbeiten und die große Liebe zu finden – allerdings bitte auf möglichst romantische Weise und nicht über eine Dating-App. Ausgerechnet ihr Dating-App-Match Oliver beschert ihr zunächst das schlimmste Date ihres Lebens. Doch obwohl die beiden scheinbar überhaupt nicht zusammenpassen, lässt sich die Anziehung zwischen ihnen nicht leugnen.
Besonders gut gefallen hat mir Margot als Protagonistin. Sie ist sympathisch, authentisch und manchmal herrlich chaotisch. Auch Oliver konnte mich schnell für sich gewinnen. Seine lockere Art und die Dynamik zwischen den beiden sorgen für viele unterhaltsame und romantische Momente. Das Knistern zwischen ihnen ist von Anfang an spürbar und macht einen großen Teil des Lesespaßes aus.
Zu den Tropes gehören vor allem „Opposites Attract“, „Dating-App-Match“, „Bad First Date“ und eine gute Portion „Will-they-won't-they“. Gerade die Gegensätze zwischen Margot und Oliver sorgen für viele witzige Situationen und machen ihre Entwicklung als Paar besonders interessant.
Der Schreibstil von Kasie West liest sich angenehm leicht und flüssig. Die Seiten fliegen nur so dahin, und die Geschichte eignet sich perfekt für zwischendurch. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings: Die Handlung wird ausschließlich aus Margots Sicht erzählt. Ich hätte mir sehr gewünscht, auch Kapitel aus Olivers Perspektive zu bekommen. Dadurch hätte man seine Gedanken und Gefühle besser nachvollziehen können, was der Liebesgeschichte noch mehr Tiefe verliehen hätte.
Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Besonders Sloane ist mir ans Herz gewachsen. Sie bringt zusätzliche Dynamik in die Geschichte und sorgt für einige meiner Lieblingsmomente im Buch. Solche Nebenfiguren machen die Welt lebendig und tragen viel zum Wohlfühlfaktor der Geschichte bei.
Ein weiteres Highlight ist die Gestaltung des Buches. Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt perfekt zur romantischen Stimmung der Geschichte. Besonders begeistert hat mich aber auch der wundervolle Farbschnitt, der das Buch zu einem echten Hingucker im Regal macht.
Insgesamt ist „Worst Date Ever“ eine charmante, humorvolle und romantische Geschichte mit tollen Charakteren, beliebten RomCom-Tropes und jeder Menge Herz. Für die volle Punktzahl haben mir ein paar Kapitel aus Olivers Sicht und etwas mehr Tiefe in der Beziehung gefehlt, aber dennoch ist es eine klare Empfehlung für alle Fans von romantischen Wohlfühlgeschichten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2026

Wenn Heilung, Hoffnung und Liebe aufeinandertreffen

Counting Days
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Counting Days von Steffi Kuhlmann hat mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen mitgerissen. Dieses Buch ist für mich ein perfektes Beispiel dafür, wie emotional, tiefgründig und gleichzeitig ...

Counting Days von Steffi Kuhlmann hat mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen mitgerissen. Dieses Buch ist für mich ein perfektes Beispiel dafür, wie emotional, tiefgründig und gleichzeitig hoffnungsvoll eine Geschichte sein kann.

Besonders begeistert hat mich die Handlung. Die Geschichte von Dalia und Alexander geht weit über eine klassische Liebesgeschichte hinaus. Beide tragen Narben aus ihrer Vergangenheit mit sich und müssen lernen, mit ihren eigenen Ängsten, Verlusten und Unsicherheiten umzugehen. Gerade diese emotionalen Herausforderungen machen ihre Reise so authentisch und berührend. Die Second-Chance-Elemente wurden dabei wunderbar eingebunden und haben der Geschichte eine ganz besondere Intensität verliehen.

