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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2026

Ein wundervoller Roman mit vielen Emotionen, detailverliebt recherchiert und authentisch.

Das Haus in Charlottenburg
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MEINE MEINUNG:

Ich kenne und liebe die Bücher von Beate Sauer (Felicitas Otten) und habe mich sehr auf ihren neusten Roman gefreut. Mich konnte er von der ersten Seite an gleich wieder in seinen Bann ...

MEINE MEINUNG:

Ich kenne und liebe die Bücher von Beate Sauer (Felicitas Otten) und habe mich sehr auf ihren neusten Roman gefreut. Mich konnte er von der ersten Seite an gleich wieder in seinen Bann ziehen und begeistern. Am Anfang lernt man die Charaktere gut kennen und besonders das Schicksal von Elise und ihrer Familie ließ mir schon Tränen in die Augen schießen. Es wurde sehr emotional und umso stärker wurde Elise. Der Schreibstil lässt sich fantastisch lesen und oft gab es am Ende eines Kapitels einen Cliffhanger und so konnte ich mich kaum von den Seiten trennen. Meine Neugier war geweckt und ich musste einfach immer weiterlesen. Die Not der Menschen damals wurde sehr deutlich gezeigt. Aber da war auch die Hoffnung auf ein besseres Leben und der Kampf jedes Einzelnen dafür. All das wurde sehr anschaulich und authentisch gezeigt. Sehr gefallen hat mir auch die detailverliebte Recherche der Autorin. Ich bin an der Seite der Charaktere durchs Berlin der 1890 zigerJahre gewandelt und hatte Bilder im Kopf, wie es damals einmal war. Der Zeitgeist von damals wurde hier perfekt wiedergegeben. Ich bin dabei, als der genossenschaftliche Wohnungsbau seinen Anfang nimmt und bin auch dabei, welche Steine hier im Weg gelegen haben, welche Probleme es gab und welche Lösungen gefunden wurden. Wir begleiten die Charaktere über einige Jahre und erleben so auch ihre Entwicklung. Es gab Überraschungen, es gab Konflikte, es gab Freundschaft und Liebe, es gab Streitigkeiten und es gab Lösungen und es gab ein für mich befriedegndes Ende. Es war ein großartiger Roman, der mich sehr begeistern und unterhalten konnte.

FAZIT:

Ein wundervoller Roman mit vielen Emotionen, detailverliebt recherchiert und authentisch.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2026

Ein perfekter Thriller

Blutiger Abgrund
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INHALT:
Kommissar Simon Berger wacht morgens in einem fremden Hotelzimmer in Frankfurt auf und hat keinerlei Erinnerungen an die letzte Nacht. Neben ihm liegt eine blutüberströmte Leiche. Es ist René Kollnitz, ...

INHALT:
Kommissar Simon Berger wacht morgens in einem fremden Hotelzimmer in Frankfurt auf und hat keinerlei Erinnerungen an die letzte Nacht. Neben ihm liegt eine blutüberströmte Leiche. Es ist René Kollnitz, der vor vier Jahren die Verlobte von Berger erschossen hat. Währenddessen wird Frankfurt von weiteren brutalen Morden erschüttert und Berger muss sich fragen, ob er Rache üben wollte oder ob ihn jemand aus dem Weg räumen will. Seine Partnerin, Psychologin Caro Löwenstein steht an seiner Seite und will ihm helfen. Und so geht die gnadenlosen Jagd auf Berger und auf den brutalen Killer los.
MEINE MEINUNG:
Ich kenne schon Thriller von Nikolas Stoltz und immer konnten sie mich begeistern. Mit "Blutiger Abgrund" hat er wieder ein kleines Meisterwerk der Thrillerkunst geschaffen. Von der ersten bis zur letzten Seite konnte das Buch mich absolut begeistern und fesseln. Sofort war ich in der Story angekommen und nah an der Seite von Berger. Sein Schicksal konnte mich von der kriminialistischen als auch von der emotionale Seite abholen. Es war ein Katz und Maus Spuel, es war Verfolgung pur und es war Rätselraten und ich mittermitteln. Es war keine Sekunde zum Luftholen, weder für Berger noch für mich, übrig. Immer wieder waren da überraschende Wendungen, die mich alles überdenken ließen. Das Tempo immer gesamten Thriller war hoch und noch höher und ich bin mitgerannt, habe mich mitversteckt und immer wieder mitgehofft. Ich war wahrscheinlich so atemlos wie Berger nach der Flucht. Dieser Thriller ist ein Pageturner und ich mittendrin. Es war ein perfekter Thriller für mich.
FAZIT:
Brutal, blutig, spannend, temporeich, unvorhersehbar. Ein perfekter Thriller.

