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Veröffentlicht am 01.06.2022

Hier wäre noch mehr drin gewesen, leider Potenzial verschenkt

Sisters of the Sword - Wie zwei Schneiden einer Klinge
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Inhalt:
Die 18-jährige Ziva ist berühmt für ihre Kunst, Klingen und Waffen zu schmieden, denen eine ungeheure Magie innewohnt. Doch Ziva leidet unter Panikattacken, sodass sie den Verkauf ihrer 16-jährigen ...

Inhalt:
Die 18-jährige Ziva ist berühmt für ihre Kunst, Klingen und Waffen zu schmieden, denen eine ungeheure Magie innewohnt. Doch Ziva leidet unter Panikattacken, sodass sie den Verkauf ihrer 16-jährigen Schwester Temra überlässt. Als sie von einer Kriegsherrin den Auftrag erhalten, ihr das mächtigste Schwert von allen zu schmieden, gibt Ziva alles. Das Schwert ist ihr Meisterwerk. Als die Auftraggeberin es jedoch abholen will, erfährt die junge Schmiedin von dessen eigentlicher Macht: Es enthüllt ihr die tiefsten Geheimnisse des Gegenübers. Und Ziva erkennt, dass dieses magische Schwert dieser Machtbessenen nie in die Hände fallen darf. Bei Nacht und Nebel fliehen die beiden Schwestern mit der Waffe im Gepäck, begleitet von einem draufgängerischen Söldner und einem jungen Studenten der Magie. Auf dieser wilden Flucht fliegen alsbald die Funken zwischen den ungleichen Schicksalsgefährten.

Meinung:
Ziva ist eine großartige Schmiedin, vermag sie es doch mit ihrer Magie den geschmiedeten Waffen ungeheure Macht zu verleihen. Von Zivas Ruf angelockt, möchte auch die Kriegsherrin eine außergewöhnliche Waffe durch Ziva schmieden lassen. Als die Kriegsherrin die Waffe jedoch abholen will, offenbart die Waffe Ziva ihre wahre Magie. Wer das Schwert in den Händen hält erfährt die Gedanken und Geheimnisse seines Gegenübers. Dadurch erfährt Ziva, dass die Kriegsherrin mit diesem Schwert großes Unheil anrichten möchte. Daraufhin flieht Ziva mit ihrer Schwester, denn auf keinen Fall darf die Kriegsherrin das Schwert in ihre Finger bekommen.

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, denn ich wollte unbedingt mehr über Ziva, ihre Magie und ihre Geschichte erfahren.

Gleich zu Beginn fällt einem als Leser auf, dass die 18-jährige Ziva eine sehr ungewöhnliche Protagonistin ist. Denn Ziva leidet unter Angststörungen und hat bei weitem nicht das Selbstbewusstsein ihrer jüngeren Schwester Temra. Doch Ziva besitzt dank ihrer Magie unglaubliche Macht. Doch ihre inneren Dämonen bremsen Ziva oftmals aus. Ich fand den inneren Konflikt sowie die Ängste und Sorgen von Ziva wirklich sehr interessant und vor allen Dingen sehr authentisch dargestellt. Als Leser konnte ich mich gut in Ziva hinein versetzen und konnte ihre Handlungen nachvollziehen.

Die Geschichte konnte mich zu Beginn absolut in ihren Bann ziehen. Ich fand es sehr interessant, mehr über Ziva und ihre Magie zu erfahren. Autorin Tricia Levenseller führt den Leser durchaus in die Thematik rund um die Magie ein, jedoch hätte ich mir noch mehr Informationen und Tiefe hierzu gewünscht. Einige Dinge blieben für mich unbeantwortet, aber vielleicht erfahre ich diese im zweiten Band der Reihe.

Auch muss ich gestehen, dass, sobald die Reise losgeht, für mich die Geschichte ein wenig an Fahrt verloren hat. Zum Glück wurde es dann auf den letzten Seiten noch mal ordentlich spannend, doch irgendwie hatte ich mir gerade von der Reise ein klein wenig mehr erhofft.

Denn Potenzial ist absolut vorhanden. Schließlich sind Zivas und Temras Reisebegleiter sehr interessante Charaktere und es hätte genügend Zündstoff für packende Dialoge und witzige Unterhaltungen gegeben. Hier hat die Autorin für mich nur an der Oberfläche des Möglichen gekratzt.

