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Veröffentlicht am 03.04.2019

Perfekt um dem Alltag zu entfliehen und nach Irland zu reisen

Eine Tüte grüner Wind
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Inhalt:
Eigentlich sollte Lucy mit ihrer Mutter die Sommerferien in den USA verbringen. Doch dann fällt der Trip ins Wasser und Lucy muss stattdessen ganz alleine nach Irland fliegen. Zu einer Tante, die ...

Inhalt:
Eigentlich sollte Lucy mit ihrer Mutter die Sommerferien in den USA verbringen. Doch dann fällt der Trip ins Wasser und Lucy muss stattdessen ganz alleine nach Irland fliegen. Zu einer Tante, die sie gar nicht kennt und die angeblich ein bisschen verrückt ist. Ob ihr altes Haus ein Dach hat, ist auch nicht sicher. Dabei regnet es in Irland pausenlos! Außerdem sollen alle Leute dort rote Haare haben. Lucy will da nicht hin, kein bisschen. Aber sie hat keine Wahl, darum färbt sie sich trotzig die Haare (irisch-rot!) und fliegt los ... Fünf Wochen später wird sie zugeben müssen, dass dies ihre bisher allerschönsten Ferien waren!

Meinung:
Lucy freut sich schon wahnsinnig auf die Sommerferien, da sie dann mit ihrer Mutter für drei Wochen in die USA fliegen wird. Doch dann eröffnet ihre Mutter ihr, dass der Urlaub nicht wie geplant stattfinden wird, da sie mit ihrem Freund auf dessen Forschungsschiff Urlaub machen wird. Niemand anders kann Lucy leider mit in die Ferien nehmen und so muss sie gezwungenermaßen zu ihrer Tante nach Irland. Diese hat Lucy schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen und angeblich soll sie sogar ein wenig verrückt sein.

Das Cover sprach mich sofort an und auch der Klappentext versprach eine unterhaltsame Geschichte. Da ich ein großer Irlandfan bin, hat mich natürlich auch sofort die irische Kulisse angesprochen. Ich finde, diese wird bereits perfekt im Cover abgebildet.

Der Start in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Wir lernen das Mädchen Lucy kennen und erleben mit wie ihre Urlaubspläne ins Wasser fallen. Erst eröffnet ihr die Mutter, dass diese lieber mit ihrem Freund Urlaub machen möchte, dann versetzt sie die neue Familie ihres Vaters und bei der geplanten Reise ihrer besten Freundin ist leider kein Platz mehr frei. Mir tat Lucy einfach nur furchtbar leid. Es ist kein schönes Gefühl für ein Kind, wenn man von seinen Eltern so im Stich gelassen wird. Kurzerhand wird beschlossen, Lucy zu der ihr unbekannten Tante Polly nach Irland fliegen zu lassen. Natürlich ist Lucy alles andere als begeistert von der Idee. Dies liegt allerdings auch an den Geschichten, die Lucys Mutter ihr über ihre Tante erzählt.

In Irland angekommen muss Lucy dann allerdings feststellen, dass Tante Polly eigentlich eine ziemlich coole Tante ist. Ich fand es spannend mitzuverfolgen wie sich Lucy in diesen Ferien weiterentwickelt. Sie wird mutiger und selbstbewusster. Aber auch im Haushalt hat sie einiges dazugelernt. So kocht Lucy zum ersten Mal oder unterstützt Tante Polly ab und an bei der täglichen Arbeit.

Kommen wir zu den Charakteren.
Ich persönlich mochte Lucys Mutter leider gar nicht. Sie stellt ihr Glück über das von Lucy und wirkt oftmals sehr ich-bezogen. Zudem ist sie kein gutes Vorbild für ihr Kind.
Tante Polly hingegen ist das genaue Gegenteil von Lucys Mutter und kümmert sich fast schon rührend und sehr mütterlich um Lucy.
Auch Lucy mochte ich mit ihrer ruhigen und gelassenen Art sehr gerne. Natürlich hat auch sie zu Anfang der Ferien sehr mit allem zu kämpfen, aber Lucy versucht sich dies nicht anmerken zu lassen.

