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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2022

Der dritte Teil der Reihe schwächelt ein wenig

Nordwestnacht
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Die beiden ersten Teile dieser Krimireihe haben mich total begeistert, wogegen der dritte Teil mich ein wenig unzufrieden zurücklässt. Doch zurück kurz zum Inhalt: In St.Peter-Ording hat ein Filmteam einer ...

Die beiden ersten Teile dieser Krimireihe haben mich total begeistert, wogegen der dritte Teil mich ein wenig unzufrieden zurücklässt. Doch zurück kurz zum Inhalt: In St.Peter-Ording hat ein Filmteam einer Krimireihe seine Zelte aufgeschlagen und der junge Kommissar Nils Scheffler ist derjenige, der sich bereit erklärt hat die Dreharbeiten von polizelicher Seite aus zu unterstützen. Er verliebt sich in die junge neue Hauptdarstellerin der Serie und macht sich Sorgen um sie, da sie sich von einem Stalker bedrängt fühlt und plötzlich verschwunden ist. Außerdem wird ein Praktikant der Filmleitung ermordet aufgefunden.
Die Suche nach dem Mörder und der verschwundenen Schauspielerin gestaltet sich spannend, was mir jedoch nicht gefiel war die private Weiterentwicklung der Protagonisten, denn Anna hat mittlerweile eine Beziehung zu Hauke, einem Hundeführer aus Kiel, was für mich nicht stimmig war, sowie Hendrik so viel mit seiner Jobsituation hadert und ich finde zuviel in Selbstmitleid darüber versinkt anstatt das Leben mit seinen Kindern harmonisch zu gestalten. Auch hätte ich von den beiden erfahrenen Kollegen erhofft, dass sie nicht nur merken, wie es Nils geht, sondern ihm helfen.
Der Cliffhanger am Schluss hat mich sehr mitgenommen und so möchte ich auf jeden Fall den vierten Teil lesen.
Drei Sterne

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Veröffentlicht am 28.03.2022

Bezaubernde Geschichte über Freundschaft

Lass dich drücken!
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Das Cover des kleinen handlichen Buches. was man gut für unterwegs einpacken kann, zeigt und spricht schon aus, worum es geht. Es geht um Zuneigung und Freundschaft, welche durch Umarmen - einander Halt ...

Das Cover des kleinen handlichen Buches. was man gut für unterwegs einpacken kann, zeigt und spricht schon aus, worum es geht. Es geht um Zuneigung und Freundschaft, welche durch Umarmen - einander Halt geben - geäußert wird.
Die Geschichte schildert in kurzen Sätzen untermalt mit einfachen, klaren und schönen Bildern in zarten Farben, wie der Igel den Winter ohne seine Freundin die Schildkröte erlebt und wie sehr er sie bei Frühlingsbeginn vermisst. Er zählt auf, warum eine Freundschaft mit anderen Tieren nicht so schön ist wie die mit der Schildkröte. Das Kind mit dem ich das Bilderbuch angeschaut habe, fühlte sich dem Igel und dem hohen Wiedererkennungswert desselbigen sofort zugetan. Die kurzen klar formulierten Sätze und das Suchen nach der Schildkröte ließen keine Langeweile aufkommen, sonden im Gegensatz luden zum Überlegen ein, wer denn der beste Freund von einem selber ist. Der Aha-Moment als die Schildkröte aufwacht und sie dadurch für den Igel wieder sichtbar ist, sowie das freudige Wiedesehen, lassen das Buch mit schönen Gefühlen enden.
Mich haben das Format, was sich auch gut für die kleinen Kinderhände eignet, sowie die schönen Sprachbotschaften, die durch die Bilder untermalt werden, begeistert.
Fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 28.03.2022

Kurzweilige und spannende Krimiunterhaltung

Gezeitenmord
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Bei einem Spaziergang im Watt entdecken ein Lehrer und ein ihm anvertrauter Schüler die Leiche eines Mannes. Es herrscht plötzlich dichter Nebel und so werden die beiden selber Opfer, denn es befindet ...