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  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 24.02.2026

Überraschend, spannend, temporeich, geheimnisvoll.

This Story Might Save Your Life
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INHALT:

Was dich nicht umbringt, lässt dich überleben. Das ist der Titel des Podcast von Benny und Joy. Darin erzählen sie Geschichten über Leben und Tod. Im echten Leben sind sie unzertrennliche Freunde ...

INHALT:

Was dich nicht umbringt, lässt dich überleben. Das ist der Titel des Podcast von Benny und Joy. Darin erzählen sie Geschichten über Leben und Tod. Im echten Leben sind sie unzertrennliche Freunde und ein eingespieltes Team. Bis eines Morgens Joy und auch ihr Ehemann verschwunden sind und die Scherben im Bad sprechen eine eigene Sprache. Die Polizei beschuldigt Benny, doch er sucht auch verzweifelt nach ihr. Und sagt ihnen auch nichts von dem Manuskript von Joys Memoiren, die alles in Frage stellen. Dort erzählt sie von gefährlichen Geheimnissen und einer grossen Liebe, bevor es abrupt endet. Und nicht nur Benny stellt sich Fragen.

MEINE MEINUNG:

Ein sehr auffälliges Cover, welches sofort die Lust auslesen in mir geweckt hat. Am Anfang lernt man die Charaktere und ihren Podcast kennen, aber es braucht nicht lange und die Spannung geht los. Der Schreibstil lässt sich hervorragend lesen, die Kapitel sind nicht zu lang und die Dialoge sind abwechslungsreich und interessant. Immer wieder lesen wir auch in einem Manuskript von Joy. Dadurch wird alles sehr aufgelockert. In dem Manuskript gehen wir in die Vergangenheit von Joy und erfahren immer nur puzzlestückchenweise von ihrem Leben. Nie zuviel, aber immer soviel, dass ich es spannend und interessant fand und miträtseln konnte. Und wir haben ihren guten Freund Benny, der mir, je weiter ich gelesen habe, immer rätselhafter wurde. Ist er ein Freund oder ist er der Feind? Ich konnte mich lange nicht festlegen und musste mich von unerwarteten Wendungen überraschen lassen. Aber wechselnde Perspektiven, kurze Kapitel und Reisen in die Vergangenheit gaben mir immer nur kleine Hinweise, was hier geschehen sein könnte, das hielt die Spannung und das Tempo immer auf hohem Niveau. Bis zum Ende hin konnte mich der Thriller bestens unterhalten und mich begeistern.

FAZIT:

Überraschend, spannend, temporeich, geheimnisvoll.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2026

Düstere und beklemmende Atmosphäre, grossartige Charaktere, Spannung und Thrill bis zum Ende.

Wellengrab (Ein Fabian-Risk-Krimi 7)
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MEINE MEINUNG:
Dies ist der siebte Band der Reihe um den Kommissar Fabian Risk. Für mich das erste Buch, aber es wird nicht mein letztes von dem Autor sein. Von Anfang an bin ich gut in die Storie gekommen. ...