Sprecherin Sanne Schnapp passt für mich mit ihrer ruhigen und bedächtigen Stimme perfekt zur Geschichte und insbesondere zu Lucy. Oftmals haben weibliche Sprecher sehr hohe Stimmlagen, dies kann schon einmal nervig wirken. Nicht so bei Sanne Schnapp. Ich lauschte gerne ihrer Stimme und träumte mich nach Irland. Denn auch die irische Kulisse wird gekonnt von der Autorin in Szene gesetzt.

Fazit:
Diese Geschichte bietet sich perfekt dafür an, einmal vom stressigen Alltag abzuschalten. Die Story kommt ohne unnötiges Drama aus und verleiht das Gefühl von guter Laune und Reiselust. Bis auf Lucys Mutter mochte ich die Charaktere und die Geschichte wirklich sehr gerne.
4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 03.04.2019

Super süße Story und geniale Zeichnungen - MUSS man gelesen haben

Ratz und Mimi 1: Ratz und Mimi
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Inhalt:
RATZ & MIMI: Rapüüüüh ... Faultier Ratz macht seinem Namen alle Ehre. Am liebsten ratzt er, und zwar den ganzen Tag! Doch dann zieht Motte Mimi bei ihm ein. Schluss mit Schnarch! Mimi dreht das ...

Inhalt:
RATZ & MIMI: Rapüüüüh ... Faultier Ratz macht seinem Namen alle Ehre. Am liebsten ratzt er, und zwar den ganzen Tag! Doch dann zieht Motte Mimi bei ihm ein. Schluss mit Schnarch! Mimi dreht das Radio laut – und Ratz fällt vom Baum. Mitten hinein in ein großes Abenteuer, in dem ausgerechnet ER zum Held wird! Weil er nämlich das magische Tempofon findet ...

Meinung:
Das gemütliche Faultier Ratz führt ein ruhiges und beschauliches Leben im Dschungel. Seine Lieblingsbeschäftigung ist es zu schlafen und das nicht nur nachts sondern auch tagsüber. Dann stellt Ratz jedoch fest, dass er es mit der Körperpflege nicht ganz so genau genommen hat und er dringend einen Mitbewohner braucht, der in seinem Fell einmal gehörig aufräumt. Und somit zieht Motte Mimi bei ihm ein. Voller Schwung und Elan wirbelt sie nicht nur Ratz Fell ganz schön durcheinander.

Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen und als ich auch noch gesehen habe, dass das Buch mit den Zeichnungen von Illustrator Fréderic Bertrand versehen ist, war schnell klar: Das Buch muss ich haben!

Gleich zu Beginn werden den jungen Lesern die Charaktere der Geschichte vorgestellt. Natürlich haben wir da Ratz das Faultier, welches am liebsten den ganzen Tag schläft. Seine Freunde sind das Gürteltier Gunter, der lustige Affe Klimbim, der sehr eingebildete Papagei Guapo und natürlich die freche Motte Mimi.

Faultier Ratz ist wirklich sehr gemütlich. Daher wird es für ihn reichlich turbulent, als Mimi in sein Leben tritt. Er muss sogar vor einem Krokodil flüchten und stellt fest, dass er im Wasser alles andere als schwerfällig ist. Unfreiwillig wird Ratz dann sogar zum Held der Geschichte.

Als großer Fan von Illustrator Fréderic Bertrand war mir von vorneherein klar, dass seine Zeichnungen grandios sein werden. Meistens sind diese jedoch schwarz-weiß gehalten. Daher war ich hellauf begeistert, als ich das Buch aufklappte und mir die farbenfrohen Bilder ins Auge sprangen. Fréderic Bertrand schafft es wieder perfekt die Mimik der verschiedenen Tiere einzufangen und viel Situationskomik in die Bilder zu legen.