Etwas schade fand ich es zudem, dass es keine Karte im Buch gibt. Dies hätte die Reise der beiden Schwestern noch authentischer und nahbarer gemacht.

Fazit:
Dieser erste Band von "Sisters of the Sword" konnte in meinen Augen nicht sein ganzes Potenzial ausschöpfen. Es gibt viele gute Ansatzpunkte, doch Autorin Tricia Levenseller hat für mich zu viele Dinge nicht gut genug ausgearbeitet bzw. ausgeschöpft. Dennoch bietet sich dem Leser eine interessante Geschichte mit einer absolut außergewöhnlichen Protagonistin.
Ich vergebe knappe 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 01.06.2022

LEST DIESE REIHE!!!!

Keeper of the Lost Cities – Das Tor (Keeper of the Lost Cities 5)
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Inhalt:
Als Sophie in die Welt der Elfen zurückkehrt, ist nichts wie zuvor: Die Neverseen, eine gefährliche Geheimorganisation, verbreiten Angst und Schrecken. Sie wollen den Hohen Rat der Elfen stürzen ...

Inhalt:
Als Sophie in die Welt der Elfen zurückkehrt, ist nichts wie zuvor: Die Neverseen, eine gefährliche Geheimorganisation, verbreiten Angst und Schrecken. Sie wollen den Hohen Rat der Elfen stürzen und die Macht an sich reißen! Sophie und ihre Freunde müssen das um jeden Preis verhindern. Wird es ihnen rechtzeitig gelingen, die Neverseen aufzuspüren und die magische Welt zu retten?

Meinung:
Sophie und ihre Freunde sind zurück an der Foxfire Schule. Doch schnell wird klar, dass die gefährliche Organisation Neverseen nicht aufgibt und weiter für Unruhe, Angst und Schrecken sorgt. Doch was genau ist ihr Plan? Wollen sie nur den Hohen Rat der Elfen stürzen oder verfolgen sie einen noch viel größeren Plan? Sophie und ihre Freunde setzen alles daran hinter das Geheimnis der Neverseen zu gelangen.

Hierbei handelt es ich um den fünften Band der Reihe "Keeper of the Lost Cities". Es ist daher zwingend erforderlich die vorherigen vier Bände gelesen zu haben, da man ansonsten nicht allzu viel von der Geschichte verstehen dürfte.

Schon lange hat mich das Fieber rund um diese Reihe gepackt. Ich muss sagen, dass ich schon lange keine so gute Reihe mehr gelesen habe. Und ich weiß, dass ich dies schon öfters erwähnt habe, aber diese Reihe kann sich in meinen Augen eindeutig mit Reihen wie Harry Potter oder Land of Stories messen.

So freute ich mich riesig auf diesen fünften Band der Reihe. Und was soll ich sagen? Ich wurde mal wieder absolut umgehauen von der Handlung, den kleinen Überraschungsmomenten, den genialen Charakteren und dem konstant hohen Spannungsniveau.
Nicht eine der gut 640 Seiten war langweilig oder eintönig.
Autorin Shannon Messenger versteht es auch dieses Mal ihr Publikum von der ersten bis zur letzten Seite abzuholen und zu begeistern.

So kehren Sophie und ihre Freunde zurück an die Foxfire. Doch von ihrem alten Leben sind sie meilenweit entfernt. Denn nicht nur das Keefe den Neverseen beigetreten ist, auch die Organisation Black Swan ist ein wichtiger Bestandteil im Leben der Jugendlichen geworden.
Daher darf man sich wieder auf ein wahres Feuerwerk an Ideen gefasst machen. Auch kleinere Überraschungen warten darauf enthüllt zu werden.

Dabei ist es nicht nur die Handlung, die überzeugen kann, auch die Charaktere wurden mit viel Tiefgang ausgearbeitet und gewinnen in jedem neuen Buch immer mehr an Form und Farbe.

So bin ich wirklich durch die über 600 Seiten gerast und wurde immer trauriger je näher das Ende des Buches rückte, denn ich wollte einfach noch nicht Abschied nehmen, von diesem grandiosen Buch.

Zum Glück brauchen wir nicht lange auf den sechsten Band zu warten. Denn dieser erscheint bereits Ende Juni.

