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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2019

Raffinierte und ausgefallene Rezepte

WW - Genial saisonal!
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Dieses Kochbuch, das Andi Schweiger gemeinsam mit WW entwickelt hat, ist schon etwas ganz besonderes. Nicht nur wird einem Andi Schweiger, für die, die ihn noch nicht kennen, als Person ...

Dieses Kochbuch, das Andi Schweiger gemeinsam mit WW entwickelt hat, ist schon etwas ganz besonderes. Nicht nur wird einem Andi Schweiger, für die, die ihn noch nicht kennen, als Person und Koch, nähergebracht, sondern er hat es geschafft rafffinierte und ausgefallene Rezepte den Jahreszeiten und dem Punktesystem von WW zuzuordnen. Wer das Prinzip von WW noch nicht kennt, dem wird es zu Beginn kurz und knackig erklärt, sowie jedes Rezept eine Übersicht der Punkte enthält.

Die Rezepte selber nehmen jeweils eine Doppelseite ein, wobei auf der einen Seite das Rezept sehr übersichtlich und anschaulich mit Personenanzahl, Zubereitungszeit, Garzeit, Punkten sowie Kalorienanzahl, Zutatenliste und Zubereitung dargestellt wird. Auf der anderen Seite befindet sich jeweils ein überaus ansprechendes Foto des Kochergebnisses, womit ich eine Vorstellung habe, wie mein Essen ausssehen "soll".
Ein kleiner Kritikpunkt meinerseits ist, dass die Kosten für die Zutaten in meinen Augen häufiger das Budget eines durchschnittlichen Haushaltes überschreiten. Ansonsten topp!




Veröffentlicht am 24.11.2019

Ein Krimi, der wohltuend von den anderen aus dem Genre abhebt

Seelentot
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In dem Krimi von Anna Simons ist der Ort, an dem fast alles stattfindet, die JVA München-Wiesheim, in der die Gefängnisärztin Eva seit kurzem ihre Arbeit aufgenommen hat. Noch bevor sie sich richtig mit ...

In dem Krimi von Anna Simons ist der Ort, an dem fast alles stattfindet, die JVA München-Wiesheim, in der die Gefängnisärztin Eva seit kurzem ihre Arbeit aufgenommen hat. Noch bevor sie sich richtig mit dem Alltag im Gefängnis sowie den Mitarbeitern vertraut ist, soll sie einen Totenschein ausstellen. Für Eva deutet einiges nicht auf Selbstmord hin und so schaltet sie die Kripo ein, die die Ermittlungen aufnimmt, was ihr von Seiten ihrer Chefin und einiger Mitarbeitern wenig Sympathien einbringt.

Mich hat der Krimi ganz schnell gepackt, denn neben dem Einblick in das Gefängnisleben waren die Ermittlungen sehr interessant und zudem sehr spannend. Nicht nur die Protagonistin Eva sondern auch die Ermittler, der Staatsanwalt, sowie ein Teil der Inhaftierten, das Gefängnispersonal sowie die Frau des toten Inhaftierten wurden eindrucksvoll dargestellt - bekamen sozusagen ein "Gesicht". Der Schwerpunkt lag in bei den Ermitllungen, wobei jedoch auch das Private eine Rolle spielte und ich die Verbindung zwischen beiden sehr gut gelungen fand.

Ich habe mit dem "Showdown" am Ende nicht gerechnet - Respekt! Einiges blieb noch im Dunkeln und so warte ich nun gespannt auf den dritten Teil, denn ich möchte meine Fragen unbedingt noch geklärt haben.

Fünf Sterne für einen überaus gelungenen Krimi, der sich wohltuend von anderen Krimis abhebt!

Veröffentlicht am 16.11.2019

Wunderschön erzählte Geschichte, die mir die Tränen in die Augen trieb

Leas Spuren
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Marie ist Historikerin, ledig, lebt in Stuttgart und wird jetzt im Jahre 2016 von der Nachricht überrascht, dass sie etwas geerbt hat, von einem Mann aus Paris, dessen Namen sie noch nie gehört hat. An ...

Marie ist Historikerin, ledig, lebt in Stuttgart und wird jetzt im Jahre 2016 von der Nachricht überrascht, dass sie etwas geerbt hat, von einem Mann aus Paris, dessen Namen sie noch nie gehört hat. An das Erbe ist die Bedingung geknüpft ein Gemälde zu finden und es den rechtmäßigen jüdischen Besitzern zurückzugeben. Dieser Aufgabe soll sie sich gemeinsam mit dem anderen Erben stellen, der der Enkel des Verstorbenen und seines Zeichens französischer Journalist ist.