Auch am Ende des Buches warten auf den Leser noch ein paar kleine Informationen über das Faultier und seine Gepflogenheiten. So ist es auch in der Wirklichkeit, dass Faultier und Motte zusammenleben. Gerade dieser Punkt hat mir ausgesprochen gut gefallen, da wir somit noch ein paar wichtige Fakten über Faultiere erhalten.

Fazit:
Ein träges Faultier und eine fetzige Motte sorgen für großen Lesespaß. Die tollen bunten Zeichnungen machen das Abenteuer von Ratz und Mimi perfekt. Faultier Ratz wird zum ungewollten Helden und auch ein paar interessante Fakten über das Faultier an sich erwarten den Leser.
5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 03.04.2019

Ungewöhnlich, fantastisch und ideenreich

Die Muschelsammlerin
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Inhalt:
Mariel hat immer darauf vertraut, dass sie in Amlon glücklich wird. Inmitten der perlweißen Strände und des türkisblauen Meeres sollte es ihr an nichts fehlen. Aber tief im Herzen spürt Mariel, ...

Inhalt:
Mariel hat immer darauf vertraut, dass sie in Amlon glücklich wird. Inmitten der perlweißen Strände und des türkisblauen Meeres sollte es ihr an nichts fehlen. Aber tief im Herzen spürt Mariel, dass sie nicht dazugehört. Als der Tag der Verbindung bevorsteht, an dem jeder Jugendliche seinem perfekten Partner begegnet, wird Mariels größte Angst wahr: Sie ist eine Sonderbare, eine von denen, für die es keine Liebesgeschichte gibt. Zusammen mit Sander, Tora und Tammo muss Mariel Amlon verlassen. Nur in Nurnen, dem Reich der Träume, können sie ihren Seelenpartner noch finden. Doch auf der Reise flammen in Mariel plötzlich Gefühle für einen anderen auf. Und diese Gefühle bedeuten in Nurnen den sicheren Tod...

Meinung:
In Mariels Welt ist es üblich am Tag der Verbindung auf seinen Seelenpartner zu treffen. Mariels Leben ist bisher etwas enttäuschend verlaufen, was die Liebe angeht, daher fiebert sie diesem Tag sehr entgegen. Doch dann wird ihre größte Angst Wirklichkeit: Am Tag der Verbindung wartet niemand auf Mariel und so zählt sie zu den Sonderbaren, die Amlon verlassen müssen. Mariel bleibt nur die Möglichkeit in Nurnen, dem Land der Träume, ihren Seelenpartner zu finden.

Als ich zu diesem Hörbuch gegriffen habe war ich aufgrund des Klappentextes schon sehr neugierig auf die Geschichte. Es klang nach einem zauberhaften Abenteuer mit jeder Menge Fantasieanteil. Dies bestätigte sich bereits ab den ersten Minuten des Hörbuches, denn die Welt von Amlon unterscheidet sich doch sehr von der Welt wie wir sie kennen. So findet am Tag der Verbindung fast ein jeder seinen Seelenpartner.

Die Idee eines Seelenpartners hat mich sehr angesprochen. Denn sobald die beiden Gefährten aufeinander treffen, besteht eine innige Beziehung zwischen den Beiden, die durch nichts und niemanden getrennt werden kann. Auch die Eigenschaften des Seelenpartners entsprechen den eigenen Wünschen und Träumen. Man kann also sagen, dass die Menschen aus Amlon ihren selbsterdachten Traumprinzen oder ihre Traumprinzessin erhalten. Vielleicht mag dies dem ein oder anderen befremdlich sein, ich fand die Idee interessant.