Auch Steffi Kuhlmanns Schreibstil hat mich vollkommen überzeugt. Sie schreibt unglaublich gefühlvoll und schafft es, jede Emotion greifbar zu machen, ohne dabei jemals übertrieben zu wirken. Besonders mochte ich die wechselnden Erzählerperspektiven, da ich dadurch sowohl Dalias als auch Alexanders Gedanken und Gefühle nachvollziehen konnte. Die Rückblicke in die Vergangenheit waren für mich ebenfalls ein großes Highlight. Sie wurden geschickt eingesetzt, haben wichtige Hintergründe geliefert und die emotionale Tiefe der Geschichte noch verstärkt.

Die Tropes wurden hervorragend umgesetzt. Scars from the Past und Broken Hero ziehen sich spürbar durch die gesamte Geschichte und verleihen den Figuren eine besondere Authentizität. Gleichzeitig sorgt das Second Chance-Element für viele emotionale Momente. Besonders schön fand ich außerdem die Themen Body Positivity und Found Family. Gerade Letzteres wurde so warmherzig dargestellt, dass ich mich beim Lesen oft selbst als Teil dieser besonderen Gemeinschaft gefühlt habe.

Ein weiterer großer Pluspunkt war der sensible Umgang mit schwierigen und belastenden Themen. Die Autorin behandelt diese mit viel Feingefühl und Respekt, ohne ihre Bedeutung zu verharmlosen. Dadurch wirken die emotionalen Momente umso stärker und bleiben lange im Gedächtnis.

Dalia und Alexander sind zwei wundervoll ausgearbeitete Protagonisten. Dalias Entwicklung hat mich besonders beeindruckt. Sie zeigt Stärke, auch wenn sie selbst oft nicht daran glaubt, und wächst im Laufe der Geschichte unglaublich an ihren Erfahrungen. Alexander hat mein Herz ebenfalls schnell erobert. Hinter seiner verletzten und oft verschlossenen Fassade steckt ein Charakter, der lernen muss, sich selbst wieder zu vertrauen. Seine Entwicklung war für mich einer der emotionalsten Aspekte des Buches.

Aber auch die Nebencharaktere haben die Geschichte enorm bereichert. Vor allem Bonnie habe ich sofort ins Herz geschlossen. Mit ihrer Art hat sie viele Szenen aufgelockert und gleichzeitig gezeigt, wie wichtig echte Freundschaften und Unterstützung sein können. Ebenso hat mich das Schicksal von Dalias Bruder sehr bewegt. Dieses Ereignis zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und beeinflusst viele Entscheidungen und Entwicklungen. Gerade dadurch wurde die emotionale Tragweite der Handlung noch einmal verstärkt.

Für mich war Counting Days eine Geschichte über Verlust, Heilung, Selbstakzeptanz, Liebe und die Menschen, die uns auffangen, wenn wir selbst nicht mehr weiterwissen. Ein emotionales, bewegendes und wunderschön geschriebenes Buch, das ich jedem ans Herz legen kann.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2026

Romance Ranch: Wenn Gefühle Drehbuch schreiben

Fever Dream
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„Fever Dream“ hat mich von Anfang an richtig abgeholt und ich habe das Buch ehrlich gesagt ziemlich schnell durchgesuchtet. Der Schreibstil ist super angenehm und man kommt total leicht in die Geschichte ...

„Fever Dream“ hat mich von Anfang an richtig abgeholt und ich habe das Buch ehrlich gesagt ziemlich schnell durchgesuchtet. Der Schreibstil ist super angenehm und man kommt total leicht in die Geschichte rein.
Am meisten haben mich Emmett und Julia begeistert. Zwischen den beiden hat es direkt geknistert und ich fand ihre Dynamik einfach richtig gut. Diese Mischung aus kleinen Sticheleien, viel Spannung und dann wieder diesen ruhigeren, emotionalen Momenten hat für mich perfekt funktioniert. Emmett wirkt nach außen sehr tough, aber man merkt schnell, dass da viel mehr dahinter steckt. Julia mochte ich auch total – sie ist stark, direkt und gleichzeitig sehr empathisch.
Das ganze Setting mit der Ranch und der Reality-Show hat für mich richtig gut funktioniert, weil es mal etwas anderes ist. Vor allem dieser Blick hinter die Kulissen der Produktion hat das Ganze spannend gemacht, weil man ständig dieses Gefühl hatte, dass alles jederzeit auffliegen könnte.
Auch die familiären Szenen haben mir gut gefallen, weil sie der Geschichte nochmal mehr Herz geben. Besonders Emmetts Großeltern sind mir echt im Kopf geblieben, die waren einfach richtig toll.
Insgesamt war das für mich einfach eine richtig schöne, emotionale und unterhaltsame Romance mit viel Chemie zwischen den Hauptfiguren und einer Story, die mich gut mitgenommen hat. Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen und gebe ihm ganz klar 5 Sterne. ✨

