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Veröffentlicht am 14.11.2023

Ein paar Schwächen im Abschlussband, dennoch sehr empfehlenswerte Tiergeschichte!

Moonlight wolves, Die letzte Schlacht
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Moonlight Wolves Reihe. Es ist absolut empfehlenswert mit Band 1 in die Reihe zu starten, da die Handlung auf den vorangegangenen Bänden aufbaut.

Die ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Moonlight Wolves Reihe. Es ist absolut empfehlenswert mit Band 1 in die Reihe zu starten, da die Handlung auf den vorangegangenen Bänden aufbaut.

Die Ereignisse des zweiten Bandes waren mir noch sehr präsent, weswegen mir der Einstieg in diesen dritten Band gut gelungen ist. Autor Charly Art baut jedoch auch immer wieder kleine Erinnerungsfüller in die Handlung ein, sodass man als Leser schnell wieder auf dem Laufenden ist.

Tamani möchte die Rudel des Fjords gegen das Rudel der Finsternis vereinen. Doch diese Aufgabe stellt sich als gar nicht so leicht heraus. Und so macht sich Tamani auf die Reise zu den verschiedenen Rudeln. Gut hat mir hierbei gefallen, dass Tamani nicht tatsächlich zu allen Rudeln muss, sondern der Autor einen Weg gefunden hat, dass nur ein paar Rudel besucht werden. Ich denke, sonst wäre das Ganze auch sehr in die Länge gezogen worden. Auf die von Charly Art gewählte Art lernt man dennoch das ein oder andere Rudel aus einer ganz neuen Perspektive kennen.

Bisher hat sich die Reihe für mich durch sehr realistische Handlungsabläufe und Verluste ausgezeichnet. Von diesem Weg kommt der dritte Band leider ein wenig ab. Denn Tamani begeht schwerwiegende Fehler, aus der Sicht seines Rudels. Die daraus resultierende Bestrafung passte für mich jedoch nicht in das Gesamtbild, war mir diese zu lasch gewählt. Natürlich verstehe ich die Beweggründe hinter dem Ganzen, mir war es jedoch leider etwas zu unpassend, wenn man das Gesamtkonzept bedenkt.

Das Finale konnte mich dann jedoch wie erhofft an die Seiten fesseln und hat mich sehr begeistert.

Fazit:
Der finale dritte Band der Moonlight Wolves Reihe hatte für mich ein paar Schwächen aufzuweisen. Vielleicht war ich aber auch einfach nur ein wenig kritischer, da mich Band 1 und 2 wirklich sehr begeistert haben.
Schlussendlich hat Autor Charly Art für ein sehr packendes und emotionales Ende gesorgt. Weswegen ich die Reihe mit einem guten Gefühl beende.

Veröffentlicht am 14.11.2023

Mix aus alltäglichen Problemen, Schulgeschichte und magischen Tiergefährten funktioniert einwandfrei

Die Schule der magischen Tiere 14: Ach du Schreck!
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den 14. Teil von "Die Schule der magischen Tiere". Es ist ratsam den ersten Band der Reihe gelesen oder gehört zu haben, um ein paar der vielen Charaktere verinnerlicht ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den 14. Teil von "Die Schule der magischen Tiere". Es ist ratsam den ersten Band der Reihe gelesen oder gehört zu haben, um ein paar der vielen Charaktere verinnerlicht zu haben.
Leser haben hier tatsächlich gegenüber den Hörern einen kleinen Vorteil. Da zu Beginn des Buches alle Kinder, die bereits ein magisches Tier erhalten haben, mitsamt ihren Tieren aufgelistet werden.

Passend zur aktuellen Jahreszeit wird dieses Mal an der Wintersteinschule Halloween gefeiert. Doch irgendwie scheint bei den Vorbereitungen nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen. Denn warum sind des Nachts in der Wintersteinschule so merkwürdige Geräusche zu hören?

Als Fan der Reihe habe ich mich sehr auf diesen neuen Band gefreut. Denn es gibt immer reichlich viel zu entdecken, aber die Kinder haben auch mit ganz normalen Alltagsproblemen zu kämpfen. In diesem Band muss Sibel damit zurechtkommen, dass ihr Papa eine Freundin hat und diese plötzlich an den Vater-Tochter-Aktivitäten teilnimmt.