Auch die restlichen Ideen der Autorin sind sehr fantastisch und somit ganz nach meinem Geschmack. Mariel begibt sich auf eine abenteuerliche und spannende Reise. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter, die ebenfalls nicht ihren Seelenpartner gefunden haben, macht sie sich auf den Weg in das Reich Nurnen. Das Traumland Nurnen steckt allerdings voller Gefahren und Abenteuer. Gleich zu Beginn gerät die Gruppe in eine Art Zeitschleife, die mir nicht so wirklich gefallen hat. Zum Glück ist diese Passage nicht zu sehr in die Länge gezogen.
Das Erzähltempo ist recht hoch, so hatte ich nur in seltenen Momenten das Gefühl, dass manche Dinge ein wenig zu ausschweifend erzählt werden.

Besonders angesprochen hat mich, dass Mariel mehr und mehr aufdeckt, dass die Obersten aus Amlon ein großes Geheimnis verbergen. So entwickelt sich die Handlung in eine Richtung, mit der ich niemals gerechnet hätte. Oftmals ahnt man nicht wohin uns Autorin Charlotte Richter entführen möchte. Ich fand diese Unvorhersehbarkeit absolut genial.
Das Ende war dann teilweise überraschend und etwas offen gehalten. Hier hätte ich mir gewünscht, dass mehr auf die Zukunft eingegangen wird. Denn die Veränderungen in Amlon sind doch sehr gewaltig.

Hörbuchsprecherin Franciska Friede hat ihre Arbeit wirklich gut gemacht. Ihre angenehme und melodische Stimme passte für mich sehr gut zum Traumland Nurnen, aber auch zum Rest der Geschichte. Ich lauschte gerne ihrer Stimme und merkte, wie mich diese in den Bann ziehen konnte.

Fazit:
Etwas ungewöhnlich und sehr fantastisch kommt die Muschelsammlerin daher. Mich konnte die Autorin mit ihren Ideen definitiv abholen und überzeugen. Gerade das man als Leser nicht weiß, wohin die Reise noch gehen wird, fand ich äußerst gelungen. Das sehr offene Ende, was das Land Amlon angeht, hat mich dann jedoch etwas gestört.
Daher bekommt die Geschichte 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 03.04.2019

Wunderschöner Zwischenband über die Zeit nach dem Krieg

Das Reich der sieben Höfe – Frost und Mondlicht
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Inhalt:
Der schreckliche Kampf gegen Hybern ist nicht spurlos an Feyre, Rhys und ihren Gefährten vorbeigegangen. Trotzdem geben sie alles dafür, den Hof der Nacht wiederaufzubauen und den unsicheren Frieden ...

Inhalt:
Der schreckliche Kampf gegen Hybern ist nicht spurlos an Feyre, Rhys und ihren Gefährten vorbeigegangen. Trotzdem geben sie alles dafür, den Hof der Nacht wiederaufzubauen und den unsicheren Frieden im Reich zu erhalten. Die bevorstehende Wintersonnenwende bietet die perfekte Gelegenheit, endlich abzuschalten und gemeinsam zu feiern. Doch auch die festliche Atmosphäre kann die Schatten der Vergangenheit nicht zurückhalten – denn Feyres Freunde tragen tiefe Wunden in sich und ihren Verbündeten aus dem Krieg ist noch lange nicht zu trauen.

Meinung:
Die Schlacht gegen das Königreich Hybern ist zwar gewonnen, dennoch verheilen die Narben und inneren Wunden von Feyre, Rhys und ihren Freunden nur langsam. Nach und nach versuchen die Gefährten zurück zur Normalität zu finden und den Hof der Nacht wieder aufzubauen. Dies ist jedoch leichter gesagt als getan, wenn manch einer in ein tiefes Loch gefallen ist. Eigentlich sollte die bevorstehende Wintersonnenwende ein Anlass zur Freude sein, doch vor allen Dingen Nesta lässt, seit den schrecklichen Ereignissen, niemanden mehr an sich heran.