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Wunderschöne Erinnerung an die Kindergartenzeit – liebevoll und kreativ gestaltet

Wieso? Weshalb? Warum? - Meine Kindergarten-Freunde
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Dieses Freundebuch ist einfach wunderschön gestaltet und eine ganz besondere Erinnerung an die Kindergartenzeit. Mir gefallen vor allem die liebevollen Illustrationen und die vielen kreativen Ideen zum ...

Dieses Freundebuch ist einfach wunderschön gestaltet und eine ganz besondere Erinnerung an die Kindergartenzeit. Mir gefallen vor allem die liebevollen Illustrationen und die vielen kreativen Ideen zum Ausfüllen. Es ist nicht nur ein klassisches Freundebuch, sondern bietet den Kindern auch die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden – malen, ankreuzen und sogar erste Buchstaben schreiben machen richtig Spaß.

Besonders toll finde ich die verschiedenen Themenwelten wie Dinosaurier, Tiere, Meer, Baustelle und Bauernhof. Dadurch findet wirklich jedes Kind seine Lieblingsseite. Die Seiten sind kindgerecht aufgebaut, bunt gestaltet und perfekt für kleine Kindergartenfreunde geeignet.

Die Qualität des Buches überzeugt ebenfalls, und es macht einfach Freude, später darin zu blättern und sich an die ersten Freundschaften zu erinnern. Für mich ein rundum gelungenes Freundebuch, das ich absolut weiterempfehlen kann – klare 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Zwischen Party, Verlust und Stillstand

Weird Girls
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Weird Girls von Gráinne O’Hare erzählt die Geschichte dreier Freundinnen, die in einer WG in Belfast leben und nach einem einschneidenden Verlust versuchen, ihr Leben zwischen Freundschaft, Alltag und ...

Weird Girls von Gráinne O’Hare erzählt die Geschichte dreier Freundinnen, die in einer WG in Belfast leben und nach einem einschneidenden Verlust versuchen, ihr Leben zwischen Freundschaft, Alltag und innerem Chaos neu zu sortieren.

Ich habe das Buch mit gemischten Gefühlen beendet. Einerseits hat mich der besondere, teils sprunghafte Schreibstil wirklich angesprochen, weil er die unruhige Lebensphase der Figuren gut einfängt und sehr flüssig zu lesen ist. Auch die Grundidee – Freundschaft, Erwachsenwerden und der Umgang mit Trauer – fand ich interessant und grundsätzlich nahbar.

Allerdings konnte mich die Umsetzung emotional nicht ganz abholen. Die Figuren bleiben für mich oft etwas distanziert, weil ihre inneren Konflikte nur angerissen werden. Stattdessen liegt ein starker Fokus auf exzessivem Feiern, Alkohol und Drogen, was sich im Verlauf für mich etwas wiederholt hat und andere Themen überlagert.

Zwar gibt es kleine Ansätze von Veränderung, aber diese wirken eher vorsichtig und nicht immer konsequent zu Ende geführt. Gerade zum Ende hin hätte ich mir mehr Tiefe und stärkere Entwicklungen gewünscht.

Insgesamt bleibt für mich ein gemischter Eindruck: interessante Ansätze und ein guter Schreibstil, aber emotional hat mich die Geschichte nicht vollständig erreicht.

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