Fazit:
Mal wieder hat es Shannon Messenger geschafft mich mit ihrem neuesten Band von "Keeper of the Lost Cities" dermaßen zu begeistern, dass ich nach über 640 Seiten einfach nur traurig war, dass die Geschichte bereits vorbei war.
Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich kann nur sagen: LEST DIESE REIHE!!!! Denn sie ist dermaßen abwechslungsreich und niemals langweilig. Ganz zu schweigen von den tollen Charakteren und dem interessanten Weltenaufbau.
Natürlich gibt es von mir hochverdiente 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 01.06.2022

In einem Rutsch durchgelesen, sehr empfehlenswert

Der Monsterjäger-Club 2 – Spuk auf Burg Alb
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Inhalt:
Dieser Fall hat es in sich! Auf Burg Alb treibt eine wilde Gespensterschar ihr Unwesen. Graf Gustav ist verzweifelt, er kann nicht mehr schlafen. Um Mitternacht zur Geisterstunde ist es am schlimmsten! ...

Inhalt:
Dieser Fall hat es in sich! Auf Burg Alb treibt eine wilde Gespensterschar ihr Unwesen. Graf Gustav ist verzweifelt, er kann nicht mehr schlafen. Um Mitternacht zur Geisterstunde ist es am schlimmsten! Sofort machen sich die Monsterjäger auf den Weg um die freche Rasselbande zu vertreiben. Doch es wird knifflig, denn die Gespenster sind flink und die Burg ist voller Geheimtüren und versteckter Gänge. Aber kein Hindernis ist für Emilia, Max, Schnüffelschwein und Erfinder-Opa zu groß! Also los, lasst die Jagd beginnen ...

Meinung:
Ein neuer Fall wartet auf die Monsterjäger. Dieses Mal bittet Graf Gustav die Freunde um Hilfe. Denn auf seiner Burg Alb hat es sich eine Gruppe Gespenster gemütlich gemacht und bringt den Hausherren um den Schlaf. Emilia, Max und Schnüffelschwein haben dieses Mal auch Opa mit dabei, den besten Erfinder der Welt. Da kann doch eigentlich gar nichts schiefgehen. Doch die Gespenster sind schnell und die ein oder andere Geheimtür verbirgt sich im Schloss und macht die Jagd nach den Gespenstern noch ein wenig kniffeliger.

Hierbei handelt es sich um den zweiten Band von "Der Monsterjäger-Club". Es ist jedoch nicht erforderlich den ersten Band bereits gelesen zu haben, denn die Geschichte bzw. der Kriminalfall ist in sich abgeschlossen. Man kann daher auch perfekt mit diesem zweiten Band in die Reihe starten.

Da meinem Sohn und mir der erste Band der Reihe so extrem gut gefallen hat, haben wir sofort nach dem Zuschlagen des ersten Bandes zu diesem zweiten Teil gegriffen.

Dieses Mal müssen keine Monster in einer Geisterbahn, sondern Gespenster in einer Burg, gefangen werden. Auch die Burg bietet dem Leser ein tolles Setting, so gibt es doch einige versteckte Gänge und Geheimtüren. Mir persönlich hat die Geisterbahn als Ort noch besser gefallen, aber auch die Burg ist ein toller Ort, um auf Gespensterjagd zu gehen.
Meinem Sohn haben übrigens beide Orte gleich gut gefallen.

Die Rätsel im Buch sind wieder toll aufbereitet. Auch hier gibt es ein paar Rätsel, bei denen man bereits lesen können muss, aber dies ist nicht weiter schlimm, da man auch als Erwachsener den Kindern ein paar Hilfestellungen geben kann.
Ansonsten finde ich es gut, dass man verschiedene Arten von Rätseln lösen kann und es nicht nur eine Art von Rätsel gibt.

Natürlich gibt es auch wieder einige tolle Suchbilder im Buch. Diese wurden von Alexander von Knorre gemalt. Mein Sohn und ich sind Fans von seinen Bildern, da man wirklich viel auf ihnen entdecken kann.

Auch dieses zweite Abenteuer ist viel zu schnell zu Ende. Unserer Meinung nach dürften die Bücher gerne etwas länger sein.
Umso mehr freuen wir uns nun auf den dritten Band der Reihe.