Als großer Fan von Sarah J. Maas und dieser Reihe musste ich sofort nach dem Eintreffen dieses Buches mit dem Lesen beginnen. Mir war von vorneherein klar, dass es sich hier um einen Zwischenband handelt und das in dieser Geschichte mehr die Wunden aus der Trilogie geleckt werden, als das ein neues Abenteuer starten würde. Nach dem Lesen muss ich sagen, dass es sehr gut war, dass ich diese Informationen hatte. Denn wäre ich unter anderen Voraussetzungen an dieses Buch gegangen, hätte es mich doch etwas enttäuscht.

Wie ich bereits erwähnt habe, geht es in diesem Zwischenband darum, die Geschehnisse aus der Schlacht gegen Hybern zu verarbeiten. Jeder der Freunde tut dies auf eine andere Art und Weise. Bei dem einen klappt dies besser als beim anderen.
Wir tauchen in dieser Geschichte hauptsächlich in die Gedankengänge von Feyre ein. Aber auch Rhys lässt uns immer mal wieder an seinen Gedanken teilhaben. Als schön empfunden habe ich, dass wir auch mehr über Cassian, Mor und ihre Gefühle erfahren. Auch in Nestas Sichtweise tauchen wir kurz ein. Diese fand ich besonders interessant.

Natürlich darf man bei diesem Buch keine Spannung oder Action erwarten. Dennoch hat mich das Buch an die Seiten fesseln können. Und dies liegt einfach daran, dass Feyre, Rhys und ihre Freunde eine so tolle Gemeinschaft bilden. Aber auch jeder für sich genommen ist ein so gut ausgearbeiteter Charakter, dass dieses Buch ruhig ein wenig länger hätte sein können. Denn mit rund 350 Seiten ist es für ein Sarah J. Maas Buch richtiggehend dünn. Obwohl mir das Buch wirklich gut gefallen hat, war es mir stellenweise doch etwas zu ruhig und detailliert. Ich verstehe, dass die Autorin die innere Zerrissenheit von manch einem Protagonisten uns näher bringen wollte und auch, dass Feyre das Malen braucht um wieder Fuß zu fassen, mir war dies aber stellenweise doch einfach zu langatmig. Auch die eigentliche Handlung lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen. Versteht mich dennoch nicht falsch, als Fan der Reihe habe ich auch dieses Buch geliebt.

Spoiler Anfang
Ein Dorn im Auge war für mich der Umgang mit Tamlin. Ich konnte einfach nicht nachvollziehen, warum Feyre und Rhys ihn so verdammen und richtiggehend fertigmachen. Bei anderen Personen können sie auch über das Geschehene hinwegsehen und verzeihen, aber bei Tamlin scheint es den beiden einfach nicht möglich zu sein das Vergangene ruhen zu lassen. Ja, er hat blöde Sachen gemacht, aber dennoch fand ich ihre Reaktionen auf ihn nicht ganz nachvollziehbar. Gerade weil beide Charaktere sich oftmals durch Güte in ihren Handlungen auszeichnen.
Spoiler Ende

Fazit:
Zwar ist dieser Zwischenband sehr ruhig und beleuchtet hauptsächlich die Gefühle und die innere Zerrissenheit der Charaktere, dennoch hat es mir wieder wahnsinnig viel Spaß gemacht in die Welt von Feyre und Rhys einzutauchen. All die zauberhaften Charaktere sind zu einem festen Bestandteil in meinem Herzen geworden. Für Fans ist dieser Zwischenband daher auf jeden Fall ein Muss. Dennoch war mir die Geschichte teilweise etwas zu ruhig und gerade der Umgang mit Tamlin ist bei mir wieder sauer aufgestoßen.
Ich vergebe daher 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 03.04.2019

Nicht so gut wie Band 1, dennoch tolle Tiergeschichte mit coolem Setting

Caldera 2: Die Rückkehr der Schattenwandler
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Inhalt:
Die böse Ameisenkönigin will den magischen Dschungel von Caldera mit allen Mitteln in ihre Gewalt bringen – nur die Schattenwandler rund um das Kapuzineräffchen Gogi können das verhindern. Der ...