Bei einem Spaziergang im Watt entdecken ein Lehrer und ein ihm anvertrauter Schüler die Leiche eines Mannes. Es herrscht plötzlich dichter Nebel und so werden die beiden selber Opfer, denn es befindet sich noch jemand Drittes in ihrer Nähe. Da der Tote genau im Grenzgebiet zwischen Dänemark und Deutschland aufgefunden wird, wird ein deutsch-dänisches Ermittlerduo gebildet, was aus Lykke Teit, für die es die erste eigenständige Mordermittlung ist und Rudolf Lehmann, einem erfahrenen Beamten, besteht. Während der Lehrer schwer verletzt im Krankenhaus liegt, ist der Schüler verschwunden und auch ihn gilt es zu finden. Es gab außerdem in dem kleinen beschaulichen Melum, in dem der Tote wohnte, schon ein Kind, was vor 1,5 Jahren spurlos verschwand. Der Hergang hatte Ähnlichkeit mit den Fällen eines anderen Mörders, der jedoch zu dieser Zeit schon festgenommen war.
Das Ermittlerduo, über das ich im Laufe der Ermitllungen einiges von ihrem Privatleben erfahre, ist mir sehr sympathisch.Die Umgebung, in der das Geschehen stattfindet, kann ich mir gut vorstellen. Der Krimi ist spannend und logisch aufgebaut, doch an einigen Stellen hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht. ich bekomme zwar einen guten Überblick über das, was vorfällt und in der Vergangenheit geschehen ist, aber einiges bleibt mir zu oberflächlich und verschwindet somit in der Bedeutungslosigkeit. Die anderen Figuren werden eher recht eindimensional dargestellt, was ich schade fand, denn hier lag für mich durchaus Potential.
Aufgrund des äußerst sympathischen Ermittlerduos würde ich gerne einen neuen Fall mit ihnen lesen.
Vier Sterne

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Veröffentlicht am 28.03.2022

Verzwickte Geschichte

Vertrauen
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Inspektor Avi Avraham leidet immer noch unter dem Tod seiner ehemaligen Vorgesetzten und während er eigentlich seinen Job aufgeben will, bekommt er aufgrund einer einfachen Vermisstenanzeige von einem ...

Inspektor Avi Avraham leidet immer noch unter dem Tod seiner ehemaligen Vorgesetzten und während er eigentlich seinen Job aufgeben will, bekommt er aufgrund einer einfachen Vermisstenanzeige von einem Hotel, die einen Gast als verschwunden melden, es plötzlich mit ungeahnten politischen höchst brisanten Themen zu tun. Gleichzeitig wird ein Neugeborenes vor einem Krankenhaus gefunden und während die Frau, die es dort abgelegt hat, bald gefunden wird, entwickelt sich auch deren Story zu einer unglaublichen Geschichte. Der Inspektor reist von Tel Aviv nach Paris um Spuren nachzugehen und sticht in ein Wespennest nach dem anderen.
Mich hat der Erzählstil dieses Autoren, seine leise eindringliche Art des Erzählens ohne wilde Verfolgungsjagden aber dennoch Geschehnissen und Ermittlungen, die nicht ungefährlich. da sie mit indirekten Drohungen für den Inspektor verbunden sind, gepackt.
Am Ende ist vieles geklärt und ich bin gespannt darauf, wie Inspektor Avi Avraham weiterhin für seine Überzeugung einstehen wird. Spannend dürfte es weiterhin werden.

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Veröffentlicht am 27.03.2022

Sehr leise Geschichte, die mich nicht packen konnte

Leo und Dora
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Leo Perlstein war einst ein berühmter Schrifsteller in Wien bis er aufgrund seines Glaubens nach Palästina ausgewandert ist, aber dort es für ihn dort auch nach über zehn Jahren nicht nach Heimat ...

Leo Perlstein war einst ein berühmter Schrifsteller in Wien bis er aufgrund seines Glaubens nach Palästina ausgewandert ist, aber dort es für ihn dort auch nach über zehn Jahren nicht nach Heimat anfühlt. Er wird von Freunden nach Amerika in ihr Haus in eine ziemlich einsame und ländliche Gegend eingeladen und soll dort mit neuen Inspirationen seinen Roman schreiben. Als er dort ankommt, ist das Haus der Freunde abgebrannt und er wird in ein "Hotel" einquartiert, wo man ein winziges Zimmer für ihn frei gemacht hat. Leo ist kein glückllcher Mann, er ist eigensinnig, sieht alles auf sich bezogen und nörgelt viel. Trotzdem er das Glück hat von seiner Verlegerin die Unterkunft bezahlt zu bekommen, ist er weder mit dem Essen noch mit dem Bett oder den Mitmenschen zufrieden. Dora, die Wirtin und Anton, deren Stiefsohn, bewegen Leo das Leben in einem neuen Licht zu betrachten und sich wieder etwas zu zutrauen.
Mir hat der leise Schreibstil gefallen und ich habe die ganze Zeit auf Erhöhung des Tempos der Geschichte oder einen Höhepunkt gewartet, doch leider blieb der Roman sehr leise, aber auch in gewisser Weise eintönig. Ich konnte mich mit den Protagonisten nicht anfreunden, noch sind sie mir gefühlsmäßig irgenwie nahe gekommen Am Ende des Buches habe ich mich gefragt, was die Autorin mir mit dieser Geschichte wirklich sagen wollte, denn die Botschaft habe ich nicht verstanden.
Zwei Sterne!

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