MEINE MEINUNG:
Dies ist der siebte Band der Reihe um den Kommissar Fabian Risk. Für mich das erste Buch, aber es wird nicht mein letztes von dem Autor sein. Von Anfang an bin ich gut in die Storie gekommen. Die Spannung, der Thrill und auch das hohe Tempo ist von Beginn an gegeben. Der Schreibstil lässt sich unheimlich flüssig lesen. Die Kapitel sind trotz der hohen Seitenzahl nicht zu lang. Wir haben hier einige rote Fäden, die am Anfang noch keinen Zusammenhang ergeben. Puzzlestückchenweise werden immer wieder Informationen hinzugefügt. Jeder Steang für sich war spannend erzählt und hat mich neugierig gemacht. Lange wusste ich nicht und konnte auch nicht erahnen, wie sich hier alles zusammenfügen könnte. Die Atmosphäre ist recht düster und beklemmend und sehr skandinavisch. Ich mochte mir ein solch umfangreiches Szenario kaum ausmalen und doch ist das alles erschreckenderweise nicht nur fiktional. Der Autor erschafft hier grossartige Bilder, denen man doch nicht begegnen möchte. Und im Mittelpunkt steht immer Kommissar Fabuan Rusk wie ein Fels in der Brandung, auch wenn ihm dieser Fall alles abverlangt. Das Buch ist sehr komplex erzählt und man braucht schon einige Konzentration, um allem gut zu folgen. Das wurde aber durch den steten Spannungsabstieg immer wieder wett gemacht. Mein erster Thriller von Stefan Ahnhem und ich bin begeistert. Er konnte mich absolut überzeugen und super gut unterhalten.
FAZIT:
Düstere und beklemmende Atmosphäre, grossartige Charaktere, Spannung und Thrill bis zum Ende.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Sehr ruhig und zurückhaltend, ein wunderbares Setting und grossartige Charaktere.

Mathilde und Marie
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Mathilde und Marie
MEINE MEINUNG:
Dieser Roman ist das Debüt des Autors. Dass das Buch sehr ruhig erzählt wird, hatte ich mir schon gedacht. Und genau wegen dieser Ruhe hat mich der Roman besonders interessiert ...

Mathilde und Marie
MEINE MEINUNG:
Dieser Roman ist das Debüt des Autors. Dass das Buch sehr ruhig erzählt wird, hatte ich mir schon gedacht. Und genau wegen dieser Ruhe hat mich der Roman besonders interessiert und ich wollte sehen, welche Kraft diese Ruhe hat. Von Beginn an hat es mich dann in die Geschichte gezogen und ich wurde von bildhaften und detailverliebten Szenen und Beschreibungen übermannt. Es wird alles bis ins kleinste Detail und sehr ausführlich beschrieben. Der Schreibstil ist ruhig und zurückhaltend und lässt sich sehr gut lesen. Ich bin förmlich mit dem Setting verschwommen. Der Autor gibt dem Leser viel Zeit, um Charaktere und Setting kennenzulernen. Wir kommen mit Marie im Dorf an und es ist, als stehe die Zeit still. Die anderen Bewohner sind präsent und doch zurückgezogen. Bei Marie kommt sofort das Gefühl der Langsamkeit, der Entschleunigung auf und hat sich auch auf mich übertragen und ich habe einiges hinterfragt. Manchmal geht es auch anders. Es ist kein Roman , bei dem viel passiert. Oft plätschert er so dahin und man kann sich in ihm verlieren und geht mit dieser Langsamkeit und Entschleunigung einfach mit. Und das tut einem gut, man fühlt sich wohl. Das Ende hat mir dann richtig gut gefallen. Es war sehr rund, es wurde alles geklärt und Fragen wurden beantwortet. Es gibt viele Sätze, die man sich notieren und merken kann.
FAZIT:
Sehr ruhig und zurückhaltend, ein wunderbares Setting und grossartige Charaktere.

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