Fazit:
Bei dieser Reihe haben wir nach dem Beenden des ersten Bandes sofort zum zweiten Band gegriffen und diesen ebenfalls in einem Rutsch durchgelesen. Gibt es ein schöneres Kompliment für eine Reihe?
Viele Rätsel, geniale Suchbilder und eine Burg, auf der die Gespenster ihr Unwesen treiben, sind beste Unterhaltung für Klein und Groß.
Wir vergeben 5 von 5 Junior-Hörnchen.

Veröffentlicht am 01.06.2022

Tolle Rätsel und geniales Setting

Der Monsterjäger-Club 1 – Die Geisterbahn von Bad Murks
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Inhalt:
Griselda Graus hat eine Geisterbahn geerbt - mit echten Monstern! Die ärgern nicht nur Griselda, sondern auch viele Geisterbahnfahrer. Zum Glück ist der Monsterjäger-Club sofort zur Stelle. Emilia, ...

Inhalt:
Griselda Graus hat eine Geisterbahn geerbt - mit echten Monstern! Die ärgern nicht nur Griselda, sondern auch viele Geisterbahnfahrer. Zum Glück ist der Monsterjäger-Club sofort zur Stelle. Emilia, Max und Schnüffelschwein machen sich auf die Suche nach den Unholden, gewappnet mit Monsterbläser und Monsterhandy. Im Inneren der Bahn müssen sie allerhand Hindernisse überwinden und viele Rätsel lösen. Also los, lasst die Jagd beginnen ...

Meinung:
Für die Monsterjäger Emilia, Max und Schnüffelschwein steht fest, dass sie Griselda Graus unbedingt helfen müssen, als diese an ihre Tür klopft. Denn Griselda hat eine Geisterbahn geerbt, in der es nur so von Monstern wimmelt. Dies sorgt dafür, dass die Geisterbahnbesucher von den fiesen Monstern ziemlich geärgert werden. Daher benötigt Griselda dringend die Hilfe der Monsterjäger. Und so machen sich Emilia, Max und Schnüffelschwein mit ihrem Monsterbläser bewaffnet daran, die Monster einzufangen.

Da ich Geschichten über Monster wahnsinnig gerne lese und der Verlag zudem damit geworben hat, dass es einige Krimirätsel gibt, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen.

Das Cover sprach meinen sechsjährigen Sohn und mich sofort an. Auch im Buch finden sich etliche geniale farbige Illustrationen wieder, die von Alexander von Knorre gezeichnet wurden. Schon alleine dank der coolen Bilder war mein Sohn total begeistert von diesem Buch.

Aber auch die vielen Rätsel waren genau das richtige für meinen Sohn. Zwar war manches Rätsel ein wenig zu schwierig für ihn, dies trübte seinen Lesespaß jedoch überhaupt nicht.
Da man bereits für manches Rätsel lesen können muss, konnte er diese Fälle leider nicht auf eigene Faust lösen. Dies war jedoch gar nicht weiter schlimm.
Auf der Rückseite des Buches wird übrigens damit beworben, dass dieses Buch ein spannender Mitratekrimi für Leseanfänger ist.

Und dies ist die Geschichte in jedem Fall. Leider waren die 48 Seiten viel zu schnell zu Ende und der Fall gelöst. Denn mein Sohn und ich hätten wahnsinnig gerne noch mehr Zeit mit diesem coolen Monsterjäger-Club verbracht. Doch zum Glück gibt es bereits einen zweiten Band, in den wir uns als nächstes stürzen werden.

Übrigens gibt es zu Beginn des Buches noch eine coole Charaktervorstellung. Denn hier wird nicht nur der Name und das Alter genannt, sondern auch wissenswerte Fakten über den jeweiligen Charakter enthüllt.

Fazit:
Eine Geisterbahn voller Monster ist genau das Richtige für euch? Ihr liebt es Rätsel zu knacken und so ordentlich mitzuraten? Tolle Bilder und eine unterhaltsame Geschichte können euch überzeugen? Wenn ja, dann solltet ihr unbedingt ein Auge auf die neue Reihe von Autor Thilo werfen. Denn der Monsterjäger-Club vereint all diese Komponenten.
Uns hat das erste Abenteuer von Emilia, Max und Schnüffelschwein so viel Spaß bereitet, dass wir sofort zum zweiten Band der Reihe greifen werden.
Es gibt 5 von 5 Junior-Hörnchen.