Inhalt:
Die böse Ameisenkönigin will den magischen Dschungel von Caldera mit allen Mitteln in ihre Gewalt bringen – nur die Schattenwandler rund um das Kapuzineräffchen Gogi können das verhindern. Der rettende Augenblick: die nächste Sonnenfinsternis. Gelingt es den Freunden bis zu diesem Zeitpunkt ein uraltes Artefakt zu finden, können sie die Ameisenkönigin wieder in ihr Gefängnis verbannen. Zusammen mit dem Panthermädchen Mali, der Fledermaus Lima und dem Pfeilgiftfrosch Rumi schlägt sich Gogi durch undurchdringliches und gefährliches Dickicht, um ganz Caldera zu retten!

Meinung:
Den Tieren des Dschungels von Caldera ist es zwar gelungen die Ameisenkönigin zurückzuweisen, dennoch nimmt deren Macht immer mehr zu. So ist es an Kapuzineräffchen Gogi, Panthermädchen Mali, Pfeilgiftfrosch Rumi und der Fledermaus Lima sie endgültig zu vernichten. Doch dies ist alles andere als einfach, da die Ameisenkönigin immer mehr Verbündete um sich schart. Die rettende Sonnenfinsternis rückt zwar immer näher, doch für die Vernichtung der Ameisenkönigin benötigen die vier Freunde bis zur Sonnenfinsternis ein uraltes Artefakt.

Der erste Band der Tiere von Caldera konnte mich im letzten Jahr sehr überraschen und überzeugen. Da ich gerne Bücher über sprechende Tiere lese, ist diese Reihe quasi schon zu einem Muss für mich geworden. Dank der kleineren Rückblenden des Autoren Eliot Schrefer war ich schnell wieder in der Geschichte drin. So fühlte ich mich gleich wieder heimisch in der Welt von Caldera.

Da wir nun bereits alle vier Charaktere kennen, entfiel die „Vorstellungsrunde“ und wir tauchen sofort in das Abenteuer ein. Dies empfand ich eigentlich als gut, da es sofort rasant weitergeht. Dennoch musste ich feststellen, dass das Buch zwar nach einem roten Faden verläuft, mich die Handlung dieses Mal allerdings nicht so packen konnte, wie noch in Teil 1. Irgendwie wurde ich mit der Geschichte nicht so wirklich warm. Die Handlung bis zum alles entscheidenden Countdown zog sich für mich doch sehr. Die Freunde durchlaufen zwar die ein oder andere Gefahr, aber vieles lief mir auch einfach zu rund ab.

Wie bereits im ersten Teil mochte ich die Kulisse des Dschungels wahnsinnig gerne. Eliot Schrefer beschreibt die Natur einfach grandios. Man möchte am liebsten sofort seine Koffer packen und einen Dschungel bereisen. Auch die verschiedenen Tierarten erläutert Schrefer wieder sehr genau. Ich würde es allerdings immer noch toll finden, wenn es am Ende des Buches ein kleines Tierglossar mit Bildern der einzelnen Arten geben würde.

Wieder absolut zauberhaft ist das wunderschöne Cover. Teil 1 war schon ein echter Hingucker und so braucht sich auch dieses Cover nicht vor seinem Vorgänger zu verstecken.
Das Buch endet teilweise abgeschlossen, teilweise bleiben noch Fragen und Aufgaben offen. Daher freue ich mich sehr auf einen dritten Band. Neugierig bin ich bereits jetzt was für ein zauberhaftes Cover dieser dann wohl haben wird.

Fazit:
Wer gerne Tiergeschichten liest, der sollte unbedingt zur Caldera-Reihe greifen. Die Atmosphäre des Dschungels zieht einen wieder in seinen Bann und man lernt einige Tiere des Dschungels kennen. Stellenweise war mir dieser zweite Band zu langatmig beschrieben, was es mir ein wenig schwer machte am Ball zu bleiben. So vergebe ich für diesen Teil sehr knappe 4 von 5 Hörnchen.