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Icedragon

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2024

Auf Abenteuer im Weltall

Star Bringer
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Zur falschen zeit am falschen Ort? Oder am Ende doch nicht. Prinzessin Kali entkommt nur knapp einer Explosion und strandet mit 6 ganz unterschiedlichen Charakteren auf einem Raumschiff, das ...

Zur falschen zeit am falschen Ort? Oder am Ende doch nicht. Prinzessin Kali entkommt nur knapp einer Explosion und strandet mit 6 ganz unterschiedlichen Charakteren auf einem Raumschiff, das einen eigenen Willen zu besitzen scheint. Nach und nach raufen sich alle zusammen und entdecken gut gehütete Geheimnisse um ihr Sonnensystem.
Auf dieses Abenteuer im Weltraum macht bereits das Cover neugierig, auch wenn man die Bedeutung des abgebildeten Zeichen nicht kennt. Unter dem Schutzumschlag kommt eine wunderschöne Marmorierung zum Vorschein, die es für mich besonders macht. Sobald man das Buch aufgeschlagen hat, ist man bereits mitten drin in Kalis Abenteuer. Anfangs sind es schon sehr viele neue Figuren, doch man findet sich, trotz der actionlastigen Anfangsseiten, schnell zurecht und denkt sich: Wie soll das funktionieren? Wo geht die Reise hin? Der Leser wird auf dieser Reise immer weiter in die Geheimnisse der Hauptcharaktere hineingezogen. Die sind alle so beschrieben, dass man mit ihnen fühlt - und zwar bei allen. Auf ihre Art unsympathisch sind nur die Gegenspieler, die Kali und ihren Freunden das Leben schwer machen.
Die Abwechslung zwischen Action und ruhigen Szenen ist sehr angenehm, auch wenn ich das Geplänkel in den Beziehungen anfangs etwas anstrengend fand. Der Schreibstil selbst gefällt mir wirklich gut - er liest sich flüssig und locker.
Es gibt nur eine Kleinigkeit, die mich etwas gestört hat (aber keinen Stern Abzug rechtfertigt) - es ist ein komplett anderes Sonnensystem, mit vielen neuartigen Begriffen. Aber es gibt Kaffee und JellyBeans... das fand ich komisch. Auch eine Aussage, dass es eine schlechte Bewertung gäbe, wo es doch für das normale Volk kaum Technik gibt, war ein bisschen komisch. Aber wie gesagt, Kleinigkeiten und nichts weltbewegendes.
Für mich ein klasse Buch - der Weltraum und ein anderes Sonnensystem als Setting allein ist schon genial - aber die Zusammensetzung der Protagonisten, die spannende Handlung, die sich wirklich bis zum Ende des Buches steigert und es trotzdem nie langweilig wird, das macht es für mich zu einem Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 19.01.2024

herzerwärmendes Buch

Die kleine Eule zieht um
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Die kleine Eule hat dieses Mal keine Beule, sondern das Problem, dass ihr Baum wackelt und sie umziehen muss. Das macht ihr Angst, sie will nicht weg. Doch mit Hilfe ihrer Eltern und vieler Freunde wird ...

Die kleine Eule hat dieses Mal keine Beule, sondern das Problem, dass ihr Baum wackelt und sie umziehen muss. Das macht ihr Angst, sie will nicht weg. Doch mit Hilfe ihrer Eltern und vieler Freunde wird es doch gar nicht so schlimm, wie befürchtet.

Das Buch ist wunderbar zum Vorlesen geeignet - die Reime haben einen angenehmen Rhythmus und sind einfach gehalten, wie man es auch von den anderen Büchern kennt. Die Kapitel sind nicht allzu lang, so dass man immer eine Pause einlegen kann. Passen zu den Texten gibt es wunderschöne Illustrationen, teils ganzseitig, die den Kindern das Geschehen noch einmal näher bringen und zum Entdecken einladen.

Die Figuren sind bekannt und es gibt viele neue und alte Freunde, die der kleinen Eule unter die Flügel greifen. Alles so beschrieben, dass sich die Kinder damit identifizieren können. Für mich als Mama war es auch schön zu lesen, dass Probleme zum Beispiel in der Natur angesprochen werden, aber die Moralkeule nicht zum Tragen kommt, sondern eine einfache Erklärung zum Tragen kommt.

Wir können das Buch nur empfehlen (auch wenn man nicht gerade mit Kindern umzieht). Es ist warm und herzlich und bietet ganz viel Qualitytime zusammen.

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Veröffentlicht am 17.01.2024

Endlich vereint

Mila & Blake: Starry Nights
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Zwei Jahre ist es her, seit sich Mila und Blake gesehen haben. Ende des 2. Bandes sind sie recht abrupt auseinander gegangen. Doch nun verbringt Mila ihren letzten Sommer vor dem College noch einmal in ...

Zwei Jahre ist es her, seit sich Mila und Blake gesehen haben. Ende des 2. Bandes sind sie recht abrupt auseinander gegangen. Doch nun verbringt Mila ihren letzten Sommer vor dem College noch einmal in Fairview auf der Ranch der Hardings. Und wie es in einer Kleinstadt kommen muss, laufen sie sich wieder und wieder über den Weg. Kann das gut gehen?
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Wie bereits im vorhergehenden Band wird die Geschichte aus Milas Sicht erzählt. Wir treffen viele alte Gesichter wieder und erleben einige Überraschungen - das Leben in der Kleinstadt hat in 2 Jahren an manchen Stellen eine Wendung erfahren. Die Geschichte liest sich sehr gut, recht locker geschrieben (eben Jugendlich). Trotz dessen gab es auch nachdenkliche Stellen. Manchmal fehlte mir aber ein wenig die Tiefgründigkeit bzw. gingen mir manche Sachen einfach zu schnell. Die Geschichte um Mila und Blake mochte ich trotzdem, denn sie beschreibt nicht nur die Sonnenseiten, sondern auch die Probleme und Päckchen die jeder einzelne zu tragen hat. Das man dabei aber nie allein ist, wenn man sich traut um Hilfe zu bitten, das kam schön rüber. Trotzdem reicht es nur für 4 von 5 ⭐ - ich mochte die Geschichte, aber sie hat mich nicht mitgerissen.