Die wundervollen Illustrationen im Buch stammen von Nina Dulleck. Nina Dulleck hat einen so einprägsamen Zeichenstil, dass sofort beim Blick auf das Cover ersichtlich ist, von wem dieses gezeichnet wurde. Auch die Zeichnungen im Buch sind wieder eine Augenweide.

Gesprochen wird die Geschichte von Andreas Fröhlich. Da ich vor kurzem die Hörspiele der Reihe gehört habe, musste ich mich zunächst ein wenig umgewöhnen. Andreas Fröhlich machte es mir jedoch einfach sich schnell in der Geschichte mit all ihren Charakteren wiederzufinden. Er vertont die vielen Charaktere wirklich außergewöhnlich gut.

Fazit:
"Die Schule der magischen Tiere" ist eine Reihe, die über so viele Bände schon erfolgreich ist und das aus gutem Grund. Der Mix aus alltäglichen Problemen, Schulgeschichte und magischen Tiergefährten funktioniert einwandfrei und sorgt jedes Mal für gute Unterhaltung.

Veröffentlicht am 14.11.2023

Mix aus alltäglichen Problemen, Schulgeschichte und magischen Tiergefährten funktioniert einwandfrei

Die Schule der magischen Tiere 14: Ach du Schreck!
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den 14. Teil von "Die Schule der magischen Tiere". Es ist ratsam den ersten Band der Reihe gelesen oder gehört zu haben, um ein paar der vielen Charaktere verinnerlicht ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den 14. Teil von "Die Schule der magischen Tiere". Es ist ratsam den ersten Band der Reihe gelesen oder gehört zu haben, um ein paar der vielen Charaktere verinnerlicht zu haben.
Leser haben hier tatsächlich gegenüber den Hörern einen kleinen Vorteil. Da zu Beginn des Buches alle Kinder, die bereits ein magisches Tier erhalten haben, mitsamt ihren Tieren aufgelistet werden.

Passend zur aktuellen Jahreszeit wird dieses Mal an der Wintersteinschule Halloween gefeiert. Doch irgendwie scheint bei den Vorbereitungen nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen. Denn warum sind des Nachts in der Wintersteinschule so merkwürdige Geräusche zu hören?

Als Fan der Reihe habe ich mich sehr auf diesen neuen Band gefreut. Denn es gibt immer reichlich viel zu entdecken, aber die Kinder haben auch mit ganz normalen Alltagsproblemen zu kämpfen. In diesem Band muss Sibel damit zurechtkommen, dass ihr Papa eine Freundin hat und diese plötzlich an den Vater-Tochter-Aktivitäten teilnimmt.

Die wundervollen Illustrationen im Buch stammen von Nina Dulleck. Nina Dulleck hat einen so einprägsamen Zeichenstil, dass sofort beim Blick auf das Cover ersichtlich ist, von wem dieses gezeichnet wurde. Auch die Zeichnungen im Buch sind wieder eine Augenweide.

Gesprochen wird die Geschichte von Andreas Fröhlich. Da ich vor kurzem die Hörspiele der Reihe gehört habe, musste ich mich zunächst ein wenig umgewöhnen. Andreas Fröhlich machte es mir jedoch einfach sich schnell in der Geschichte mit all ihren Charakteren wiederzufinden. Er vertont die vielen Charaktere wirklich außergewöhnlich gut.

Fazit:
"Die Schule der magischen Tiere" ist eine Reihe, die über so viele Bände schon erfolgreich ist und das aus gutem Grund. Der Mix aus alltäglichen Problemen, Schulgeschichte und magischen Tiergefährten funktioniert einwandfrei und sorgt jedes Mal für gute Unterhaltung.

Veröffentlicht am 14.11.2023

Gelungener Reihenauftakt

Ginger und die Bibliothek der magischen Pflanzen
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Meinung:
Als ich schon zum ersten Mal das wunderschöne Cover gesehen habe, war mir klar, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen möchte. Gingers Suche nach ihren Eltern und der Entdeckung ihrer magischen ...

Meinung:
Als ich schon zum ersten Mal das wunderschöne Cover gesehen habe, war mir klar, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen möchte. Gingers Suche nach ihren Eltern und der Entdeckung ihrer magischen Fähigkeiten klangen nach tollen Komponenten für eine interessante Geschichte.