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen...... 1940 – 1949 (Besatzungszeit und zweiter Weltkrieg/Nachkriegszeit) sowie der Gegenwart 2016, sowie jeweils in Paris und Stuttgart.



Es geht um Kunstraub, Liebe, Hass, Hetze, Vertrauen, Verrat, Verfolgung, Widerstand,Verdrängung, Hunger,Angst, Mut, Verzeihen, Schuldgefühle,.....

Bettina Storks schafft es viele kleine Details der Umgebung zu beschreiben, jedem ihrer Figuren eine Persönlichkeit zu geben, und genau dies macht es, wie ich glaube, aus, dass ich die Atmosphäre, egal, ob in Stuttgart oder Paris, spüre.


Dieser Roman hat mich dermaßen bewegt, dass mir quasi immer noch die Tränen in den Augen stehen und die Geschichte hat mich noch nicht losgelassen. Die Autorin Bettina Storks verknüpft reale Geschehnisse, reale Figuren mit einer fiktiven Story und Figuren, auf eine solch geschickten Art und Weise , dass für mich alles Realität war und ich das Gefühl hatte, überall dabei gewesen zu sein. So traurig die Geschichte ist, so gibt es quasi Licht am Ende des Tunnels und somit kann ich am Ende zwischen den Tränen auch lächeln.

Für mich ist dieser Roman eines der Highlights 2019 und ich würde gerne mehr als 5 Sterne vergeben, wenn ich könnte!


Veröffentlicht am 11.11.2019

Lizzy, eine Junghexe in der Ausbildung

Green Witch
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Lizzys 12. Geburtstag ist ein ganz besonderer Tag, denn nun wird sie erfahren, bei welcher Hexe und in welcher Hexenkunst sie unterrichtet wird.
Andrea Russo hat einen absolut unterhaltsamen ...

Lizzys 12. Geburtstag ist ein ganz besonderer Tag, denn nun wird sie erfahren, bei welcher Hexe und in welcher Hexenkunst sie unterrichtet wird.
Andrea Russo hat einen absolut unterhaltsamen Schreibstil für Leser jeglichen Alters und so mag ich nur die geniales Covergestaltung, sondern auch die Geschichte selber. Gemeinsam mit Lizzy erfahre ich mehr über die Hexenkunst, über Freundschaft und erlebe mit ihr eine sehr spannende Zeit bei der Hexe, die sie ausbilden soll. Denn Lizzys Hexenfähigkeiten werden schneller als gedacht auf die Probe gestellt.Durch die wundervollen Beschreibungen kann ich mir alles sehr gut vorstellen. Ich sehe, höre, fühle, schmecke und rieche....
Diese Geschichte schreit förmlich nach einer Fortsetzung, die ich wieder sehr gerne lesen würde. Ich empfehle dieses unterhaltsame Buch für Mädchen ab 10 Jahren!

Veröffentlicht am 11.11.2019

Das Leben der Rita Dalek

Der Fund
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Rita Dalek ist 53 Jahre alt und arbeitet in der Lebensmittelabteilung eines Supermarktes. Sie hat schon viel Schreckliches in ihrem Leben erfahren und auch momentan ist sie alles andere als glücklich. ...

Rita Dalek ist 53 Jahre alt und arbeitet in der Lebensmittelabteilung eines Supermarktes. Sie hat schon viel Schreckliches in ihrem Leben erfahren und auch momentan ist sie alles andere als glücklich. Da findet sie Kokain in einer Bananenkiste versteckt. Mit diesem Fund könnte sie ihrem Leben eine andere Richtung geben und Rita ergreift die Chance.
Bernhard Aichner erzählt diese Story, die mit dem Fund und der Aussage beginnt, dass Rita sterben wird, abwechselnd in Form von Verhören eines Polizisten mit den Menschen, die Rita kannten in Dialogform sowie Rückblenden aus Ritas Leben.
Das Buch ließ sich leicht lesen, aber Spannung kam bei mir nicht auf. Derjenige, der die Verhöre führte, zu ihm konnte ich keine Verbindung und Vorstellung aufbauen, da Aichner ihm weder Gestalt noch Namen gibt. Rita selber konnte ich in ihrem Handeln auch nicht nachvollziehen, so dass ich trotz ihrer Schicksalsschläge und ihres Lebens keine besondere Sympathe oder Nähe zu ihr verspürte. Ich konnte in diese Geschichte nicht "eintauchen", stets war da eine große Distanz und Kühle. Bis auf eine Ausnahme, Gerda, eine totkranke Frau, der Rita hilft und zu der sie eine Freundschaft entwickelt. Gerda war für mich die Sympathieträgerin der Story.
Von mir deswegen nur 2, 5 Sterne!