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Veröffentlicht am 10.01.2024

Wir alle sind gut so wie wir sind

Jimmy und der Club der dicken Brummer
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Jeder kennt die Geschichte vom "Hässlichen Entlein" - eine ähnliche Geschichte erzählt dieses Buch. Nur geht es nicht um Enten/Schwäne, sondern um Jimmy. Jimmy schlüpft in einem Bienenstock aus ...

Jeder kennt die Geschichte vom "Hässlichen Entlein" - eine ähnliche Geschichte erzählt dieses Buch. Nur geht es nicht um Enten/Schwäne, sondern um Jimmy. Jimmy schlüpft in einem Bienenstock aus einem Ei und ist größer und vor allem pelziger als alle anderen Bienenjungs. Viele Bienen in seinem Alter machen sich über ihn lustig, doch er findet auch schnell Freunde, die ihn so nehmen wie er ist. Das machen auch die "erwachsenen" Bienen und versuchen für den starken Jungen eine Aufgabe zu finden. Letztendlich darf er als Sammelbiene nach draußen, auch wenn das gegen die Regeln des Bienenstocks ist. Dort findet er schnell weitere Freunde, die ihm dabei helfen die Hummelprinzessin zu retten, die von Wespen entführt wurde.
Für mich eine wunderbare Geschichte, ganz anders als das hässliche Entlein, das zwar auch Themen anspricht, die für Kinder interessant sind, diese aber gut verpackt. Schön als Mama fand ich, dass die Erwachsenen eine Lösung suchen und nicht wie sonst immer, die Kinder machen lassen. Auch wenn sie an die Regeln im Bienenstock gebunden sind, brechen sie aus ihrem Schema aus um Jimmy zu helfen. Auch die Freundschaft zwischen den verschiedenen Insekten wird toll dargestellt. Jeder hat seine Fehler, aber man hilft und ergänzt sich. Zusammen ist man stark, nicht nur im Bienenstock.
Herausheben möchte ich auch die wundervollen Illustrationen, die mich von der Farbgebung und der Ausführung an Bücher meiner Kindheit erinnern und die man sich einfach gern anschaut. Sie passen einfach wunderbar zu diesem Buch und bilden für mich einen Grund des Wohlfühlfaktors, den dieses Buch besitzt.
Von mir klare 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 09.01.2024

Nach dunkel kommt Licht

Schwarzsehen für Anfänger
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Tommy ist 50 und sein Leben gerät gerade gewaltig in Schieflage. Seine Frau trennt sich von ihm und seine Tochter findet den neuen an ihrer Seite viel besser. Noch dazu soll seine Arbeitsstelle nach Estland ...

Tommy ist 50 und sein Leben gerät gerade gewaltig in Schieflage. Seine Frau trennt sich von ihm und seine Tochter findet den neuen an ihrer Seite viel besser. Noch dazu soll seine Arbeitsstelle nach Estland verlegt werden. Tommy wird aber überraschender Weise von einer alternden Hofopernsängerin und auch von seinen Freunden auf neue Wege geführt. Ob dann alles wieder gut ist, das bleibt der Fantasie des Lesers überlassen, aber ganz aussichtslos ist es wahrlich nicht mehr.
Am Cover des Buches hat mich erst einmal der Titel angesprochen. Allerdings musste ich feststellen, dass es gar nicht so viel Schwarzsehen gibt. Es kommt immer mal wieder vor, wird aber mit Leichtigkeit weggepustet. Das hat mir gefallen, dass es nicht so in die depressive Schiene geht, sondern das Thema locker angegangen wird. Trotzdem fand ich es lustig, dass der Titel auf schwedisch komplett anders heißt (Könnte Teile von Tommy Roos enthalten ^^) - das sind für mich so witzige Momente, wenn die Titel so gar nichts miteinander zu tun haben. Ach und Elche kommen im ganzen Buch auch nicht vor ^^.
Tommy selbst als Hauptfigur hatte meine Sympathie bereits auf den ersten Seiten. Seine Ex-Frau Martina hingegen gar nicht. Sie konnte das auch nicht mehr aufholen, sie blieb das ganze Buch über für mich eine egoistische Zicke. Trennung kann passieren, aber nicht so und schon gar nicht in dem Ton, den sie danach anschlägt. Auch die alte Opernsängerin hatte es bei mir schwer, obwohl sie mich an meinen Opa erinnert hat. Aber ich komme mit: Ich weiß es ja besser und brauche keine Hilfe - nicht wirklich zurecht. Im Gegensatz zu Tommy, der gern Hilft, aber selbst auch Hilfe annimmt, auch wenn es manchmal schwer fällt.
Alles in allem hatte ich bei dem Titel etwas anderes erwartet, wurde aber vom Text nicht enttäuscht. Er ist leicht und bildlich und man leidet und freut sich mit Tommy mit. Von mir gibt es 4 von 5 ⭐ und eine Leseempfehlung.

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