Von Beginn an versteht es Autorin Judith Allert, die Leser in ihren Bann zu ziehen. Denn Protagonistin Ginger leidet unter Gedächtnisverlust und kann sich an so gut wie nichts aus ihrer Vergangenheit erinnern. Doch warum verhalten sich die Pflegeeltern, bei denen sie untergebracht ist, so merkwürdig und warum darf Ginger nicht nach draußen?

Dank diesen und noch mehr offenen Fragen entspannt sich von Anfang an eine interessante Geschichte. Gemeinsam mit Ginger entdeckt der Leser nach und nach eine faszinierende und magische Welt. Mir hat es ganz besonders gut gefallen, dass Ginger eine besondere Beziehung zu verschiedenen Pflanzen besitzt. Aber auch etliche magische Wesen und das sprechende Eichhörnchen Alva haben mir die Lesezeit versüßt.

Die Bilder im Buch wurden von Florentine Prechtel illustriert, die wirklich einen sehr magischen und bezaubernden Zeichenstil hat. Gerade beim Auf- und Zuklappen des Buches erwarten einen wunderschöne Illustrationen und natürlich gibt es auch einige im Buch zu entdecken.

Fazit:
Judith Allert hat mit ihrer Geschichte rund um das Mädchen Ginger eine magische und sehr atmosphärische Welt erschaffen. Nicht nur die sprechenden Tiere, auch Gingers besondere Verbindung zu Pflanzen haben mir sehr gut gefallen. In meinen Augen ein gelungener Reihenauftakt.

Veröffentlicht am 14.11.2023

Weihnachten einmal anders und zwar ganz zauberhaft!

Stella - Heute bin ich Weihnachtsmann
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Meinung:
Da Weihnachten immer näher rückt, stehen auch die Weihnachtstitel immer mehr im Fokus. Aufgrund des ansprechenden Klappentextes und des tollen Covers, hat mich dieser Titel tatsächlich sofort ...

Meinung:
Da Weihnachten immer näher rückt, stehen auch die Weihnachtstitel immer mehr im Fokus. Aufgrund des ansprechenden Klappentextes und des tollen Covers, hat mich dieser Titel tatsächlich sofort angesprochen.

Denn wie cool ist bitte die Vorstellung, dass nicht etwa der Weihnachtsmann an Heiligabend die Geschenke verteilt, sondern seine Tochter? Gemeinsam mit Rentier Ralf und Wichtelfrau Wilma, die beide unzufrieden in ihren jeweiligen Aufgabenbereichen sind, macht sich Stella daran, Weihnachten zu retten.

Doch gleich zu Beginn ihrer Reise läuft alles furchtbar schief und so müssen sich die Freunde auf den Weg zum Osterhasen machen. Dieser wurde von Autorin Sibylle Wenzel tatsächlich ganz anders dargestellt, als ich ihn mir vorgestellt habe. Allgemein gibt es einige Wesen in diesem Buch, die anders sind, als das gängige Klischee es darstellt. Genau dieser Punkt hat mir unheimlich gut gefallen.

Aber auch die Geschichte an sich konnte mich absolut überzeugen. Gerade bei Titeln für die Altersstufe 5-7 ist es oftmals so, dass mich die Handlung als Erwachsene nicht ganz so fesseln kann. Nicht jedoch bei diesem Buch. Hier hing ich wirklich gebannt an den Seiten und wartete gespannt auf das nächste interessante Ereignis.

Da ich die Illustrationen von Alexandra Helm unfassbar gern anschaue, habe ich mich sehr über die vielen Bilder im Buch von ihr gefreut. Dabei darf man sich auf etliche ganzseitige Illustrationen freuen.

Fazit:
Weihnachten einmal anders, ist bei diesem Titel Programm. Denn Stella, die Tochter des Weihnachtsmannes, ist dieses Jahr dafür verantwortlich, dass alle Kinder pünktlich ihre Geschenke erhalten. Das Buch bietet dabei viele interessante Ansätze und spannende Momente. Ein Titel, der bei uns zu Hause in den nächsten Jahren sicherlich noch öfters vorgelesen wird!