Veröffentlicht am 01.06.2022

Beste Titel der Reihe

Frau Honig 4: Frau Honig und die Magie der Worte
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Inhalt:
Elsa Honig ist Kindermädchen aus Leidenschaft. Ihre Lieblingsfarbe ist Gelb, daher trägt sie ausschließlich gelbe Kleider, Röcke und Strumpfhosen, dazu meist einen sehr besonderen Hut. Und Frau ...

Inhalt:
Elsa Honig ist Kindermädchen aus Leidenschaft. Ihre Lieblingsfarbe ist Gelb, daher trägt sie ausschließlich gelbe Kleider, Röcke und Strumpfhosen, dazu meist einen sehr besonderen Hut. Und Frau Honig steckt voller Überraschungen: Sie ist eine wahre Meisterin im Spielen, Erfinden und Geschichtenerzählen. Den Tisch deckt sie, indem sie die Teller wie Frisbee-Scheiben wirft, und überall, wo sie auftaucht, lässt sie Blumen wachsen. Frau Honig kann nicht nur ihre eigene Kindheit aus ihren großen Manteltaschen ziehen und mit Kindern über den eigenen Schatten hüpfen, sie ist auch nie um einen guten Rat verlegen. Für jedes Problem hat sie eine Lösung parat – egal, ob es sich um Erziehungsstress oder rigide Schulstrukturen handelt.

Meinung:
Kindermädchen Frau Honig ist unterwegs zur nächsten Familie. Dieses Mal verschlägt es sie zu Charly und seiner Mutter, die einen Buchladen führt. Doch dieser läuft gar nicht gut und Charlys Mutter kann die Miete nicht mehr zahlen. Denn Bücher werden in Charlys Stadt einfach nicht mehr gekauft. Die Leute schauen lieber fernsehen oder sitzen vor dem Computer. Keine Frage, dass hier Frau Honig unbedingt ans Werk muss.

Hierbei handelt es sich um den vierten Band aus der Reihe rund um das Kindermädchen Frau Honig. Da jede Geschichte in sich abgeschlossen ist, ist es nicht erforderlich die anderen Bände bereits zu kennen. Man kann diese Reihe auch wunderbar quer lesen oder hören.

Als ich erfahren habe, dass die Geschichte dieses Mal bei einer Familie spielt, die einen Buchladen besitzt war ich sofort Feuer und Flamme. Denn Autorin Sabine Bohlmann hat ein Händchen für tolle Geschichten, die einen mitreißen und in die eigene Kindheit zurückversetzen. Wenn dann der Handlungsort unter anderem in einer Buchhandlung spielt, kann dies einfach nur magisch werden.
Und das wurde es definitiv! Die Autorin hat sich wieder so viele schöne und berührende Szenen einfallen lassen und dabei die Magie der Bücher noch mit in die Geschichte einfließen lassen.

Auch fand ich es gut, dass zwar schon Charlys Familie im Mittelpunkt des Ganzen steht, aber dieses Mal auch einige Nebencharaktere vom Wunder der Frau Honig profitieren.
So findet Frau Honig beispielsweise heraus, dass die Angestellte des Buchladens gar nicht lesen kann. Und auch die wenigen Stammbesucher der Buchhandlung werden von Frau Honig eingebunden und am Ende auf die ein oder andere Weise reich beschenkt.

Richtig gut gefallen hat mir, dass die Autorin den ein oder anderen Buchklassiker in die Geschichte eingebaut hat. Titel wie "Alice im Wunderland", "Momo" oder "Die unendliche Geschichte" tauchen in diesem Buch auf. Ich hoffe, Sabine Bohlmann hat es geschafft, junge Leser/Hörer dazu zu animieren, zu diesen Büchern zu greifen.

Wie bereits die Vorgängerbände, wird auch dieser vierte Teil von der Autorin selbst gesprochen. Ich liebe es, wie Sabine Bohlmann ihren eigenen Charakteren Leben einhaucht und sie auf unvergessliche Art und Weise wiedergibt.
Ich finde es toll, wie genial die Autorin diese Reihe einspricht.

Fazit:
Dieser vierte Band von Frau Honig war für mich ein sehr starker Titel. In meinen Augen ist er so ziemlich der Beste der ganzen Reihe. Denn die Magie, die Autorin Sabine Bohlmann wieder in die Geschichte einfließen lässt, wird durch das Setting der Buchhandlung noch verstärkt.
Für Kinder, aber auch für alle Junggebliebenen, ist diese Reihe ein absolutes Must-Read.
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.